Beiträge von Rautka

    Hallo kenduron,


    pauschal lässt sich ohne weitere Info nicht sagen, ob es sinnvoll/notwendig ist deinen Riester-Vertrag in der Steuererklärung anzugeben. Falsch ist es i.A. nicht. Wichtiger ist - hast du ja gemacht - die Zulage zu beantragen. Probiere es doch einfach aus, ob sich eine niedrigere Steuerlast ergibt.


    Einzutragen ist der Riestervertrag unter Allgemeine Ausgaben/Versicherungen und Altersvorsorge/Altersvorsorge("Riester-Rente").


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Janek,


    Ohne Werbungskosten etc. ist doch mein Bruttoeinkommen gleich dem zvE oder nicht?


    eben nicht, da auch die Sozialversicherungsbeiträge steuerlich wirksam sind.


    Was hast du denn von der 'Lohnsteuerkarte' eingegeben? Falls du damit die Lohnsteuerbescheinigung meinst, musst du alle Daten, insbesondere auch die Zeilen 22 bis 27 eintragen.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo freifacht,


    bist du dir sicher, dass die Pensionskasse Rundfunk eine berufsständische Versorgungseinrichtung ist? Ich habe nichts derartiges gefunden. Auskunft kann dir nur die Pensionskasse selbst geben. M.W. ist die Pensionskasse Rundfunk eine Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung. Was der Unterschied zwischen beiden ist, lässt sich z.B. in der Wikipedia nachlesen (Stichworte "Berufsständische Versorgung" bzw. "Betriebliche Altersversorgung").


    Ist mein Verdacht korrekt, kannst du den unversteuerten Anstaltsteil in der Steuererklärung nirgens angeben. Ob und wenn ja wo du den Eigenanteil angeben kannst, muss dir die Pensionskasse sagen, das hängt, kurz gesagt, von der Art der Altersversorgung ab.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Kuddel,


    auch wenn es eigentlich egal ist, aber du hast mit Sicherheit zwei Zertifikate. Das von dir aktuell auch für den Belegabruf benutzte hast du lt. zweitem Screenshot erst am 23.1.2014 angelegt. Da gab es noch nichts zu verlängern, es ist ja, wie zu sehen ist, bis 23.1.2017 gültig. Da sich die Verlängerung immer auf einen Zeitraum von 3 Jahren bezieht, hätte ein im Oktober 2014 verlängertes Zertifikat eine Laufzeit bis Oktober 2017 (nicht Januar).


    Du hast doch mit Sicherheit bereits 2013 die Steuererklärung über ELSTER mit Zertifikat abgeben - das kann nicht mit dem Zertifikat aus dem zweiten Screenshot passiert sein. Also, die Mail bezieht sich auf (d)ein älteres Zertifikat, das am 12.1.2012 erstellt oder verlängert wurde.


    Damit ist auch klar, dass du nichts von einer Verlängerung mitbekommen hast.


    Im Übrigen sehe ich auch keine Notwendigkeit, das alte Zertifikat zu verlängern, mit dem neuen kannst du ja sowohl die Steuererklärung abgeben als auch die Belege abrufen.


    Viele Grüße und einen schönen Restsonntag
    Rautka

    Hallo Christoph,


    die Beiträge privater fondsgebundener Renten oder Lebensversicherungen können nicht im Rahmen der Sonderausgaben geltend gemacht werden. Da du deine Direktversicherung privat fortführst, gilt das auch in deinem Fall.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Nick,


    Wird im Wiso Steuersparbuch bei den Versicherungsleistungen
    "Altersversorgungen Riester Rente" eine Günstigerprüfung vorgenommen?


    Ich gehe davon aus, dass du nicht die Versicherungsleistungen (die sind bei Riesterförderung steuerpflichtig) meinst, sondern die Beiträge oder Tilgungsleistungen bei Wohnriester. Hier nimmt das Steuersparbuch wie auch das Finanzamt eine Günstigerprüfung vor. Die Zulage, auf die man Anspruch hat, wird, falls die steuerliche Förderung günstiger ist, automatisch als zugegangen gewertet und auf die Einkommensteuer aufgeschlagen.


    Ist es möglich mehrere Wohnriesterverträge einzugeben?


    Ja.


    Viele Grüße
    Rautka

    Beiträge für seit 2005 abgeschlossene Lebensversicherungen sind nicht absetzbar. Davor abgeschlossene Verträge können es unter bestimmten Voraussetzungen sein, das Einsetzen zur Tilgung eines Hypothekendarlehens verhinderte aber i.A. die steuerliche Anerkennung.
    Insofern spielt auch keine Rolle, wo der Anbieter beheimatet ist ==> kann steuerlich nicht geltend gemacht werden.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Blaubeerstrauch,


    die beiden Zeilen kannst Du eingeben, wenn du bei der betreffenden Lohnsteuerbescheinigung unter "weitere Angaben und Korrekturen" die Frage Sind auf der Lohnsteuerbescheinigung weitere Einträge vorhanden? mit 'Ja' antwortest. Dann öffnen sich weitere Zeilen. Deine Angaben müssen dann in die ersten beiden Zeilen.


    Die dort eingetragenen Werte werden dann als sonstige kapitalbildende Lebens- bzw. Rentenversicherungen berücksichtigt. In den meisten Fällen wirkt es sich aber nicht aus, weil der Höchstbetrag bereits durch die Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft ist.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo boedel,


    wir hatten dieses Thema hier bereits einmal. Meine dort geäußerte Auffassung hat sich nicht geändert.


    Die Finanzbehörde beruft sich offenbar auf §10a Absatz 3 Satz 1 EStG, der m.E. §26a Absatz 2 Satz 2 EStG widerspricht, denn dort werden die Sonderausgaben gemäß §10a nicht ausgenommen. Für mich ein logisches Leck, aber vielleicht sehen das Juristen anders. Buhl hat scheinbar §26a priorisiert. Andere Hersteller sowie die Finanzbehörde teilen die Riesterbeiträge nicht hälftig auf. Wie schon im oben verlinkten Thread geschrieben, ist diese Lösung in meinen Augen aus praktischen Erwägungen die bessere.


    Sinnvoll ist sicher, Buhl per Ticket auf das Problem aufmerksam zu machen. Folge einfach dem Link in miwes Signatur.


    Ach ja, noch ein kleiner Nachtrag: Der Begriff der Altersvorsorge ist natürlich weiter gefasst, als die Riestervorsorge (bzw. § 10a EStG). Aber um diesen Teil der Altersvorsorge geht es hier.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo zusammen,


    ohne konkrete Zahlen lässt sich Euer Problem natürlich nur pauschal beantworten.


    Grundsätzlich muss ein Minijobber keine Vorsorgeaufwendungen angeben, die im Zusammenhang mit dem Minijob stehen. Gibt man Eigenbeiträge (Aufstockungsbeiträge) an, müssen natürlich auch die Arbeitgeberbeiträge angegeben werden. Aufgrund des Berechnungsalgorithmus lohnt sich das 2013 i.A. aber nicht: von 76% der Summe der Arbeitgeberbeiträge und der Aufstockungsbeiträge werden die Arbeitgeberbeiträge wieder abgezogen. Der sich ergebende Betrag ist nur für Minijobber in Privathaushalten positiv.


    Viele Grüße
    Rautka

    Selbst wenn die Kinder Riester-Zulagenberechtigt wären, ist eine steuerliche Berücksichtigung der Versicherung bei den Eltern nicht möglich. Analoges gilt für Rürup-Renten. Die Beiträge sind von den Eltern steuerlich nicht absetzbar.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo,


    mein Sachbearbeiter beim Finanzamt Bad Segeberg ist der Meinung, 1. dass meine Gewerkschaftsbeiträge nicht in der entsprechenden Rubrik eingetragen werden kann und er hätte sie woanders eingetragen??!!


    Wo hast du diese Beiträge denn eingetragen? Unter 'Ausgaben zu Versorgungsbezügen' gibt es einen Punkt 'Beiträge zu Berufsverbänden', wo die gewerkschaftsbeiträge hingehören. Genau das meinte miwe mit seiner Antwort.


    bei meiner privaten Krankenkasse, da ich mich ja nicht in der gesetzlichen versichern kann, soll ich ankreuzen, dass ich Zuschüsse vom Arbeitgeber bekomme. Dieses ist nicht der Fall. Die Krankenkassenbeiträge bezahle ich voll aus eigener Tasche??!!


    Ich gehe davon aus, es geht um Zeile 11 der Anlage Vorsorgeaufwand. Dort ist auch 'Ja' einzugeben, wenn man steuerfreie Beihilfen als Beamter oder Versorgungsempfänger erhält. Auch das hat miwe in seiner Antwort eigentlich schon geschrieben.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Andreas,


    Warum schreibt das denn dann keiner so deutlich :P



    bezüglich der Riester-Beiträge macht das Finanzamt automatisch eine Günstigerprüfung. Offenbar war bisher immer die Zulage günstiger. Diese wird dann im Steuerbescheid nicht weiter berücksichtigt. Dieses Jahr war der Steuerabzug günstiger. In der 'gesonderten Feststellung nach §10 Abs. 4 EStG' wird der Betrag genannt, der zusätzlich zur Zulage gezahlt wird.


    Außerdem sieh mal hier.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Andreas,


    dein Arbeitgeber müsste eigentlich wissen, wie diese betriebliche Altersvorsorge steuerlich zu bewerten ist. Ich würde dann dort nachfragen. Ansonsten bliebe, sofern der Höchstbetrag noch nicht erreicht ist, nur noch der Ansatz als sonstige kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherung. Das setzt aber voraus, dass die Versicherung nicht fondsgebunden ist und vor 2005 begonnen hat.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Andreas,


    in Kurzform hatte ich den Mechanismus doch oben dargestellt. Hier noch einmal ausführlich:


    Bei dir ergibt die Günstigerprüfung, dass der Sonderausgabenabzug günstiger ist. Du hast 620 € Eigenbeiträge bezahlt und 154 € Zulage erhalten. Also wird ermittelt, wie hoch die Steuer auf diese 774 € (= 620 € + 154 €) ist. Das sind offenbar 187 €. Diese 187 € erhälst du im Rahmen des Steuerbescheids erstattet und zwar vollständig. Jetzt wurdest du allerdings doppelt gefördert - die 154 € Zulage hast ja nicht du gezahlt, sondern die ZfA.
    Deshalb werden diese 154 € gegengerechnet. Jetzt hast du die Beiträge des Riestervertrages vollständig bezahlt (774 €) und hast als Steuererstattung 187 € erhalten.


    Viele Grüße
    Rautka

    Wie du sicher auch bemerkt hast, gab es bei der Finanzverwaltung in diesem Jahr einige Probleme bei der für Ehepaare neu eingeführten Einzelveranlagung. Ich vermute einmal, dass dein Problem eines derer ist, die noch zu klären waren. Was hier richtig ist, kann ich auch nicht sagen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass man die Riesterbeiträge bewusst nicht in die hälftige Aufteilung einbezieht. Grund für diese Annahme sind eigenartige Folgen in bestimmten Fällen. Allerdings ist das nur meine persönliche Meinung.
    Wenn du also mit der Ablehnung deines Einspruchs nicht einverstanden bist, kannst du nur professionelle Hilfe in Anspruch nehmen (Steuerberater, Lohnsteuerhilfeverein).


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo martl!

    Bei 14000€ zvE sagt mir die Steuerbelastungstabelle die letzten 100€ seien mit 28,80€ belastet worden


    Ja, das bedeutet, für 13.900 € hättest du 28,80 € weniger gezahlt.

    ohne Soli also 27,30€


    Woraus schließt du das? Das ist schlicht nicht der Fall. Ohne Soli beträgt diese Differenz 24,00 €. Das kannst du ganz leicht prüfen, indem du deine Tabelle mit einem Kinderfreibetrag erstellst.


    Grund für dein Missverständnis ist, dass der Solidaritätszuschlag erst ab einem zvE von etwa 13.500 € zu zahlen ist und erst ab etwa 16.000 € beträgt er 5,5 % der Einkommensteuer. In der Übergangszone dazwischen steigt er für die gesamte Steuer von 0 % auf 5,5 %. Das ist damit verbunden, dass in dieser Zone für die letzten 100 € der darauf entfallende Soli-Satz höher als 5,5 % ist.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Kehe,


    ... warum nach Fertigstellung der ESt-Erklärung im Steuersparbuch 2014 in der programminternen Steuerberechnung (Ergebnis > Details) die eingegebene Riester-Jahreszahlung nicht in die Berechnung mit einfliesst? ;(
    Die Anlage AV wurde vom Programm ordnungsgemäß ausgefüllt, aber in der Steuerberechnung taucht der Betrag in keiner Weise auf.


    Bei der Riesterförderung führt das Finanzamt (wie auch das Steuerprogramm) eine Günstigerprüfung von Zulagenzahlung und Steuererstattung durch. Ist die Zulagenzahlung günstiger, wird der Vertrag im Steuerbescheid nicht berücksichtigt, da man die Zulage ja über den Anbieter beantragt und erhält.
    Vermutlich trifft dieser Fall auf dich zu.


    Zudem weicht die vom Programm errechnete ESt um mehr als 20% zu meinen Ungunsten von den entsprechenden Sätzen in den mitgelieferten Steuertabellen ab?


    Hierzu kann ich nicht viel sagen, da du nicht erwähnst, was du womit verglichen hast. Du kannst aber davon ausgehen, das das Programm die Steuersätze richtig berechnet.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Andreas,


    bezüglich der Riester-Beiträge macht das Finanzamt automatisch eine Günstigerprüfung. Offenbar war bisher immer die Zulage günstiger. Diese wird dann im Steuerbescheid nicht weiter berücksichtigt. Dieses Jahr war der Steuerabzug günstiger. In der 'gesonderten Feststellung nach §10 Abs. 4 EStG' wird der Betrag genannt, der zusätzlich zur Zulage gezahlt wird.


    Im Steuerbescheid wird der gesamte Beitrag zum Riestervertrag (einschließlich Zulage) vom zu versteuernden Einkommen abgezogen, die Zulage, die ja schon in den Vertrag gezahlt ist, wird zur Steuerschuld addiert.


    Hier im Forum habe ich den Mechanismus bereits dargestellt, nutze die Forumsuche!


    Warum dein Programm bei der Günstigerprüfung zu dem Schluss kommt, dass die Zulage günstiger ist, weiß ich nicht. Möglicherweise errechnet das Programm einen niedrigeren (Grenz-)Steuersatz. Vergleiche die Steuerberechnung des Programms mit der des Bescheids um die Unterschiede herauszubekommen.


    Viele Grüße
    Rautka