Beiträge von Cowgirl

    Moin,


    welche Abrechnung meinst Du ? - Nebenkostenabrechnung für die Mieter ? - Da ist der Gültigkeitszeitraum 05.02.2016 - bis 05.02.2017 relevant und wird auch zeitanteilig angerechnet und ausgewiesen (Programmgesteuert.).

    Hausgeldabrechnung Eigentümer ? - Da ist der Zahlungstermin gültig . keine zeitanteilige Abrechnung (Programmgesteuert).

    Warum die Abrechnung bzw. Ausdruck ändern, man kann sich die gewünschten Ausdrucke zusammenstellen. Meine Eigentümer finden die Informationen gut und bemängeln gar nichts. Man kann auch beidseitig drucken. Probiert mal die verschiedenen Möglichkeiten aus.

    Einfach nur entsprechenede Häkchen setzten^^

    Die Gartenpflege ist Bestandteil der entstehenden und abrechenbaren (sofern vertraglich vereinbart) Nebenkosten. Mit welcher Begründung sollten diese Kosten nur einzelnen Monaten zugeordnet werden?

    Weil wir einen Gärtner haben, der nur in der Zeit vom 1.04.20XX - 15.1120XX tätig ist und eine Firma die den Winterdienst in der Wintrzeit vom 1.11. - 30.3. erledigt.


    https://nebenkosten-blog.de/an…nzip-oder-abflussprinzip/

    Kostenabgrenzung beim Leistungsprinzip und Ansatzfähigkeit der Kosten

    Sind Abrechnungszeitraum und Leistungszeitraum der Rechnung nicht identisch, muss der Vermieter die Kosten den einzelnen Abrechnungsperioden zuordnen (Kostenabgrenzung). Das klingt schwieriger, als es ist.

    Zitat
    Beispiel:
    Abrechnungszeitraum Nebenkosten 01.01.2015 bis 31.12.2015.
    Rechnung vom 15.10.2015 für Winterdienst 01.11.2015 bis 30.04.2016 über 600,00 Euro.
    Es ist einem jeden Vermieter zuzutrauen (und Verwaltern ohnehin), dass der Rechnungsbetrag durch sechs Monate dividiert, anschließend mit zwei Monaten multipliziert wird und nur 200,00 Euro in die Abrechnung 2015 eingestellt werden. Die verbleibenden 400,00 Euro werden „gemerkt“ oder gleich buchhalterisch in die Abrechnung 2016 eingestellt.

    Aperiodische Kosten: Wann verteilen?

    Kosten, die nicht in jedem Abrechnungsjahr anfallen, sind beispielsweise: Der Austausch des Sandes eines Spielplatzes (Gartenpflegekosten), Tankreinigungen für Öltanks, Eichgebühren für Wasserzähler und so weiter. Hier stellte sich früher die Frage, wann und wie solche Kosten in die Nebenkostenabrechnung eingestellt werden können.

    Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Vermieter solche Kosten in demjenigen Jahr in voller Höhe in die Abrechnung aufnehmen kann, in dem sie entstanden sind.05) Der Vermieter kann jedoch auch die Kosten nur anteilig in die Abrechnung einstellen (zum Beispiel fünf Jahre lang ein Fünftel der Eichgebühren für Wasserzähler).

    Wenn, dann richtig: Das eine oder andere Prinzip muss durchgehalten werden!

    Zwar kann der Vermieter nach Ansicht des BGH zwischen beiden Abrechnungsvarianten wechseln, schlimmstenfalls sogar jährlich.06) Allerdings sollte der Vermieter das allein schon aus Eigeninteresse vermeiden. Mieter vergleichen Nebenkostenabrechnungen immer mit denen des Vorjahres, um etwaige Kostensteigerungen zu erkennen. Das ist auch richtig so und dient der Plausibilitätsprüfung.

    Durch den Wechsel des Abrechnungsprinzips werden unweigerlich Kostenschwankungen auftreten, die der Mieter bemerken wird. Schlimmstenfalls wird er hier Manipulationen vermuten, bestenfalls fragt er einfach nur nach. Beides verursacht für den Vermieter unnötige Korrespondenz und „Erkläraufwand“.

    Zitat
    Praxistipp:
    Das kann man dadurch vermeiden, dass man den Abrechnungsmodus nicht wechselt.


    Ich glaube das hängt vom Zeitraum ab.


    Bei meiner Abrechnung :


    Mieter A: 1.1. - 28 .02.XXX - Nur die Kosten im Gültigkeitszeitraum - auch anteilig berechnet.

    Mieter B : 1.3. - 31.12.xxx - Alle Kosten im Gültigkeitszeitraum - auch anteilig berechnet


    Beispiel : Gartenpflege vom 1.4. - 15.11. = monatliche Zahlung - Abrechnungszeitraum : jeweils vom 1.d.M. bis Ende.d.Monats (1.4. - 30.4.)


    Mieter A : Keine Kosten in der Bescheinigung

    WISO-Hilfe > Assistenten > Offene Posten verbuchen


    Assistent: Offene Posten verbuchen

    Der Assistent hilft Ihnen beim Verbuchen von Ausgleichszahlungen für mehrere offene Posten. Zum Start dieses Assistenten klicken Sie auf der Assistenten-Registerkarte auf die Schaltfläche "Offene Posten verbuchen" in der Gruppe Einnahmen / Ausgaben. Alternativ können Sie den Assistenten auch in der Eingabemaske "Offene Posten" aufrufen. Klicken Sie in der Eingabemaske auf den Link "aktuellen offenen Posten verbuchen" bzw. "mehrere offene Posten eines Gebäudes verbuchen".


    Schritt 1 - Einleitung

    Lesen Sie aufmerksam die Einleitung. Hier erfahren Sie im Vorfeld, welche Daten der Assistent von Ihnen abfragt. Weiterhin erhalten Sie wichtige Hinweise zu dem Thema. Klicken Sie anschließend auf "Weiter".


    Schritt 2 - Bankkontenauswahl

    Bitte wählen Sie das Bankkonto und das Buchungsdatum aus.

    Sie können zudem eine bestimmte Zeitspanne wählen.


    Schritt 3 - Offene Posten

    Wählen Sie nun die gewünschten zu verbuchenden offenen Posten aus.


    Schritt 4 - Ergebnis

    Zuletzt sehen Sie eine Zusammenfassung der eingegebenen Daten.


    Zum Schluss des Assistenten sehen Sie eine Zusammenfassung. Die Buchungen werden erzeugt, wenn Sie die Schaltfläche "OK" anklicken.

    Die Wohnungseigentümer hatten zur "Zwischenfinanzierung" von Liquiditätsengpässen einen Zugriff auf die Instandhaltungsrücklage beschlossen. Die Höchstgrenze der Entnahme wurde auf 1/4 der jährlichen Wirtschaftsplansumme beschränkt.

    Es ist völlig egal, wie niedrig oder hoch die Zwischenfinanzierung ist, wenn sie unterhalb oder bis zur Höchstsumme der Beschlussfassung geht. Hauptsache es wurde über eine Zwischenfinanzierung (auch für zukünftige) einmal ein Beschluss gefasst. Es genügt, wenn man 1 x diesen Beschluss gefasst hat.


    zu beachten ist:


    AG Brühl, Urteil v. 18.4.2011, 23 C 583/10). .......


    Kein Verstoß gegen Bestimmungen der Teilungserklärung

    Weiter war auch kein Verstoß gegen die Bestimmungen der Teilungserklärung gegeben, da die darin enthaltene Festlegung, dass die Instandhaltungsrücklage zur Vornahme späterer größerer Instandsetzungsarbeiten bestimmt sei, im Kern nicht berührt wird. Die Instandhaltungsrücklage wird durch den betreffenden Mehrheitsbeschluss der Wohnungseigentümer nicht in ihrem grundsätzlichen Bestand aufgehoben. Es wird lediglich ein Teil der auf sie entfallenden Gelder kurzfristig zur Deckung anderer Kosten freigestellt, quasi "entliehen". Die Bestimmung der Rücklage soll dadurch nicht endgültig aufgehoben werden.

    Zeitliche Grenzen gewahrt

    Auch die zeitlichen Grenzen der buchhalterischen Entnahme von Geldern aus der Instandhaltungsrücklage wurden ausreichend gewahrt. Bereits aus dem Beschlusstext ergibt sich ausdrücklich, dass die Verwendung der betreffenden Gelder zur "Zwischenfinanzierung" und damit lediglich zu einer vorübergehenden Zweckentfremdung bestimmt werden. Da jährlich über sowohl eine Gesamtabrechnung des abgelaufenen Jahres sowie ein Wirtschaftsplan für das folgende Jahr aufzustellen ist, ist die zeitliche Dimension der Liquiditätshilfe und damit die Belastung der Rücklage auf das laufende Wirtschaftsjahr begrenzt. Der vollständige – buchhalterische – Ausgleich der Entnahme erfolgt somit spätestens nach vollständiger Zahlung der Hausgelder aller Wohnungseigentümer. Hingegen ist die Festlegung eines bestimmten unterjährigen Rückbuchungszeitpunkts weder erforderlich noch sinnvoll, da es die Eigentümergemeinschaft vor dieselbe Problematik fehlender Liquidität stellen könnte, wie vor der Beschlussfassung, sofern bis zu diesem Zeitpunkt die Wohngelder noch nicht vollständig (nach-)entrichtet sind.


    Sonst.....


    LG München I, Urteil v. 24.10.2011, 1 S 24966/10 WEG: Eine Liquiditätslücke stellt grundsätzlich einen sachlichen Grund für einen Beschluss zur Erhebung einer Sonderumlage dar, wenn diese nicht durch die Ansätze im Wirtschaftsplan gedeckt ist und auch sonst nicht mit den der Eigentümergemeinschaft zur Verfügung stehenden Mitteln geschlossen werden kann. Steht die Höhe der fehlenden Geldmittel fest, ist das Ermessen bei der Festlegung der Höhe der Sonderumlage ausnahmsweise dahin gehend reduziert, dass die Höhe der Sonderumlage der Höhe der Liquiditätslücke entspricht und diese nicht wesentlich überschritten werden darf. Überschreitet die festgelegte Sonderumlage die Liquiditätslücke wesentlich, entspricht der gefasste Beschluss nicht ordnungsgemäßer Verwaltung und ist teilweise für ungültig zu erklären.




    siehe WISO-Hilfe :

    Abrechnung > Einnahmen/Ausgaben erfassen


    evtl in den Stammdaten neue Konten anlegen:


    Fördermittel für XXX als Einnahme

    Vewrteilung Fördermittel für XXX als Ausgabe


    Wenn du unsicher bist...im Musterfall ausprobieren (Musterfall unter Verwaltung > Musterfall öffnen)

    Behandlung der Sonderumlage

    Sonderumlagen für Instandsetzungszwecke sind in gleicher Weise zu behandeln wie die Rücklagenzuführungen gemäß Wirtschaftsplan.

    Häufig stehen der Zahlung der Sonderumlage noch in demselben Jahr Abflüsse in gleicher Höhe entgegen, sodass die Phasenverschiebung zwischen Zahlung an die Gemeinschaft und steuerlicher Berücksichtigung, die für die reguläre Rücklagenbildung typisch ist, nicht eintritt.


    https://www.haufe.de/recht/deu…esk_PI17574_HI636745.html

    Wen außer Dir interessiert es, ob Du unterjährig Geld umgebucht hast, damit das Konto nicht ins Minus gerät

    wohnhofAtrium : Ich hoffe dir ist bewusst, dass das nur mit einem Beschluss geht. Entnahme aus der Instandhaltungsrücklage zum Zwecke

    des Girokontoausgleichs, ist nur mit Beschluss möglich - da Zweckentfremdung !!


    Ein Beschluss über die Verwendung eines Teils der Instandhaltungsrücklage zur Überwindung von Liquiditätsengpässen bei der Deckung der Bewirtschaftungskosten entspricht ordnungsgemäßer Bewirtschaftung (AG Brühl, Urteil v. 18.4.2011, 23 C 583/10).

    Zwischenfinanzierung von Liquiditätsengpässen

    Die Wohnungseigentümer hatten zur "Zwischenfinanzierung" von Liquiditätsengpässen einen Zugriff auf die Instandhaltungsrücklage beschlossen. Die Höchstgrenze der Entnahme wurde auf 1/4 der jährlichen Wirtschaftsplansumme beschränkt. Einer der Wohnungseigentümer hatte den Beschluss angefochten. Er vertrat die Auffassung, der Beschluss zur Aufhebung der bzw. Freistellung von der Zweckbindung der Instandhaltungsrücklage widerspreche den Grundsätzen ordnungsmäßiger Verwaltung. Es sei nicht ersichtlich, dass es vorliegend einen konkreten Bedarf gebe, die Instandhaltungsrücklage ganz oder teilweise für andere Zwecke als die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung des gemeinschaftlichen Eigentums, nämlich die Deckung von Liquiditätsengpässen, zu verwenden. Daher handle es sich um einen reinen Vorratsbeschluss ohne konkreten Finanzierungsbedarf, der unzulässig sei. Auch mangle es dem Beschluss an einer Regelung, wann der entnommene Betrag zurückzuführen sei. Die zeitlichen Voraussetzungen der Rückführung müssten jedoch gleichsam mitgeregelt sein. Des Weiteren sei ein Verstoß gegen die Bestimmungen der Teilungserklärung gegeben, da vereinbart sei, dass die Instandhaltungsrücklage der Finanzierung von Instandsetzungsmaßnahmen diene.

    Beschlusskompetenz

    Dem konnte sich das Gericht nicht anschließen. Die Wohnungseigentümergemeinschaft hatte die gemäß § 21 Abs. 3 WEG erforderliche Beschlusskompetenz zur Beschlussfassung über die zweckfremde Verwendung der Instandhaltungsrücklage zur Überwindung von Liquiditätsengpässen. Die Wohnungseigentümer können über Entnahmen aus der Instandhaltungsrücklage grundsätzlich mit Stimmenmehrheit beschließen, wovon auch Beschlüsse über die kurzfristige Deckung sonstiger Kosten, d. h. grundsätzlich aller Kosten der Verwaltung, umfasst sind. Anderenfalls würde die Zweckbindung der Rücklage überdehnt. Erforderlich ist jedoch, dass mit der Änderung der Zweckbestimmung der Beschluss über die konkrete Verwendung der betroffenen Mittel gefasst wird.




    Zur Zulässigkeit der Entnahme aus der Rücklage zur Liquiditätsdeckung und zu deren Darstellung in der Jahresabrechnung; §§ 21 Abs. 5 Nr. 4, 28 WEG

    LG Düsseldorf, AZ: 25 S 63/16, 21.12.2016


    Eine Jahresgesamtabrechnung ist grundsätzlich in der Form einer einfachen Einnahmen- und Ausgabenüberschussrechnung allein bezogen auf das Wirtschaftsjahr darzustellen.


    Die Jahresabrechnung muss vollständig, übersichtlich und verständlich gegliedert sein. Eigentümern muss es möglich sein, ihre Abrechnung auch ohne Beistand eines Fachmannes/Sachverständigen überprüfen, verstehen und nachvollziehen zu können.


    Neben der geordneten Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben muss die Jahresabrechnung auch Angaben über die Kontostände auf den Gemeinschaftskonten am Anfang und am Ende des Abrechnungszeitraumes enthalten.


    Der Verwalter hat im Rahmen der Darstellung der Instandhaltungs-rücklage anzugeben, ob Mittel der Instandhaltungsrücklage für andere Zwecke, insbesondere aufgrund Liquiditätsengpässen zur Bestreitung laufender Ausgaben, verwandt worden sind.


    Im Falle überjähriger Entnahmen zur Liquiditätssicherung bei der Ist-Rücklage ist dergestalt vorzugehen, dass unter Zuführungen auch die Rückführungen auf Entnahmen zur Bestreitung laufender Kosten wegen Liquiditätsengpässen aufzunehmen sind und unter Entnahmen solche Abflüsse für Bewirtschaftungskosten.


    Der Darstellung der Instandhaltungsrücklage fehlt die notwendige Transparenz, wenn sie nicht erläutert, um welchen Betrag die zuvor erfolgten Entnahmen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen zurückgeführt worden sind und in welchem Umfang weiterhin Entnahmen erfolgt sind.


    Wäre dieser Beschluss von der Verwaltung unverzüglich umgesetzt worden, wozu sie nach § 27 Abs. 1 Nr. 1 WEG verpflichtet war, hätte sie neben der Darstellung der Instandhaltungsrücklage eine solche der Liquiditätsrücklage als Bestandteil der Jahresabrechnung erstellen müssen

    Hallo Su,


    da die Rechnung erst in 2018 bezahlt wurde, kannst du ein ein Verbindlichkeitskonto für diese Rechnungen einrichten und per 31.12. buchen. (Gültigkeit der Rückstellung nur für die Verbrauchskosten -Heizkosten, Gas, Wasser- ), Damit dürfte dein Hausgeldkonto wieder stimmen. Beachte auch den Gültigkeitszeitraum bei der Eingabe der Einnahmen und Ausgaben. Kosten die in 2018 für 2017 bezahlt werden, werden dann auch automatisch in der Nebenkostenabrechnung 2017 für den Mieter berücksichtigt, nicht aber bei der Hausgeldabrechnung für den Eigentümer.

    Nebenkostenabrechnung Mieter : Abrechnungszeitraum

    Hausgeldabrechnung Eigentümer : Zahltag


    LG Cowgirl

    Stammdaten : Wohnungen/Einheiten



    Abrechnungsrelevante Angaben


    Zuweisung des Umlageschlüssels zu Wohnungen

    Wählen Sie zunächst mit einem Mausklick die Wohnung aus der Liste aus, für die die folgenden Eingaben gelten sollen. Klicken Sie dann auf die nebengelegene Schaltfläche in der Zeile Anteile der Wohnung an den Umlageschlüsseln.


    In einer neuen Eingabemaske erfolgt nun die Zuordnung, welchen Anteil die aktuell gewählte Wohnung oder Einheit an den verschiedenen Umlageschlüsseln hat. Um diese Daten einzugeben, wählen Sie zunächst den gewünschten Umlageschlüssel aus der Liste per Mausklick.


    Sie können die Werte alternativ auch über einen Assistenten erfassen.


    Zuordnung der Umlageschlüssel zu den Umlagekonten

    Falls Sie aus besonderen Gründen für die Wohnung / Einheit einen vom Gebäude abweichenden Umlageschlüssel vereinbart haben, können Sie diesen hier verwalten.


    Achten Sie in diesem Fall jedoch darauf, dass die Umlageschlüssel stimmig sind. Es dürfen nicht mehr Kosten umgelegt werden als für das Gebäude entstanden sind.

    Was steht in der Teilungserklärung ? Die Einzel- und Gesamtabrechnung, sowie Einzel- und Gesamtwirtschaftsplan wird zur Zahlung fällig, wenn in der Eigentümerversammlung darüber beschlossen wird. D.h. in der nächsten Eigentümerversammlung muss auch der Punkt über die Verwendung des Geldes, hier z.B. als Sonderumlage für die Reparaturen, gefasst werden. Diese Sonderumlage wird dann aus dem Guthaben finanziert.


    LG aus dem sonnigen Norden

    Cowgirl

    Festbetrag (laut Abrechnung)


    Bei der zeitraumbezogenen Erfassung eines Schlüsselwertes stellt der mit laut Abrechnung bezeichnete Umlageschlüssel eine Besonderheit dar. Wenn Sie Kosten über eine extern erstellte Abrechnung verteilen und anhand des dort ermittelten Betrages auf die Mieter umlegen wollen, erfassen Sie zunächst die Kosten unter Einnahmen und Ausgaben. Anschließend können Sie unter Einnahmen / Ausgaben - Externe Abrechnungen den erfassten Betrag auf die Mieter verteilen. Hierbei werden Ihnen nur Mieter angezeigt, bei denen ein Schlüssel mit dem Typ Festbetrag (z.B. laut Abrechnung) für die Kostenart gewählt wurde.


    Achtung: Der BGH hat entschieden, dass Kosten die in der Regel anteilig berechnet werden, aber dennoch anhand der Rechnung einer Wohnung zugeordnet werden, direkt der Wohnung zuzuweisen. Diese Kosten dürfen nicht auf andere Wohnungen / Einheiten verteilt werden. Sobald eine Rechnung eine genaue Zuordnung zulässt, so sind die Kosten auch entsprechend zu verteilen. Nutzen Sie hier die Möglichkeit ggf. ein eigenes Umlagekonto anzulegen mit dem Umlageschlüssel Betrag.