Beiträge von sebingel

    Hallo zusammen,


    die Forumssuche hat mir leider nicht weitergeholfen.


    Ich habe einen Dauerauftrag von Konto A auf Konto B jeweils zum Ersten eines Monats.


    In der Zahlungsverwaltung wird die Buchung in Konto A mit Gegenkonto Konto B angezeigt.


    In der Finanzprognose zu Konto B wird die Zahlung ebenfalls an jedem Ersten eines Monats angezeigt.


    Jetzt kommt das Geld aber immer erst einen Tag später auf Konto B an, was ich in der Prognose gerne berücksichtigen würde.


    Ein Workaround wäre, das Gegenkonto aus der Buchung zu entfernen und eine Planungsbuchung in Konto B zum Zweiten eines Monats anzulegen. Das hat allerdings mehrere Nachteile und so habe ich mich gefragt, ob es irgendwo die Möglichkeit gibt, die Gegenbuchung in der Finanzprognose verzögert anzuzeigen?


    Ich hoffe ihr könnt mir helfen.


    Viele Grüße

    sebingel

    Ich muss deine Aussagen interpretieren. Zum Beispiel interpretiere ich die Tatsache, dass du nicht geschrieben hast, dass meine Antwort falsch war, so, dass meine Antwort wohl richtig war.


    Wobei mich das weiterhin verwirrt, da ich ja genau das schon in meiner originalen Fragestellung, in Beitrag #3 und in Beitrag #7 so beschrieben habe.

    Und Beitrag #9 habe ich so interpretiert, als läge ich damit falsch. Auf Beitrag #3 hast du sogar mit Nein geantwortet.


    Vermutlich ist das einer unterschiedlichen Herangehensweise geschuldet. In meiner Welt werden die Heizkosten, die ich 2020 hatte erst mit der Nebenkostenabrechnung für 2020 beglichen (die ich vielleicht irgendwann 2021 bekomme). Daher bin ich davon ausgegangen, dass es das Finanzamt nicht interessiert, wie ich 2019 geheizt habe, wenn ich ein Arbeitszimmer in der Steuererklärung für 2020 angeben möchte. Aber wie ich ja schon geschrieben habe: solange, das für das Finanzamt Sinn ergibt, muss das ja nicht unbedingt für mich Sinn ergeben.


    Trotzdem vielen Dank für deine Zeit.

    Ich fürchte, jetzt hast du mich komplett abgehangen. Denn folgendes interpretiere ich so, dass ich doch die Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2019 berücksichtigen kann, welche im Kalenderjahr 2020 bezahlt habe.

    Das Zufluss-/Abflussprinzip des § 11 EStG meint alle Zahlungen, die in einem Veranlagungszeitraum tatsächlich geflossen sind. Für welchen Zeitraum diese bestimmt sind, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Nur der Geldfluss in die eine oder in die andere Richtung interessiert.

    Veranlagungszeitraum = 2020

    Nebenkostenabrechnung für 2019 wurde in 2020 beglichen → dass die Rechnung für 2019 war, spielt keine Rolle. Geldfluss war in 2020.

    Liest Du eigentlich, was man Dir schreibt?

    Ja, ich habe alles gelesen, was Du geschrieben hast und sogar nach den Paragrafen gegoogelt, die Du genannt hast. Und danach habe ich Deinen Text sogar erneut nochmal komplett durchgelesen. Bitte verzeih meine Unwissenheit und dass ich offensichtlich nicht die geistigen Kapazitäten habe, zu begreifen, was Du schreibst.

    Es interessieren insoweit nur die tatsächlichen Zahlungen im Kalenderjahr.

    Wie Du richtig zitiert hast, schrieb ich, dass ich die Zahlung für 2019 im Kalenderjahr 2020 geleistet habe. Offensichtlich meinst Du aber nur die 2020-bezogenen Zahlung die in 2020 geleistet wurden. Habe ich das nun richtig verstanden? Und da ich nichts nachmelden kann, heißt das, dass ich auf der Nachzahlung für 2020 sitzen bleibe?


    Nein Du nimmst die Abschlagszahlungen die in dem Jahr gezahlt wurden, für die Korrektur der Nachzahlung bzw Erstattung machst eine Korrekturbuchung sobald Dir die Abrechnung vorliegt.

    Okay, das klingt Interessant. Wie führe ich so eine Korrekturbuchung durch? Ich habe da auf Anhieb weder in WISO Steuer-Sparbuch 2021 einen Hinweis noch ein passendes Formular auf elster.de gefunden. Kannst Du mich da in die richtige Richtung schicken?

    Okay, wenn ich dich richtig verstanden habe, dann gebe ich trotzdem (wie bei den haushaltsnahen Dienstleistungen) die Nebenkostenabrechnung für 2019 an.


    Das ist natürlich nicht so schön, da sich die erhöhten Nebenkosten von 2020 in dieser Steuererklärung dann nicht angeben lassen und ich ja nicht weiß, ob ich mein Arbeitszimmer 2021 noch in diesem Umfang absetzten kann.


    Aber solange, das für das Finanzamt Sinn ergibt, muss das ja nicht unbedingt für mich Sinn ergeben.


    Danke auf jeden Fall, für die rasche Antwort.

    Hallo,


    die Suchfunktion hat leider nichts Passendes ausgespuckt, daher dieser Thread.


    Ich möchte in der Steuererklärung für 2020 nun zum ersten Mal mein Arbeitszimmer absetzen und bin jetzt bei den Nebenkosten ins Stocken geraten.

    Bei den haushaltsnahen Dienstleistungen bin ich es gewohnt die Nebenkostenabrechnung anzugeben, die ich im Vorjahr erhalten habe, welche ja aber nicht die Kosten des Vorjahrs enthält, sondern die Kosten des Jahres vor dem Vorjahr.


    Das erscheint mir beim Arbeitszimmer aber falsch. Miete und Strom für das Vorjahr kann ich leicht ermitteln, aber dann mit "verschobenen" Nebenkosten zu arbeiten sieht nicht richtig aus. Außerdem hatte ich 2019 noch überhaupt kein absetzbares Arbeitszimmer.


    Kann mir hier jemand weiterhelfen? Wie werden die Nebenkosten angegeben. Ich weiß ja nicht einmal, ob ich für 2020 überhaupt eine Nebenkostenabrechnung von meinem Vermieter bekomme und warten sich überhaupt lohnt.


    Freunliche Grüße

    sebingel

    Hallo lialia,


    Nein. Es geht um meinen Anteil der abzugsfähigen Beträge in einem gemeinsamen Haushalt (sprich Wohngemeinschaft). Und ob ich den manuell berechnen muss oder ob das Steuer Sparbuch diesen Anhand der Bergäge unter "Nebenkosten- und Hausgeldabrechnung" und des prozentualen Anteils unter "Sonstige Angaben" -> "Angaben zum Haushalt" selbst berechnet.

    Tut mit leid, falls ich mich unklar ausgefrückt habe.


    Viele Grüße

    sebingel

    Hallo zusammen,


    ich habe unter "Nebenkosten- und Hausgeldabrechnung" die haushaltsnahen Dienstleistungen so eingegeben wie sie auf unserer Abrechnung stehen.

    Dann habe ich unter "Sonstige Angaben" -> "Angaben zum Haushalt" den gemeinsamen Haushalt eingetragen.


    Ist der Anteil, den ich dort eintragen kann, nur zur Info fürs Finanzamt oder verwendet das Steuer-Sparbuch diesen Anteil auch zur Berechung der tatsächlichen Beträge

    Ich würde jetzt annehmen, dass ich mit dem Anteil steuern kann wieviel Steuer Sparbuch von den unter "Nebenkosten- und Hausgeldabrechnung" eingetragenen Beträgen wirklich einreicht. Oder muss ich die Beträge passend zum Anteil selbst berechnen?


    Da das Programm die erwartete Erstattung nicht verändert, wenn ich den Prozentsatz ändere, gehe ich davon aus, dass ich selber rechnen muss. Möchte mich aber vergewissern.


    Viele Grüße

    sebingel