Beiträge von eulaka

    Hallo stefan108,


    den praktischen Empfehlungen von chris808 kann ich weitgehend zustimmen. Doch wahrscheinlich geht es dir auch um die Rechtsfragen, also um das "Müssen", damit du mit dem Gefühl von Sicherheit zu Werke gehen kannst.


    Zur ersten Frage:
    Der Wareneingang muss nicht "noch am selben Tag" gebucht werden, aber falls du bilanzierender Unternehmerer bist, musst du "unter demselben Tag" des stattgefundenen Wareneingangs buchen. Grund: Die später nachfolgende Zahlung stellt einen zweiten Geschäftsvorfall dar. Und jeder ^"Geschäftsvorfall" ist bei einem bilanzierenden Unternehmer möglichst taggenau buchungspflichtig.

    Was ist ein Geschäftsvorfall? Alles was sich als Vermögensumschichtung darstellt ist ein Geschäftsvorfall, ohne dass mit ihm schon eine Vermögensmehrung im positiven oder negativen Sinne einherzugehen brauchte. Wer heute den Einkauf als Wareneingang realisiert und morgen die Kaufpreisschuld begleicht, hat damit zwei Geschäftsvorfälle. An der "kreditorischen" Verbuchung beider Vorgänge führt somit kein Weg vorbei.


    Anders ist es bekanntlich beim Einnahmen-Überschuss-Rechner, da dessen Aufzeichnungen sich in der Regel nicht an den bloßen ^Vermögensbewegungen ausrichten. Bei ihm wird prinzipiell entweder abgewartet, bis sich ein Geschäftsvorfall auch in der Geldebene niedergeschlagen hat, oder es wird der mit dem Geldvorgang verknüpfte spätere Leistungsvorgang zeitlich in den Geldvorgang vorgezogen, so als sei schon mit der Zahlung auch die Güterleistung erbracht worden. Wenn du unter die Kategorie der Einnahmen-Überschuss-Rechner gehörst, darfst du also auf kreditorisches (doppeltes) Buchen verzichten, es genügt die Erfassung des Wareneingangs formal unter dem Zahlungsdatum. Aber du musst dann trotzdem zusätzlich zum Zahlungsdatum (= Buchungsdatum) auch den Tag des Wareneingangs oder den Tag der Rechnung mit eintragen, am besten im Textfeld. - So die Rechtslage.



    Deine zweite Frage betrifft das buchhalterische ^Zitieren der zugehörigen Belege. Rechnung, Lieferschein und Bankkontoauszug sind Fremdbelege, so dass diese Belege ein dokumentarisches Gewicht haben. Der Lieferschein kann aber nur dann Bedeutung besitzen, wenn sein Inhalt bezüglich der Details nicht mit dem der Rechnung übereinstimmte. Heute ist aber eine Nichtübereinstimmung praktisch kaum noch der Fall, wann immer beide Belege in einem Arbeitsgang erstellt wurden. Also entfällt in der Regel insoweit sogar eine Aufbewahrungspflicht für den Lieferschein.


    Anders beim Bankauszug. Geschäftsbanken tun sich meist schon nach Ablauf eines 12-Monats-Zeitraums schwer, Kopien von (verloren gegangenen) Bankauszügen zu erstellen. Die Unterlagen sind schlicht weg. Daher ist die Aufbewahrung der Papierauszüge unverzichtbar. Es ist aber überflüssig, zusätzlich zum Buchungstag, wie ihn der Bankauszug benennt, auch die fortlaufende ^Bankauszugs-Nr. als ^Beleg-Nr. auszuwerfen. Das solltest du dir in jedem Fall ersparen. Auszüge sucht man nach ihrem Datum.


    Somit kommt nur Nummerieren und Zitieren der Rechnungs-Nr. in Betracht. Wo aber ein Lieferschein ein beachtliches anderes Wareneingangsdatum ausweist, z. B. aufgrund des Wareneingangsstempels deines Betriebs, da empfiehlt sich auf dem Lieferschein die Verwendung der Rechnungs-Nr. unter Beifügung eines Kleinbuchstabens.

    Es grüßt
    eulaka

    Hallo Holly60,


    ich sehe gerade, dass du noch keine Antwort erhalten hast. - Aus der Art, wie du deine Fragen gestellt hast, hatte ich anfangs geschlossen, dass du den Unterschied zwischen einer geldflussorientierten EÜR und einer bilanzorientierten FiBu wohl kennst. Und in deiner späteren Frage hast du zu Recht den Ausdruck "buchen" in Anführungszeichen gesetzt; im Umfeld der EÜR wird lediglich "erfasst", da gibt es, wie die Fachleute sagen, nicht das Prinzip der "Doppik". Ich hatte gemeint, dass du eigentlich mit der von mir gegebenen Auskunft ohne Weiteres klarkommen würdest. Wenn jemand die "Grundkenntnisse in Buchhaltung" hat, weiß er meistens auch zwischen vermögensumschichtenden (erfolgsneutralen) Vorgängen und vermögensbildenden (erfolgswirksamen) Vorgängen sicher zu unterscheiden.


    Von dieser Ausgangserwartung her finde ich daher deine drei neuen Fragen überraschend:

    Wie muss ich die Abbuchung der Kaution vom Bankkonto verbuchen? = Ausgabe
    Wie muss ich die Gutschrift verbuchen? = Einnahme, aber was muss ich genau angeben
    Was ist mit der Differenz?


    die Fragen passen nicht ins Bild. Allenfalls hättest du die Vorfrage stellen können: Woran erkenne ich bei einer EÜR in Bezug auf konkrete Kautionsvorgänge das Vorliegen von Vermögensumschichtung bzw. Vermögensbildung? Das Kriterium hierfür ist keineswegs, ob eine Gutschrift "keine übliche Einnahme" darstellt, wie du schreibst, sondern das Kriterium ist, ob sich in einer Einnahme eine Vermögensmehrung abspiegelt oder nicht. Das Fehlen von (positiver oder negativer) Vermögensbildung ist in deinem Fall evident, weil sich die Kaution wieder in denselben Wert wie ihre voraufgehende Investition rückverflüssigt, wieder in dasselbe "Geld" umschichtet.


    Wenn du mir nun bis hierhin folgst, müsstest du dir die drei Fragen selbst beantworten können. Vermögensumschichtende Vorgänge gehören nach geltender Rechtslage nur in eine FiBu, nicht in eine EÜR. Also wählst du für sie diejenige Kategorie, mit denen die Vorgänge aus der EÜR eliminiert werden. Aus dem Umstand, dass Bankvorgänge das typische Geschäftskonto betreffen oder dass online abgeholte Bankauszüge nur lückenlos "verbucht" werden können, darfst du nicht schließen, dass die Bankvorgänge dadurch bereits als geschäftliche Vorgänge qualifiziert seien und innerhalb einer auf die EÜR gerichteten Buchungserfassung mit zur Buchführung gehören.


    Für die Behandlung der "Differenz", die ja als (geschäftliche) Leihgebühr keine Vermögensumschichtung darstellt, sondern einen normalen Vermögensschwund, hatte ich dir eine rechtssichere und praktikable Lösung aufgezeigt. Von der Bank solltest du dich hier abkoppeln, das Einlesen online abgeholter Bankbuchungen lässt ohnehin kein Ergänzen um den geschäftlichen Aufwand zu, sonst würde dir die Kontrolle über den Bankbestand verloren gehen.


    Wenn noch immer Fragen bleiben, melde dich ruhig.


    Es grüßt
    eulaka

    Hallo Holly60,


    wie du selbst richtig beschrieben hast, haben sich bei dir drei Geschäftsvorfälle abgespielt:
    (1) Die Entstehung des Kautionsguthabens durch Bankabbuchung,
    (2) der Teilverbrauch dieses Guthabens durch Begleichung der Leihgebühr und
    (3) der Restverbrauch dieses Guthabens durch neues Bilden des Bankguthabens.


    Über den ersten und den dritten Vorgang kann das Bankkonto berichten, aber der zweite Vorgang hinterlässt weder in der Kasse noch in der Bank eine Spur. Der buchhaltungsrelevante "Abfluss" von Vermögen spielt sich nicht im "Geldvermögen" ab.


    Das von dir verwendete Programm Mein Büro bietet dir zur Buchungserfassung die Einnahme-Überschussrechnung (EÜR) an, nimmt also primär nur Vorgänge entgegen, die mit Kasse oder Bank oder dgl. zu tun haben. Das Programm belastet dich also nicht mit der Nachverfolgung von Kassen- und Bankbeständen. Den Nachteil solcher "verkürzten" Buchungserfassung bekommst du aber jetzt zu spüren, wo ein Kautionsguthaben die Funktion eines Geldkontos übernimmt und zur Begleichung einer Kostenrechnung herhalten muss.


    Doch wenn ich einmal annehme, dass in deinem Unternehmen die Zwischenschaltung eines Kautionsguthabens eher zu den selteneren Ausnahmefällen zählt, so besteht kein Grund, sich nach einem "zusätzlichen Modul" für die künftige bilanzmäßige Beständeerfassung umzusehen. Ein solches Modul würde dem Arbeitsprinzip der EÜR zuwiderlaufen und könnte es daher nicht geben. Erst recht wäre es nur zur Bewältigung von Ausnahmefällen aber auch nicht angebracht, sich nach einem grundsätzlich anderen Programm wie WISO Buchhaltung oder WISO Kaufmann umzusehen. Nur diese beiden Programme sind mit der sog. Finanzbuchführung ausgestattet, um beim Jahresabschluss in die Bilanz zu münden.


    Meist werden bei einer EÜR ohnehin die Vorgänge ohne Kontakt zu Kasse oder Bank erst zum Jahresende akut: Abschreibungen etwa oder Entnahmen/Einlagen von Wirtschaftsgütern ins oder aus dem Privatvermögen werden dann nachgeholt und im Rahmen von "Umbuchungen/Nachträgen" buchhalterisch erfasst. Dein Problem ist lediglich, dass du den Vorgang "Begleichung der Leihgebühr aus Kautionsguthaben" nicht bis zum Jahresschluss aufschieben kannst. So musst du jetzt zu einem kleinen Trick greifen und so tun, als ob direkt nacheinander zwei Vorgänge mit Kassenberührung stattgefunden hätten (ich verwende mal einen Beispielsbetrag, die Buchungstexte stehen in der Mitte, der anzugebende Beleg ist derselbe wie für Buchung 1 und 3):


    (1) Kasse ein . . . . . Teil-Rückfluss Kautionsguthaben . . . 1.650,00 €
    (2) Kasse aus . . . . . Leihgebühr Aufwand. . . . . . . . . . . . . . . . . 1.650,00 €


    Im Hinblick darauf jedoch, dass jede EÜR auch steuerrechtlich nur ein Verfahren ohne strenge Darstellung der Geldmittelbestände ist, darfst du reinen Gewissens so verfahren und kurzerhand eine "Anleihe" bei der Kasse machen, um hier die beiden Vorgänge unterzubringen.


    Es grüßt
    eulaka

    Bin noch nicht so bewandert mit den Abteilungen des Forums, entdecke daher soeben erst deine Antwort. Das dachte ich mir doch fast, dass hier eine Anleihe beim Englischen gemacht worden ist.


    Also ich danke dir für deine umfassende Auskunft!
    Es grüßt
    eulaka

    Hallo marionvelten,


    mit seiner Empfehlung liegt Mausko ganz richtig (und übrigens: Meinen Respekt für deinen Entschluss zum "Buchführung selbst machen (ohne Steuerberater)", umso mehr, als die ökonomischen Wissenschaften bekanntlich der individuellen Wagnisbereitschaft den allergrößten Einfluss auf ein niedriges Arbeitslosenniveau zuschreiben!)


    Damit du die Empfehlung auch nachvollziehen kannst, nenne ich dir hier Gründe. Deine Frage wird in unserem Rechtssystem nicht vom Gewerberecht, sondern vom Ertragsteuerrecht entschieden. Du kannst nicht zwei Unternehmen behördlich anmelden, wenn steuerlich nur ein Unternehmen besteht. Ein zweites Unternehmen/Gewerbe ist steuerlich aber nur dann eigenständig und von einem Erstunternehmen ausreichend abgegrenzt, wenn beide Unternehmen über je eine eigene Erfolgskalkulation verfügen. Solche nötige Eigenständigkeit der Erfolgskalkulationen (mit der die Unternehmerin das künftige Untergangsrisiko jedes Teilunternehmens abcheckt) wird daran erkannt, dass keine wesentlichen Aufwands- und Ertragsfaktoren des einen Unternehmens in das des anderen Unternehmens hineinragen. Ein Außenstehender muss nachvollziehen können, dass der Erfolg im einen Unternehmens nicht den Erfolg im anderen Unternehmen maßgeblich mitgestaltet.


    In deinem Fall lässt sich solche Eigenständigkeit nicht bejahen: Die fixen und variablen Kosten des Fahrzeugs und der Telekommunikation z. B. fallen gemischt an, und vom Vorteil eines geschaffenen Kundenkontakts profitieren weiterhin stets beide Arbeitsrichtungen.


    Es grüßt
    eulaka

    Hallo Eisenbart,


    der Gesetzgeber hat wohl doch Größeres im Sinne gehabt, als er in § 8 GewStG u. a. verhindern wollte, dass eine Steuervermeidung entsteht, wenn große langfristige Investitionen nicht mehr vom Steuerpflichtigen, sondern von Vertragspartnern geleistet werden und es dadurch möglich wird, kalkulierbare Zinsaufwendungen nunmehr in den vom Steuerpflichtigen an Dritte zu entrichtenden Gebühren für Konzessionen und Lizenzen zu verstecken und ihnen auf diese Weise (zusammen mit den Gebühren) trickreich die steuerliche Abzugsfähigkeit in der Eigenschaft als Nicht-Zinsen zu erhalten.


    Da es aber wohl nicht deine Absicht ist, das Finanzamt mit Peanuts zu behelligen, würde ich vom Versuch absehen, ausgerechnet aus den unscheinbaren WISO-Entgelten noch einen bestimmten Zinsanteil herauszurechnen, um diese bei wörtlicher Auslegung des Gesetzes dem gewerbesteuerlichen Gewinn hinzuzuschlagen. Das Ganze ist kaum der Rede wert - kurzum: vergisses lieber.


    Es grüßt
    eulaka

    Deine Frage sieht eher nach einer Denksportaufgabe aus. Minus mal Minus ist bekanntlich Plus. Also ist eine Rücklastschrift eine Gutschrift. Der Gutschrift entspricht eine Zahlungseingangsbuchung. Wie soll daraus der Papierauszug eine Zahlungsausgangsbuchung gezaubert haben ?


    eulaka

    Hallo heike69,


    schön, dass du dieses Thema einmal ansprichst. Es hat natürlich nicht nur eine technische Seite, insofern es um die Anpassung an einheitliche Versendungs- und Verarbeitungsformate geht, sondern auch eine menschliche Seite, was Kooperation und Kooperationsbereitschaft deines Steuerberaters angeht.


    Da die Daten deinem Steuerberater bereits vorliegen, nehme ich an, dass du dich vor dem ersten Export von deinem Steuerberater genau hast einweisen lassen. Er hat dir gesagt, welches Inputformat er benötigt und wie die Stammdaten einzutragen sind, damit er mit deinen Daten klarkommen kann, sei es bei der Datev, sei es bei seinem anderweitigen Verarbeitungsprogramm. Es ist ja nötig, dass der Steuerberater in seiner Software die gleichen Konten mit den gleichen Nummern und gleichen Bezeichnungen anwendet, wie du sie in deiner Software anwendest. Wenn du also Sach- und Personenkonten individuell angelegt hast, muss er sie in seinem Programm ebenfalls so anlegen.


    Um ihm eine schnelle Kontrolle hinsichtlich von Anpassungen zu ermöglichen, legst du beim Datenexport sicherlich die Summen- und Saldenliste mit bei. Mehr kannst du nicht tun, und damit nimmst du ihm viel Arbeit ab. Die reine Arbeit des Anpassens spielt sich beim Steuerberater mit der Zeit ein und ist dann nur eine Sache von Minuten.


    Schwieriger ist, die künftige Kooperationsbereitschaft deines Steuerberaters zu beurteilen. Sein Hinweis auf eine beträchtliche Mehrarbeit durch das nötigen Verzahnen von Vor- und Nacharbeit entbehrt sicherlich einer sachlichen Grundlage. Du kannst daran eher den Unwillen ablesen, seinen Mandanten generell mit einer Einstellung der "Hilfe zur Selbsthilfe" zu begegnen. Uns allen misshagt es, wenn beispielsweise eine Autowerkstatt sich über ein Pannenfahrzeug hermacht mit der Anspruchshaltung: Jetzt gehört uns diese Arbeit. Ein Steuerberater, der auf der Höhe der Zeit ist, unterstützt immer die Selbsttätigkeit seiner Mandanten! Es geht ihm nicht nur ums Bilanzieren und Steuern erklären, sondern ebenso darum, Selbstbestimmung und Selbstorientierung seiner Mandanten zu fördern; denn diese Fähigkeiten verlangt die heutige Wettbewerbswirtschaft von Unternehmern.


    Wenn also die Deutung zutreffen sollte, dass dein Steuerberater zunächst die eigene "Existenzsicherung" sucht, dann würde ich mich von ihm verabschieden; solche Berufseinstellung lässt auch kein gutes Licht auf sein Leistungsniveau fallen.


    Es grüßt
    eulaka

    Hallo Billy1963,


    wieder lese ich hier (diesmal in deinem Dienstag-Beitrag) was von einem "TE" und bin jedes Mal am Rätseln, welches lebende Subjekt mit diesem Kürzel gemeint sein kann. Verrätst du es mir?


    Es grüßt
    eulaka

    Hallo Billy1963,


    deine Angabe bezieht sich auf WISO Mein Büro. Vermutlich gibt es in WISO Kaufmann ebenfalls ein Feld "Notiz" für jene Ausnahmefälle, in denen der Platz des Buchungstextes einmal nicht reichen sollte.


    Kannst du mir sagen, wo ich das Feld im Umfeld der Buchungserfassung (Start, Buchhaltung, Geschäftsvorfälle, Hauptbuch) entdecken kann?


    Danke im Voraus
    eulaka

    Hallo bobo68,


    wenn gestellte Fragen allzu simpel sind, riskiert man, keine Antworten zu erhalten. Aber natürlich erst recht, wenn die Fragen einen inneren Widerspruch enthalten (du schreibt von "ausgewiesener MwSt.", stellst aber zugleich das Erstellen einer Rechnung in Frage).


    Wer am Geschäftsleben teilnimmt, dem ist in der Regel bekannt, dass das BGB ihn als Verkäufer verpflichtet, auf Wunsch des Käufers ohne Mehrkosten eine (quittierte) Rechnung auszuschreiben (§ 368 BGB); denn eine Rechnung zu erteilen, bedeutet ja nicht, zusätzliche Pflichten zu übernehmen, die nicht schon ohne Rechnung bestünden. Eine Rechnung ändert nichts mehr am status quo, wie er durch den (auch mündlichen) Verkauf (der immer ein Vertrag ist) zustande kommt.


    Und deine zweite Frage beantwortet sich auch wie von selbst: Für buchhalterische Konten gibt es überhaupt keinen "numerus clausus", auch nicht für Bilanzierer. Wenn dir kein schon bekanntes Konto einfällt, kannst du dir einfach selbst eines bauen (es im Kontenplan betexten und ihm eine Nummer geben). So darf auch ein bilanzierender Buchhalter verfahren. Um die Umsatzsteuerfunktion aber mit auf dem Konto drauf zu haben, ist es natürlich praktischer, ein bereits vom Kontenplan angebotenes Konto zu verwenden.


    Gib also in die Maske der Buchungserfassung als Gegenkonto versuchsweise einfach eine Konto-Nummer ganz in der Nachbarschaft des allgemein für "Umsatzerlöse 19 %" verwendeten Kontos ein. Wenn das allgemeine Umsatzkonto bei dir die Nummer 8400 hat, so probier jetzt die Nummer 8410 aus, ob sie mit 19 % betextet ist. Wenn nein, schau im Kontenplan nach, welche anderen Nummern sich da mit 19 % USt tummeln. Wenn ja, dann gib dem Kontotext in deinem Kontenplan flugs die Zusatzbezeichnung "wegen Verkauf Anlagegüter" und verwende es als Gegenkonto für deinen PKW-Verkauf.


    Mit einem Mehr an Kontenrahmen-Systematik braucht sich erst recht nicht zu beschäftigen, wer nur Aufzeichnungen für die EÜR macht.


    Es grüßt
    eulaka

    Hallo Desecrator,


    ich habe den Eindruck, dass deine Frage doch auf eine gewisse Unsicherheit bei den Forenteilnehmern stößt. Und da dieses Thema ja bei Überschussrechnern immer wieder akut wird, will ich es einmal umfassender beantworten. Du kannst dir ja das Schema (unten) kopieren, um es künftig als schnelle Lösung parat zu haben. Um es zu verstehen, genügt alltägliches logisches Denken, man braucht keine Ahnung von Finanzmathematik zu haben.


    Der Hintergrund ist folgender: Die EÜR kann typischerweise ohne ein "Gegenkonto" arbeiten. Sie "listet" eigentlich nur auf, was an geschäftlich entstandenen erfolgswirksamen Einnahmen und Ausgaben angefallen ist und darf daher die übrigen Geschäftsvorfälle getrost ignorieren, weil diese - wie man sagt - das Vermögen nur "umschichten", es also weder mehren noch mindern.

    Doch bei einer langfristigen Anschaffung wie im Fall deiner Maschine ragt immer ein "bilanzielles Element" mit in die Überschussrechnung hinein, so dass hier jährlich sinkende Buchwerte, ganz wie in einer Bilanz, eben doch von Bedeutung sind. Ein Steuerberater würde hier kurzen Prozess machen und ohne lange zu überlegen, was er nun in der EÜR "buchen" soll und was nicht, am Jahresende routinemäßig das Folgende ermitteln und es im Rahmen seiner "Umbuchungen/Nachträge zur Überschussrechnung 2013" notieren (Beispiel):


    2013
    ----
    01.06. Anzahlung Fräsmaschine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9.000,00
    18.06. Fräsmaschine Nr.357 Zugang, ohne Vorsteuer . . . . . . . . . . . .39.000,00 AfA-Basis
    10.07. bis 10.06.2014 = 12 Raten à 2.650,00. . . . . . . . . . . . . . .31.800,00

    Finanzierungszuschlag (31.800 - 30.000) . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.800,00.


    31.12. Davon entfallen auf das erste Jahr als zeitanteiliger Zinsaufwand
    (die Addition: 1 + 2 + 3 + ... 12 ergibt = 78 ), also sind zu addieren:
    12/78 + 11/78 + 10/78 + 9/78 + 8/78 + 7/78 = 57/78 = . .73 % x 1.800,00 = 1.314,00 ZinsAbfluß 2013

    2014: Und es entfallen auf das zweite Jahr als zeitanteiliger Zinsaufwand
    6/78 + 5/78 + 4/78 + 3/78 + 2/78 + 1/78 = 21/78 = . . . 27 % x 1.800,00 = . 486,00 ZinsAbfluß 2014

    31.12.2013 AfA Fräsmaschine, betriebsgewöhnl. Nutzungsdauer = 20 Jahre,
    degressiv 2,5fach von 5 % = 12,5 %. 12,5 % x 39.000 = 4.875,00 = 12/12 AfA.
    AfA Erstjahr 18.06. - 31.12. = 7 Monate. 7/12 x 4.875,00 = 2.844,00 . . .2.844,00 AfA degr 2013
    AfA Folgejahr 2014 = 12,5 % vom neuen Restwert (39.000 - 2.844 = 36.156) .4.520,00 AfA degr 2014


    Ich hoffe, alles logisch aufgebaut zu haben. So kann es sicherlich bei ruhiger Betrachtung jeder verstehen.


    Es grüßt
    eulaka

    Hallo Kibuwe,


    nachdem du nun gerade eine ärgerliche Bauchlandung bei einer Geschäftsbank hingelegt hast, nehme ich an, dass du schon drei oder mehr Jahre im Geschäft bist. Wie kann es da sein, dass du noch heute lauter Anfängerfragen stellst? Das lässt ja leider darauf schließen, dass dir das kaufmännische Denken, das sich Autodidakten durch kontinuierliches Beobachten wie mit der Muttermilch aneignen, noch gar nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist.


    Ich frage mich, was es bringen soll, wenn ich dir die gewünschten "Buchungssätze nenne"? Ich glaube nicht, dass dadurch das, was du dem Finanzamt zu unterbreiten gedenkst, an Glaubwürdigkeit gewinnt. Und überhaupt, warum machst du dir das Leben schwer? Für eine Überschussrechnerin wie dich, die mangels 'Handelsgewerbe' auch kein 'Kaufmann' nach Handelsgesetzbuch ist und (vermutlich) auch nicht zur Umsatzsteuer 'optiert' hat, gibt es nirgendwo im Handels- oder Steuerrecht eine Verpflichtung, für das Finanzamt Einnahmen und Betriebsausgaben aufzuzeichnen. Die Bestimmungen des HGB betreffs Warenausgangsbuch (Rechnungsausgänge) und Wareneinangsbuch kommen bei dir nicht zum Tragen!


    Das klingt nach viel Freiheit. Wenn allerdings Aufzeichnungen und zugehörige Belege fehlen oder freiwillige Aufzeichnungen so schlecht gemacht worden sind, dass 'ein sachverständiger Dritter' kein sicheres und zuverlässiges Bild der realen Geschäftsvorfälle deines Unternehmens ermitteln kann, dann trägst du das Risiko einer steuerlichen Einschätzung von Einnahmen und Gewinn.


    Etwas Leichteres als eine Einnahme-Überschussrechnung aber gibt es überhaupt nicht. Eine EÜR hat praktisch nur drei große "Konten", für die du dir die Nummern und Bezeichnungen selber ausdenken kannst, wie du willst. Nummer-1000 nennst du "Kasse + Bank", Nummer-4000 "Erfolgswirksame Ausgaben", Nummer-8000 "Erfolgswirksame Einnahmen". Das Mindeste nämlich, was du kaufmännisch beherrschen musst, ist die Unterscheidung zwischen diesen drei Arten von Geschäftsvorfällen: (a) bloß vermögensumschichtende Vorgänge, (b) ergebniswirksame (erfolgswirksame) Ausgaben und (c) ergebniswirksame (erfolgswirksame) Einnahmen. Wenn du da auch heute noch nicht zu unterscheiden weißt, was dein Vermögen vermindert oder vermehrt hat oder was nur gleich-zu-gleich umgeschichtet wurde, dann lass es sein. Dann besorge dir eine externe Buchhaltungshilfe oder überlasse das Schätzen gleich dem Finanzamt.


    Nur auf diesem untersten Verständnisfundament kann dir jemand noch Ratschläge geben. Was du phantasievoll "theoretischer Geldeingang" bei der Postbank nennst, ist kaufmännisch eine typische Vermögensumschichtung: Ein Institut nimmt, ein anderes Institut gibt. Also lass es auf sich beruhen, da brauchst du nichts zu buchen, weil in eine EÜR nur erfolgswirksame Einnahmen und Ausgaben gehören. Bei den Vorgängen bei Anwälten und beim Inkassobüro musst du nachdenken und herausfinden, welcher einzelne dieser Vorgänge dich - zufolge deiner geschäftlichen Aktivitäten - reicher oder ärmer gemacht hat. Als Kauffrau musst du dafür ein sicheres Gespür haben. Und dann packe alles der Reihe nach auf Konto 4000, was unter die erfolgswirksamen Ausgaben gehört und alles auf Konto 8000, was unter die erfolgswirksamen Einnahmen gehört. Für Unterkonten wird sich niemand, auch nicht das Finanzamt interessieren. Dein WISO-Steuersparbuch wird dir aber garantiert fehlerfrei die Summen für die beiden Hauptkonten monatlich oder quartalsweise oder jährlich ermitteln. Und schon ist deine ganze "EÜR" fertig, die nur aus drei Zeilen zu bestehen braucht.


    Wenn ich dir schon raten durfte, dann zum Schluss: Denke gut nach, aber verschwende keine Zeit mit einer ungeliebten Buchhaltung. Und immer nur "ganze Sachen" machen!
    Es grüßt
    eulaka

    Hallo Franco,


    danke für deine zwei Hinweise. Die Maske für die Buchungserfassung ist per Buchungsvorgaben ja simpel einzurichten. Um aber auch die nötige "neue Tabellenansicht" zu definieren, gibt die Anhang-Hilfe dazu leider keine (auffindbare) Gebrauchsanweisung. Dieser Komplex erscheint, so ohne Erläiuterung, wie eine bloß optisch aufgeräumte Baustelle. Das Einrichten einer eigenen Tabellenansicht darf - sagen wir mal - nicht mehr als 30 Minuten Zeit in Anspruch nehmen, wenn man bedenkt, dass sich leicht weitere Arbeiten anschließen werden. Daher will ich es bei diesem Abschied belassen.

    Gewiss können die vorgeschlagenen (vier) Buchungen unter den Bestandskonten nur mittelbar der Überschuß-Ermittlung dienen, indem sie die Grundlage für die Jahres-AfA auf das Anlagevermögen (Bauwerk) schaffen. Wenn die "Variante 2" der EÜR sich in laufender Buchführung nicht mit Bestandskonten-Bewegungen befasst, so wirst du dennoch bei der Bildung deiner Bauwerk-AfA nach Jahresschluss mit Erleichterung auf buchhalterisch oder wenigstens statistisch gesicherte Daten zurückgreifen wollen, um die zu ermittelnde AfA nach Zeit und Höhe aus schon dokumentierten Daten zu fundieren. Daher mein Rat: Halte alle besprochenen, das Bauwerk betreffenden Vorgänge unter der Überschrift "Statistische Daten zur Bauwerk-AfA" auf einem Blatt Papier fest, als hättest du sie der Zeitfolge nach gebucht, und nimm diese Daten nach Jahresschluss als Anlage zur späteren AfA-Buchung hinzu.


    Es grüßt
    eulaka

    Zufällig stoße ich auf deine Antwort. - Eine Überschussrechnung ist grundsätzlich auch eine Vermögensvergleichsrechnung (wie bei Bilanzierung), nur in Kümmerform. Störe dich also nicht daran, dass du im Bereich langfristiger Investitionen eine "doppelte" Buchführung praktizieren musst. Für die Überschussrechnung ist das an sich höchst ungewöhnlich, aber vom System her unvermeidlich: Auch Abschreibungen sind ja in einer Überschussrechnung mangels punktuellen Abflusses eigentlich ein Fremdkörper, eben ein Stück Bilanztechnik.


    Du musst also jetzt ohne eine Bemühung von Erfolgskonten, nur unter den Bestandskonten buchen:


    a) Die Anzahlungen:
    Anlagevermögen Anzahlungen per Bank
    b) Die Herstellungskosten der 100 T€:
    Anlagevermögen Bauwerk per kzfr Verbindlichkeiten
    c) Die Umwidmung der Anzahlungen:
    kzfr Verbindlichkeiten per Anlagevermögen Anzahlungen
    d) Die restlichen Raten:
    kzfr Verbindlichkeiten per Bank


    Die Buchung (b) soll nicht den von den Parteien "geplanten" Fertigstellungszeitpunkt abwarten. Diese Buchung orientiert sich am realen (früheren) Fertigstellungsdatum.


    Hat mich gefreut, dein feedback zu erhalten. Es grüßt
    eulaka

    Hallo dagoberti,


    die Frage, was wann gebucht werden soll, hängt kaum von deinen steuerlichen Gestaltungswünschen ab. Der nachweisbare Bau- und Nutzungsfortschritt bindet dein Unternehmen an eine bestimmte Behandlungsweise (Buchungsweise).


    In der Sekunde des Vertragsabschlusses am 1. 6. existiert einerseits der Anspruch auf Herstellung, andererseits die Schuld der
    Gegenleistungen. Das Ganze ist im Hinblick auf die in diesem Zeitpunkt noch bestehende Äquivalenz nur ein schwebendes Geschäft, das nicht bilanzierbar ist und daher auch nicht gebucht werden kann. Erst das Objekt der Fertigstellung selbst besitzt Bilanzierbarkeit als Anlagegut und kann unter Einschluss künftiger Zahlfälligkeiten zum Anlagevermögen gebucht werden, ebenso besitzt erst die Zahlschuld Passivierbarkeit ab dem Zeitpunkt der Fertigstellung, bis dahin sind Zahlungen als Anzahlungen zu aktivieren.


    Da du mit "Produktionsstart" (1. 8.) wohl die Art und Weise der eigenen Nutzung im eigenen Betrieb und nicht den Beginn der
    vertraglichen Herstellung des Bestellobjekts meinst, und da bilanzrechtlich etwas (seit dem § 14 Abs.1 EStDV 1955) als "hergestellt" gilt, wenn es "fertig gestellt" ist, und das bedeutet, wenn die wesentlichen Bauarbeiten abgeschlossen sind (was in der Regel durch die erfolgte Ingebrauchnahme indiziert wird), wäre das Herstellobjekt am 1. 8. mit der vollen Herstellkostensumme zu "aktivieren" und somit buchhalterisch einzubuchen.


    Wenn allerdings 70 % der Gegenleistungen (jeweils zu erbringen auf Basis des "Baufortschritts") erst nach dem 1. 8. fällig werden, dürfte zweifelhaft sein, ob der Nutzungsbeginn wegen der noch fehlenden Beendigung der "wesentlichen Bauarbeiten" überhaupt genügend Gewicht hat, um bilanzrechtlich den Zeitpunkt der Fertigstellung zu fixieren. Auf dieses Thema spitzt sich also deine Anfrage letztlich zu. - Und dieses Thema solltest du vor Ort mit einem steuerlichen Berater klären.


    Es grüßt
    eulaka

    Hallo LiA,


    mit der Suche nach einer modernen Finanzbuchführung, die keine Probleme mit der E-Bilanzfähigkeit hat, habe ich letztes Jahr volle drei Wochen Zeit verloren und dabei irritierend viele Systeme checken müssen. Da die Datev seit Gründerzeiten immer gleichsam wie eine auf Sicherheit getrimmte Privatbehörde agiert, fehlt ihr seit jeher jene Schlankheit, die man von einem Dienstleister erwartet, der die eigene Arbeit nicht überbewertet. Zwar ist ohne Buchführung alles nichts, aber deshalb ist Buchführung nicht schon alles.


    Ich bin schließlich bei WISO Kaufmann "hängen geblieben". Dass jedoch etwa ZDF-WISO einen positiven inhaltlichen Einfluss auf dieses Programm ausübte, konnte ich nicht feststellen - abgesehen von der ganz überragenden betriebswirtschaftlichen und steuerjuristischen Leistung (auch in stilistischer Hinsicht) des Einstiegsleitfadens von ALT/RADKE, der allerdings keinesfalls eine Gebrauchsanweisung sein will, sich also nicht mit den nötigen "Wegweisern" zu den verschachtelten Schaltflächen befasst. Von Anfang an habe ich daher begonnen, mir als Ersatz für solche fehlende Gebrauchsanweisung eine kleine Sammlung (Datei) der ausgetüftelten WISO-Befehle zu schreiben, um mit meinen eigenen wirtschaftlichen Begriffen (anstelle der vom Programm ersonnenen Ausdrücke) und unter Umgehung der "spröden" Anhang-Hilfe des Programms ans Ziel zu kommen. So führt beispielsweise das Kontieren der abgeholten "Bankauszüge" bis hin zur Verbuchung im Hauptbuch über etliche Etappen, die man sich anfangs gar nicht zuverlässig einprägen kann. Da ist ein "Spickzettel" ein notwendiges Arbeitsutensil.


    Deine Frage, ob Stapelbuchungen möglich sind, trifft in anderen Buchführungen oft einen Schwachpunkt. In WISO-Kaufmann behält die Buchhalterin jedoch auf wohltuende Weise ihre volle "Beweglichkeit" über lange Strecken, jenseits der Stapelbuchungen eröffnet sich noch eine elegante und flotte Revidierbarkeit durch den jederzeit möglichen Rückschritt (Rückgriff) auf ein beliebiges früheres Buchungsstadium, wann immer dieses durch ein Backup zwischengesichert wurde und schnell eingespielt ist. Hinzu kommt als weitere Wohltat eine eingebaute Test-Parallelbuchführung, an die jederzeit ein Backup der "Mandant-1-Buchführung" andocken kann, so dass man in der Anfangszeit, bis man die nötige Buchungssicherheit gewonnen hat, in dieser "Parallelwelt" gewagte Buchungsschritte vorbereiten kann, um die fehlerfreie Wirkung vorab zu prüfen, bevor man sich zur Übernahme entscheidet.


    WISO Kaufmann ist als mächtiges Warenwirtschaftssystem konzipiert, und ich halte es für richtig, dass dieses Programm nun nicht auch noch mit zahlreichen Steuerberechnungen im Umfeld des Unternehmens belastet und aufgebläht wird, von den unterjährigen Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen usw. abgesehen. Für den Steuerbereich kann insoweit beispielsweise das Programm "WISO Steuer-Sparbuch" alle nötigen betrieblichen Erklärungen erstellen, also auch etwa die Gewerbesteuererklärung, siehe:
    http://update3.buhl-data.com/d…sicht_Steuerprogramme.pdf


    Meines Erachtens muss man auf dem Gebiet der Finanzbuchführungs-Software bislang leider damit leben, dass es hier einfach nirgendwo ein Programm gibt, das sich durch beides auszeichnet: durch ein technisches Anwendungskönnen auf hohem Niveau und - was fast noch wichtiger ist - durch eine erstklassige "Usability" in Verbindung mit einer Gebrauchsanweisung, die jeden Anwender durch ihre Ergonomik und "wegweiserische" Leistungen beeindruckt. Es ist mir bislang noch ein Rätsel, warum sich nicht endlich am Markt auch ein Erzeugnis der FiBu-Software als absolutes Spitzenprodukt herauskristallisiert, dessen Rang niemand mehr relativieren wird. Bei vielen Schwächen im Begrifflichen und im Layout von FiBu-Software fragt man sich ja, warum nicht zumindest diejenigen nötigen optischen Korrekturen vollzogen werden, die sich leicht realisieren ließen. Es gibt ja immerhin Spezialisten für Usabilityfragen, die eine Softwareschmiede nur einzuspannen brauchte.


    Zur Frage der Software-Wahl ist außerdem auch sehr lesenswert der folgende Beitrag vom 16.02.2012: www.ciao.de/Buhl_Wiso_Kaufmann…sional_2012__Test_8799095


    Würde mich freuen, von deiner Entscheidung zu hören.


    Es grüßt
    eulaka