Beiträge von Yoogi

    Liebe Forumsmitglieder,


    ich habe eine Frage zu der ich trotzt intensiver Internetrecherche keine Antwort gefunden habe.


    Ich bin Freiberufler und erstelle eine EÜR.


    Ich werde in naher Zukunft privat umziehen und somit ergibt sich eine Konstellation, bei der ich nicht weiß, wie ich sie steuerlich behandeln muss.


    Ich werde eine Privatwohnung an Punkt A haben.
    Meine erste Betriebsstätte ist an Punkt B (extern angemietetes Büro)
    Einer meiner Kunden ist an Punkt C
    Mein PKW ist im Betriebsvermögen und ich führe ein Fahrtenbuch.


    Die Wegstrecke A - B (Bsp. 10km) ist eindeutig. Hierbei handelt es sich um die Fahrt zur ersten Betriebsstätte und kann mit 30 Cent je einfacher Strecke geltend gemacht werden (5km *0,30 Euro) (Konto 4678). Der Rest (Kosten je km über 15 Cent) ist eine unentgeltliche Wertabgabe (Konto 4679).
    Die Strecke B - C (Bsp. 40km) ist eindeutig eine Betriebsausgabe.
    Aber wie verhält es sich mit der Strecke A - C (Bsp. 45km)? Muss diese aufgeteilt werden? Und wenn ja nach welchem Schlüssel? Oder darf diese als reine Betriebsausgabe angesehen werden?


    Ich würde mich über eine Antwort freuen.


    Vielen Dank für die Hilfe


    Jörg Schmid

    Guten Tag,



    ich habe eine EKSt. Erklärung inklusive EUR erstellt. Für die Erstellung des Steuerbescheides wollte das Finanzamt mein Fahrtenbuch prüfen. Dieses hab ich an das FA geschickt und es wurde dort auch geprüft (und für korrekt befunden). Laut aussage des FA wurde mir dieses auch wieder zurück gesendet. Leider ist es bei mir nie angekommen. Ich habe zwar einen finalen Steuerbescheid erhalten (ohne Vorbehalt der Nachprüfung), jedoch muss ich das Fahrtenbuch 10 Jahre aufbewahren. Wie sollte ich hier vorgehen? Soll ich das Finanzamt bitten mir zu bestätigen, dass Sie das Fahrtenbuch nie mehr sehen wollen? Ich kann ja schwer beweisen, dass es auf dem Postweg vom FA zu mir verloren gegangen ist.



    Vielen Dank für eure Hilfe



    Yoogi

    Guten Tag,


    ich habe nach langem suchen in verschiedenen Foren immer noch eine Frage und hoffe es kann mir jemand helfen.


    Ich bin freiberufilch tätig und erstelle eine EÜR. In diesem Jahr werde ich meinen privat PKW voraussichtlich zu mehr als 50% geschäftlich nutzen. Dazu habe ich Anfang des Jahres ein Wertgutachten erstellen lassen um es mit einem fairen Wert in das Betriebsvermögen zu nehmen. Seit Anfang des Jahres führe ich auch ein Fahrtenbuch.


    Nun meine Frage: Ich kann ja zu Beginn des Jahres nicht wissen, zu welchem Anteil ich den PKW betrieblich nutze. (unter 10%, zwischen 10% und 50% oder über 50%) Nur wenn ich das weiss, kann ich ja wissen, ob der PKW ins Betriebsvermögen genehmen werden "kann", "darf" oder "muss".


    Ist es nun zulässig, alle (KFZ relevanten) Belege bis zum Jahresende zu sammeln und dann am Ende des Jahres zu prüfen, ob man den PKW (rückwirkend ab Jahresanfang) ins Betreibsvermögen nimmt oder nicht? Wenn ja, würde ich dann alle Belege nachbuchen, eine korrigierte UST-Voranmeldung für die betroffenen Monate machen und abschließend die Privatentnahme buchen. Ist das so ok, oder muss ich jeden einzelnen Monat die Privatentnahmen buchen? Falls ich das monatlich machen muss, was passiert dann, wenn am Ende des Jahres das Fahrzeug garnicht in Firmenvermögen hätte überführt werden dürfen? (Nutzung unter 10%)


    Vielen Dank für eventuelle Hilfe




    Gruss




    Thomas