Beiträge von ak-hilden


    1. Kein Problem. Ich wollte Dir ja nur helfen. Fühle Dich von mir dazu eingeladen meinen Text nur als einem Beitrag zu Deinem Wohlempfinden zu verstehen.

    2. Hast Du einen Freistellungsauftrag hinterlegt?

    Ich denke das Problem ist eine falsche Interpretation dieser "automatischen Wiederanlage" die manche Broker so machen.


    Eine Ausschüttung ist eine Ausschüttung ist ein Kupon (in WISO MG). Die Fondsgesellschaft schüttet etwas aus und am Ex-Tag ist der Fonds genau dieses Etwas weniger wert. Ob Du das Geld wiederanlegst (oder der Broker das automatisch macht) interessiert die Ausschüttung, den Fonds und auch die Rendite nicht. Wenn Du Dich (oder der Broker für Dich) entscheidest die Ausschüttung wieder anzulegen, dann ist das eine ganz reguläre Kauforder. Du erhöhst Deinen Bestand. Das heißt folgerichtig, dass das investierte Kapital steigt.


    Man kann den Prozess nun so stark vereinfachen, dass man mal 1000€ investiert hat und alles was dann im Detail passiert <magic> ist. Ja, kann man so vereinfachen, aber dann ist technisch (oder böses Wort: fachmännisch) betrachtet trotzdem nicht richtig.


    Bitte nicht falsch verstehen. Ich denke das Problem liegt an der Perspektive auf den Sachverhalt der da abläuft wenn etwas ausgeschüttet wird.


    Argument dafür ist auch, dass die Ausschüttung u. U. (je nach FSA oder VVT) erst versteuert werden muss, bevor der Broker sie wiederanlegt.

    Die Software fragt keine Orders ab. Das funktioniert anders:

    Es werden die aktuellen Bestände abgefragt. Sind sie höher als die alten, dann wird für die Differenzstücke eine Kauforder (mit dem letzten hinterlegten Kurs) angelegt. Ist der Bestand niedriger, dann wird eine Verkaufsorder angelegt.

    Das ist auch die Erklärung, dass ein 50€-Sparplan nicht immer mit 50€ bepreist wird. Hintergrund ist, dass sich der Online-Kurs im Depot (vermutlich der Schlusskurs heute oder gestern) vom tatsächlichen Ausführungskurs des Sparplans unterscheiden. Der Ausführungskurs ist aber entscheidend um die genaue Stückzahl (mit Nachkommastellen) zu ermitteln.


    Soweit ich weiß bieten die standardisierten Schnittstellen gar keine Geschäftsfälle für Wertpapiere an. Mehr als Bestand lässt sich vermutlich technisch nicht abfragen. Eine Abfrage der Orders über Screenparser wäre unpraktikabel, da die Dialoge bei den einzelnen Banken viel zu lang und zu verzweigt sind. Das kann man keinem Entwickler zumuten. Auch keinem der Vater und Mutter erschlagen hat :D

    Billy urvater
    Nun mein Verständnis von der Software ist, dass die Standard-Version Buchungen und einen Kontoüberblick verschafft, während die Pro-Version zusätzlich eine Verschmelzung der Buchungen mit einem Überblick über Wertpapiere schaffen soll.

    Für den echten Handel wäre andere Software (von mir aus Wiso Börse) zuständig.

    Deshalb erwarte ich diese Funktion eigentlich schon im Spektrum der Version. Nun - schauen wir was der Verbesserungsvorschlag bringt.


    Zu der Wiederanlage bin ich mir nicht sicher welches Verrechnungskonto du meinst. Da das Depot gänzlich vom Depotmanager verwaltet wird und Dividenden wieder angelegt werden, möchte ich auf ein Verrechnungskonto bei mir verzichten. Mein aktueller Workaround ist, dass ich den Kauf lösche und dafür neu "Gratisaktien" zur Erhöhung der Anteile erfasse. Dies entspricht am ehesten einer Thesaurierung innerhalb des Fondsmanagement. Somit kann ich jedenfalls meine Geldeinlagen konstant halten und die Wirtschaftlichkeitsbewertung effektiver vornehmen. Es wäre natürlich schon sehr schick, wenn das automatisch geschehen könnte, da ich das gerne vergessen kann.

    Ich bin inhaltlich bei Dir. Nur weil Buhl ein Produkt hat, das "WISO Börse" heißt muss "Mein Geld" ja nicht bei der Bestandsabfrage aufhören. Der Teil mit den Wertpapieren ist schon etwas zu kurz gekommen und teilweise auch buggy.


    Ich würde Dein konkretes Problem so lösen, dass Du für die Gewinne (vermutlich Ausschüttungen) einen Kupon/ eine Dividende anlegst. Dabei kannst Du darauf verzichten eine Buchung im Verrechnungs- oder Bankkonto zu erstellen. Dadurch wird die Ausschüttung zur Performance gezählt. Im zweiten Schritt kannst Du dann auch problemlos die Wiederanlage des "Gewinns" als Kauf hinterlegen. Dann müsste die Gewinnermittlung alles berücksichtigen.

    miwe4

    Ich habe die DKB ausdrücklich gebeten mir eine neue HBCI-Karte zuzuschicken - das wurde mit dem Hinweis auf die anderen TAN-Verfahren verweigert. Dem Mitarbeiter war auch die technische Transaktionsgrenze nicht bekannt und er schien selbst überrascht.


    Als die iTAN abgeschafft wurde musste ich zwischen ChipTAN und PushTAN entscheiden. HBCI mit Chipkarte lief die ganze Zeit immer parallel und nie alleine.


    Scheinbar haben sich die Beschwerden bei der DKB gehäuft, wie mir eine andere MItarbeiterin mitteilte. Ich finde die Abschaffung einfach nur unlogisch, da man den Dienst für Geschäftskunden vermutlich beibehalten wird. Da wird also keine IT abgebaut werden um Kosten zu sparen. Ich will aber nicht bei der DKB kündigen, da ich sonst zufrieden bin.


    Ich verstehe halt nicht warum man diesen Rückschritt macht. Es nutzt doch niemandem ein unsicheres Verfahren zu bedienen bzw. zu betreiben.

    Hi Falk1

    Jetzt stellt auch die DKB HBCI/FinTS mit Chipkarte ein und zwingt die Kunden damit auf TAN2go oder PushTAN.


    Durch ein mir bislang unbekanntes Detail wurde meine Chipkarte während eines Kontorundrufs ungültig. Auf den Karten wird gezählt wie viele Transaktionen man durchgeführt hat. Die Höchstgrenze liegt bei 65.536 Transaktionen. Hört sich viel an - relativiert sich aber bei ~10 Konten und 15 Jahren regelmäßiger Nutzung.


    Soweit ich in diesem Internet gelesen machen das einige andere Banken aktuell auch. Allerdings bleibt der Service bei vielen Banken für Geschäftskunden ("Multibanking-Zugang") erhalten.


    Parallel habe ich bei Reiner SCT gelesen, dass dort für die Sparkassen ein neuer Chipkartenleser entwickelt wurde, der dann ähnlich wie die HBCI-Chipkartenleser funktioniert - nur halt mit der Debit-Karte. Also TAN-Generierung im Gerät und direkte Übermittlung an die Software. Zumindest habe ich das so verstanden.


    Wie ist Deine Meinung dazu? Hast Du eine Erklärung warum die Banken die Chipkarte loswerden wollen? PushTAN von DKB zwingt man ja auch auf deren Webseite zu gehen und mit dort irgendwelche Werbung anzusehen.

    Alternative zu TradeRepublic könnte eventuell Smartbroker sein. Da kostet die Order zwar 4 statt 1 Euro aber dafür sind auch Eintrittskarten für die HV nicht mehr kostenpflichtig. SB wird auf über die DAB BNP Paribas realisiert und wäre demnach auch in Wiso MG über HBCI PIN/TAN einbindbar. Keine Ahnung ob mit SMS/Smartphone-Authentifizierungen oder ob man sich das PSD2-Zeug gekniffen hat (man bietet ja keinen Zahlungsverkehr an - man MUSS also nicht).


    Hat jemand Erfahrungen mit DAB BNP Paribas? Und ist SB dann evtl. eine Alternative zu TradeRepublic? (höhere Gebühren für mehr Leistung).

    Bei smartbroker sollte es zumindest technisch möglich sein die Daten über Scraping abzugreifen, TradeRepublic halt ich im Moment für ausgeschlossen.

    Hi,

    sehe ich genauso, aber das ist Spekulation.

    Hast Du reale Erfahrungen mit der BNP Paribas bzw. SB sodass wir auf Basis von Fakten entscheiden könnten dahin zu wechseln?

    Das TR nicht geht ist relativ klar. Ich habe das da mal als Idee eingekippt eine API für Drittanbieter (gerne HBCI) zur Verfügung zu stellen aber die wollen noch nicht. Würde die Zahl der Depotüberträge (von TR weg) deutlich reduzieren, wenn wir Privatanleger unsere Aktien auch dort "lagern" könnten. Um dies zu können muss es in Drittanbieter-Software einbindbar sein.

    Sich für solche Auswertungen WISO-Börse anzuschauen hilft Dir nicht weiter. Ich habe das auch schon vergeblich versucht. Außerdem wäre eine sehr teure Option um Daten auszuwerten, die im MG bereits vorhanden sind.


    Ich habe schon letztes Jahr bei Buhl einen Vorschlag dazu eingereicht. Wegen PSD2 ist das noch nicht priorisiert, Die Lösung wäre relativ einfach, wenn man im Auswertemodul auch die Eigenschaften der Wertpapiere selektieren könnte. Das müsste uns eigentlich schon reichen. Vielleicht hilft es bei der Priorisierung, wenn Du auch bei Buhl anrufst und darauf verweist, dass es hierzu schon einen Vorschlag gibt. Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Du gehst auf jede der beiden Abbuchungen Spardabank mit einem rechtsklick >umbuchung< und wählst als Gegenkonto das Offlinekonto aus.

    Wenn du dann ins TR gehst müsstest du dort die beiden Buchungen sehen. Eventuell noch übernehmen falls sie nur in den vorgemerkten buchungen stehen.

    Folgender Erlärungsversuch:

    Die DKB richtet Gemeinschaftskonten nur zwischen DKB-Kunden ein. Ein Mitgesellschafter von mir musste auch ein Cashkonto eröffnen, damit wir dann zusammen ein Gemeinschaftskonto eröffnen konnten.


    Heißt konkret: 2x DKB Cash (mit 2x VISA) und dazu kommt 1 x Girokonto (gemeinsam).

    Das müsste sich aufklären, wenn Du auf die Kontoinhaber schaust. Bei Dir wird vermutlich alles angezeigt, weil Du für beide natürliche Personen die Zugangsdaten kennst oder Vollmacht hast...

    zu 2) und 3) soweit ich weiß akzeptiert die DKB kein fremdes Girokonto als Referenzkonto zum Depot. Demnach also das Girokonto.

    zu 4) wenn du das Girokonto abrufst greift wohl PSD2 -> TAN2go. Das Depot alleine ist von PSD2 nicht betroffen. So wie Du es beschreibst unterscheidet die DKB das in den Abrufen.

    Ich vermute dass Du diese Berechnung angestellt hast.




    Zeitliche Abgrenzung

    Unabhängig von der rechtlichen Betrachtung kannst Du die gezahlte Miete (Januar bis September) nicht als Werbungskosten absetzen, da zu dieser Zeit ja gar keine Vermietung stattfand (wenn sie denn überhaupt stattfindet).


    Räumliche Abgrenzung

    Es soll um 50% der Wohnfläche gehen und Du zahlst dafür zwei Drittel der Miete. Das erklärt sich nicht von selbst. Außerdem könntest Du nur 325€ der gezahlten Miete gegen die Mieteinnahmen rechnen, da die andere Hälfte der Miete/ der Wohnung nicht zu Mietzwecken dient.


    Wenn Du in beide Dimensionen richtig abgrenzt, dann entstehen nachher positive Einkünfte. (410-325=85€ je Monat). Das Steuersparmodell funktioniert also nicht und deswegen lohnt sich auch der Aufwand nicht dass steuerrechtlich näher zu betrachten.

    Heute gibt es bei Börse Online einen Artikel zum "Brokergipfel". Die treffen sich wohl jährlich zu einem Interview und die Zeitung schreibt dann darüber.

    Interessant sind die Äußerungen der ING-DiBa. Zitat: "Das Smartphone ist das Gerät, was wir immer dabeihaben. Deswegen liegt unser aktueller Fokus ganz stark darauf."


    Wir Multibankingsoftware-Nutzer sind in deren Augen wohl eine aussterbende Spezies und wir müssen sehen wo wir gute Angebote bekommen. Eine starke Lobby haben wir wohl nicht.


    Falls man direkt zu dem Artikel verlinken darf, tue ich das hiermit. Wenn man es nicht darf, dann bitte den Link löschen. Es geht in dem Gespräch um Brokerage - es gibt aber auch Aussagen zu Negativzinsen, VoiceBanking (Wer's braucht...), Trade Republic etc.

    Alternative zu TradeRepublic könnte eventuell Smartbroker sein. Da kostet die Order zwar 4 statt 1 Euro aber dafür sind auch Eintrittskarten für die HV nicht mehr kostenpflichtig. SB wird auf über die DAB BNP Paribas realisiert und wäre demnach auch in Wiso MG über HBCI PIN/TAN einbindbar. Keine Ahnung ob mit SMS/Smartphone-Authentifizierungen oder ob man sich das PSD2-Zeug gekniffen hat (man bietet ja keinen Zahlungsverkehr an - man MUSS also nicht).


    Hat jemand Erfahrungen mit DAB BNP Paribas? Und ist SB dann evtl. eine Alternative zu TradeRepublic? (höhere Gebühren für mehr Leistung).

    Hi.

    vielleicht kannst Du mir helfen.

    Ich habe jetzt mein Depot auf "Depot mit Abwicklungskonto" umgestellt. Leider scheitere ich an dem Versuch das Abwicklungskonto in MG einzubinden. Bei der Synchronisation bekomme ich nur das Depot angezeigt. Konto und Depot haben im Onlinebanking die gleiche Kontonummer. Mache ich etwas falsch oder gibt es da einen Trick? Ich möchte das Depot ungern löschen und neu anlegen, da recht viele Orders erfasst sind, die ich nacherfassen müsste (mehrere Sparpläne).

    funktioniert nicht, da Trade Republic keine Schnittstelle anbietet. Genauer genommen bietet TR noch nicht einmal ein Webportal an, dass man mit einem Screenparser abgreifen könnte. Ich habe da auch ein Depot - aber übertrage manuell. (Deswegen auch nur Einzelkäufe und keine Sparpläne)

    Ich nutze die Exportfunktion der Auswertungen auch gelegentlich und kann mich gerdarno anschließen.

    Insbesondere dann wenn man eigene Auswertungen erstellt hat möchte man sie auch exportieren können. Übersicht Miet-, Dividendeneinkünfte etc.


    Man benötigt solche Reports für die Steuererklärung oder auch für Steuer- und Bankberater. Reports aus echten Buchunsdaten sind immer irgendwelchen manuell gepflegten Excel-Tabellen vorzuziehen.


    PS: Der Export der Depotbestände ist auch nur verwendbar, wenn man mit etwas größerem Aufwand in Excel alles umbaut. Man sieht dass sich da jemand wirklich Mühe gemacht hat - aber es ist nicht wirklich nutzenbringend umgesetzt.

    Hallo zusammen,


    ich mag es Probleme an der Wurzel zu lösen. Ich selbst bin DKB-VISA-Geschädigter und leide darunter, dass das Konto in MG nicht mehr abrufbar ist.

    Ursache ist, dass MG einen Screenparser einsetzen muss, der dann wieder an der 2FA im Webbanking scheitert. Würde die DKB dieses Konto ebenfalls über FinTS öffnen hätten wir das Dilemma gar nicht.


    In meinen Augen stellt die Nutzung über die Bankingsoftware aber an sich schon einen sicheren Zugang dar. Ich fasse einmal meine Authentifizierungen zusammen:

    1. Aufruf der Datenbank (Besitz)
    2. Eingabe DB-Kennwort (Wissen)
    3. optional:
      1. Eingabe Kennwort Datentresor, wenn nicht hinterlegt (Wissen)
      2. Eingabe bankspezifischer Anmeldenamen und PINs (Wissen)
    4. hier lassen sich nun die Authentifizierungen der Banken auflisten
      1. ChipTAN
      2. PhotoTAN
      3. smsTAN/ mTAN
      4. HBCI-Chipkarte/Schlüsseldatei

    Im Falle der Screenparser werden in der letzten Authentifizierungsschleife selbstverständlich mindestens 2 Faktoren abgefragt, weil die Bank nicht unerscheidet ob über den Browser oder aus einer sicheren Software heraus angefragt.


    Man könnte nun versuchen die Banken in D (vermutlich wird auf die EU verwiesen) mittels einer Petition (und dann über ein Gesetz) dazu zu verpflichten grundsätzlich immer auch FinTS (als normierte Standardschnittstelle) anzubieten. Ich würde gerne mit Euch darüber diskutieren ob das die Lösung unseres Problems wäre und ob es für die Banken zumutbar wäre. Ich kann nicht abschätzen wie aufwändig das Implementieren und Betreiben einer FinTS-Schnittstelle für die Banken ist. Wir wollen ja auch die jungen FinTechs nicht durch einen FinTS-Zwang erwürgen. Wo liegen Chancen und Risiken?


    Die Lösung würde natürlich allen Banking-Softwaren helfen. Buhl würde allerdings ein gern vorgetragenes Kaufargument verlieren, weil die hohe Bankenverfügbarkeit via Screenparser dann entfällt (Punktekonten etc. sind ja nicht betroffen). Aber wenn man das ernst nimmt was hier immer geschrieben wird sind die Screenparser auch für Buhl mehr Fluch als Segen. Für mich überwiegt hier aber der Vorteil und die Weiterentwicklung.


    Feuer frei - ich freue mich auf Eure Beiträge!

    peter9999

    vielleicht müssen wir Kunden uns auch mal wieder unserer Möglichkeiten bewusst werden. Ich habe mein Girokonto (nur Zweitkonto) bei der DiBa gelöscht, weil mir das mit der App zu blöd wurde. Depot habe ich immer noch da. Da könnte die Bank aber auch etwas nachlegen. (Stichwort: Vorabbefreiungen bei Quellensteuern). Wir alle müssen dann schauen in welchem Bankhaus man etwas besseres findet und dann aber auch mal konsequent handeln. In den USA funktioniert das. Da reagieren die Unternehmen in der Folge dann auch sehr sensibel auf solche Kundenbewegungen. (Beispiel: Der Umgang der deutschen Autobauer mit den Dieselgeschädigten dort und hier). Wir Europäer (insbesondere wir Deutschen) sind da etwas träge. Wir meckern. Gerne und viel. Aber wir meckern halt nur. Aus diesem Grund bin ich Kunde unterschiedlicher Banken und da fällt das Wechseln dann leichter, weil es nicht immer um das große Ganze geht. Es geht darum Unabhängigkeit aufzubauen um wieder handlungsfähig zu werden.


    Ich finde fjkaiser s Brief Klasse. Wenn die DiBa Kunden verliert soll sie auch wissen warum. Ich habe nach 2 Jahren zB komplett bei der comdirect gekündigt und ich wurde nicht einmal gefragt warum. Das ist schon schräg. In der Marktwirtschaft muss man auch scheitern können, sonst funktioniert sie nicht. Viele Banken offenbaren uns Kunden in der aktuellen Zeit zunehmend deren wahre Unternehmenskultur. Bei manchen ist es enttäuschend und bei anderen ist es okay. Wir müssen auch dafür Verständnis haben, dass die schon länger anhaltende Nullzins-Politik in Kombination mit der Forderung nach "alle kostenlos" eine schwierige Challenge für die Banken ist. Bei meiner Filialbank stelle ich zB immernoch fest, dass sie die Entstehung der Direktbanken noch immer nicht verdaut haben. Die sind richtiggehend angep***t, wenn man dort Kunde ist. Das wirkt auf mich jetzt nicht überlebensfähig, wenn die FinTechs - also aus deren Sicht die übernächste Generation - schon vor ähm in der Tür stehen.