Beiträge von Cedricus

    Was erwartet Ihr denn? Die Regelung ist brandneu, sie ist programmtechnisch verständlicherweise noch nicht umgesetzt und abgeben könnt Ihr Eure EStE 2020 heute sowieso noch nicht. Also locker bleiben und Updates abwarten.

    Wenn ich dich richtig verstehe bin ich der Dumme, da ich das Arbeitszimmer selber sauge, anstatt nen Putzservice dafür zu engagieren?

    Wenn Du das "Arbeitszimmer" nur deshalb hast, weil Du wegen Corona Home-Office machst (und so verstehe ich #1), dann überlege Dir mal. ob Du mit der Pauschale von 5€/Tag nicht schon gut bedient bist.

    Deine Gründe mögen nachvollziehbar und wahr sein, das ist aber für die steuerliche Absetzbarkeit nicht entscheidend. Entscheidend ist ein beruflich veranlasster Grund für den Umzug. Dabei ist besonders die Wegezeitverkürzung von mehr als 60 Minuten bedeutsam. Für die Umzüge 2 und 3 sehe ich daher schwarz, das sind rein private Gründe.

    Die Abschreibung ist schon getätigt (nur die jährliche Buchung von 1€ ist da).

    Du meinst sicher den sog. Erinnerungswert im Anlagevermögen. Das ist aber keine jährliche Buchung.


    Falls es was ausmacht: Ich bin nicht Mehrwertsteuer pflichtig, da ich Freiberufler bin.

    Das hat nichts miteinander zu tun. Auch Freiberufler sind umsatzsteuerpflichtig, sofern sie umsatzsteuerpflichtige Tätigkeiten erbringen.

    Nein, ich hab mich noch nicht entschieden.

    Aber vermutlich läuft es darauf hinaus, dass ich alle bisherigen Eingaben zur Selbständigen Tätigkeit lösche und nochmal von vorne anfange. Dabei werde ich aber um das EÜR-Modul einen großen Bogen machen und alles im EStE-Modul eingeben.

    Zum Glück gibt es ja nicht viele verschiedene Einnahmemöglichkeiten, nur Honorar vom Jugendamt und Honorar von den Eltern. Und wenn man die Betriebskostenpauschale wählt, hat man logischerweise auch keine anderen Betriebsausgaben zu erfassen.

    MfG Cedricus

    Danke miwe4.

    Da war ich wohl zu kurzsichtig... bei mir gab (und gibt) es nur "Betriebseinnahmen" und "Betriebsausgaben". Erst wenn ich eine zusätzliche Selbständige Tätigkeit anlege, erscheint der Punkt für die Pauschale Betriebskostenberechnung. Das Problem sitzt wohl (wie so oft) vor dem Monitor :-)

    Cedricus

    Hallo Lia, vielen Dank für die Antwort.


    Ich habe die EÜR jahrelang mit einer anderen Steuersoftware gemacht, da war und ist diese spezielle Art der Gewinnerfassung bei Kindertagespflege inkl. der Berechnung der Betriebskostenpauschalen anwenderfreundlicher geregelt. Nun habe ich zu BUHL gewechselt und das habe ich nun davon :-)


    Wie man die Pauschalen berechnet, ist mir klar (max. 300 EUR / Monat bei mind. 40 Wochenstundenbetreuung, ansonsten anteilig weniger), allerdings ist die Erfassung im WISO Steuer-Sparbuch wenig hilfreich, da 1) dazu wohl kein Berechnungstool vorhanden ist (oder ich finde es nicht...) und 2) der Import der Einnahmen aus dem EÜR-Modul die zuvor im EStE-Modul eingegebenen Betriebskostenpauschalen kommentarlos löscht.


    Meine Frage war daher: Habe ich hier einen Denkfehler? Ist es sinnvoller, das EÜR-Modul komplett außen vor zu lassen und nur die Summe der händisch berechneten Einnahmen und Betriebsausgaben im EStE-Modul einzugeben? Oder umgekehrt sowohl Einnahmen als auch Betriebsausgabenpauschale im EÜR-Modul zu erfassen und dann beides ins EStE-Modul zu importieren? Im zweiten Falle würde mir aber das Konto "Betriebskostenpauschale für bestimmte Berufsgruppen" im EÜR-Modul fehlen.


    Dir und Euch ebenfalls frohe Festtage! Cedricus

    Hallo zusammen,

    meine Frau ist als Kindertagespflegeperson tätig. Da ich erst jetzt zum WISO Steuer-Sparbuch 2021 gewechselt bin, möchte ich jetzt die Buchungen für 2020 nachholen. Im EÜR-Modul kann man zwar die Betriebseinnahmen gut und komfortabel buchen (also Honorarzahlungen von Jugendamt und Eltern), nicht aber die Betriebskostenpauschale. Die muss man im EStE-Modul unter "Betriebskostenpauschale für bestimmte Berufsgruppen" eingeben, nachdem man diese selbst ausgerechnet hat (hier wäre ein wenig Unterstützung durch das Programm nett gewesen, die Berechnung ist nicht ganz trivial..).

    Ein Import der Daten aus dem EÜR-Modul löscht dann diese Betriebsausgaben kommentarlos!

    Also ganz wichtig: erst sämtliche Betriebseinnahmen im EÜR-Modul erfassen, diese nach Jahresende (also wenn wirklich die endgültigen Zahlen feststehen) in das ESTE-Modul importieren und erst dann die Betriebskostenpauschale händisch ausrechnen und eingeben. Ansonst werden die EÜR-Daten im EStE-Modul ohne Vorwarnung überschrieben.

    Ist das wirklich der Weg, den sich BUHL ausgedacht hat oder habe ich ein Verständnisproblem? Das scheint mir nicht besonders flexibel zu sein. Die Pauschale kann sich ja im Jahresverlauf ändern je nach Anzahl der Kinder und zeitlichem Umfang der Betreuung.

    Und wird nun mit der EÜR-Übermittlung an das FA nur die Einnahmenseite und damit ein viel zu hoher Gewinn gesendet?

    Mit vorweihnachtlichen Grüßen Cedricus

    Daher die Frage, wo bzw. wie ich im WISO steuer:Sparbuch 2020 die anteiligen Zuschüsse des Jugendamts steuerfrei angeben kann.Unter "Allgemeine Ausgaben" -> "Versicherungen und Altersvorsorge" -> "Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherungen"finde ich keine entsprechende Option. S

    Doch, da gibt es durchaus die Möglichkeit, genau diese Erstattungen einzugeben. Und zwar unter dem Punkt "Zuschüsse zu Krankenversicherungen" bzw. "Zuschüsse zu Pflegeversicherungen".

    Hallo,

    ich hatte meine Kinder im Dez 2019 für eine Ferienbetreuung in den Sommerferien 2020 angemeldet und 100,- EUR angezahlt (Ansatz in EStE 2019, kein Problem). Im Feb 2020 habe ich die Restzahlung iHv 600,- EUR geleistet. Im Mai 2020 wurde die Betreuung wegen Corona abgesagt und mir wurden die kompletten 700,- EUR erstattet. Eigentlich müsste ich doch nun für 2020 einen negativen Aufwand iHv 600-700=-100 EUR erklären, oder? Ein negativer Aufwand wird leider im Modul "ESt-Prognose 2020" des WISO: Steuer:sparbuchs 2020 nicht akzeptiert. Statt dessen wird der Aufwand auf 0,00 gesetzt. Mache ich da einen Denkfehler oder spielt das Programm da wirklich nicht mit?

    LG Cedricus

    Das System ist so ausgelegt, dass der Fiskus immer gewinnt, wenn zu hohe USt ausgewiesen wird: Der Leistende/Verkäufer muss zu viel ans FA abführen, der Empfänger/Käufer darf nur den niedrigeren Betrag als VSt ansetzen. Das Einzige, was der Empfänger/Käufer machen kann, ist die Einforderung einer korrekten Rechnung und - falls die nicht erstellt wird - eine Kürzung der Zahlung um den falschen USt-Betrag. Dann hat er zumindest keine finanziellen Nachteile und die Gegenseite wird nochmal gründlich über die Rechnungslegung nachdenken.

    Was ich mich bei Deinen Ausführungen frage: hast Du bei Deinen ausländischen Geschäftsbeziehungen denn auch auf Deine (hoffentlich vorhandene?) USt-ID hingewiesen? Das ist nämlich erste Voraussetzung, um eine Netto-Rechnung zu erhalten. Ohne diese Angabe handeln die Anbieter keineswegs "quasi wissend kriminell", sondern müssen davon ausgehen, es mit einem Endverbracher zu tun zu haben und stellen damit völlig zu recht Rechnungen mit (ausländischer) USt aus.

    Bei welcher Bank hast Du denn Dein Wertpapierkonto? Genau wie bei Girokonten etc. gibt es durchaus Unterschiede bei der Abbildung von Wertpapierkonten in MG. Bei meinen zwei Depots z.B. (Deka und Union) kann ich online im Browser so ziemlich alles anstoßen, was ich möchte, in MG gibt es grad mal eine Saldenabfrage. Die Wertpapierverwaltung in MG ist etwas spärlich ausgefallen, um es mal so auszudrücken. Ich nutze auch keine kostenpflichtige Kursaktualisierung über MG, sondern geben meine 8 Kurse manuell per copy-and-paste ein. Gleiches gilt für Kauf- und Verkaufaufträge. Da bin ich mit einem Offline-Depot in MG besser bedient als mit der nur minimalen Online-Unterstützung.