Beiträge von Shark&Co

    Hallo zusammen,

    wir, eine Erbengemeinschaft (Bruchteilgemeinschaft mit 5 Eigentümern), haben ein Wohnhaus mit 10 Wohnungen.
    Zwei Personen der Erbengemeinschaft wohnen selbst in diesem Haus und werden in nachfolgendem Text auch Mieter genannt.

    Mehrere Mieter sind nicht mehr in der Lage die Hausordnung (innen und außen) selbst durchzuführen.
    Wir (Eigentümer) spielen mit dem Gedanken eine Putzhilfe auf Minijob-Basis zu beschäftigen die für alle Mieter die Hausordnung durchführt. Es macht ja nicht wirklich Sinn wenn jeder Mieter eine eigene Putzhilfe anmeldet.

    Bei der Größenordnung von 10 Wohnungen müssten wir die Putzhilfe gewerblich anmelden.
    Zusätzlich zum Nettolohn sind ca. 32 % Abgaben für Versicherungen, Steuerpauschale und Umlagen zu bezahlen. Das wären in unserem Fall ca. 52 €.

    Mit Zustimmung der Mieter können wir die Minijob-Kosten als Betriebskosten umlegen.

    Privatpersonen können 20 % der Kosten für ihre Putzhilfe als haushaltsnahe Dienstleistung über ihre Steuererklärung einsparen.

    Damit die Betriebskosten durch die Putzhilfe nicht zu sehr steigen suche ich nach einer cleveren und legalen Möglichkeit die Minijob-Kosten auf Eigentümer und Mieter so zu verteilen, dass Eigentümer und Mieter über die Feststellungs- und Steuererklärung einen Teil der Kosten einsparen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Shark&Co

    Hallo zusammen,

    wir hatten 2013 eine Wohnungsrenovierung und investierten ca.
    20.000 € in eine Wohnung.

    Fällt das nun unter direkte oder unter
    verhältnismäßige Erhaltungsaufwendungen ?


    Gruß
    Shark&Co.

    Hallo zusammen,


    im Jahr 2005 wurde die Zentralheizungsanlage in unserem Mietobjekt modernisiert.
    Die Investition wurde und wird noch bis ins Jahr 2015 als Modernisierungsumlage auf die Mieter des Anwesens umgelegt.
    Pro Jahr handelt es sich um einen Betrag von ca. 2.000 EUR. Leider liegt mir die Feststellungserklärung aus dem Jahr 2006 nicht vor und so weiß ich nicht genau ob damals die Modernisierungskosten abgesetzt wurden, vermutlich aber nicht.


    Ist es erforderlich die jährliche Einnahme aus der Modernisierungsumlage in der Feststellungserklärung anzugeben ?


    Mit freundlichen Grüßen
    IchBins

    Hallo miwe4,

    vielen Dank für die Antwort.


    Ergänzend hätte ich vll. noch erwähnen sollen, dass es sich bei den "Nebenkosten des Geldverkehrs" um Aufwendungen handelt die Einkünften aus einer Immobilie zuzuordnen sind. Die Mieten werden auf ein Girokonto überwiesen. Die Bank lässt sich das Girokonto von uns bezahlen indem sie monatliche Entgelte für Grundpreis und für Transaktionen wie Geldautomat, Lastschrift, Zahlungseingänge berechnet. Weiter Kosten entstehen für ein Bankschließfach und den Gebühren für EC-Karten.


    Die "Nebenkosten des Geldverkehrs" habe ich jetzt unter "Einkünfte und Immobilien > Vermietung und Verpachtung > Einkünfte aus vermieteten Grundstücken und Häusern > Vermietete Objekte > *Objekt* > Werbungskosten > Sonstige Kosten" eingetragen. Die dort erfassten Werte erscheinen dann im Formular Anlage V, Seite 2, Zeile 49. Zu dieser Zeile wird eine Anlage erstellt, welche diese Daten beinhaltet."


    Mit freundlichen Grüßen
    IchBins

    Hallo Hermann,


    Heizölkosten sind doch keine Erhaltungsaufwendungen. Diese werden doch auf die Mieter umgelegt.

    Es müssten doch aus früheren Erklärungen noch Unterlagen existieren, an welchen man sich orientieren kann.


    Selbstverständlich wurden die Heizölkosten auf die Mieter und die im Hause wohnenden Eigentümer umgelegt. In der Feststellungserklärung sind die Ausgaben für Heizung und Warmwasser unter Anlage V einzutragen.
    In den letzten Jahren wurden die Heizölkosten unter den Erhaltungsaufwendungen abgesetzt.
    Die laufenden Einkünfte aus Vermietung die das Wiso-Steur-Sparbuch für jeden einzelnen der Feststellungsbeteiligten in den letzten Jahren errechnet hatte waren fast identisch mit den Einkünften die das Finanzamt im Bescheid mitgeteilte. Gerade eben sprach ich mit dem Finanzamt über dieses Thema (hat sich nicht als Selbstanzeige ausgewirkt) und erhielt die Auskunft, dass man die Beschaffungs-Kosten für Heizöl nur unter Anlage V eintragen sollte. Wird es unter den Erhaltungsaufwendungen eingetragen kann es sein, dass es das Finanzamt nicht bemerkt. ;-)


    Gruß
    IchBins

    Hallo zusammen,


    nach der Übernahme der Daten aus der Feststellungserklärung 2012 für das Jahr 2011 frage ich mich wohin mit den Heizölkosten
    die im Jahr 2012 ausgegeben wurden. Den Ersteller der letzten Feststellungserklärung kann ich leider nicht mehr fragen weil er im Jahr 2012 verstorben ist.


    Wir sind eine Bruchteilsgemeinschaft und haben ein Wohnhaus mit einigen Wohnungen.
    67,7 % der Wohnfläche ist vermietet und 32,3 % der Wohnfläche wird von Eigentümern bewohnt.


    Wir haben im Jahr 2012 für über Heizöl 7.000 € ausgegeben.


    Wo werden diese Ausgaben sinnvollerweise eingetragen? Bei den Erhaltungsaufwendungen ?


    Im Jahr 2011 wurde kein Heizöl gekauft jedoch im Jahr 2010.
    Die Kosten der Heizölbeschaffung im Jahr 2010 wurde in der Feststellungserklärung für das Jahr 2010 als größere
    Erhaltungsaufwendung auf 3 Jahre verhältnismäßig (32,3 %) verteilt. Von dieser Investition sind noch ca. 2.000 € im Jahr 2012
    anzusetzen.


    Wie ober bereits erwähnt mussten wir im Jahr 2012 Heizöl für über 7.000 € kaufen.
    Macht es Sinn diese Ausgaben genau so verteilen ?


    Wenn das so gemacht werden kann frage ich mich, wie bringe ich die Kosten für Heizöl bei den "Laufenden Betriebskosten"
    unter ?



    Mit freundlichen Grüßen
    IchBins

    Hai Günter,


    mit Deiner Hilfe habe ich vermutlich mein Problem gelöst, besten Dank.
    Es überrascht mich jedoch, dass man bei zu geringem Zahlungseingang alle Teilbeträge eintippen muss.
    Was ich bisher noch nicht finden konnte ist die Ansicht des Personenkontos wie Du es in Grafik1.gif eingefügt hast.
    Vll. liegt das daran, dass ich die Testversion benutze.


    Gruß
    Walter

    Hallo Günter,


    vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Folgendes mal angenommen. Ein Mieter muss für August 580 € zahlen, hat aber nur 570 € überwiesen.
    Der offenen Posten ist unterteilt in folgende Teilbeträge.


    8100 Mieteinnahmen Wohnungen (01.10.2011 - 31.10.2011) = 312 €
    8110 Nebenk.VZ für Wohnungen (01.10.2011 - 31.10.2011) = 100 €
    8120 Heizk.VZ für Wohnungen (01.10.2011 - 31.10.2011) = 110 €
    8300 Mieteinnahmen Garagen (01.10.2011 - 31.10.2011) = 40 €
    8590 sonst. Mieteinnahmen (01.10.2011 - 31.10.2011) = 18 €


    Trägt man im offenen Posten unter Betrag jetzt die tatsächlich bezahlten 570 € ein muss man, wegen der 10 € Differenz, die oben angezeigte "Aufteilung bearbeiten".
    Wechen dieser Teilbeträge reduziert man jetzt sinnvollerweise ?


    Was macht man wenn der Mieter 10 € zu viel überwiesen hat ?
    Wechen der Teilbeträge erhöht man jetzt sinnvollerweise ?


    Gruß
    Walter

    Hai zusammen,


    derzeit teste ich den WISO Hausverwalter 2013.
    Wir haben einige Mieter die hin und wieder ihre monatlichen Miet- u. Betriebskostenzahlung in unterschiedlicher Höhe überweisen.
    Zum Erfassen der Zahlungseingänge habe ich Vorlagen erstellt (Buchungskonto ist aufgeteilt in Miete, NK, HK und "feste" sonstige Mieteinnahmen). Unter Stammdaten\ Mieter / Verträge ist bei jedem Mieter die Zahlung ebenfalls unterteilt.


    Jetzt beim Testen, 10 Monate nach dem Beginn des Abrechnungsjahres, buchte ich die ersten Mietzahlungen manuell über die Vorlagen. Die restlichen noch offenen Mietzahlungen habe ich über
    Sollstellungen (offene Posten) erzeugen
    erfasst und danach unter offene Posten abgearbeitet.


    Weder beim Buchen über Vorlagen noch über das Abarbeiten der zuvor erzeugten offenen Posten fand ich eine praktikable Möglichkeit die zuviel oder zu wenig bezahlten Beträge zu erfassen.


    Wie geht Ihr mit solchen Beträgen um ?


    Gruß
    Shark

    Hai FB900,


    vielen Dank für die Unterstützung.


    Bis Punkt 3 konnte ich es nachvollziehen.
    Ich habe jetzt den Umlageschlüssel Nutzfläche erstellt aber keinen Plan an welcher Stelle man aus der Wohnfläche (100 m²) und der Fläche der Garage (18 m²) die Nutzfläche erzeugt. Kann man dazu irgendwo 118 m² oder 18 m² eintragen ?


    Gruß
    Shark

    Hallo zusammen,


    beim Testen des "Hausverwalter 2013 Start" ist mir aufgefallen, dass es keinen Umlageschlüssel Nutzfläche gibt.


    Wie realisiert Ihr die Umlage der Grundsteuer bei Wohnungen ohne Garage und bei Wohnungen mit Garage ?


    Legt Ihr für Garagen eine extra Wohneinheit an ?
    Übergebt Ihr den Mietern mit Garage eine zusätzliche Nebenkostenabrechnung (einen Ausdruck für die Wohnung und einen für die Garage), oder alles in einer Nebenkostenabrechnung ?


    Bei der Umlage der Grundsteuer bei Wohnungen mit Garage würde ich gerne die Summe der m² aus Wohnfläche + Garagenfläche = Nutzfläche verwenden. Kennt Ihr eine Möglichkeit dies zu realisieren ?


    Gruß
    Shark