Beiträge von Rautka

    Hallo Andreas,


    Höherversicherungen sind freiwillige Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Diese sind seit vielen Jahren nur in wenigen Fällen möglich. Nach deiner Darstellung trifft das für dich nicht zu. (Berufsständische) Versorgungseinrichtungen sind für bestimmte Berufsgruppen (z.B. Anwälte) gegründete Einrichtungen über die eine der gesetzlichen Rente entsprechende Altersvorsorge ermöglicht wird. Also anstelle der gesetzlichen Rentenversicherung. Trifft vermutlich bei dir auch nicht zu.


    Wohin die Beiträge gehören, sollte dir der Anbieter mitteilen. Ich vermute, deine Versicherung ist steuerlich nicht zu berücksichtigen.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo,


    Was kann ich also tun?


    ...Abwarten und Tee trinken. Im Ernst, du hast ja schon die Info, dass die Steuerverwaltung das Programm für die Einzelveranlagung von Eheleuten nicht rechtzeitig fertig bekommen hat. Das ist jetzt fertig, zumindest in den ersten Bundesländern. Da die für dich zuständige Bearbeiterin ja indirekt bestätigt hat, dass eure Steuererklärung(en) eingegangen sind, kannst du nur warten, bis alles bearbeitet ist.


    Übrigens war ich auch betroffen, ich habe meine Steuererklärung am 12.2. gemacht und gestern den Bescheid bekommen ...


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Detlev1969!


    Ich möchte einen Riester-Vertrag erfassen, aber die Software nörgelt, dass ich "Zusatzangaben bei unmittelbarer Begünstigung" erfassen müsse. Was soll das? Welche Begünstigungen? Und wo eintragen?


    Lies bitte noch einmal, wozu dich die Software auffordert. Du sollst "Zusatzangaben..." erfassen. Dazu arbeitest du am besten den Dialog 'Altersvorsorgebeiträge ("Riester-Rente")' durch. Dort gibt es den Punkt 'Beitragspflichtige Einnahmen', in dem du deine für die Riesterförderung (bzw. -begünstigung) relevanten Einnahmen in 2012 für die Berechnung des Mindesteigenbeitrags erfassen kannst/sollst. Bei Unklarheiten nutze am besten die kleinen Fragezeichen der Software.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Manuel,


    üblicherweise sind die Informationen im Feld "Raum für weitere Angaben" nicht für das Finanzamt, sondern für dich bestimmt.


    Genaueres kann man sagen, wenn du mehr Angaben machst: Welche der Felder 22 - 27 der Lohnsteuerbescheinigung sind denn gefüllt?


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo zusammen,


    Dann steht in der Zeile 11 eine "1" - und das ist auch richtig so.


    das hat erst einmal nicht unbedingt etwas zu sagen.


    Angel1989: Was bist du: Arbeitnehmer, Beamter, selbständig, Rentner, Student, arbeitslos, ...? Ist das deine eigene Versicherung oder bist du, z.B. bei den Eltern, familienversichert?
    Die '2' gehört nur dann in Zeile 11, wenn du das ganze Jahr über keine Zuschüsse zur Kranken- und Pflegeversicherung erhalten hast und auch keine Erstattung von Krankheitskosten. Wenn das Programm die '1' vorbelegt, hat es das, wie miwe4 schon schrieb, durch irgendeine Eingabe bemerkt.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Benutzer1811!

    ...hätte ich auch keine Ersatzleistung eintragen können und das Programm würde mir weiterhin dies als Fehler anzeigen.

    Das verstehe ich nicht, wenn du keine Einnahmen hättest, würdest du doch die Frage "Waren in 2012 Einnahmen vorhanden?" mit "Nein" beantworten. Den Fehler gibt es doch nur, weil du die Frage mit "Ja" beantwortest aber keine Einkünfte angibst.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Benutzer1811,


    ich gehe davon aus, dass es um die Steuererklärung für 2013 geht. Dafür werden die Einnahmen in 2012 abgefragt. Da musst du eben das angeben, was du 2012 eingenommen hattest.


    Ich versteh bloß nicht wieso das zusammenhängt ob ich etwas in die Riesterkasse einzahle und gleichzeitig arbeite. Kann ja trotzdem dort etwas einzahlen und arbeitslos sein.


    Das hat nichts miteinander zu tun, hat auch niemand behauptet. Die Abfrage der Einnahmen vom Vorjahr (2012) erfolgt nur für die Berechnung der zustehenden Zulage (für 2013), die übrigens nicht vom Finanzamt ausgezahlt wird, sondern von der ZfA direkt in deinen Riester-Vertrag. Dazu hast du ja bestimmt beim Anbieter einen Zulageantrag gestellt. Bei der Steuer sind die Angaben nur relevant für einen zusätzlichen Sonderausgabenabzug, wieder bezogen auf das Jahr 2013.


    Oder krieg ich dann für 2012 keinen Riesterabschlag weil ich in diesem Zeitraum keine Lohnsteuer gezahlt habe??? ?(


    Zum Jahr habe ich oben schon etwas geschrieben. Was ist ein 'Riesterabschlag'? Falls du die Zulage meinst, bekommst du die,

    wenn du erstens zulageberechtigt bist und zweitens den Mindesteigenbeitrag bezahlst.


    Ob du 2013 (!) zulageberechtigt bist, kannst nur du klären. Deine Software gibt dir in der Hilfe eine Aufstellung des geförderten Personenkreises.
    Trifft das für dich zu, interessieren die Einnahmen in 2012, um den Mindesteigenbeitrag für 2013 zu ermitteln.


    Viele Grüße
    Rautka

    Im Dialog 'Altersvorsorgebeiträge ("Riesterrente")' musst du das eintragen, was dort abgefragt wird.


    Also unter 'Beiträge oder Tilgungsleistungen' trägst du Anbieternummer, Zertifizierungsnummer, Vertragsnummer und deine Beiträge ein.
    Die Zulagen ermittelt das Finanzamt selbst. Erträge, Kosten usw. muss dir dein Anbieter zu deiner Information jährlich mitteilen. Diese Angaben interessieren das Finanzamt nicht.


    Zur Ermittlung der Zulagenhöhe benötigt das Finanzamt noch Angaben zu den beitragspflichtigen Einnahmen, dazu hattest du aber ja bereits in einem anderen Thread Auskunft erhalten.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Benutzer1811,


    Zulagen erhälst du, wenn du erstens zulageberechtigt bist und zweitens den Mindesteigenbeitrag bezahlst.


    Ich gehe einmal davon aus, dass du mit deinem Riester-Anbieter geklärt hast, ob du 2013 zulageberechtigt bist. Wenn das nicht klar ist, solltest du dich schleunigst an denjenigen wenden, der dir den Riestervertrag vermittelt hat.


    Wenn du zulageberechtigt bist, musst du den Dialog 'Altersvorsorgebeiträge ("Riester-Rente")' einmal abarbeiten. Unter 'Beitragspflichtige Einnahmen' gibt es noch mehr Punkte. Da du in 2012 offenbar keine beitragspflichtigen Einnahmen im Sinne der deutschen Rentenversicherung hattest, kannst du auch nichts eintragen. Wenn du die Hilfe nutzt, wirst du feststellen, dass du erhaltene Entgeltersatzleistungen in die entsprechende Zeile eintragen musst. Dazu kann auch HARTZ IV gehören. BAFÖG ist keine Entgeltersatzleistung und wird m.E. hier nicht angegeben.


    Alles steht und fällt aber mit der Zulageberechtigung - siehe oben.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Blaubeerstrauch,


    wenn du freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichert warst und die Beiträge selbst gezahlt hast, solltest du von der Krankenkasse eine Beitragsbescheinigung erhalten haben. Die bescheinigten Beiträge gehören in die Zeilen 18 bis 23 der Anlage Vorsorgeaufwand. Voraussetzung ist, du hast der Meldung der Beiträge an die Finanzverwaltung nicht widersprochen. Ein gesonderter Nachweis ist dann nicht erforderlich - die Krankenkasse hat die dir mitgeteilten Beiträge ja der Finanzverwaltung gemeldet.


    Normalerweise sollte man solche Vorsorgeaufwendungen schon angeben. Ob es in deinem Fall etwas bringt, kann ich natürlich nicht sagen. Das hängt von deinen zu versteuernden Einnahmen in 2011 ab. Das kannst du z.B. mit deinem Steuerprogramm ausprobieren.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Gentlehag!

    Bei mir ist im wesentlichen das Beitragspflichtige Einnahmen = Mein Gehalt.

    Es zählen die in der "Meldebescheinigung zur Sozialversicherung gemäß § 25 DEÜV" bescheinigten Einnahmen des Vorjahres (in der Steuererklärung für 2013 also die für 2012). Das ist nicht unbedingt das gleiche wie das Gehalt vom Gehaltszettel!


    Meine Frau arbeitet freiberuflich als Tagesmutter (ohne Versicherungspflicht) . Sie verdient nicht viel und keine Kranken oder Sozialversicherungen oder Rente zahlen.

    Dann ist sie über dich mittelbar zulageberechtigt und das Einkommen spielt keine Rolle.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Hannibal89,


    hast Du gelesen, was du zitierst?


    Ausnahmsweise nur die Hälfte der Erträge Ihrer Kapitallebensversicherung müssen Sie versteuern, wenn ...

    (Hervorhebung von mir)
    Welche Erträge willst du denn jetzt versteuern bzw. absetzen? Bei Ablauf musst du, wie zitiert, tatsächlich nur die Hälfte der Erträge versteuern. Das ist aber wohl frühestens in 11 Jahren. Darüber wirst du, wenn es soweit ist, rechtzeitig informiert. Derzeit hast du noch keine Erträge, deshalb gilt das, was wir dir schon geschrieben haben.


    Viele Grüße
    Rautka

    Da die Kapitallebensversicherung erst 2013 abgeschlossen wurde, sind die Beiträge steuerlich nicht absetzbar - einschließlich die der Zusatzversicherungen.


    In Zeile 50 der Anlage Vorsorgeaufwand gehören Beiträge zu Risikoversicherungen, Unfall- oder Haftpflichtversicherungen. Das ist etwas anderes.


    Viele Grüße
    Rautka

    Beitragsfreie Riesterverträge spielen bei der Einkommensteuererklärung keine Rolle, es geht um geförderte Beiträge und die gibt es ohne Beitrag nicht.


    Wenn du tatsächlich nicht zulageberechtigt bist, kannst du nur dann versuchen, die Beiträge als Vorsorgeaufwendungen geltend zu machen wenn es sich um eine klassische Rentenversicherung alten Rechts (Abschluss vor 2005) handelt. Im anderen Thread hast Du von Fondssparplänen gesprochen - also keine Chance, diese Beiträge geltend zu machen.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo dirk2207,


    die Zahlung an die ZfA ist eine Rückforderung, die du nirgends geltend machen kannst. Die Erträge aus deinem Riestervertrag (Gesamtbetrag inklusive ZfA-Rückforderung abzüglich Eigenbeiträge und abzüglich Zulagen) musst du als Sonstige Einkünfte versteuern. Wenn ich mich recht entsinne, gehört dieser Betrag in Anlage R Zeile 44. Dazu müsstest du eine Information deines Riester-Anbieters bekommen haben. Darin steht auch der genaue Betrag.


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo Markus,


    da du keine weiteren Angeben gemacht hast, ist natürlich nicht zu beurteilen, wo bei dir der Fehler liegt.


    Du hast angegeben, angestellt zu sein. Also hast du Anspruch auf Arbeitgeberzuschüsse zur Kranken- und Pflegepflichtversicherung. Deshalb beträgt auch dein Vorsorgehöchstbetrag 1900 €. Das von mir zitierte Dokument, bezieht sich nur auf Ehepartner von Beamten, die keinen eigenen Anspruch auf Beihilfe oder AG-Zuschüsse haben.


    Außerdem gilt der Vorsorgehöchstbetrag nicht für die Basisabsicherung zur KV/PV. Deshalb ist plausibel, dass für deine Ehefrau 1936 € anerkannt wurden, vermutlich hat sie Beiträge zur Basisabsicherung genau in dieser Höhe bezahlt.


    Bei dir werden von deinen Beiträge zur Basisabsicherung noch die AG-Zuschüsse abgezogen. Damit kommst du vermutlich unter die 1900 €, so dass bis zu dieser Grenze weitere gezahlte Beiträge abzugsfähig sind. Überprüfe deine Zahlen unter diesem Gesichtspunkt noch einmal!


    Viele Grüße
    Rautka

    Hallo kadugo,


    aufgrund deiner Angaben erscheint mir der Schluss des Finanzamtes sehr plausibel.


    Sowohl meine Frau als auch ich sind sozialversicherungspflichtig angestellt. ... Meine Frau verdient ein wenig mehr als in einer geringfügigen Beschäftigung ...


    Hat deine Frau also einen sogenannten Midi-Job? Der ist tatsächlich sozialversicherungspflichtig und der Arbeitgeber bezahlt AG-Beiträge. Also gilt der Höchstbetrag von 1900 € auch für deine Frau.


    Viele Grüße
    Rautka