Beiträge von zf9v

    Hallo Forum,


    diesen Vorgang möchte ich abschliessen mit dem Ergebnis, dass der Fehler auf dem OSI Layer 8 lag (=User). Nach Rücksprache mit der Verwaltung wurde mir klar, dass ich den Lohnausweis nur flüchtig gelesen habe und da, wo "AG-Anteil zur SUVA" steht, ich irrigerweise wegen des Triggers "SUVA" eben die "SUVA-Gelder" annahm, die wiederum das steuer:Sparbuch haben wollte, neben anderen Einträgen aus dem Lohnausweis. Dass dies bei mir tatsächlich die Prämien sind und nichts bei den SUVA-Geldern des Programms verloren haben, habe nun auch ich verstanden. Ich melde den Vorgang als gelöst ab.


    Ein schönes Wochenende aus dem Dreiländereck!

    zf9v

    Ja, inzwischen habe ich einiges weiter recherchiert und sehe auch, dass ich das falsch interpretiert habe.

    Offenbar sind diese SUVA-Gelder, die im Lohnausweis ausgewiesen sind, tatsächlich Leistungen. Da ich aber keinen Unfall hatte konnte ich mir nicht erklären, was das für Leistungen sein sollten, und habe mir o.g. zurecht gereimt. Wo es keine Leistungen gibt, sind die einzigen Geldflüsse Prämien, so war meine Überlegung. Morgen kläre ich mit der Personalabteilung, ob auch z.B. Lohnausfall bei Krankheitstagen darunter fällt, oder was sich sonst dahinter verbirgt.



    So, nun sind es also Leistungen. Würde also mein oben beschriebenes Vorgehen passen?

    "Entschädigungen und Lohnersatzleistungen"

    > "Einkommens- / Lohnersatzleistungen und Angaben bei Nichtbeschäftigung"

    > "Einkommensersatzleistungen und Nichtbeschäftigung"

    > "Einkommens- und Lohnersatzleistungen" > Ja

    > " Art der Ersatzleistung": "SUVA-Gelder gemäß Lohnausweis", Leistungszeitraum 01.01.-31.12.2016


    Passt das?


    Das klingt für mich logisch, die Einträge tauchen dann im Steuerformular unter Zeile 91 auf "Einkommenersatzleistungen, die dem Progressionsvorbehalt unterliegen". Scheint zu stimmen. Wenn das passt, frage ich mich weiter, warum WISO das nicht automatisch macht.


    Das Finanzamt wird regelmäßig sagen, dass sie nicht bei der Bedienung von Steuerprogrammen behilflich sind. Daher muss ich selber schauen, wie ich mit WISO die Zahlen in die entsprechenden Formularfelder schubse.


    Zuletzt: § 32b EStG selber habe ich nicht gelesen. Ich bin technisch, nicht steuerrechtlich versiert, sonst bräuchte ich WISO wohl nicht. Ich will eigentlich nicht Steuerrecht zum Hobby machen, dafür wollte ich mich eigentlich auf WISO und dessen Hilfen verlassen. Wie ich das nun sehe, ist WISO eher die Selbstmacherwerkstatt, nur etwas komfortabler als das ELSTER-Programm, wogegen der Steuerberater die Vertragswerkstatt ist. Man muss hier schon selber in etwa verstehen, was da gemacht wird. Danke dem Forum für die Mithilfe!

    Hallo Forum,


    eine Frage zum Spezialfall Grenzgänger in die Schweiz (aus Baden-Württemberg): Unter Grenzgänger > Steuerfreie Bezüge steht im Lohnausweis auch ein SUVA-Eintrag.


    Das Programm erläutert dazu:

    SUVA-Geld

    Die im Bruttoarbeitslohn enthaltene Leistung der Berufsunfallversicherung (SUVA) wird in der Regel vom Arbeitgeber bescheinigt.

    Die Leistungen aus der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt sind nach deutschem Steuerrecht steuerfrei und unterliegen dem Progressionsvorbehalt

    Wichtig: Erfassen Sie bitte zusätzlich die erhaltenen Leistungen im Bereich "Weitere Angaben - Entschädigungen und Lohnersatzleistungen", damit in der Steuerberechnung der Progressionsvorbehalt richtig berücksichtigt wird.


    Nun habe ich das so verstanden, dass dieses SUVA-Geld ein Beitrag zur Unfallversicherung ist, keine Leistung der SUVA.

    Unter Leistung einer Unfallversicherung würde ich eine Zahlung im Versicherungsfall verstehen, also z.B. eine Zahlung nach Unfall, oder eine Rente. Und die habe ich nicht.


    Daher habe ich im Vorjahr diesen Betrag nicht noch anderweitig untergebracht außer an dieser Stelle ("steuerfreie Bezüge"). (Nebenbei: das Finanzamt hat sich für meine Einträge nicht interessiert, da sie ohnehin mit eigenen Spreadsheets und Berechnungsmodellen arbeiten; also ist offenbar nichts kaputt gegangen. )


    steuer:Sparbuch 2017 lässt mich aber nicht mehr so hudeln: hier weist nicht nur der Hilfetext, sondern auch ein rotes Warnsymbol hartnäckig darauf hin, dass ich nach erfolgtem SUVA-Geld-Eintrag im Bereich "Entschädigungen und Lohnersatzleistungen" etwas eintragen muss. Dumm nur, dass dort im Hilfebereich SUVA gerade nicht mehr aufgeführt ist.


    Ich interpretiere den Hilfetext nun so, dass auch die Zahlung des SUVA-Geldes / Beitrages durch den Arbeitgeber eine steuerfreie Leistung ist, die im Bereich "Entschädigungen und Lohnersatzleistungen" noch zur Erfüllung des Progressionsvorbehaltes einzutragen ist. Kann das jemand bestätigen?


    Somit könnte ich wohl den Betrag am ehesten unter "Einkommensersatzleistungen und Nichtbeschäftigung" eintragen, insbesondere "Einkommen- oder Lohnersatzleistungen", weil ich dort den halbwegs passenden Eintrag "Zuschuss zum Arbeitsentgelt" gefunden habe (schön wäre es gewesen, wenn auch in dieser Liste oder im Hilfetext rechts zur Bestätigung "SUVA" auftauchen würde). Ich nenne die Ersatzleistung also "Zuschuss zum Arbeitsentgelt (SUVA-Geld)" und gebe für den erfragten "Leistungszeitraum" 01.01.-31.12.2016 ein. Kann das jemand bestätigen oder bin ich da voll auf dem Holzweg?


    Dazu drei Punkte, die mich verunsichern:

    - wie gesagt, wenn das schon der Grenzgänger-Bereich ist, hätte Buhl auch gut SUVA-Geld an sich aufführen können

    - wenn ich SUVA-Geld schon im passenden Feld unter "Steuerfreie Bezüge" eingetragen habe und die Verknüpfung zur Progression so zwingend ist, warum trägt das Programm nicht von sich aus schon automatisch den Betrag passend im anderen Bereich ein? Wozu ist ein doppelter Eintrag nötig? Hierzu habe ich bei Buhl eine Anfrage eröffnet.

    - warum muss ich bei einem Thema, das jeder Grenzgänger so haben wird, so detektivisch mit Trial-and-Error vorgehen? Ist das für alle anderen klar?


    Danke für eine Überprüfung und Kommentierung.


    [ Nachtrag: im Hilfe-PopUp zu "Einkommens- / Lohnersatzleistungen und Angaben bei Nichtbeschäftigung" taucht zwar auch "SUVA-Gelder außer SUVA-Renten" auf, aber im Hilfetext im Bereich danach nicht mehr. Dort werden stattdessen lauter Leistungen aufgezählt wie Muttergeld, Arbeitslosengeld, Krankengeld usw. Es ist also nicht klar, ob mit "SUVA-Gelder" Zahlungen im Leistungsfall gemeint sind oder eben auch die Erstattung des Arbeitgebers zur Prämie, wie ich die Verwirrung am Anfang bereits beschrieben habe. ]


    Grüße

    zf9v

    WISO steuer:Sparbuch 2017 24.09 (Build 1831) mit ELSTER 25.8 (27.07.2017) auf Windows 7 64 bit.

    Danke Billy und miwe4 für die Überprüfung,


    ich glaube nun auch, dass es nichts mit der Tabelle an sich zu tun hat!


    Mein Hinweis weiter oben, dass es mit "Wege zur Arbeit" zu tun hat, ist aber relativiert, da ich diesen Test irrtümlich im parallel geöffneten steuer:Sparbuch 2016 gemacht hatte, das mit den Einträgen ohnehin keine Probleme hatte.


    Zurück zu 2017: auch wenn ich den Bereich Berufsverbände ganz lösche sind zwar die Fehler weg (ebenso wie ohne Löschen bei Beschränkung auf 5 Zeilen) aber in der ELSTER-Voransicht vermisse ich weiterhin die Einträge unter "Wege zur Arbeit" (wo sehr wohl Daten drinstehen, analog zum Vorjahr); es geht in der ELSTER-Voransicht gleich mit den Arbeitsmitteln los.


    Derzeit arbeite ich mit einer Arbeitskopie und lösche immer mehr, um zu sehen, wann es passt.


    Vielleicht liegt der Fehler tiefer und ich muss den gesamten Grenzgängerdatenbestand von Null wieder eingeben. :-O In der aktuellen Version hat sich im Grenzgängerbereich (BaWü-Schweiz) einiges geändert und 2017 agiert in vielen Punkten anders als die Vorversionen... Dazu habe ich ein weiteres Tickets bei Buhl offen. Es ist also auch möglich, dass es mit dem Programm zu tun hat und nicht mit den Daten.


    Grüße

    zf9v


    Vielleicht wird da etwas mitgeschleppt, was das Problem verursacht, aber nicht angezeigt wird. Ich würde mal die ganze Maske leeren.

    Meine erste Tabelle habe ich mit "Alle Einträge löschen" und dann Eingabe mit Dummy Einträgen erstellt. Zumindest in der Tabelle sollte auch da nichts übrig geblieben sein.


    Nun habe ich wie von Dir vorgeschlagen den ganzen Eintrag über den "Löschen" Knopf gelöscht und den Bereich mit Dummy Einträgen neu eingestellt. Wieder die Fehler-Meldung ab der 6. Zeile.


    Bei Dir ist auch "Tabelle mit ausdrucken" nicht gewählt, bei mir schon, habe auch das mit und ohne Haken probiert mit gleichem Ergebnis.


    Die Eingabe an sich ist ja nicht das Problem. Das, was Du in Deinem Screenshot zeigst, kriege ich auch hin. Aber wenn ich dann den ELSTER Knopf oben in der Leiste (ELSTER Voransicht) drücke kommt ab 6 Zeilen Inhalt nicht die ELSTER Voransicht, sondern die Fehler hoch.



    Die ELSTER-Voransicht an sich habe ich bislang nicht begutachtet. Was ich nun zusätzlich bemerke (bei 5 Zeilen mit Dummy-Einträgen, also ohne Fehlermeldung): die Dummy-Einträge tauchen in der Voransicht gar nicht auf!? Da kommen Arbeitsmittel, Fortbildungskosten und Auswärtstätigkeiten aus den anderen Bereichen, aber keine Beiträge zu Berufsverbänden vor!!? Überprüfung in Steuerjahr 2015: dort tauchen die Berufsverbände noch vor den Arbeitsmitteln auf. Übrigens auch die "Wege zur Arbeit (Grenzgänger)" die nun für 2016 nicht in der Voransicht auftauchen! Das ELSTER-Problem ist offenbar bereichsübergreifend.


    Offenbar hängt der Fehler auch mit dem vorangehenden Bereich "Wege zur Arbeit" zusammen. Wenn ich nur den lösche (Eintrag zur 1. Tätigkeitsstätte löschen) klappt es auch mit der ganz ursprünglichen Tabelle zu "Beiträgen zu Berufsverbänden" mit 10 Einträgen und der ELSTER-Voransicht!!


    Ich forsche weiter...


    Grüße

    zf9v

    Guten Tag Forum!


    Ich nutze WISO steuer:Sparbuch 2017 24.09 (Build 1831) mit ELSTER 25.8 (27.07.2017) auf Windows 7 64 bit. Seit Jahren überprüfe ich auch auf ELSTER-Kompatibilität und die letzten zwei Steuererklärungen habe ich vollständig über ELSTER-Token eingereicht. Jetzt geht es um Steuerjahr 2016. Meine Frist zur Abgabe ist eigentlich morgen (just in time gearbeitet wie immer :-/ ).


    Ich gebe wie jedes Jahr die "Beiträge zu Berufsverbänden" ein. Genauer gesagt übernehme ich die Tabelle vom Vorjahr und passe nur Beträge an (zehn Einträge). Diesmal meldet mir die ELSTER-Prüfung elf (11) Fehlermeldungen, die zuerst zu beheben sind, bevor man ans Hochladen denken darf. Diese sind aber alle unsinnig.


    In meinem Fall gehe ich unter "Besonderheiten bei Arbeitnehmern" > Grenzgänger > Ausgaben, da es sich im einen Grenzgänger in die Schweiz handelt (aus Baden Württemberg).


    Ich habe testweise die Tabelle ganz gelöscht und mit Dummyeinträgen aufgefüllt. Dabei läuft alles gut bis zum fünften Eintrag. Ab dem sechsten Eintrag kommen die besagten Fehlermeldungen bei der ELSTER-Prüfung. Bemängelt wird der einzelne Text , Betrag und die Gesamtsumme. Siehe Screenshot-PDF anbei ELSTER-Fehler2.pdf . Somit ist auch klar, warum ich bei 10 Einträgen 11 Fehler bekam: 2 Fehler pro Zeile ab der 6ten und die Gesamtsumme.


    An den Einträgen kann es nicht liegen, es muss ein Fehler der ELSTER-Prüfung sein.


    Ich habe bereits bei Buhl eine Anfrage eingestellt, die aber noch nicht beantwortet wurde (vielleicht wegen der Feiertage).


    Ich weiß, dass ich auch nur den Gesamtbetrag einstellen kann und eine Tabelle bei den Dokumenten beilegen kann; das wird auch mein Workaround, falls das Thema nicht schnell gelöst wird. Aber vielleicht hat jemand im Forum einen Hinweis, ob der Fehler bekannt ist und ob und wie man ihn umgehen kann?


    Vielen Dank für Hinweise und Grüße

    zf9v

    Schön, damit wären wir an der Stelle, an der ich diesen Thread begann: das manuelle Bereinigen erfolgt dadurch, daß man die Daten "des Vorjahresbescheids" in die Felder einträgt, ggf. die bereits von WiSo vorgeschlagenen korrigiert.


    Mein eigentliches Problem -- und damit meine Frage -- ist, woran ich tatsächlich im Vorjahresbescheid Seite 1 die genannten Angaben erkenne, denn die Bezeichnungen in den WiSo-Erklärungen finden sich nicht ausdrücklich so im Bescheid. Nochmal: "§32d" taucht dort auf Seite 1 nicht auf, aber die dazu von WiSo vorgeschlagene Zahl sehr wohl, allerdings unter "ab Kapitalertragssteuer". Wie schon in den Details im Anfangbeitrag beschrieben.


    Nun können Sie mir hoffentlich weiterhelfen?


    Zu Ihrer letzten Bemerkung eine Frage: ersetzt nicht der letzte Bescheid die vorausgehenden Bescheide und stellt die Berechnung von Grund auf dar (natürlich unter Berücksichtigung inzwischen geleisteter Erstattungen und Nachzahlungen)? Warum muß ich die vorhergehenden Bescheide sonst noch beachten?


    Viele Grüße!

    Hallo miwe4,


    danke für Ihre Nachfrage.


    steuer:Sparbuch 2016 erklärt nach meinem Verständnis die Steuern für das Steuerjahr 2015. In der genannten Abteilung werden die Werte aus dem Vorjahres-Bescheid behandelt, mithin des Bescheids für das Steuerjahr 2014. Dieser ist bei mir tatsächlich nach Fristverlängerung und Einspruch zuletzt am 17.02.2016 vom Finanzamt erstellt worden.


    Da habe ich aber kein Problem gesehen, weil in den Erklärungen von steuer:Sparbuch 2016 ausdrücklich erwähnt wird, daß der Vorjahresbescheid in 2016 erstellt worden sein kann; z.B. hier:
    "Kirchensteuereinbehalt vom Kapitalertrag
    Diese Daten werden im Rahmen der Datenübernahme automatisch aus der Vorjahresberechnung übernommen und müssen angepasst werden, wenn das Finanzamt von der Vorjahresberechnung abweicht oder der Vorjahresbescheid erst in 2016 erstellt worden ist.
    [...]"


    Also habe ich es so wie beschrieben gemacht.


    Habe ich den Sachverhalt klar dargestellt? Ist das nun verständlich?

    Hallo liebe Steuer-Experten,


    ich bin bei steuer:Sparbuch 2016 an der Stelle Allgemeine Ausgaben > Kirchensteuern und Kirchgeld angekommen. Die Werte sind aus der Vorjahresrechnung übernommen worden und ich muß also überprüfen und ggf. anpassen.


    JA, die Kirchensteuer des Vorjahres-Bescheides soll programmunterstützt ermittelt werden.



    KURZ: ich verstehe nicht den feinen Unterschied zwischen den Feldern "Abzüglich Kirchensteuereinbehalt vom Kapitalertrag" und "Abzüglich Kirchensteuereinbehalt auf Steuern nach §32d EStG". Und welche davon der gefunden Zahl im Vorjahresbescheid entspricht; der vorliegende Bescheid erwähnt auf Seite 1 nirgendwo den §32d.



    LANG: Laut Erklärungen soll ich jetzt strikt die Daten im Bescheid für 2014 (erstellt 17.02.2016) suchen und eintragen, falls da etwas anders steht. Die Erklärungen der Eingabefelder verweisen wechselweise auf die Seiten 1 und die Seite, wo die eigentliche Berechnung der Kirchensteuer steht (in meinem Fall Seite 5).


    Die "Festgesetzte Kirchensteuer muß ich schon mal geringfügig anpassen; da trage ich die ev. Kirchensteuer 8% von X aus dem Bescheid ein.


    Das WiSo-Feld "Abzüglich Kirchensteuereinbehalt vom Kapitalertrag" ist dann leer. Laut Erklärung soll hier die Zahl eingetragen werden, die in der Festsetzungs-Tabelle in der Spalte Kirchensteuer unter "Steuerabzug vom Kapitalertrag" ausgewiesen ist. Im Bescheid steht auf Seite 1 schlicht "ab Kapitalertragssteuer" mit Einträgen in allen drei Spalten. Nun, erstmal ohne Änderung weiter...


    WiSo schlägt dann bei "Festgesetzte Kirchensteuer auf Abgeltungssteuer nach §32d EStG" exakt die Zahl vor, die auch im Bescheid auf Seite 5 steht. Soweit so gut.


    In der nächsten Zeile schlägt WiSo eine Zahl für "Abzüglich Kirchensteuereinbehalt auf Steuern nach §32d EStG" vor. Diese soll ich laut Erklärung auf Seite 1 in der Festsetzungs-Tabelle unter "Steuerabzug vom Kapitalertrag" finden. Ich soll laut Erklärung allerdings ausdrücklich nur den Kirchensteuereinbehalt auf Steuern nach § 32d EStG berücksichtigen. Diese Formulierung ist auf der Seite 1 nirgends zu finden. Die vorgeschlagene Zahl ist nun aber genau die Zahl, die auf Seite 1 unter "ab Kapitalertragssteuer" bei Kirchensteuer steht, also ohne Verweis auf §32d.


    => Sollte ich also die vorgeschlagene Zahl im Feld "Abzüglich Kirchensteuereinbehalt auf Steuern nach §32d EStG" herauslöschen und stattdessen ins obere Feld "Abzüglich Kirchensteuereinbehalt vom Kapitalertrag" eintragen? Oder es wie vorgeschlagen lassen?


    Ich habe das Gefühl, daß ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe. Es kann gut sein, daß ich mich zu blind und sklavisch an die Programmunterstützung hänge, die nun aber eine etwas andere Wortwahl als der vorliegende Bescheid hat.


    Ich wäre also für einen Hinweis sehr dankbar!

    Guten Tag,


    beim Ausdruck der komprimierten Erklärung zeigen sowohl WISO Steuer-Sparbuch 2015 selber wie auch die erzeugten PDFs (sowohl durch WISO-PDF wie auch PDFcreator) in verschiedenen PDF-Viewern (Sumatra, Acrobat) die Seiten schön ordentlich an.


    Die tatsächlichen Ausdrucke kommen aber regelmäßig versetzt heraus, mal höher auf der Seite, mal niedriger. Teilweise ist das Ergebnis so, daß man die obersten Zeilen nicht mehr lesen kann. Anbei ein Bild, das das Symptom beschreibt. Der Versatz ist nicht gleichmäßig über die Dutzenden von Seiten, er scheint sich mal aufzuschaukeln, mal abzufallen.


    Die Druckertreiber meines Kyocera Laserdruckers sind die allerneuesten, habe den Drucker auch gelöscht und neu installiert, Testseiten mit anderen Programmen und Dokumenten sind einwandfrei. In den Standardeinstellungen finde ich keine Angaben zu Versatz. WISO selber hat ohnehin wenig Einstellungen zu Druckbereiche. Dieses Verhalten ist mir nur mit WISO aufgefallen, zum ersten Mal bei der Steuererklärung 2012, und nun jetzt (habe zwischendurch ausgesetzt). Das passiert mir demnach nur bei WISO!


    Merkwürding finde ich auch, daß es beim Druck aus Acrobat auch unerheblich ist, ob ich den Druck verkleinern lasse auf z.B. 95%. Verkleinern, "Fit in page", alles ohne Wirkung. Der Versatz bleibt der gleiche!


    Eine Suche im Forum hat kein so richtig hierzu passendes Thema gebracht. Kann mir jemand einen Tip geben, was da los sein kann bzw. was ich tun kann?


    Danke im voraus und Grüße
    zf9v

    Hallo Billy und nesciens!


    @Billy, Ich hatte zuerst die Updates gewählt, weil der Starteintrag noch recht jung war (also schnell zwei P.S. hinterhergeschoben) und man ansonsten bei Antworten glauben könnte "Ah, da sieht man in der Forumsaufstellung schon Antworten auf den Beitrag, das scheint gelöst zu sein".


    @nesciens, vielen Dank auch für Deine Antwort. Ich habe tatsächlich vor, ein erklärendes Anschreiben beizufügen, um das "1" bei Arbeitstagen im Ausland zu erklären. Ich habe auch nicht den Eindruck, daß sich das sonstwie auswirkt.


    Ja, über die Formulareingabe habe ich ja bei meinem UPDATE1 gearbeitet. Mit der Information des Finanzamtes, wo sie die Information erwarten, habe ich sozusagen im Reverse Engineering erarbeitet, von wo die Daten wohl dahinkommen könnten.


    Ich bin vielleicht naiv, aber ich stelle mir nicht vor, daß man sicher überall im Ausland für einen geleisteten Dezemberdienst seinen Dezember-Gehalt stets bis zum 31.12. des Jahres erhält. Wenn dem so ist, muß es ja eine Möglichkeit geben, auch das ordentlich zu verbuchen, wenn man im Januar wieder im Inland ist. Daher kam es mir nicht exotisch vor.


    Ein Bug ist ja nichts Schlimmes, es kommt ja auf dessen Priorität an (bis hin zu "kosmetischer Fehler"). Ich arbeite selber im IT Support, wir leben von (der Erkennung und Bearbeitung von) Bugs. Mir ging es darum herauszufinden, ob der "Fehler" bei der Software (works as designed) oder mir ("OSI Layer 8" = User) liegt.


    Da ich also erfreulicherweise nichts völlig Offensichtliches übersehen habe, werde ich den Weg des Tickets bei Buhl weiterverfolgen. Zu diesem Zweck setze ich also den Eintrag bei diesem Thread als "erledigt" an und gebe dann noch Rückmeldung, wenn aus dem Ticket etwas kommen sollte.


    Vielen Dank und viele spätsommerlichen Grüße
    zf9v

    Nochmal ein Eintrag, um die Frage in Erinnerung zu rufen. Vielleicht haben ja auch meine zwei Updates im Starteintrag mit Details zum Thema verwirrt.


    Zusammengefaßt:

    • WISO Steuer-Sparbuch 2015 läßt es nicht ohne Fehlermeldung zu, daß ein Eintrag unter "Ausländische Einkünfte aus nichtsselbständiger Arbeit" eingegeben wird, dessen zugrundeliegende Tätigkeit nicht in 2014 liegt.
    • Ich bediente mich eines "Hacks", indem ich als Dummy-Eintrag einen einzelnen Tag 01.01.2014 für die Tätigkeit im Ausland eingetragen habe (inkl. Maske "Dauer und Art der Auslandstätigkeit"). Die Tätigkeit ist tatsächlich aber restlos in 2013 erfolgt, lediglich ein Gehaltseingang ging noch in 2014 ein.
    • Nun taucht zwar der Gehaltseingang in der Anlage N Kennziffer 139 auf, die das Finanzamt letztendlich erwartet. Meine Steuererklärung weist aber auch einen Tag Auslandstätigkeit in 2014 auf, der tatsächlich falsch ist.

    Falls es nicht doch eine richtige(re) Vorgehensweise zur Eintragung gibt, dann wäre das in meinen Augen ein Fehler/Bug der Software.


    In Hoffnung auf Feedback oder Hinweise!


    Viele Grüße
    zf9v

    Guten Tag, Gemeinde!


    Wenn man bis Ende 2013 im EU-Ausland (DBA) gearbeitet hat (nichtselbständig) und das Gehalt für Dezember 2013 erst nach Rückkehr am 24.01.2014 eingeht, gilt das nach dem Zuflußprinzip als in 2014 zugegangen und muß in der jetzigen Steuererklärung für 2014 gemeldet werden, wenn ich das recht verstehe.


    Die Maske "Ausländische Einkünfte aus nichtsselbständiger Arbeit" scheint da aber nicht zu passen, denn wenn man den eigentlichen Arbeitszeitraum in 2013 einträgt beschwert sich WISO Steuer-Sparbuch 2015, das der Zeitraum der Tätigkeit nicht im Steuerjahr liegt. Man kommt erst gar nicht dazu, den Gehaltsbetrag zu erfassen.


    Wo und wie soll man den Eingang sonst verbuchen?


    UPDATE1: eine Nachfrage beim Finanzamt hat ergeben, daß sie die Summe in Kennziffer 139 "steuerfreier Arbeitslohn" erwarten würden. Da ist offenbar Anlage N Zeile 21 gemeint. Diese Kennziffer wird aus der Anlage N-AUS Zn. 52, 70 und/oder 81 gespeist. Da ein DBA im Spiel ist kommen nur Zeilen 52 und 81 in Frage. Zeile 52 wäre eine Summe aus (1) Z. 48, in der die oben beschriebene Arbeitstageaufstellung münden würde, die wohl WISO Steuer-Sparbuch 2015 auch nach Eingabe der Zeiträume erstellt (was wie oben beschrieben in WISO Steuer-Sparbuch 2015 nicht akzeptiert wird), sowie (2) Z. 49, das wiederum aus Z.43 gespeist wird. Z. 43 scheint ein freies Eingabefeld zu sein.
    Somit wäre also die Frage, wie ich über WISO Steuer-Sparbuch 2015 den Eingang in Z. 43 oder Z. 81 bekomme.
    Bei Klick in der Formularansicht in Zelle 43 N-AUS komme ich in die Maske Ausländische Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit > Angaben zur Tätigkeit > Angaben zum Arbeitslohn.


    UPDATE2:
    Dort macht am ehesten die zweite Zelle Sinn: "Bruttoarbeitslohn von einem ausländischen Arbeitgeber".
    Dann meldet WISO Steuer-Sparbuch 2015 auch hier gleich wieder einen Fehler, weil im folgenden Bereich "Ermittlung des nach DBA steuerfreien Arbeitslohns" nicht "0" bei "Vertraglich insgesamt vereinbarte Arbeitstage im Kalenderjahr" stehen darf (obwohl das genau der Fall ist für 2014!)
    Wenn man nun bei "Vertraglich insgesamt vereinbarte Arbeitstage im Kalenderjahr" einfach eine "1" eingibt und dann beim folgenden "Davon entfallen auf die Tätigkeit, für die der ausländische Staat das Besteuerungsrecht hat" auch eine "1", dann ist WISO Steuer-Sparbuch 2015 zufrieden und der Gehaltsbetrag wird korrekt verarbeitet.
    Nach Abschluß der Eingabe wird wieder die fehlende Zeitraumbeschreibung angemahnt, die wie schon am Anfang des Beitrages beschrieben nicht im Kalenderjahr 2014 legt.
    Das Vorgehen klappt also vorne und hinten nicht. Ich könnte einen gesamten "Dummy-Einsatztag" eines fiktiven Auslandseinsatzes für den 01.01.2014 schaffen, aber das würde den "Hack" nur noch weiter treiben.


    Also:
    1) Wie ist nun das richtige Vorgehen?


    2) Gebe ich irgendwo die Steuer an, die im Januar 2014 mir von dem Bruttolohn in dem Aus-Land abgezogen wurde? Oder bleibt die wegen DBA außen vor? Das Finanzamt sagte immerhin, daß sie auch nichts von der Erstattung wissen wollen, die ich 2015 aus dem Aus-Land für 2014 bekommen habe. Vielleicht ist das gerade der Sinn des DBA, daß die Steuerbehandlung separat läuft und nur das ausländische Bruttogehalt zum deutschen Progressionsvorbehalt beiträgt, also nur der gemeldet werden muß?


    Viele Grüße
    zf9v

    Guten Tag Herr Krieger!


    Wenn der Wert auf der Lohnsteuerbescheibigung steht, dann ist es ratsam diesen auch zu erfassen


    ("Ratsam" oder erforderlich? Sie werden als "Buhl Support" doch wissen, wozu der Eintrag in Z34 da ist und was die Software mit dem Eintrag macht?)


    1) Genauer: In meinem Fall steht bei dem Eintrag in Z34 ausdrücklich, daß der Betrag bereits in Z3 enthalten ist, er wird also nochmal angeführt, möglicherweise zur Information. Ist dieser nun nochmal in Wiso einzutragen oder nicht?


    2) Weiter steht in der Erläuterung der Abfragemaske ausdrücklich, daß diese Beträge nicht anzugeben sind bei Beschäftigungsverhältnissen, die ab 2005 geschlossen sind. "Beschäftigungsverhältnis" wäre in meinem Verständnis der jeweilige Arbeitsvertrag im Steuerjahr (Vertragsbeginn: 2012). Kollegen erklären mir nun, daß sich das auf die gesamte Beschäftigung im Öffentlichen Dienst bezieht. Wenn also auch frühere Arbeistverhältnisse im Öffentlichen Dienst vor 2005 begonnen haben, dann sei der Betrag anzugeben. Das widerspricht nun der Beschreibung in Ihrer Software. Bitte erklären Sie auch hier, was gemeint ist.


    Danke und freundliche Grüße
    zf9v

    Zitat von miwe4

    Alles hängt davon ab, ob bzw. inwieweit Dir Dein AG den Zuschuss steuerpflichtig oder steuerfrei zahlt bzw. gezahlt hat.


    OK. Auch die Nachfrage im Finanzamt hat bestätigt, daß ich den Betrag im Fragebogen nicht hätte angeben brauchen, da er nicht steuerfrei erfolgte. Nun kann ich das Thema per Widerspruch doch noch für 2011 (war spät dran) abhandeln.


    Danke für die Hinweise!


    Grüsse

    Danke miwe4!


    ...und sorry für die späte Antwort. Ich dachte, das Forum würde mich automatisch über eine Antwort per Mail informieren. Nun finde ich die Antwort nach Einloggen vor.


    Ja, da habe wohl ich da einiges mißverstanden. Klar, der Unkostenbeitrag ist in jeder Verdienstabrechnung zum Gesamtbrutto hinzugekommen. Damit ist der Beitrag auch automatisch bei mir erfaßt. Das ist nun so logisch, daß mich meine Frage wundert.


    Was mich aus der Bahn geworfen hat (habe zum ersten Mal ein Arbeitszimmer) war der Fragebogen, den mir das Finanzamt nach Abgabe der Steuererklärung zusandte. Da war zum Ende hin ausdrücklich nach einem AG-Zuschuß gefragt. Da habe ich den Unkostenbeitrag aufgeführt. Daraufhin erklärte mir die Dame, daß der Betrag höher sei als die Kosten, die ich absetzen wolle (kaum Einrichtung angeschafft usw.), damit sei alles zum Thema Arbeitszimmer unbeachtlich.


    Für 2012 sind sowohl die Unkostenbeiträge wie auch die Ausgaben höher, also muß ich das Thema genauer studieren. Nun habe ich den Eindruck, daß ich wieder ganz normal die Kosten in Wiso erfassen muß und mich nicht beirren lassen soll.


    Grüsse

    Hallo Steuergemeinde,


    ich arbeite vollständig aus dem Arbeitszimmer einer Mietwohnung, zu 50% genutzt (geteilt mit meiner Frau, die es allerdings nicht als Arbeitszimmer absetzen kann). WISO-Steuersparbuch 2012 gab eine sehr schöne Eingabeschablone für all das, Fläche, Verbrauchskosten, inklusive der 50%.


    Mein Arbeitgeber gibt mir allerdings einen steuerpflichtigen Unkostenbeitrag für die Betriebskosten des Arbeitszimmers. Das wußte ich nirgendwo im Bereich Arbeitszimmer unterzubringen.


    Z.B. kam ein Abzug von den Arbeitszimmerkosten insgesamt nicht in Frage, da Wiso erst danach die 50% zur Berechnung der Steueraufwendungen ansetzt; theoretisch hätte ich also den AG-Beitrag verdoppelt (= geteilt durch 50%) abziehen müssen, um am Ende das richtige Ergebnis zu erhalten.


    Das Finanzamt erklärte mir bei Abgabe, daß die Unkostenbeiträge von den steuerlich anzusetzenden Kosten abgezogen würden. Da der AG-Beitrag sogar höher war als die Kosten war die ganze Erfassung in Wiso vergebens. Wiso hatte mir das mangels dedizierter Erfassung des Unkostenbeitrages nicht mitgeteilt / mitteilen können.


    Wie hätte ich vorgehen sollen bzw. wie soll ich es nun für 2012 machen? Da werden die Arbeitszimmerkosten höher sein (Einrichtung) und daher wird die Absetzung relevant sein.


    Grüsse
    Johannes