Beiträge von Heiko66

    Ich würe auch davon ausgehen, dass mit der UStVA für Juli auch alle EU-Lieferungen nicht nur angemeldet, sondern auch die Steuern abgeführt werdeen müssen. Der Staat stundet hier ja nicht für ein Vierteljahr den Steuerbetrag. Nur quartalsweise muß dann mit der Meldung nachgewiesen werden, wie sich die einzelnen Zahlungen zusammensetzen. Das heißt dann aber auch, dass Buhl theoretisch bis Ende Juli liefern MUSS, da für die UStVA Juli wohl neue Formulare benötigt werden.


    Heißt im Umkehrschluß für uns: maximal 1 Monat Umsatzverlust im EU Ausland. <X

    Ich habe jetzt den Versand an Endverbraucher in die EU gestoppt. Mein Shop wäre bereit, nur Rechnungen kann ich keine schreiben. :cursing:


    Arbeitsmehraufwand nach vermurksten Updates - wie in der Vergangenheit oft geschehen - sind das Eine, entgangener Umsatz wegen Unfähigkeit, gesetzliche Vorgaben pünktlich umzusetzen, sind eine ganz andere Nummer.


    Ich habe Ende April bei Buhl per Mail angefragt und folgende Antwort bekommen:

    "An der von Ihnen beschriebenen Funktion wird bereits von unserer Entwicklungsabteilung gearbeitet. [...] Selbstverständlich wird sich um eine schnelle Klärung des Sachverhaltes bemüht."


    Und was bitteschön haben die Entwickler ganze zwei Monate eigentlich gemacht? Und wie lange ist diese Problematik denn schon bekannt... Da hätte man das alles schon lange fertig haben müssen. Ich bin gerade stinkesauer.


    Wenn das Update nicht unverzüglich erscheint, bin ich am Überlegen, mich diesmal bezüglich Schadensersatz rechtlich beraten zu lassen. Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. und wozu bezahle ich eine Aktualitätsgarantie?

    Wenn ich unsere Kunden so im Regen stehen lassen würde, könnte ich den Laden dicht machen.

    Ganz meine Meinung.

    So, hier schreibt Buhl noch nichts Neues...
    https://www.buhl.de/shop/faqs?article=2480


    Das ist schwach! Die Steuerformulare könnten ja später nachgereicht werden, da die OSS Umsätze ja nur vierteljährlich erklärt werden müssen, aber der Kontenplan muß ab morgen zur Verfügung stehen.


    Da bleibt also vorerst nichts anderes übrig, als heute Nacht den Versand in die EU zu deaktivieren. Da können dann die EU-Kunden sich die Bestellungen halt nur noch bei uns direkt abholen. Vielen lieben Dank an die Fa. Buhl.

    Und was soll das jetzt zur Lösung des Problems beitragen? Prinzipiell haben ältere Bürger eher Probleme mit Internetbestellungen und wollen z.B. lieber telefonisch bestellen - da kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Na und, dann machen wir das so, aber das ändert nichts am Problem mit OSS.


    Fakt ist, dass mit der OSS Regelung die Bürokratie in der EU mal wieder voll zugeschlagen hat. Was war denn bislang an der Regelung auszusetzen, dass man die MwSt in dem Land bezahlt, wo man einkauft? Jetzt werden Onlinehändler mal wieder gezwunden, sich regelmäßig über die Steuersätze der EU-Länder zu informieren, damit man ja kein halbes Prozent falsch berechnet. Bürokratischer Müll ist sowas, der am Ende nur die Kunden trifft, die im Ausland bestellen wollen. Zwar darf ich keinen EU-Bürger ausgrenzen, aber ich kann das Liefergebiet einschränken. Das kann ja auch nicht das Ziel sein. Wenn man einen einheitlichen EU-Binnenmarkt haben will, dann sollte man (also die Eurokraten in Brüssel) sich mal hinsetzen und einen einheitlichen MwSt-Satz für die EU beschließen. DAS wäre eine Lösung, aber da hört dann der Spaß auf mit der vielgepriesenen EU-Einigkeit.

    Jetzt ist diese blöde Meldung hier auch angekommen.

    Heute früh ging noch alles reibungslos und auf einmal (ohne dass softwareseitig etwas verändert wurde) diese Fehlermeldung - egal welches Konto ich abrufe. Da der Abruf dann aber doch reibungslos weiterläuft, soll mir das erstmal egal sein, aber komisch ist das schon.

    Rechnerneustart hat nicht geholfen, aber am Freitag war der Spuk wie von Geisterhand wieder vorbei.

    So eine Software hat wohl auch ein kleines Eigenleben.

    Werd ich auch gleich machen.


    Hab mich gestern dazu mit meiner StBin beraten, da die ja unsere UStVA macht. Die wissen auch schon darum und DATEV soll das ja entsprechend beherrschen. Wenn Buhl also nicht pünktlich zum 01.07.2021 mit betrachten fertig ist, dann muß ich mal schauen, wie ich mir eigene Phantasiekonten mit den entsprechenden Steuersätzen anlege, auf die ich die Auslandsrechnungen buche und im Steuerbüro wird das dann korrekt umgebucht. Nicht die eleganteste Lösung, aber zumindestens erstmal praktikabel. Dnn wenn uns die Erfahrung eines gelehrt hat bei Buhl, dann doch, dass alte Sprichwörter nicht immer altmodisch sind. "Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach." ;)


    Und sollte ich mich irren, dann bin ich nicht böse. :)


    Was ich damit sagen will: Jeder, den es betrifft, sollte sich auch mal mit seinem Steuerbüro unterhalten.

    Nee, wir versenden jetzt mit DHL und da gibts keine Probleme mit dem Export. Das Template für die DHL Warenpost hab ich mir da selbst zusammengebastelt.


    Mit UPS machen wir nur noch die paar Teile, die länger als 200cm sind und da klimpere ich die Adressdaten manuell ein. Nicht schön, aber kommt nicht so oft vor.

    Ich würde gerne mal das Gesicht desjenigen sehen, der für dieses ständige Irgendwas-funktioniert-nach-einem-Update-immer-nicht-Dilemma verantworlich ist, wenn der sein Auto aus der Werkstatt holt und feststellt, dass vorne links ein Rad fehlt und als Antwort vom Werkstattmeister bekommt: "Unsere Entwicklungsabteilung arbeitet hier bereits an einer Behebung dieses Sachverhaltes. Geplant ist eine Umsetzung mit einem der nächsten Werkstattbesuche."


    <X

    Es ist ja immer wieder schön zu sehen, wie erfinderische Nutzer Programmfehler für Buhl korrigieren. Warum aber - so frage ich mich - bauen die das nicht gleich ordentlich ins Programm ein, wenn die Lösung nun denn schon existiert? Es ist ja nicht so, dass MB Freeware oder OpenSource ist - ganz im Gegenteil: die Preiserhöhung für die laufende Nutzungsperiode hat sich ja doch recht ordentlich gewaschen. Da kann man auch erwarten, dass Buhl seine Arbeit ordentlich macht.

    Zu 1) Nein, das funktioniert nicht. MB gibt da keinen Hinweis aus.


    Zu 2) Ich denke die Fehlermeldung kommt daher, dass MB die Rechnung aus dem Archiv in die Mail zur Zahlungserinnerung hinzufügen will und nicht findet. Aber diesen optionalen Rechnungsanhang kann man abschalten. Ein Fehler bei "DetailBeforePrint" liegt wohl an der Vorlage, da kann ich allerings zur Fehlereingrenzung nichts beisteuern. Aber dafür haben wir hier ja einige Experten. :)