Beiträge von ak-hilden

    Hallo zusammen,


    ich mag es Probleme an der Wurzel zu lösen. Ich selbst bin DKB-VISA-Geschädigter und leide darunter, dass das Konto in MG nicht mehr abrufbar ist.

    Ursache ist, dass MG einen Screenparser einsetzen muss, der dann wieder an der 2FA im Webbanking scheitert. Würde die DKB dieses Konto ebenfalls über FinTS öffnen hätten wir das Dilemma gar nicht.


    In meinen Augen stellt die Nutzung über die Bankingsoftware aber an sich schon einen sicheren Zugang dar. Ich fasse einmal meine Authentifizierungen zusammen:

    1. Aufruf der Datenbank (Besitz)
    2. Eingabe DB-Kennwort (Wissen)
    3. optional:
      1. Eingabe Kennwort Datentresor, wenn nicht hinterlegt (Wissen)
      2. Eingabe bankspezifischer Anmeldenamen und PINs (Wissen)
    4. hier lassen sich nun die Authentifizierungen der Banken auflisten
      1. ChipTAN
      2. PhotoTAN
      3. smsTAN/ mTAN
      4. HBCI-Chipkarte/Schlüsseldatei

    Im Falle der Screenparser werden in der letzten Authentifizierungsschleife selbstverständlich mindestens 2 Faktoren abgefragt, weil die Bank nicht unerscheidet ob über den Browser oder aus einer sicheren Software heraus angefragt.


    Man könnte nun versuchen die Banken in D (vermutlich wird auf die EU verwiesen) mittels einer Petition (und dann über ein Gesetz) dazu zu verpflichten grundsätzlich immer auch FinTS (als normierte Standardschnittstelle) anzubieten. Ich würde gerne mit Euch darüber diskutieren ob das die Lösung unseres Problems wäre und ob es für die Banken zumutbar wäre. Ich kann nicht abschätzen wie aufwändig das Implementieren und Betreiben einer FinTS-Schnittstelle für die Banken ist. Wir wollen ja auch die jungen FinTechs nicht durch einen FinTS-Zwang erwürgen. Wo liegen Chancen und Risiken?


    Die Lösung würde natürlich allen Banking-Softwaren helfen. Buhl würde allerdings ein gern vorgetragenes Kaufargument verlieren, weil die hohe Bankenverfügbarkeit via Screenparser dann entfällt (Punktekonten etc. sind ja nicht betroffen). Aber wenn man das ernst nimmt was hier immer geschrieben wird sind die Screenparser auch für Buhl mehr Fluch als Segen. Für mich überwiegt hier aber der Vorteil und die Weiterentwicklung.


    Feuer frei - ich freue mich auf Eure Beiträge!

    peter9999

    vielleicht müssen wir Kunden uns auch mal wieder unserer Möglichkeiten bewusst werden. Ich habe mein Girokonto (nur Zweitkonto) bei der DiBa gelöscht, weil mir das mit der App zu blöd wurde. Depot habe ich immer noch da. Da könnte die Bank aber auch etwas nachlegen. (Stichwort: Vorabbefreiungen bei Quellensteuern). Wir alle müssen dann schauen in welchem Bankhaus man etwas besseres findet und dann aber auch mal konsequent handeln. In den USA funktioniert das. Da reagieren die Unternehmen in der Folge dann auch sehr sensibel auf solche Kundenbewegungen. (Beispiel: Der Umgang der deutschen Autobauer mit den Dieselgeschädigten dort und hier). Wir Europäer (insbesondere wir Deutschen) sind da etwas träge. Wir meckern. Gerne und viel. Aber wir meckern halt nur. Aus diesem Grund bin ich Kunde unterschiedlicher Banken und da fällt das Wechseln dann leichter, weil es nicht immer um das große Ganze geht. Es geht darum Unabhängigkeit aufzubauen um wieder handlungsfähig zu werden.


    Ich finde fjkaiser s Brief Klasse. Wenn die DiBa Kunden verliert soll sie auch wissen warum. Ich habe nach 2 Jahren zB komplett bei der comdirect gekündigt und ich wurde nicht einmal gefragt warum. Das ist schon schräg. In der Marktwirtschaft muss man auch scheitern können, sonst funktioniert sie nicht. Viele Banken offenbaren uns Kunden in der aktuellen Zeit zunehmend deren wahre Unternehmenskultur. Bei manchen ist es enttäuschend und bei anderen ist es okay. Wir müssen auch dafür Verständnis haben, dass die schon länger anhaltende Nullzins-Politik in Kombination mit der Forderung nach "alle kostenlos" eine schwierige Challenge für die Banken ist. Bei meiner Filialbank stelle ich zB immernoch fest, dass sie die Entstehung der Direktbanken noch immer nicht verdaut haben. Die sind richtiggehend angep***t, wenn man dort Kunde ist. Das wirkt auf mich jetzt nicht überlebensfähig, wenn die FinTechs - also aus deren Sicht die übernächste Generation - schon vor ähm in der Tür stehen.

    Keine Ahnung warum Du meinen KOmmentar hierhin verlagerst. Ich kann nur spekulieren: (Hier darf ich das ja!).

    Vielleicht willst Du die kritischen Argumente gegen Buhl aus dem Haupt-Thread raushalten, damit andere, selten anwesende, User das nicht direkt sehen sondern erst wenn sie sich durch diesen allgemeinen Thread gegraben haben.


    Es darf mir als Kunde egal sein welche Komponente von MG defekt ist und ob diese Komponente innerhalb oder außerhalb von Buhl gewartet wird! Buhl schließt die Verträge, Buhl verhandelt die Preise und Buhl vereinbart die Servicelevel. Ich stehe lediglich vorne an der Ladentheke und kaufe die Banking-Software. Der VW-Fahrer muss sich ja wegen der Schummelsoftware auch nicht an Bosch wenden. Es kann ihm egal sein. Es ist ein VW und er hat ihn bei VW gekauft. Wenn VW dann mit dem Finger auf Bosch zeigt, dann stiehlt es sich aus der Verantwortung.


    Aber wo wir gerade beim Thema "Screenparser" und "Pflege" sind. War das niccht das Hauptargument bei der Einführung der Aktualitätsgarantie damals? Alle haben geschrieben als das Abo-Modell eingeführt wurde und auch Du hast es damit verteidigt, dass diese SP-Pflege auch aufwändig sei, weil die Banken sich nicht kooperativ zeigen etc. Ist es jetzt tatsächlich zuviel verlangt, dass wir "Management-Attention" einfordern, wenn wir seit Wochen ein SP-Problem mit Impact haben?


    Du kannst meinen Beitrag jetzt auch gerne Satz für Satz zerpflücken.

    Vielleicht könnten wir uns ja jetzt wieder den Tatsachen zuwenden... :whistling:

    Du hast ja ein Stück weit recht Billy . Es ist aber auch Tatsache, dass wir hier gar nicht herumspekulieren müssten, wenn Buhl das Problem schon gelöst hätte. Schwierigkeit des Problems hin oder her: bei Buhl arbeiten auch Profis und man wird da auch schwierige Probleme "zeitnah" lösen können. Am Ende des Tages ist es eine Frage der Priorität. Die Diskussion hier soll verdeutlichen dass auf dieses DKB-VISA-Problem jetzt etwas mehr Fokus gelenkt werden sollte.


    Dieses "herumphilosophieren" ist übrigens eine ziemlich konstruktive Art und Weise mit diesem Dilemma umzugehen. Wir könnten auch frustriert schweigen und mit den Füßen abstimmen, wenn das Fass überläuft. Tun wir aber nicht. Wir versuchen zu verstehen und eventuell auch damit zu helfen.

    Bei mir ähnlich.

    Ich habe nur HBCI mit Chipkarte und TAN2go. Benutzername hat keinen Suffix.

    In der Kontaktübersicht funktionieren alle Dialoge (gegen die Banking-App). Das beschriebene Problem, dass ich die Zugangsart nicht in MG ändern kann, weil sich trotz Bestätigung nichts ändert, besteht weiterhin. Ist aber für das Problem evtl. nicht relevant.


    Beim Kontorundruf wird eine TAN erwartet, die ich nicht liefern kann weil sich die Banking-App meldet. Theoretisch müsste es klappen, wenn ich die Banking-App deinstallere, weil die DKB dann ja zwingend die TAN2go-App ansprechen müsste. Die DKB unterscheidet vermutlich intern zwischen Logins und TANs. Grundsätzlich geht beides über die TAN2go-App. Wenn die Banking-App installiert ist, dann gehen die Logins über die Banking-App. Das ist für die DKB trivial. Buhl weiß aber nicht welche Apps ich installiert habe. Vielleicht hilft es, wenn ich in der KOntoverwaltung konfigurativ hinterlege ob ich mich beim Anmeldung im Webbanking über die Banking-App oder mit der TAN2go-App legitimiere. Dann wüsste Buhl wie sich die DKB verhält.... bis zur nächsten Änderung.


    Kann man das nicht eleganter lösen? Die VISA-Karte gibt es nicht ohne das Girokonto. Das heißt, dass ich die Legitimation auch von der anderen Legitimation abhängig machen könnte. Kann man die beiden Sessions (mit dem Wertpapierdepot zusammen sogar drei) nicht zu einem Kombiaufruf verknüpfen. Das würde auch Zeit sparen.

    Ich habe jetzt in der HBCI-Kontaktübersicht den Screenparser-Kontakt für die Visakarte im Dialog DDBAC-Admin über >bearbeiten< und >synchronisieren< geändert bekommen. Ich bekam einen HInweis, dass der Hinweis auf 2-schritt umgestellt werden müsste. Neues Verfahren ist jetzt "921 - TAN2go". Synchronisation ist aber nicht erfolgreich. TAN2go-App poppt auf, aber die Synchronisation am PC war vorher schon auf Fehler gelaufen.


    Interessant auch, dass die Zugangsart "PIN/TAN web" geblieben ist.


    Wenn ich versuche die Zugangsart auf FIN-TS zu wechseln läuft das Programm den Dialog bis zum Ende durch und bestätigt mir, dass die Zugangsart geändert wurde. Es wurde aber nichts geändert und die Zugangsart ist unverändert "PIN/TAN (web)" was technisch ja auch die einzige gültige Zugangsasrt ist. Tritt bei beiden FIN-TS-Zugangsarten (PIN/TAN und Chipkarte) so auf.

    Hallo zusammen,

    ich bekomme seit dem letzten Letstrade-Update (2.10.19 = Version 5.0.1.352) eine Fehlermeldung bei der Abfrage des Depotbestands. Hat schon jemand ein Ticket aufgemacht?


    Bei der Verarbeitung Ihres Auftrags ist leider ein Fehler aufgetreten. Bitte wiederholen Sie die gewünschte Aktion zu einem späteren Zeitpunkt. Controller.Exceptions.InweroWorkflowException: ExecutorPlugin for FFBKDEFFXXX::ScraperDepotInquire not found! ---> Controller.Exceptions.InweroActivityException: ExecutorPlugin for FFBKDEFFXXX::ScraperDepotInquire not found!

    --- Ende der internen Ausnahmestapelüberwachung ---

    Der Vorschlag Excel zu verwenden ist wohl ein verfrühter Fastnachtsscherz! Wer mit MG professionell arbeitet, wünscht sich natürlich manchmal, daß etwas schneller Holprigkeiten - wie jetzt das Consors und FlatEx nicht mehr funktionieren - beseitigt werden aber ansonsten ist es viel besser als alles was es am Markt gibt. Wer die Zeit hat mit dem komplexen Excel rumzubasteln ist kein ernsthafter Investor! Also Mein Geld 360 macht weiter so, denn auch dieses banale Finanzblick ist absolut keine Alternative!

    Es gibt Menschen die arbeiten beruflich mit Excel und machen viele Dinge "im Handumdrehen". Ich kann mir vorstellen, dass es auch hier welche davon gibt. Vielleicht sogar die überwiegende Mehrheit. Denn wer sich gerne mit Zahlen beschäftigt, der kümmert sich auch tendenziell etwas mehr um seine privaten Finanzen.

    Allerdings befürchte ich schon, dass es im Hinblick auf die Online-Anbindung in Zukunft aus primär externen Gründen (d.h. es liegt nicht an MG, sondern an den gesetzlichen Vorgaben und wie diese von den Banken umgesetzt werden) nicht mehr so komfortabel sein wird wie bisher.


    LG / Wolfgang

    Meine persönliche Komfortbilanz sieht aktuell gar nicht mal so schlecht aus, weil ich Konten (aus der zweiten Reihe) gekündigt habe, die PSD2-problematisch sind. Ich war auch vorher teilweise mit den Banken/ Kontoprodukten nicht so zufrieden - PSD2 war jetzt der Auslöser. Habe jetzt CoBa und DKB über FinTS mit Schlüsseldatei/ Chipkarte und finde dies mit MG jetzt im Verhältnis zum PSD2-konformen Onlinebanking deutlich komfortabler. Vielleicht ist PSD2 auch eine gute Gelegenheit zu entschlacken und bei den Banken wieder etwas mehr auf die Technik/Sicherheit zu schauen. Was comdirect und DiBa veranstalten ist schon gewöhnungsbedüfrtig. Genauer genommen betrifft es ja sowieso nur die Girokonten mit denen man wechseln müsste. ING ohne Girokonto ist für Depot und Tagesgeld ja auch wieder okay.

    Mia. Ich habe von MeinBüro keine Ahnung. Das beantragen der HBCI-Chipkarte ging bei der DKB damals sehr schnell (nicht länger als eine Konto-/Kreditkarte dauerte) - also eine bis max. zwei Wochen. Ich weiß nicht wie lange das bei der Commerzbank dauert. Du müsstest Dir dann natürlich auch ein Kartenlesegerät kaufen (Postversand dauert auch ein paar Tage). Bei der Schlüsseldatei ist es schneller, da Du die Abstimmung mit der Bank durch Rennerei verkürzen kannst. Außerdem benötigst Du nichts haptisches. Wenn Du IT-afin bist bekommst Du das vermutlich in zwei/drei Tagen ans Laufen.

    Ich hatte das Problem auch bei allen HBCI-Konten über sämtliche Banken hinweg. Neugierig habe ich dann bei der DKB das Häkchen gesetzt und gehofft das es bei der DKB funktioniert und bei den anderen nicht. Was ist passiert? Es funktionierte bei allen Konten. Grr. :thumbsup: Vielleicht wurde mit dem Postbank-Fix auch dieses Problem mitgelöst.

    Gerade die Screenparser machen doch den Unterschied zum Wettbewerb aus. Wenn es etablierte techn. Schnittstellen gibt, dann kann jede gute IT sie einbinden.

    Aber gerade die SP haben Probleme gemacht (zB Airplus wo man ständig das Passwort ändern muss -> Kontorundruf läuft auf Fehler). Jetzt mit PSD2 werden auch die SP größere Probleme haben als zB HBCI Chipkarte.


    MG ist zum einen durch die vielen sinnvollen Funktionen attraktiv aber eben auch durch die hohe Bankenabdeckung was eben im Vergleich zum Wettbewerb nur mit aufwändigem SP erreichbar ist. Die coolsten Funktionen sind nur halb so gut, wenn die Daten darunter nicht aktuell sind (bzw. aufwändig manuell gepflegt werden müssten).

    hast Du mal versucht in MG eine neue Schlüsseldatei anzulegen? Hash-Tabelle hast Du ja noch. Vielleicht haben MG und VR NetWorld unterschiedliche Formate.


    Sorry, dass ist jetzt etwas "Jugend forscht". Bei mir hat es (mit einer neuen Datei, weil ich nur MG nutze) auf Anhieb geklappt.

    ist im Tenor ja die gleiche Fehlermeldung wie vorher. Warum kann MG nicht auf die Datei zugreifen?


    Jetzt wird es spekulativ:

    1. Ich glaube gesehen zu haben, dass die Datei auf dem Desktop liegt und nicht online oder auf einem NAS. Hast Du die Datei irgendwie mit Berechtigungen oder so versehen?
    2. liegt MG eventuell außerhalb des Computers und hat das "außenliegende" Medium keine Rechte auf den Ordner/ die Datei zuzugreifen?