Beiträge von Rautka

    Hallo,


    was ist denn das für eine Hauptversicherung? Die Besteuerung der Rente, auch der Berufsunfähigkeitsrente (!), hängt von der Schicht ab zu der die Versicherung gehört. Gemeint ist damit Rürup-Rente (Basisrente - Schicht 1), Riesterrente und betriebliche Altersvorsorge (beides Schicht 2) oder Privatrente (Schicht 3).


    Die Besteuerung der BU-Rente mit dem Ertragsanteil erfolgt nur bei Schicht 3. Renten aus Schicht 2 sind voll und Renten aus Schicht 1 sind mit dem Besteuerungsanteil der gesetzlichen Rente (z.Z. 72 %) zu besteuern.


    Auskunft geben dazu kann in jedem Fall das Versicherungsunternehmen. Außerdem hat eigentlich der Vermittler die Pflicht, über solche Dinge vor Vertragsabschluss aufzuklären.


    Viele Grüße
    Rautka


    Zusatz: Ich hatte überlesen, es war ja angegeben, dass die Hauptversicherung eine Basisrente ist. Das ändert aber an meiner Aussage nichts. Die Info des Finanzamtes ist korrekt.

    Upps, ihr habt Recht. Man sollte eben genauer lesen und nicht von sich auf andere schließen. Bei mir stehen in Zeile 20 immer nur die Erstattungen zu Verpflegungsmehraufwendungen, den Rest muss ich extra angeben.


    Viele Grüße
    Rautka

    @entejens und nesciens:


    Ich verstehe nicht, warum die Frage nach Zeile 20 zu bejahen ist. Im vorliegenden Fall hat der TE vom AG mehr steuerfrei erstattet bekommen als in Zeile 20 steht. Also sind nicht "... alle steuerfrei gezahlten Erstattungen auf der Lohnsteuerbescheinigung (in Lfd.-Nr20)" sondern nur ein Teil davon.


    Ich gebe ja zu, dass das Steuerrecht nicht immer logisch ist, aber hier gibt es für mich nur die Antwort "nein".


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo KayE,


    auf die Frage "Sind alle steuerfrei gezahlten Erstattungen auf der Lohnsteuerbescheinigung (in Lfd.-Nr20)?" kannst du ja nur mit 'nein' antworten, schließlich hast du ja mehr erhalten.


    Dein Fehler ist m.E., dass du die erhaltenen Verpflegungsmehrufwendungen (120 €) zweimal angibst. Einmal steht der Betrag auf der Lohnsteuerbescheinigung in Zeile 20 enthalten. Zweitens gibst du den Betrag noch einmal unter Erstattungen (Abb.1) an. Dadurch werden deine Erstattungen um diese 120 € erhöht. Es ist doch auch an anderer Stelle (z.B. Krankenversicherung) so, dass Beträge von der Lohnsteuerbescheinigung nicht noch einmal angegeben werden.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Frankenthaler,


    korrekt ist, dass du keinen Anspruch auf die Kinderzulage hast, da ihr nicht verheiratet seid und dir das Kindergeld nicht ausgezahlt wird. Der Hinweis des Programms ist unproblematisch, es ist halt nur ein Hinweis, den man 'wegklicken' kann.
    Allerdings, hast du in der Anlage Kind den vollen oder den halben Kindergeldanspruch angegeben? Aufgrund des Programmhinweises vermute ich, dass du das volle Kindergeld angegeben hast.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Skarjin,

    ich würde gerne meine monatlichen Riesterbeiträge in meiner Lohnsteuerermäßigung für 2016 (mit WISO SteuerSparbuch 2016) veranlagen, kann jedoch nirgends ein entsprechendes Feld finden.


    Die primäre Riesterförderung erfolgt über die Zulagen. Eine "Vorabförderung" über Lohnsteuerermäßigung ist nicht vorgesehen.


    Das gleiche Problem habe ich bei der Einkommenssteuererklärung für das laufende Jahr 2015.


    Das passiert über die Anlage AV. Einfach, wie von Billy angeregt, die Programmhilfe benutzen.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Crane55,


    ihr als Eltern gar nicht.


    Riesterverträge setzen voraus, dass der Begünstigte den Vertrag abschließt und auch die Beiträge bezahlt. Daneben gibt es noch die Möglichkeit der betrieblichen Altersversorgung, hier schließt der Arbeitgeber den Vertrag ab und bezahlt die Beiträge.


    Wenn die Kinder zulageberechtigt sind, können sie beim Anbieter des Vertrages die Zulage beantragen. Und sofern das günstiger ist, einen entsprechenden Steuerfreibetrag im Rahmen der Steuererklärung beantragen.


    Insbesondere bei letzterem würde ich Probleme sehen, wenn die Kinder die Verträge weder selber abgeschlossen haben noch für die Beiträge wirtschaftlich aufkommen.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo JP2015!

    Liebe Nun stellt sich mir die Frage, ob ich in den Erklärungen ab 2013 den Riester immer noch angeben muss/kann. Ich denke nicht, aber sicher bin ich mir leider nicht.


    Was willst du denn bei einem gekündigten Vertrag geltend machen? Es gibt doch keine Grundlage für eine Förderung mehr. Praktisch würdest du schon an der Vertragsnummer scheitern, oder willst du Forderung für einen nicht existierenden Vertrag beantragen?


    Liebe So wie ich das sehe, muss ich wahrscheinlich die Rückzahlung des Riesters noch in der Erklärung für 2015 angeben.


    Welche Erträge du wo in der Einkommensteuererklärung für 2015 einzutragen hast, sollte der Anbieter in seinem Abrechnungsschreiben mitgeteilt haben. Falls nicht, musst du dort nachfragen.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Stefan_75,


    - Fondsgebundene Lebensversicherung, Abschluss im Jahr 2000.


    Beiträge zu fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen waren auch nach altem Recht (Beginn vor 2005) steuerlich nicht absetzbar. An die von dir angegebene Stelle gehören diese Beiträge nicht.


    Dass der Eintrag keine Auswirkungen hat, liegt mit Sicherheit daran, dass der abziehbare Höchstbetrag bei Dir schon von den Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen erreicht wird, mit der Riester-Rente hat das aber alles nichts zu tun.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Nakaron,


    Ist meine Entschluss korrekt?


    ich bezweifle, dass das eine gute Idee ist. Bei der Günstigerprüfung geht das Finanzamt nämlich vom Anspruch auf die Zulage, nicht von der erfolgten Zahlung aus. Grund ist, dass man u.U. für die Beantragung der Zulage länger Zeit hat als für die Steuererklärung und somit die Zulagen oft erst später gezahlt werden, als die Steuererstattung.


    Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass der Sachbearbeiter den Anspruch auf Kinderzulage übersieht. Ausprobieren würde ich es nicht.


    Im Übrigen beschränkt sich das von dir angesprochene Problem mit dem Soli bei der Günstigerprüfung nicht auf die Kinderzulage, sondern das gibt es bei der Grundzulage genauso.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo deinmaus,


    dein Bausparberater sollte dir eigentlich die Mechanismen der Riesterförderung erläutert haben, dafür hat er nämlich einen Teil deines Geldes bekommen. Alternativ kann man sich auch in der Wikipedia oder in den von miwe4 und mir verlinkten Thread(s) informieren. Kurz gesagt, bekommst du die Steuern auf deine Beiträge wieder oder die Zulagen, je nach dem, was für dich günstiger ist. Geprüft wird das vom Finanzamt.


    Zu deinem Zahlenbeispiel: das Finanzamt geht davon aus, dass du die Kinderzulage bekommen hast bzw. noch bekommst. Von deinen 629 € muss du also die Kinderzulage noch abziehen. Also hast du einen Steuervorteil von 18 €. Was du mit "Zulagengewinn" meinst, erschließt sich mir nicht. Hier geht es um die Förderung von Beiträgen ...


    Warum ihr bei Übertragung der Kinderzulage auf deinen Mann soviel besser kommt, lässt sich aus der Ferne nicht sagen. Da kann es viele Gründe geben.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo 'deinmaus,

    Bin ich denn verpflichtet die Kinderzulage in der
    Steuer mit berechnen zu lassen ... ?


    Wenn du die steuerliche Berücksichtigung der Riesterbeiträge beantragst, ja!

    ... habe ich einen Nachteil wenn ich sie
    bantrage bei meiner Bausparkasse aber sie nicht in der Steuer mit
    berechnen lasse?


    Im günstigsten Fall korrigiert das Finanzamt die fehlerhaften Angaben, u.U. auch rückwirkend indem das zuviel gezahlte Geld von deiner Bausparkasse eingefordert wird. Im üngünstigsten Fall kann man dir Steuerverkürzung vorwerfen. Ehrlich währt immer noch am längsten.


    Im Übrigen habe ich in diesem Beitrag den Mechanismus erklärt: Verständnisproblem - Kinderzulage (Riester) - Bei Eintragung über 300€ zurückzahlen ?!


    Du findest ihn auch in miwes verlinkter Suchliste.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo,



    Ich war Gesellschafter-Geschäftsführer und als selbständig eingestuft. Ich war nicht privat versichert, sondern freiwillig bei der Techniker Krankenkasse.


    Welche Kategorie ist für mich die Richtige?


    kein Arbeitnehmer


    Na ja, da wäre ich mir nicht so sicher. Da voodoo78 nicht privat sondern gesetzlich krankenversichert ist, müssen seine Beiträge in der Anlage Vorsorgeaufwand in die Zeilen 18 ff. eingetragen werden. Ich fürchte, die Auswahl "kein Arbeitnehmer" trägt alles auf Seite 2 in die Zeilen 31 ff. ein. Ich würde es ausprobieren, vermute aber, der Auswahlpunkt "Selbstzahler" ist besser. Auch wenn der TE kein Arbeitnehmer ist.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo revo,


    für die Riesterförderung ist relevant, ob und wieviele Beiträge du im Jahr, für das die Zulage gezahlt wurde, gezahlt hast. Ob du im Jahr, in dem die Zulage gezahlt wird, Beiträge zahlst ist irrelevant. Hauptsache es besteht ein Riestervertrag, d.h. du hast nicht gekündigt. Ob du zu dem Zeitpunkt das Darlehen in Anspruch genommen hast, ist ebenfalls irrelevant.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo revo,


    genau wie die Grundzulage wird die Kinderzulage immer nach dem entsprechenden Zulagejahr gezahlt. Beantragen kann man die Zulage noch 4 Jahre nach Ablauf, also kann es sein, dass die Zulage für 2014 erst 2019 dem Vertrag gutgeschrieben wird. Steuerlich angerechnet wird dieser Betrag trotzdem für 2014.


    Was meinst du mit "wenn ich das Rietser-Sparen beende"?
    Wenn du den Riester-Vertrag kündigst, musst du sowieso alle Förderbeträge (Zulagen und Steuerersparnis) zurückzahlen.
    Ansonsten, wenn du wegen Rentenbeginn, keine Riesterbeträge mehr zahlst, wird die Zulage über den Anbieter auch nachträglich gezahlt bzw. gutgeschrieben.


    Viele Grüße
    Rautka

    Du musst den vom Riesteranbieter bescheinigten Beitrag einschließlich der Zulage angeben.


    Das ist nicht ganz richtig, es sind die vom Riesteranbieter bescheinigten geleisteten Altersvorsorgebeiträge (Beiträge und Tilgungsleistungen ohne Zulage) einzutragen. Die Programmhilfe stellt das auch eindeutig klar.


    Die anzurechnenden Zulagen werden vom Finanzamt nach den gemachten Angaben (Einkommen/Kinder) berechnet, unabhängig davon, ob sie bereits gezahlt sind oder nicht.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Alex,
    das Minus von 17,45 € bei einem Kind erscheint mir sehr hoch. Der auf die Kinderzulage entfallende Soli sollte bei den von dir angegebenen Zahlen 5 € nicht überschreiten. Worin die Differenz liegt, kann ich pauschal nicht sagen ...
    Bei zwei Kindern ist der Betrag plausibel, das hatte ich ja schon geschrieben. Aus der Steuerberechnung sollte hervorgehen, dass hier die Zulagen günstiger sind.


    Viele Grüße
    Rautka