Beiträge von stPaul

    Hallo zusammen!


    Ich habe Telefonkosten anteilig nach privat genutzt und geschäftlich genutzt verbucht.


    den priv anteil auf 8922 den geschäftlichen auf 4920


    lasse ich mir die EÜR anzeigen steht das Konto 8922 mit positivem betrag im Einnahmenbereich der EÜR und


    das Konto 8922 mit negativem Vorzeichen im Ausgabenbereich. Letzteres wird dann ja unterm Strich auch wie 'ne Einnahme bewertet.


    Was mache ich verkehrt oder verstehe ich falsch?


    Grüsse aus dem Norden


    stpaul

    Guten Morgen zusammen!


    Mal wieder hadere ich mit der Gewinmnermittlung der EÜR.


    Ich verbuche u.a. Kosten für Miete und Telefon.


    Da sich mein Arbeitszimmer in der Privatwohnung befindet, teile ich die Kosten im Verhältnis auf.


    Die Mietkosten buche ich auf 4210 (geschäftlicher Anteil) und 8924 (privater Anteil)


    Lasse ich mir nun die Aufstellung der EÜR anzeigen, an deren Schluß der erwirtschaftete Gewinn steht, so stelle ich fest das die anteiligen Mietkosten (geschäftlich 4210) bei den Ausgaben berücksichtigt sind, was ich nachvollziehen kann.


    Der private Anteil (8924) der Mietkosten steht, mit negativem Vorzeichen versehen, unter den Einnahmen, was dazu führt das die "Einnahmen" um den Betrag des Privatanteils der Miete geschmälert werden, und somit der errechnete Gewinn völlig verfälscht wird.


    Was mache ich falsch oder was verstehe ich falsch ?


    beste grüsse stpaul

    Vielen Dank erstmal für die schnellen und zahlreichen Reaktionen.


    Ich möchte noch kurz darstellen wie ich das problem für mich gelöst habe.


    Da mein Problem ja rein "kosmetischer" Natur war, und die EÜR Software es zuläßt nahezu beliebig in allen Buchungen "herumzueditieren", habe ich mir per 31.12.12 eine fiktive Wareneingangsrechung angelegt. Somit wird mir nun bei der Übersicht der EÜR der Gewinn korrekt angezeigt wenn ich als zu berücksichtigenden Zeitraum das Kalenderjahr angebe.


    Möchte ich bspw. die Abgabe der quartalsweisen UStVoranmeldung bewerkstelligen bleibt für Q1-3 dieser beleg unberücksichtigt.


    Wenn im Juli tatsächlich die Ware bestellt wird und der entsprechende beleg vom Lieferanten kommt, buche ich diesen wie gehabt und lösche dann meinen temporären beleg.


    beste Grüsse stpaul

    Ich wünsche allen schöne Ostern gehabt zu haben..!


    Nun geht wieder der Alltag los, und hier gleich eine Frage.


    Der Kunde hat mir eine Vorkassezahlung geleister für die ich (in 2-3 Monaten) noch die Leistung erbringen muß.Den hierfür nötigen Wareneinsatz habe ich noch nicht bestellt, ergo hierfür auch keinen Handelswarenbeleg.


    Die in der Kundenzahlung enthaltenen USt habe ich per USt-Voranmeldung abgeführt.


    EÜR 2012 rechnet nun die netto-Vorkassezahlung dem Gewinn zu, was diesen Wert natürlich völlig verfälscht, da meine (noch anstehenden) Ausgaben für den Wareneinsatz noch nicht berücksichtigt sind.


    Geht das nicht anders, oder muß ich anders buchen. Ein SKR-03 Konto für Rückstellungen für Warenbeschaffung oder ähnlich, das beim Gewinn unbverücksichtigt bleibt suche ich vergebens.


    Oder muß ich tricksen und eine andere "Rückstellung" anlgegen.?????


    Für Hilfe wäre ich dankbar.


    Gruß stpaul

    Hallo zusammen!


    Lieferungen nach Helgoland sind meines Wissens gemäß §6 Abs.1 Nummer 3a UStG umsatzsteuerbefreit.


    Welchem Erlöskonto muß ich denn die Rechnung zubuchen?


    Hat da jemand eine Idee?


    Danke!

    Zitat

    Diese Methode war vor 20/30 Jahren mal erlaubt, heute nicht mehr.


    Hallo Günter!


    Danke für Deine schnelle Reaktion.


    So ganz stimmt das meines Wissens allerdings nicht! Wenn die nachweisbaren Kosten höher sind als die KM-Pauschale sind die tatsächlichen kosten anzusetzen.


    Hierzu erging auch ein Urteil:
    Ein Pkw der von einem Unternehmer weniger als 10 % betrieblich genutzt wird, zählt nicht zum Betriebsvermögen. Die Vorsteuer aus der Anschaffung des Pkw kann somit nicht geltend gemacht werden. Anders sieht es bei den laufenden Kfz-Kosten aus. Das Finanzgericht Nürnberg hat mit seinem Urteil vom 7.08.2007 Az. II 250/2005 entschieden, dass die Vorsteuer aus den laufenden Kfz-Kosten im Anteil der beruflichen Nutzung geltend gemacht werden kann. BeispielDas heißt im Endeffekt, dass der PKW selbst zwar betrieblich genutzt werden kann, aber die Kosten nur anteilig als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können. Im konkreten Fall bedeutet das: Unternehmer U schafft sich einen PKW im Gesamtwert von 20.000 Euro an. Darin enthalten sind 19 Prozent Umsatzsteuer, was einem Betrag von 3.193,28 Euro entspricht. Diese Umsatzsteuer kann Unternehmer U ebenso wenig wie die Nettoanschaffungskosten des PKW in Höhe von 16.806,72 Euro als betriebliche Ausgaben ansetzen. Der PKW gehört demzufolge nicht zum Betriebsvermögen. Wird er zu sieben Prozent betrieblich genutzt, etwa für Fahrten zu Kunden, so können die laufenden Kosten für den Wagen jedoch als Betriebsausgaben angesetzt werden. Tankt nun Unternehmer U für 150 Euro brutto, so können sieben Prozent davon als Betriebsausgabe geltend gemacht werden. Das entspricht einem Betrag von 10,50 Euro. In diesem sind Umsatzsteuern in Höhe von 19 Prozent, also 1,68 Euro enthalten. Diese kann Unternehmer U als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen. Gleiches gilt für eine notwendige Reparatur oder Wartung des Fahrzeugs. Nehmen wir an, diese beläuft sich auf 500 Euro brutto. Das ergibt einen Anteil von 35 Euro bei der siebenprozentigen betrieblichen Nutzung. Der Nettobetrag in Höhe von 29,41 Euro kann als Betriebsausgabe, die verbleibende Umsatzsteuer von 5,59 Euro kann als Vorsteuer geltend gemacht werden.

    Quelle: Evelyn Brandies (25.2.2009)



    Primär ging es bei meiner Frage allerdings um die "Buchhaltungstechnik" wie dies verbucht werden kann, und nicht um den rechtlichen Hintergrund.




    Falls Du oder jemand anders hierzu eine Idee hat wäre ich sehr dankbar.


    Vielleicht konnte ich ja auch mit meinem Hinweis ausf dies Urteil bereits jemand anderem zu etwas mehr Geld im Säckel verhelfen ;) Danke!




    Gruß Pauli

    Hallo zusammen!


    Ich nutze EÜR & Kasse 2012 und bin beim Buchen auf folgendes Problem gestoßen.


    Ich habe per online-banking Modul eine Buchung meines Girokontos übernommen in Höhen von 332EUR.


    Es handelt sich hierbei um eine KFZ-Versicherung


    Da der zugehörigen Wagen lediglich zu 10% von mir geschäftlich genutz wird, möchte ich demzufolge auch nur 10% der 332EUR gegen 4590 buchen.


    Was machen ich nun mit den restlichen 90%? Schließlich muß ich doch auch die irgendwie erfassen, damit das Saldo meines Finanzkontos von dem die Zahlung (zu 100%) abgegangen ist stimmt.


    Das selbe Problem tritt ja auch bei jeder anderen Zahlung von Betriebskosten (Benzin, Reparatur etc.) vom Giro für diesen PKW auf, da ja immer nur 10% als absetzbare Kosten zu verbuchen sind.


    Hat jemand dazu eine Idee? Eigentlich müßte ich mit diesem Problem nicht alleine sein.


    Danke im voraus .


    Gruß Pauli