Beiträge von WISOWESHALBWARUM1

    Sorry, natürlich geht es um die Erläuterungen zum EÜR-Formular, nicht um UST. Mein Fehler.

    Und bei den Feldern bzw. dem Feld 107 hatte ich auch einen Dreher, muss 108 heißen. Sorry für den Kuddelmuddel.


    Also noch einmal richtig:


    Erste Option: Buchung mit 8910 (Entnahme Waren)

    Das Konto 8910 ist eigentlich für die Entnahme von Waren gedacht mit 19%.

    Es verweist in der UST ins Feld 178 (Unentgeltliche Wertabgaben a) Lieferungen nach § 3 Abs. 1b USTG), denen werden Entnahmen gleichgesetzt.

    In der EÜR verweist es auf das Feld 108 (= Zeile 20 der EÜR / Sonstige Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahme). Da gehören Warenentnahmen oder private Nutzungsanteile von AV ja auch hin, aber nicht wie in meinem Fall die vollständige Entnahme eines PKWs.


    Denn ich entnehme ja keine Waren, ich entnehme einen PKW vollständig aus dem Anlagevermögen.

    Bzgl. der UST-Erkrung verweust 8910 auch bei Entnahme PKW auf das richtige Feld. Also prima.

    Aber die Entnahme des PKW landet dann in der EÜR in Feld 108, Zeile 20 als Sonstige Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahme

    Da gehört es aber nicht hin, denn eine PKW-Entnahme muss in der EÜR in Feld 102, Zeile 18 (Veräußerung oder Entnahme von Anlagevermögen)


    Zweite Option: Buchung mit 8820 = Verkauf Sachvermögen

    Und wenn ich die Entnahme des Anlagevermögens über das Konto 8820 (Verkauf Sachvermögen) buche (was mir im Steuersparbuch bei Anlagenabgang durch Privatentnahme gar nicht als Option angezeigt wird, sondern nur, wenn ich im Pulldown-Menü Anlageabgang durch Verkauf auswähle), dann stimmt die EÜR-Zuweisung für meinen PKW-Entnahe-Fall, aber dann ist die Zuweisung bei der UST-Erklärung für meinen Fall nicht richtig.

    Konto 8820:

    Verweist in der UST auf Feld 177 Lieferungen und sonstige Leistungen zu 19%. Es muss aber ja, da Entnahme, in Feld 178.

    Bzgl. EÜR passt das Konto dann auch wieder bei PKW-Entnahme, da Verweis an Feld 102, Zeile 20 der EÜR.


    Als Anhang nochmal die Erläuterung zum EÜR-Formular.




    Für die vollständige Entnahme eines PKWs brauche ich daher meines Erachtens ein Konto, das

    - bei EÜR Feld 102, Zeile 20 füllt (wegen Entnahme von Anlagevermögen)

    - bei UST Feld 178 (da Unentgeltliche Wertabgaben und kein Verkauf).


    Jetzt kann ich 8820 zu 8821 kopieren, als Entnahme von AV betiteln und bei UST Feld 178 statt 177 zuweisen.

    Oder ich kann 8910 zu 8911 kopieren, als Entnahme von AV betiteln und bei EÜR Feld 102 zuweisen.


    Ich nutze jetzt mein individuelles 8911....:wacko:





    Hallo Bautroika,

    genau der Punkt, dass Steuersparbuch auch bei einem Sammelposten einen Abgang buchen will, ist es, weswegen ich ja hier völlig drucheinander kam, weil der Sammelposten im Folgejahr plötzlich weg war.


    Mein Fazit ist daher nun im Steuersparbuch bei Verkauf eines Sammelposten-GWG:


    1. Den Verkauf des GWG (hier handy) im Bereich "Buchung" buchen (ich nehme das 8820, weil der Verkauf eines Sammelposten-GWGS ja immer als voller Erlös gebucht werden muss und man bei Sammelposten ja keinen RBW abgezogen werden darf). Wichtig ist halt, wie Bautoika sagt, dass der volle Erlös (minus UST) zur Einnahme wird.

    2. Im Bereich Betriebsvermögen-Anlagevermögen des Steuersparbuches lasse ich den Sammelposten 2016 (mit nur dem Handy drin) ganz normal weiterlaufen. Ich verändere die Bezeichnung des GWGs (ei Mir Handy) aber mit dem Zusatz VK2017,Beleg xy (damit ich selbst nicht durcheinander komme, dass es das Handy nicht mehr gibt und ich es durch Belleg xy in 2017 verkauft habe). Dadurch kann ich am Ende des Jahres ganz normal die Afa auf den Sammelposten buchen (läuft dann auch über Betriebsvermögen-Anlagevermögen im Steuersparbuch). Und der Sammelposten erscheint dann auch weiterhin in den Folgejahren.


    Und wenn er dann nach 5 jahren (hier 2020) auf Null ist, wird er aufgelöst.


    Vielen Dank für die Hilfe und ich hoffe, dass auch andere damit weiterkommen.


    Beste Grüße:):)

    Hallo,


    vielen lieben Dank.

    Mir ist theoretisch schon klar, dass ich den Sammelposten nicht auflösen darf, er muss weiter abgeschrieben werden. Vielen Dank für die Verdeutlichung, nesciens.


    Ich weiß allerdings nicht, wie ich so einen Verkauf eines GWGs mit Variante Sammelpool-Afa im Steuersparbuch tatsächlich umsetze.


    Wenn ich im das Steuersparbuch beim Kauf eines GWG dieses über Variante Sammmelpool abschreiben will, bekommt auch dieses einzelne GWG bei der Erfassung über Betriebsvermögen - Anlagevermögen im Seuersparbuch eine eigene Anlagennummer. Im Bereiich Auswertung - Verzeichnis der Anlagegüter wird das Handy udann mit mit seiner Anlagenummer unter dem Konto 485 (Sammmelpool ) bzw. bei mir 487 für das Sammelpool 2016 aufgeführt.

    Und da es das einzige Gut im Pool 2016 ist, steht in der Auswertung Verzeichnis Anlagegüter vom Steuersparbuch auch nur dieses eine Handy unter Sammelpool 2017.


    Beim Verkauf des GWG (handy) buche ich nun ganz normal den vollen Erlös und berücksichtige 19% (siehe oben). Buchgewinn oder Verlust ist bei Sammelpool im gegensatz zur normalen Afa ja nicht relevant.


    Was mache ich denn dann aber noch neben der händischen Buchung des Verkaufserlöses?

    Erfasse ich beim Verkauf eines über Sammelpool abgeschriebenen GWG beim Steuersparbuch im Bereich Betriebsvermögen - Anlagevermögen des Steuersparbuches keinen Abgang (so wie man es bei "normalen" Anlagegütern macht)????? Sondern tu einfach so, als wenn der Sammelposten inkl. darunter aufgeführtem Handy noch da wäre????

    Dann habe ich

    1. den gleichen Saldovortrag ins Jahr 2018 wie in meiner Ausgangsfrage (prima)

    2. würde der sammmelpool 2016 (im Gegensatz zur Ausgangsfrage) auch weiterhin im Anlageverzeichnis 2018 erscheinen und nicht einfach verschwinden und ich könnte die Afa automatisch am Ende des Jahres über Bereich Betriebsvermögen - Anlagevermögen des Steuersparbuches buchen.

    3. würde das Handy mit seiner Anlagenummer weiterhin in der Auswertung Verzeichnis Anlagegüter vom Steuersparbuch sichtbar sein, obwohl gar nicht mehr vorhanden (etwas unübersichtlich...)


    ist es so dann richtig?

    Vielen dank nochmal für die Hilfe

    Hallo,

    vielen Dank an alle!


    Und ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass das Konto 8910 im Steuersparbuch zwar mit dem m.E. richtigen Feld in der UST--Erklärung verknüpft ist:

    Feld 178, zeile 39 (Unentgeltliche Wertabgaben, Lieferungen nach §3 1b USTG)


    Aber in der EÜR füllt dieses Konto nicht das Feld 102, Zeile 18, sondern das Feld 107, Zeile 20. Lt. Erläuterungen zum Formular UST-Erklärungen sollen vollständige Entnahmen von AV (zum Teilwert) aber ins Feld 102, zeile 18. In Zeile 20 gehören nur die privaten Nutzungsanteile.

    ich habe mir daher das Konto 8910 kopiert in 8911 und diese 8911 verlinke ich mit Feld 102 statt 107 der UST-Erklärung.

    Hallo,

    vielleicht könnt Ihr helfen.

    Meine Buchungen finden im Steuersparbuch 2017 bzw. 2018 statt.

    Ich habe im Jahr 2016 ein Handy als einziges Wirtschaftsgut in den „Sammelposten 2016“ gebucht.

    Weitere Güter wurden nicht gekauft. Hatte mir dazu Konto 487 (ist Kopie 485 für Jahr 2016) angelegt. Netto 562,18.

    Die Afa von 112,44 (je 1/5) muss ja dann unabhängig von einem Defekt, Entnahme oder Verkauf des Handys weiterlaufen (5 Jahre bis einschl. 2020), da der Sammelposten ja ein "fiktiver" Wert ist.
    Lief auch bestens bis zum Defekt und daher Verkauf des Handys in 2017.


    Den Verkauf 2017 habe ich vollständig gebucht im Bereich Betriebsvermögen - Anlagevermögen:

    Das defekte Handy wurde verkauft für 64,00 netto.

    Der Abgang/Verkauf wurde gebucht am 01.10.17

    1200 Bank 76,28

    AN

    1776 Umsatzsteuer 12,18

    8910 Verkauf AV 64,00


    Die Afa für 2017 habe ich am 01.10.17 ebenso in diesem Bereich gebucht:

    4862 Abschreibung Sammelposten

    AN

    487 Sammelposten 112,44 Euro


    Nun habe ich beim Jahreswechsel in das Steuersparbuch 2018 das Anlageverzeichnis Saldovorträge etc. aus der EÜR 2017 übernommen.

    · Im Anlageverzeichnis 2018 taucht der Sammelposten 2016 mit dem Handy (im gegensatz zu den Vorjahren) nun gar nicht mehr auf.

    · Auch im Bereich Betriebsvermögen – Anlagevermögen taucht der Sammmelposten 2016, fiktiv bestehend aus dem verkauften Handy nicht mehr auf.

    · Der Restbuchwert des Sammelpostens in Höhe von 337,30 wurde allerdings als Saldovortrag in die Buchungen der EÜR übernommen, was ja auch so sein soll.


    Meine Fragen:

    Ist es richtig, dass der Sammelposten, wenn das einzige Gut darin im Vorjahr verkauft wurde, gar nicht mehr im Anlageverzeichnis des Folgejahres auftaucht, obwohl ja die Afa noch bis 2020 weiterlaufen muss? Mir ist klar, dass der Sammelposten "fiktive Größe" ist, aber bis zu Verkauf des Gutes wurde er ja auch im Anlageverzeichnis aufgeführt.


    Und: Muss ich dann im Steuersparbuch die jährliche Afa von 112,44 Euro für 2018 „händisch“ am Ende des Jahres buchen? Und die Werte dann händisch in die AVEÜR 2018 eintragen?

    4862

    An

    487 112,44

    Vielen Dank noch einmal, vielleicht hatte ja jemand den Fall auch schon.

    Viele Grüße

    Hallo,

    vielen Dank für Euren Input. Ich habe nun folgendes festgestellt:


    Zu Konto 8910:

    Wenn ich die EÜR-Buchung der PKW-Entnahme so wie geplant auf das Konto 8910 buche, dann wird die PKW-Entnahme nicht in das richtige Feld der EÜR übernommen. Sie landet dann im Feld 108, Zeile 20 (sonstige Sach-, Nutzungs- und Leistungsentnahmen). Und das ist ja nicht richtig.

    Eine PKW-Entnahme muss ja bei der EÜR im Feld 102, Zeile 18 landen (Veräußerung oder Entnahme von Anlagevermögen).

    Das Konto ist also auch nicht ganz das richtige, zumal es tatsächlich eher um Waren geht.

    Meines Erachtens verweist das Konto aber richtig auf Feld 178 der UST-Erklärung (Unentgeltliche Wertabgaben, Lieferungen nach §3 1b USTG - und da ist die lt. Gesetz die Entnahme dem Verkauf gleichgesetzt).


    Zu Konto 8820 (Vielen Dank Bautroika)

    Das Konto passt recht gut....da es um den Verkauf (und nicht die Entnahme) geht, wird es mir bei Auswahl "Anlageabgang durch Privatentnahme aber durch das Steuersparbuch gar nicht erst angezeigt. Ich kann es nur wählen, wenn ich die Kategorie "Anlageabgang durch Verkauf wähle, das stimmt ja nicht.

    Gut: Es verweist m.E. auch für die PKW-Entnahme richtig auf Feld 102, Zeile 20 der EÜR.

    Nicht passend: es verweist in der Umsatzsteuererklärung auf Feld 177 (Lieferungen und sonstige Leistungen), da gehört die Entnahme aber nicht hin, sondern in Feld 178.


    Beide Konten sind also meiner Meinung nach nicht ganz passend.

    Das zu nutzende Konto für die PKW--Entnahme muss mit EÜR Zeile 18, Feld 102 und in UST-Erklärung mit Feld 178 verknüpft sein - meine Meinung....


    Meine Lösung:

    Ich kopiere mir Konto 8910 in ein neues Konto 8911:

    Name: Entnahme Anlagevermögen für Zwecke außerhalb des Unternehmens

    Weiterhin verknüpft mit Feld 178 der UST-Erklärung, aber bei EÜR verknüpft mit Feld 102, Zeile 20 (statt mit Feld 102, zeole 18).


    Was denkt ihr?


    Und ja, ich muss immer an die Buchung des Restbuchwertes denken.

    Und selbstverständlich die AFA buchen.


    Beste Grüße!!!!

    Hallo,

    Ich gehe nun fast davon aus, dass die Bezeichnung von Buhl für Konto 8910 nur sehr unglücklich ist. Es gilt nämlich anscheinend nicht nur für Waren, sondern für "alle Gegenstände".

    "Entnehmen Sie Gegenstände aus Ihrem Unternehmen, bei denen Sie ganz oder teilweise die Vorsteuern abziehen konnten, unterliegt diese Entnahme

    gemäß § 3 Abs. 1b Nr. 1 UStG der Umsatzsteuer. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Anlage- oder Umlaufvermögen entnehmen."


    Konto 8910 ist zudem in Buhl mit Feld 178 der UST-Erklärung verknüpft (Unentgeltliche Wertabgabe nach § 3 Abs. 1b Nr. 1 UStG).

    Und wenn man da im Gesetz nachliest, seht dort "Einer Lieferung gegen Entgelt werden gleichgestellt...die Entnahme eines Gegenstands durch einen Unternehmer aus seinem Unternehmen für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen."


    8910 gilt daher m.E. nicht nur für Warenentnahmen, sondern für die Entnahme aller Gegenstände aus AV.


    ich nehme jetzt erstmal 8910.


    Falls jemals es ganz genau wissen sollte (ich habe es mmir ja nur hergeleitet und bin nicht ganz sicher), freue ich mich sehr über die Indo.


    Beste Grüße

    Hallo,

    ich habe vor mehreren Jahren einen Firmenwagen gekauft und die Vorsteuer daraus geltend gemacht.

    Nun möchte ich den PKW durch Privatentnahme in meinen Privatbesitz überführen.

    Restbuchwert ist 3.500,-- Euro.

    Jetziger Wert des PKW, wenn ich ihn verkaufen würde, ist ca. 10.000,-- netto (Teilwert).

    Darauf muss ich ja (da damals beim Kauf die VST geltend gemacht wurde), die USt. abführen.


    So weit so gut, aber mit welchem Sachkonto erfasse ich im Haben dann den Nettowert (Teilwert) in Höhe 10.000,--, so dass die Entnahme selbst auch tatsächlich mit UST 19% erfasst wird.

    Im Steuersparbuch gibt es dafür als Sachkonten nur die Konten

    8905 Entnahme von Gegegständen OHNE UST (passt nicht, da wegen damaligem Ziehens der VST jetzt auch UST berechnet werden muss)

    8910 Entnahme von WAREN durch den Unternehmer für Zwecke außerhalb des Unternehmens mit 19% (das passt ja nicht, weil keine WARENntnahme, sondern Entnahme eines Anlageguts)

    8920 VERWENDUNG von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens mit 19% (das passt ja nicht, weil keine VERWENDUNG vorliegt, sondern vollständige Entnahme eines Anlageguts)


    Mir fehlt also das Sachkonto für den Nettowert einer Privatentnahme PKW mit UST (hier die 10.000,--).

    Rest der Buchung ist klar.


    1) 2315 Anlageabgang Sachanlage bei Buchgewinn

    AN

    320 PKW 3.500,--


    und dann

    2) 1800 Privatentnahme 11.900,--

    AN

    Konto?????????? (das ist hier die Frage...) 10.000,--

    Umsatzsteuer 1.900,-- (wohl Konto 1776)


    Kann mir da jemand helfen?

    Alle verfügbaren Konten bei einem Anlageabgang durch Privatentnahme im Steuersparbuch habe ich im Anhang aufgelistet.

    Bitte nicht an Beträgen irritieren lassen, diese sind im Screenshot anders als im Beispiel.


    Vielen Dank im Voraus!!!

    Nutze noch Steuersparbuch 2017, zunächst für Erfassung der Buchungen für EÜR 2017.


    Beste Grüße!!


    Hallo,
    danke für deine Unterstützung. So könnte es gehen.


    Ggf. geht ja auch das???


    Im laufenden Jahr:
    Reisekosten netto 100,--
    nicht abziehbare VST 7,--
    AN
    Geldkonto 107


    oder halt brutto alles auf Reisekosten 107,--.
    Es landet so alles in den Ausgaben bei der EÜR (entweder nur im Feld Reisekosten oder im Feld Reisekosten und Feld 183 (übrige abziehbare Aisgaben).
    Ergebniswirksam in laufendem Jahr.


    Dann im Folgejahr:
    1576 7,--
    AN
    1581 (Auflösung VST aus Vorjahr 4/3). 7,--
    Ergnisneutral im Folgejahr, aber Eintrag UST-VA und UST-Erklärung, wie gewollt.
    Die Buchung an 1581 hat im Gegensatz zu Buchung an "nicht abz. VST" den Charme, dass ich im Soll die Ausgaben im Feld 185 der EÜR erhöhe (gezahlte Vorsteuer) und im Haben genau im Feld 185 der EÜR wieder vermindere. Es bleibt also sogar "im gleichen Ausgaben-Feld"der EÜR ergebnisneutral.



    Habe aber keine Ahnung, ob Konto 1581 (oder das 1580 "Gegenkonto VST 4/3" ggf. fürZahlung und spätere Rechnung im gleichen jahr) dafür gedacht ist????


    Bucht denn jemand hier mit 1581 und 1580? Wofür sind denn die da?


    ich buche jetzt erstmal los, denn für das Ergebnis der EÜR ist es ja wurst :)


    Dankeschön maulwurf!!!

    Hallo,
    heute habe ich anscheinend den Tag der für mich schwierigen Buchungsfälle...
    Vorab: Ich nutze das Steuersparbuch 2016 für die Erstellung der EÜR 2016. Das Programm hat im Kontenplan (abgespeckte SKR03) leider nicht das Konto 1548 (Vorsteuer im Folgejahr abziehbar), Und vielleicht ist es für mich als EÜR-ler ja auch nicht das richtige Konto.


    Ich bin bzgl. der Gewinnermittlung IST-Versteuerer.


    Vielleicht kann jemand helfen und weiß, wie ich das generell, aber auch im Steuersparbuch (ohne Konto 1548) buche.


    Der Fall (kurz: Zahlung im laufenden Jahr, Rechnung und Leistung erst im Folgejahr)


    • Im laufenden Jahr leistete ich eine Zahlung (inkl. 7% UST), dafür lag aber noch keine Rechnung vor (Hotelreservierung). Diese Zahlung muss ich also im laufenden Jahr als Aufwand buchen, , z.B. 107,-- Euro.


    • Die Rechnung für diese Zahlung und auch die Leistung erhielt ich aber erst im Folgejahr. Ich darf also erst im Folgejahr die enthaltene Vorsteuer (die 7,-- Euro) aus der bereits im Vorjahr voll bezahlten Rechnung geltend machen. Besonderheit Jahreswechsel dazwischen.


    Soviel zur Theorie.


    Aber welche Konten nutze ich denn dazu, jetzt wo ein Jahreswechsel dazwischen liegt?
    Es gibt auch im Steuersparbuch 2016 die Konten 1580 (Gegenkonto Vorsteuer § 4/3 EStG) und 1581 (Auflösung Vorsteuer aus Vorjahr § 4/3 EStG). Aber sind diese nicht nur für den Fall, dass eine Rechnung im laufenden Jahr vorhanden ist, aber erst die Zahlung im Folgejahr stattfindet.



    Weiß jemand Rat, wie ich diesen Fall buchen kann, so dass ich Beträge richtig erfasse?
    Igrendwie müssen die 7,-- Euro gezahlte Vorsteuer (die ich ja aber noch nicht abziehen darf) aus dem laufenden Jahr in das Folgejahr kommen. Und dann noch ein Gegenkonto haben
    ;(


    Aslo heute ist bei mir wirklich der Wurm drin...


    Danke für Eure Hilfe im Voraus!


    www1

    Hallo,
    Yepp, sie ist dann auch schon ergebniswirksam.
    Habe alles eben nochmal durch Erstellung einer Mini-EÜR nur für die betroffenen Monate nachgeprüft.


    Und: Ich habe noch gefunden, dass Haufe in seinen ganzen Online-Infos bei Kreditkarte immer mit 1360 (Geldtransit) bucht (egal ob Zahlung oder Einnahme). Bzw. dass sie sich sogar ein Konto 1361 "Geldtransit Mastercard" erstellen.
    Bei mir steht nun schon so viel 1730 handschriftlich auf meinen Buchungsbelegen, ich lasse es jetzt so. Ändert ja nichts am Ergebnis der EÜR.
    Im nächsten jahr nehme ich aber die 1360 oder eine speziell geschaffene 1361 für Kreditkartenbuchungen.


    Vielen Dank für Deine Hilfe!!!!!!


    Viele Grüße
    WWW1

    Hallo,
    Schnüff...nun bin ich doch verwirrt, sorry. ;(



    Moin,


    erstmal muss ich mich berichtigen :S : ich bin bei meiner Antwort davon ausgegangen, dass das KK-Konto im Bereich der Bankkonten (12xx) angelegt ist, das Konto 1730 ist ja ein Unterkonto von der "erhaltenen Anzahlungen/Verbindlichkeiten" und von daher bei einer von Dir geleisteten Zahlung nicht ganz passend...

    Das Konto Kreditkarte war ja als 1730 im SKR03 voreingestellt. Kategorie "Finanzkonten", Unterkategorie "Darlehen"..
    Ich habe ja auch nur die vom SKR03 abgespeckte Version EKR03 in meinem Steursparbuch.



    ich würde daher so (bankkontenartig) anlegen, damit die Ausgabe bereits im März ergebniswirksam wird. Der Geldtransit wird dann von/an 1360 neutral gebucht.

    Ergebniswirksam für die EÜR muss die Ausgabe doch schon bei meiner Zahlung durch Kreditkarte im Februar sein. So steht es auch in Deinem Link.
    Und das ist es doch alleine dadurch, dass ich den Reisekostenaufwand im Soll buche (gelangt dann als sonstiger Auwand in Feld 221 der EÜR). Gibt es bei der Ergebniswirksamkeit denn einen Unterschied, ob ich Reisekosten an 1730 oder an 1360 buche?



    Der Link ist der Folgende. Da wird für Zahlung mit Kreditkarte die 1730 genommen, bei Einnahmen mit Kreditkarte die 1360:


    https://www.collmex.de/einfueh….html#Kreditkarte_Einkauf



    Grübel.....
    Viele grüße :)

    Hallo maulwurf23,
    super, ein supergroßes DANKE für Deine so schnelle Hilfe. Dann werde ich es so machen (als freie Buchung wird es im System funktionieren und logisch finde ich es auch)


    Eine kleine Frage habe ich noch, weil Du sagst, dass ich statt 1730 (Kreditkarte) besser 1360 (Geldtransit) nutzen soll.


    Was ist denn der Unterschied? Das habe ich mich schon immer gefragt, ich konnte es mir trotz Recherche nicht ganz beantworten. Habe mich dann nach Collmex gerichtet, da stand

    • für den Einkauf mit Kreditkarte (eigene Zahlung per Kredikarte,also mein Aufwand): Aufwandskonto an 1730 ("Kreditkartenabrechnung") und dann später 1730/1200
    • für den Verkauf mit Kreditkartenzahlung (Zahlung des Kunden per Kreditkarte, also mein Erlös): 1360 (Geldtransit) an Erlöskonto und dann später 1200/1360; da liefern sie die Begründung - weswegen du wahrscheidnlich auch 1360 für dein Einkauf nimmst - dass das auf der Kreditkarte eingehende Geld ja noch nicht auf der Bank wäre. Dass aber bei einem Einkauf mit der Kreditkarte das Geld ja auch nicht sofort von der Bank abgebucht wird, wird bei Collmex nicht mit 1360 beachtet.

    Weiß nicht, ob ich hier den Link schalten darf.


    Habe daher bisher sowohl für die Abbuchung bei der Kreditkarte als auch für die Umbuchung von der Bank immer die 1730 genutzt (weil ich es einfach als zweites Konto zu einem Bankkonto gesehen hatte und vielleicht weil so schön "Kreditkarte" als Kontobezeichnung dransteht :D .


    Kannst Du mir den Unterschied sagen? Ansonsten denke ich aber, dass ich mit nur 1360 (egal ob Einkauf oder verkauf per Kreditkarte) - so wie du sagtest - nichts falsch machen kann.


    Viele Grüße
    :)
    WWW1

    Hallo,


    ich hake völlig an einem Geschäftsfall, vielleicht kann mir jemand helfen, denn ich komme nun schon auf drei Buchungsvarianten...und vielleicht gibt es ja auch noch eine ganz einfache andere.
    Ich buche meine EÜR mit Steuersparbuch, IST-Versteuerung, vorsteuerabzugsberechtigt.


    Der Geschäftsfall:
    Ich habe ein Hotelzimmer für eine Geschäftsreise über die Homepage des Hotels reserviert. Dies ging für diesen Tarif (garantierte Zahlung und daher günstiger Preis) nur per vorheriger Kreditkartenzahlung. Die Rechnung erhielt ich erst viel später.


    Es gab also mehrere Schritte, die ich nun buchen muss:


    1) Februar:
    Kreditkartenabrechnung (Belastung der Kreditkarte) mit dem belastetet, vollen Betrag für das Hotelzimmer (Beispiel 107,-- Euro brutto). Es liegt noch keine Hotel-Rechnung vor, d.h. Kreditkartenabbuchung VOR der Rechnung. Angegebener Verwendungszweck "Hotel zur Sonne". Irgendwie muss ich diese Zahlung im Februar ja als Aufwand buchen???


    2) März:
    Belastung Bankkonto mit Kreditkartenbetrag 107,-- Euro (immer noch keine Rechnung vorliegend):

    Also reine Umbuchung.


    3) Erst im Mai:
    jetzt erst Erhalt der Hotelrechnung nach Hotelaufenthalt (Annahme: reine Übernachtung, kein Frühstück), hier dann also auch Vorsteuerabzug.



    Nun habe ich drei Varianten, wie ich mir eine Buchung vorstellen könnte?????? Stehe aber wie gesagt völlig auf dem Schlauch.....



    VARIANTE A: (Im Februar Betrag auf ein Aufwandskonto, aber noch nicht Reisekosten (halt sowas wie Anzahlung), erst im Mai dann Reisekosten 4676 an Konto Anzahlung)
    Kommt mir im Nachhinein selbst etwas komisch vor.....aber seht selbst


    Im Februar Kreditkarzenzahlung ohne Rechnung:
    XXXX (z.B. geleistete Anzahlung, hier suche ich ein passendes Konto) 107,--
    AN 1730 (Kreditkarte) oder Geldtransit 1360.


    Im März zur Umbuchung des Betrages (immer noch ohne Rechnung):

    1370 (Kreditkarte) oder halt 1360 (geldtransit)
    AN 1200 (Bank)


    Im Mai (Erhalt der Hotelrechnung auch für VST-Abzug) Annahme: reine Übernachtung, kein Frühstück


    4676 (Reisekosten UN Übernachtung) 100,--
    1571 (abziehbare Vorsteuer 7%) 7,--
    AN XXXX (z.B. geleistete Anzahlung, hier suche ich ja das richtige Konto) buchen.



    ODER:


    VARIANTE B: [b](Im Februar Betrag bereits auf Reisekosten 4676 und 4301 (nicht abziehbare VST) splitten, im Mai abziehbare Vorsteuer 1571 an nicht abziehbare Vorsteuer 4301, Märzbuchung bleibt gleich)


    Im Februar vorherige Kreditkartenzahlung (ohne Rechnung) netto auf Reisekosten ohne Vorsteuerabzug buchen? Dann geht der Zahlungsbetrag zunächst voll in den Aufwand der EÜR ein.
    4676 (Reisekosten UN Übernachtung) 100,-- (geht als sonstige betr. Aufwendung ein in Feld 221 der EÜR: Übernachtungs- und Nebenkosten)
    4301 (nicht abziehbare Vorsteuer 7%) 7,-- (geht als sonstige betr. Aufwendung ein in Feld 183 der EÜR: übrige unbeschränkt abziehbare Betriebsausgaben)
    AN 1730 (Kreditkarte) oder Geldtransit 1360.



    Im März wie auch bei Variante A Umbuchung des Betrages (immer noch ohne Rechnung):
    1370 (Kreditkarte) oder halt 1360 (geldtransit)
    AN 1200 (Bank)


    Im Mai (Erhalt der Hotelrechnung auch für VST-Abzug) Annahme: reine Übernachtung, kein Frühstück
    1571 (abziehbare Vorsteuer 7%) 7,--
    AN 4301 (nicht abziehbare Vorsteuer 7%) 7,--



    Frage für diese Variante wäre: Darf ich im Februar aus einer reinen Kreditkartenabbuchung (denn die mit Umsatzsteuer ausgewiesene Rechung hatte ich ja noch nicht vorliegen) einfach auf Nettobetrag für 4676 und nicht abziehbare VST 4301 splitten????????
    Und wenn ja: Ist 4301 das richtige Konto dafür???


    Wenn nicht, dann gäbe es noch die Variante C:


    VARIANTE C: (Im Februar voller Betrag auf 4676, im Mai abziehbare Vorsteuer 1571 an 4676, Märzbuchung bleibt gleich)


    Im Februar vorherige Kreditkartenzahlung (ohne Rechnung) mit ganzem Betrag nur auf Reisekosten buchen? Dann geht der Zahlungsbetrag zunächst voll als sonstige betr. Aufwendung in Feld 221 der EÜR ein: Übernachtungs- und Nebenkosten)
    4676 (Reisekosten UN Übernachtung) 107,--
    AN 1730 (Kreditkarte) oder Geldtransit 1360.


    Im März zur Umbuchung des Betrages (immer noch ohne Rechnung):
    1370 (Kreditkarte) oder halt 1360 (geldtransit)
    AN 1200 (Bank)


    Im Mai (Erhalt der Hotelrechnung auch für VST-Abzug) Annahme: reine Übernachtung, kein Frühstück
    1571 (abziehbare Vorsteuer 7%) 7,--
    AN 4676 (Reisekosten UN Übernachtung) 7,--
    ????? geht das überhaupt?



    Wie würdet Ihr den Fall denn für die EÜR buchen?????? Alleine beim Aufschreiben tendiere ich nun zu Variante B oder C......
    Dass ich erst im Mai mit Erhalt der Rechnung die Vorsteuer abziehen darf, also erst dort Konto 1571 vorkommen darf, ist klar. Ich habe im Februar nich nichts vorliegen, was mich dazu berechtigt.
    Wie würdet Ihr es machen?


    Beste Grüße und vielen Dank den Wissenden im Voraus!!!!!

    Hallo,
    ich habe ja auch so einige Fragen, aber bei Verpflegungsmehraufwand kann ich ggf. helfen.
    Annahme: Es ist der verpflegungsmerhaufwand für dich selber als UNternehmer, also nicht für Mitarbeier, denn da kenne ich mich nicht aus.


    Den errechneten Verpflegungsmehraufwand zahlst du dir ja i.d.R. nicht aus, es findet also gar kein Geldfluss statt. Der Betrag ist also als eine Privateinlage zu sehen.
    Daher buchst du den errechneten Betrag:


    4674 (Reisekosten Unternehmer Verpflegungsmehraufwand)
    AN
    1890 (Privateinlagen)


    Beste Grüße