Beiträge von häschen

    Also selbst wenn hier alles gesagt wurde, dann trotzdem nicht von jedem, deshalb möchte ich hier auch noch meinen Senf dazugeben.


    Ich stimme @babuschka zunächst zu: die Rechnung lag erst tatsächlich vor, als die Kopie übersandt wurde.


    Wäre die Rechnung aber nicht weggeschmissen gewesen, sondern aus anderen Gründen erst nach Eingang der Mahnung gezahlt worden, dann MUSS man dennoch nicht die Umsatzsteuervoranmeldung von Juni korrigieren. Es handelt sich bei dem §15 UStG um eine KANN-Bestimmung. "Der Unternehmer kann die folgende Steuer abziehen..."
    Er muss gar nichts und auch nicht sofort.


    Er kann also die Umsatzsteuer bei Vorliegen einer ordnungsgemäßen Rechnung abziehen, muss es aber nicht. Wenn er nun eine vierteljährliche Buchführung erstellt (und wir reden nicht über 10,55 Euro) und die nächste Anmeldung erfolgte erst in 3 Monaten, dann würde ich eine Korrektur der Anmeldung vornehmen, um den Liquiditätsvorteil zu erreichen.
    Er folgt die nächste Umsatzsteuervoranmeldung ohnehin in etwa zeitgleich mit der Korrektur oder handelt es sich um einen Kleinbetrag, würde ich mir diese sparen und den Vorsteuerabzug im aktuellen Monat vornehmen.

    Das einfachste wäre, wg. der paar Peanuts fürs Gehäuse den ganzen Buchungsaufwand "Eigenbeleg und Einlage von privat" u. AfA Privateinlage etc., einfach das Blechteil nicht mit in die Geschäftsausstattung mit aufzunehmen.


    Am Einfachsten wäre es, es ist aber nun mal am Allerrichtigsten, Anlagegüter, die betrieblich genutzt werden, auch betrieblich zu erfassen- und wenn es mit 0,00 Euro Anlagewert ist- was wiederum schwer zu erfassen ist.
    Aber Piehnatts sind es schon, das stimmt.[Blockierte Grafik: http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_ostern_igitt.gif]

    Wäre ja auch zunächst zu klären, in welchem Land welche Art der persönlichen Steuerpflicht besteht, bevor man die Besteuerung des polnischen Gewerbebetriebs prüfen kann.

    Nur noch einmal als Nachtrag: ich würde die Korrekturbuchung, so sie denn irgendwann mal erforderlich sein sollte, gegen ein Verrechnungskonto mit dem Zusatz "nicht ergebniswirksam" buchen und es bei dem "nicht betriebsrelevant"-Sachverhalt dann bei tatsächlich nicht betriebsrelevanten Dingen belassen. Nur um der Unterscheidung willen, wäre so auch kein Drama, wenn der Buchungstext stimmt.

    Ich gehe in meiner Antwort davon aus, dass Ihr Unternehmen ein Einzelunternehmen ist.


    1. Wareneingang 3200 (SKR 03) / 5200 (SKR 04)
    2. und 3. private Steuer / privat

    Jaja, die Krux mit der Syntax...
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    Ich spreche an dieser Stelle unserem Nutzer @Maoam meinen Respekt aus. Vier Beiträge geschrieben um günstig Hilfe abzugreifen und schon einen Moderator beleidigt.
    Das ist ein neuer Rekord und gehört gewürdigt: gut gemacht, Junge! :thumbsup: *
    Weiter so!




    * das natürlich Ironie, für den weiteren Verbleib im Forum erbitte ich nachdrücklich die Beachtung der Nettiquette und der Forenregeln. Noch einmal werde ich das nicht ohne Nutzung der Verwarnfunktion erklären.

    Nicht böse sein, Sie haben viele gute Ansätze, aber das hier wird eine Einzelfallberatung, die gemäß Steuerberatungsgesetz hier in einem Forum nicht erlaubt ist.


    Bitte suchen Sie sich einen Steuerberater vor Ort und klären alle offenen Fragen, am Besten bevor Sie Ihr Geschäft aufziehen.
    In vielen Fällen ist ein Steuerberater billiger als kein Steuerberater.

    Nee, geht schon.



    Die Lügner schreiben doch selbst:

    Haufe aus dem link vom Maulwurf da oben schrieb:

    In der Praxis scheitert eine exakte Verprobung der Vorsteuerbeträge oft an einer dafür unzureichenden Finanzbuchhaltung. Aufwandskonten werden in den seltensten Fällen in Eingangsumsätze mit Umsatzsteuer und Eingangsumsätze ohne Umsatzsteuer aufgeteilt. In der Konsequenz würde eine an der Vorsteuerverprobung ausgerichtete Finanzbuchhaltung für eine Aufwandsart 2 Konten (in extremen Fällen unterschiedlicher Steuersätze auch 3 verschiedene Konten oder bei aufzuteilenden Vorsteuerbeträgen auch mehrere Konten) nach sich ziehen.


    Damit isses geklärt.
    Hase hat Recht und das Thema ist beendet. So einfach kann das Leben sein. [Blockierte Grafik: http://www.greensmilies.com/sm…ticons_ostern_biggrin.gif]


    Aber mal im Ernst: wenn die alleinige Buchung der Vorsteuer unter den genannten Bedingungen statthaft ist, kann man doch einen, auf den ersten Blick "unpassenden" Vorsteuerbetrag plausibel erklären?


    Ey, ich wein gleich. Anhand der dazugehörenden Unterlagen. Genau, wie bei einer Autoreparatur, die von der Versicherung direkt gezahlt wird.
    Jede andere Buchung erklärt man auch anhand der dazugehörenden Rechnung. Dass ich keine Geschäftsvorfälle zu buchen habe, die nicht existent sind, sollte Voraussetzung sein!


    Wird er aber nur akzeptieren, wenn die Rechnung an den Unternehmer lautet. Das ist das A und O. Und da habe ich definitiv auch nichts anderes im Netz in gefunden bzw. gelesen. Imme derselbe Tenor. Ich hoffe, Du meintest das so.

    Das habe ich nach babuschkas ausführlichen Post bereits für geklärt erachtet. Das ist die selbstverständliche Voraussetzung!

    Da muss ich Dir widersprechen

    [Blockierte Grafik: http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_ostern_erschreckt.gif] Das ist ja wie Zuhause hier!


    Naja, das, was Du beschreibst, ist keine Verprobung, wie ich sie kenne, sondern ein Prüfertool, das eine durchschnittlich mögliche Abweichung kennt und dazu dient, einen Hinweis auf Unstimmigkeiten zu finden.
    Das, was ich Verprobung nenne, erfordert immer eine Null oder eine bis zur Null erklärte Abweichung.


    Vielleicht eine Sprachabweichung nach beruflicher Herkunft...

    Und n Nachtrag: wenn ich eine EÜR buche, dann buche ich nur und wirklich wirklich nur Aufwendungen.


    Ich buche keine Aufwendungen, die ich nicht hatte, weil die bereits ein anderer gezahlt hat. Das hier ist kein abgekürzter Zahlungsweg, da die Kosten des gegnerischen Anwalts nicht freundlicherweise, sondern beruhend auf einem rechtskräftigen Urteil der unterlegenen Partei auferlegt wurde.
    Dem TE sind die Anwaltskosten nicht in Rechnung zu stellen, weil gemäß Urteil ein Dritter Schuldner der Kosten ist.


    Abgesehen davon: wenn man die Kostennote zu den Akten nimmt, dann weiß jeder Prüfer Bescheid.

    Aha... :D


    Also, mal so aus dem echten Leben: wenn ich die Umsatzsteuerkonten verprobe, dann nehme ich #8400 x 19% (und alle anderen Erlöskonten x Steuersatz) und vergleiche den Betrag mit dem Konto 1776. Er sollte Identisch sein.


    Ihr wollt echt jetzt alle Sachkonten addieren und x 19% den gleichen Betrag erhalten, wie er auf dem Konto 1576 ist? Oder wie macht man das so auf die Schnelle mit dem verflixten ermäßigten Steuersatz? Oder den Beträgen, die ohne Vorsteuer gebucht wurden, weil die Rechnung keine abzugsfähige Vorsteuer enthielt?


    Ich verrat es Euch, aber sagt es nicht weiter: eine Vorsteuerverprobung gibt es nicht. Es gibt nur eine Umsatzsteuerverprobung. Vorsteuer muss man prüfen, nicht verproben. :P:P:P

    Steht alles nicht wirklich im Widerspruch zu meinen Worten. Nach meiner Erfahrung aber empfinde ich es als reichlich- nicht alles, was ein Steuerberater in Rechnung stellen kann, muss er auch abrechnen. Kann er also den mittleren Satz veranschlagen, muss er es noch lange nicht.


    Ist aber auch egal, ist ja Ansichtssache, ich finde es zu teuer in Anbetracht des Umfangs, Ende.


    Zudem dürfte hier noch eine Zeitgebühr für die erstmalige Einrichtung gekommen sein; war zwar sicherlich recht einfach, aber zwei bis drei Stunden dürften hier auch angefallen sein bis alles im System eingerichtet war. Zwei bis drei Stunden = mindestens 120 Euro bei zwei Stunden und der Mindestgebühr, bei der mittleren Gebühr und drei Stunden schon 450 Euro. Spielraum sicherlich, aber bei der Problematik "neuer Mandant", "neue Buchhaltung", erstmalig E-Bilanz (muss ja auch eingerichtet werden) u.a. sehe ich 1.500 Euro nicht als zu hoch an.


    Die UG besteht seit 3 Jahren. Warum denn jetzt eine Ersteinrichtung? Das habe ich den Worten des TE nicht entnehmen können.
    Und wieso sollte man für die Einrichtung einer Buchführung mit ~ 15 Buchungen jetzt zwei bis drei Stunden benötigen? [Blockierte Grafik: http://www.greensmilies.com/smile/smiley_emoticons_ostern_confused.gif] Da komme ich selbst mit Anlage aller Mandantendaten nicht hin.