Beiträge von Stylesheet

    Zur Info:


    Ich habe die Kinderzulage bei meiner Versicherung widerrufen, die macht für Maximalförderer überhaupt keinen Sinn.


    Für meine Frau beantrage ich nun einen Riester / Wohn-Riester Vertrag mit minimaler Eigenleistung, so erhält sich die Kinderzulage + Grundzulage on top. Auf der Steuererklärung ist das zwar nicht ganz so, aber man hat unterm Strich was davon (Im Vergleich zu meiner ursprünglichen "Lösung")!


    Vielen Dank, Rautka!


    Gruß

    Ich habe vorhin mit meiner Versicherung geredet.


    Wie ich oben schon einmal schrieb : Für 2012 gelten die Zulagen aus 2011 - und da gab es - in meinem Fall - noch keine Kinderzulage.
    Da ich die Bescheinigung von 2012 einreiche worauf die Zulagen auf 2011 zu finden sind, sollte es also absolut korrekt sein diesen Punkt "Kinderzulage für Riester" weg zu lassen, da ich 2012 keinerlei Zulagen für mein Kind erhalten habe.


    Gruß

    Hallo Rautka,


    wie meinst du das mit dem Vertrag für meine Frau ? Es spielt keine Rolle, ob meine Frau einen Riester-Vertrag hat und die Förderung erhalten würde, denn auch bei ihr, würden die 300€ wieder abgezogen werden.


    Hierzu habe ich testweise einen Riester-Vertrag für sie eingetragen und nicht angehakt, dass ich als Mann die Förderung erhalte. Auch in diesem Fall, werden 300 € abgezogen.


    Nehme ich einen Riesterbeitrag von 720€, für die Frau, an (Jahreseinzahlung), dann werden "nur" 200€ abgezogen - somit hätte ich eine "Zulagenförderung von 100€ für ein Kind".


    Ich kann den Sinn hinter der Kinderzulage nicht greifen. Bürokratie für nichts? Wundern würd's mich ehrlich gesagt nicht.. :-)


    Ich probier morgen mein Glück noch einmal bei meiner Versicherung und beim Finanzamt. Vielleicht können die mir das so noch einmal bestätigen.


    Dir schon einmal herzlichen Dank!

    Grüß dich,


    vielen Dank für deine erneute Antwort und Geduld und ich muss mich vorab auch zeitgleich entschuldigen, denn mir leuchtet das Ganze Steuersystem dahinter einfach nicht ein. Ich probiers nochmal :-)

    wie du reagieren musst, kann ich dir weder raten noch vorschreiben. Du solltest nur aufpassen: wenn Du für 2012 die Übertragung der Kinderzulage von deiner Frau auf dich beantragt hast, musst du das auch angeben. Inwiefern dein Brief an den Anbieter dafür ausreichend war, kann nur der Anbieter sagen.

    das ist korrekt, ich habe das beantragt, jedoch keinerlei Zulage erhalten - hier werde ich wohl noch einmal das Finanzamt direkt ansprechen müssen, ob es in meinem Fall überhaupt notwendig ist diesen "Haken" für das letzte Jahr zu setzen.


    Denn: Diese Angabe scheint meiner Meinung nach nur dann notwendig zu sein, wenn ich auch eine Zulage erhalte. Ich spreche auch die Versicherung am Montag einmal an, ob mir diese für 2012 rückwirkend gezahlt wird. Vielleicht erstatten sie mir die 300€ ja dann entsprechend, da sie diese im letzten Jahr zuviel eingezogen haben (sollte es eine Förderung geben).


    Unterm Strich spielt es aber keine Rolle, ob ich ein Kind habe, oder nicht. Denn die 300€, die ich als Zulage erhalte, werden immer auf die Einkommenssteuer (nach Abzug der Altersvorsorgeaufwendungen) drauf addiert und somit - unterm Strich - wieder abgezogen. D.h. ich erhalte unterm Strich (dank zusätzlicher Soli-Zahlung) sogar weniger, als ein Riester-Beitragszahler ohne Kind.


    Bzgl. Günstigerprüfung beim Kindergeld:


    Du schreibst ja "Dort passiert das gleiche. Du bekommst das Kindergeld. Im Rahmen der
    Einkommensteuerberechnung wird geprüft, ob die Steuerersparnis durch die
    Freibeträge größer ist. Wenn ja, erhältst du diese und das gezahlte
    Kindergeld wird gegengerechnet."
    - Genau so ist es auch, es wird geprüft, was für mich das Günstige und Beste ist - eben eine "Günstigerprüfung". In dem Fall der Freibetrag, was zu einer Erstattung führt. Ich erhalte somit etwas zurück und muss niemals etwas nach- bzw. zurückzahlen (so mein Verständnis).


    Im Falle der Riester ist es also etwas anders, denn ich habe früher eine Erstattung von über 600€ gehabt - jetzt nur ca. 300€, da die Kinderzulage auf die Einkommenssteuer addiert wird. Es ist also eine in etwa gleiche Behandlung (steuerrechtlich gesehen), denn ich erhalte mit Kind die gleiche Gesamtsteuererstattung (dank Zulage) wie ein Alleinstehender, jedoch zahle ich mehr Soli-Zuschlag und erhalte umterm Strich sogar etwas weniger.


    Ich hätte erwartet, dass wenn es heißt "man erhält 300€ Zulage pro Kind", das man unterm Strich mehr davon hat, als jemand Alleinstehendes. Dies scheint nicht der Fall zu sein.


    Ich versuchs mal annem Beispiel:


    Riester-Berechnung ohne Kind (Zulage 154€)


    Zu versteuerndes Einkommen ggf. nach Abzug von Kinderfreibeträgen = Summe (x)
    Darauf anfallende festzusetzende Lohnsteuer : 20.000€
    Zu versteuerndes Einkommen ggf. nach Abzug der Altersvorsorgebeiträge = Summe (x)
    Darauf entfallende Einkommensteuer zuzüglich Zulagen : 19.384€

    Verbleibende Steuerermäßigung : Erstattung = 616€


    Riester -Berechnung mit Kind ( Zulage 154€ + 300€)


    Zu versteuerndes Einkommen ggf. nach Abzug von Kinderfreibeträgen = Summe (x)
    Darauf anfallende festzusetzende Lohnsteuer : 20.000€
    Zu versteuerndes Einkommen ggf. nach Abzug der Altersvorsorgebeiträge = Summe (x)
    Darauf entfallende Einkommensteuer zuzüglich Zulagen : 19.684€


    Verbleibende Steuerermäßigung : Erstattung = 316€


    In diesem Beispiel hätten wir also schon einmal die 300€ Differenz, die es "dank Kind" weniger gibt. zuzüglich des erhöhten Soli's, kommen wir also auf eine noch geringere Gesamtsteuererstattung als ich sie früher ohne Kind erhalten habe.


    Selbst wenn jetzt die Versicherung hergeht und mir die 300€ als Zulage auf den Riestervertrag bucht, dann hätte ich im besten Fall ähnlich viel Erstattung, wie ein Alleinstehender Riesterzahler.


    Ist das so korrekt, oder habe ich irgendetwas vergessen? Vielleicht ist auch der Ansatz falsch zu glauben, dass man mit einem Kind mehr "Ersparnis" hat - dann wüsste ich zumindest do der Fehler liegt :-)


    Besten Dank im Voraus! Und vor allem - danke - für deine Geduld und Muße ... :-)


    Gruß

    Grüß dich,


    erst einmal herzlichen Dank für deine Antwort. Ich muss aber eingestehen, dass es nicht in meinen Kopf rein will. Meine Frau und ich, haben vor 2 Wochen das von dir genannte Schreiben an die Versicherung zurück geschickt. D.h. kenntlich gemacht, dass die Zulage auf meinen Riestervertrag soll.


    Soweit so gut.


    Jetzt würde ich als glaubwürdiger Mensch denken,s das ich 300€ auf meinen Vertrag rückwirkend für 2012 gutgeschrieben bekomme.


    D.h. ich gehe davon aus, dass der Staat mir etwas Gutes tun möchte und ich - wie es beworben wird - von der Geburt meiner Tochter einen Benefit von 300€ pro Jahr für meinen Riester-Vertrag habe.


    Wieso wird mir das durch eine "Günstigerprüfung" dann auf der Steuererklärung wieder abgezogen? Dann habe ich von diesen 300€ doch überhaupt gar nichts und es bleibt ein Marketing-Gag.


    Entschuldigt, das ich's vielleicht komplizierter mache, als es überhaupt ist ..


    Folgendes hab ich z.B. bei Google gefunden : Ist die Steuerersparnis grösser als die Zulage, erhalten Sie im Rahmen Ihrer Einkommensteuererklärung eine zusätzliche Steuergutschrift. Ist die Zulage jedoch grösser als die Steuerersparnis, hat der Sonderausgabenabzug keine Auswirkung." Ich habe aber auch noch Alternativbeiträge zu meinem Problem gefunden, dort gibt es aber nie eine Lösung.



    Ich denke, ich mache es jetzt so, wie es auf der Bescheinigung für 2012 aufgeführt ist. Dort ist nur die 154€ Zulage für das Beitragsjahr 2011 aufgeführt und demnach werde ich auch auf der Steuererklärung in der Anlage AV Riester die Kinderzulage weglassen. Dann werden mir diese 300€ auch nicht abgezogen. Denn wenn die Zulagen auf 2011 verwendet werden, dann gibt es ohnehin keine Kinderzulage. Maximal rückwirkend für 2012.

    Hallo zusammen,


    Google sowie die Forensuchfunktion haben mich nicht zum Ziel geführt, evtl. kann mir jemand von euch helfen und etwas Licht ins Dunkle bringen.


    Ich besitze einen Riester-Vertrag (maximaler Beitrag). Meine Frau hat keinen Riester Vertrag. Ich beziehe für unsere Tochter das Kindergeld und bin entsprechend zulagenberechtigt.


    Laut Riesterbescheinigung 2012, die mir im Februar 2013 per Post zugesandt wurde, habe ich keine Kinderzulage erhalten - verständlich, da unsere Tochter im August letzen Jahres geboren wurde und ich die Änderungsanforderung mit dem Schreiben in 2013 gestellt habe. D.h. ich habe das Schreiben im Februar 2013 an die Versicherung zurück geschickt und denen mitgeteilt, dass wir nun zu "dritt" sind.


    Jetzt habe ich in Wiso - wie jedes Jahr - meine Daten eingetragen und finde als Unterpunkt im Abschnitt Riester-Rente die "Kinderzulage".


    Hier habe ich jetzt zwei Tests gemacht:


    1. Ich habe unter dem Punkt "verheiratete und nicht dauernd getrennt lebende Eltern" - "Anzahl der Kinder, die nach dem 31.12.2007 geboren sind" mit 1 beantwortet. - Dies führte zu keiner Veränderung des "Erstattungs-Betrags".
    2. Ich habe unter dem Punkt "verheiratete und nicht dauernd getrennt lebende Eltern" -
    "Anzahl der Kinder, die nach dem 31.12.2007 geboren sind" mit 1
    beantwortet und darüber hinaus auch den Punkt "davon Kinder, für die die Kinderzulage von der Mutter auf den Vater übertragen wurde" mit 1 beantwortet.
    Dies führt zu einer Negativauswirkung der Erstattung und das mal eben um mehr als 300€.


    An dieser Stelle steige ich aus. Zum einen bin ich mir nicht einmal sicher, ob ich den gesamten Kinderzulage-Punkt überhaupt beantworten muss, da ich laut Bescheinigung diese auch nicht erhalten habe. Zum anderen wundert es mich, dass ich, wenn ich das Kind eintrage, über 300€ zurückzahlen muss.


    Ich wäre äußerst dankbar, wenn mir hier jemand einen Rat geben könnte.


    Recht herzlichen Dank!


    Gruß