Beiträge von Dirkiboy

    Ich habe seit Januar einen PKW geleast. Diesen nutze ich sowohl privat, als auch geschäftlich. Ich möchte den PKW als Firmen-PKW laufen lassen und muss nun für das FA die ersten 3 Monate Fahrtenbuch führen... Ich habe also Geschäftsfahrten zu sämtlichen Orten, an denen ich Seminare gebe, Termine, etc. Führe ich alles ordnungsgemäß und auch die Privatfahrten trage ich ein...

    Hallo Zusammen,


    ich habe mich hier in der Suche tot gesucht und auch in der WiSo-Hilfe nix gefunden.


    Zu meiner Situation:


    Ich habe seit Januar einen PKW geleast. Diesen nutze ich sowohl privat, als auch geschäftlich. Ich möchte den PKW als Firmen-PKW laufen lassen und muss nun für das FA die ersten 3 Monate Fahrtenbuch führen. So weit so gut. Ich bin zu 100% selbständig und mein Firmensitz ist meine Privatadresse. Ich habe also Geschäftsfahrten zu sämtlichen Orten, an denen ich Seminare gebe, Termine, etc. Führe ich alles ordnungsgemäß und auch die Privatfahrten trage ich ein. Ich mache lediglich eine EÜR. Aber habe meine eigene Buchführung für mich im WiSo EUR/Kasse.
    Nun habe ich Tankbelege, Parktickets als Aufwand gebucht. Leasingrate inkl. Versicherung und Steuern möchte ich bei Fälligkeit ebenfalls einfach als Aufwand buchen. Wie buche ich nun aber den Privatanteil?
    Ermittele ich einfach die gefahrenen km, multipliziere sie mit 0,30 und buche Sie als Ertrag? Welche Konten nehme ich dann? Ich möchte keine 1% Regelung machen. Oder bin ich völlig auf dem Holzweg?


    Vielen Dank im Voraus für die Hilfe.


    VG

    Irgendwie she ich das anders oder ich verstehe das Problem falsch.


    Du bist doch 4/3er, sprich Einnahmenüberschussrechnung und umsatzsteuerlich wahrscheinlich Istversteuerer.


    Du hattest bei UST-Pflicht im Zeitpunkt der Vereinnahmung des ersten Betrages eine Betriebseinnahme zu erfassen, bei der Du ggf. die Umsatzsteuer herauszurechnen hattest. Und Du hast bei der jetzigen Nachzahlung ebenso zu verfahren. Da gibt es doch gar kein Problem. Welche Rechnungen/Gutschriften dafür vorliegen spielt doch gar keine Rolle. Die interessieren doch allenfalls den Leistungsempfänger im Hinblick auf dessen Vorsteuerabzug. Du hast Deine Erlöse zu versteuern und fertig. Im Zweifel sind für vorherige Voranmeldungszeiträume berichtigte Voranmeldungen abzugeben.

    Also, Problem war, dass ich zum Zeitpunkt der Vereinnahmung noch nicht umsatzsteuerpflichtig war, weil das FA zu lange für die Bescheinigung gebraucht hat. Mein Kunde hat also netto überwiesen. Ich habe dann die FA Bescheinigung nach Erhalt nachgereicht und nun hat mir der Kunde die Ust für die damalige Vereinnahmung einzeln nachgezahlt. Vereinnahmung war im Juli, UST habe ich erst jetzt erhalten. Und hier war mir eben der Buchungssatz nicht klar und als ich so gebucht habe, wie eingangs erläutert, tauchte das Ganze nicht in der Voranmeldung auf.

    Das ist blöd.


    Tipp zur Abhilfe: lassen sie die Buchung bestehen und erfassen Sie den Betrag in der Voranmeldung zusätzlich "von Hand" - also korrigieren den Betrag in dem entsprechenden Feld der Voranmeldung um den nicht aufgeführten Betrag.

    ok...manchmal ist eben noch die gute alte Handarbeit nötig :-) DANKE :-) aber ich habe es korrekt verbucht, richtig?

    Hallo Zusammen,


    leider habe ich in der Suche nichts gefunden.
    Durch die knappe Umstellung von Kleinunternehmer auf umsatzsteuerpflichtig konnte mir die Umsatzsteuer meiner Provisionsgutschrift für den August erst jetzt nachträglich gezahlt werden. Nun habe ich diese 2x versucht zu buchen ( Konten: 1776 & 1778 ) bekomme den Betrag in beiden Varianten aber nicht in der Umsatzsteuervoranmeldung angezeigt.


    Kann jemand helfen?


    1000 Dank

    Hallo Zusammen,


    ich stehe vor einem absoluten Sonderfall und zerbreche mir hier den Kopf.
    Als Hintergrund: ich bin auf minimaler Basis als Trainer für einen Verein tätig. Ich erhalte hierfür eine kleine Tagespauschale. Ich lege darüber hinaus alles aus, z.B. Übernachtungen, Essen, gefahrene km.
    Ich mache dann jeden Monat eine Abrechnung und schicke die Belege mit der Abrechnung an den Verein. Er überweist mir dann die Auslagen (Übernachtungen, Essen), die Tagespauschale und die km-Pauschale.


    Nun der Sonderfall. Wir sind am WE wieder unterwegs und da der Vorsitzende im Urlaub ist, hat er mir netterweise schon einmal einen Pauschalbetrag vorher als Vorschuss der Auslagen überwiesen.
    Diesen Betrag habe ich erst einmal als "Sonstige Erträge" (Konto 2700) verbucht, weil ich nicht richtig wusste, wohin damit (bisher habe ich bei anderen Tätigkeiten nur auf Provision gearbeitet und die 8510 genutzt).
    Nun ist mir klar, dass ich die Kosten nun irgendwie gegenrechnen muss aber wie mache ich das? Kann ich den kompletten Kram einfach unter Reisekosten (abgesehen von den Tankquittungen)? Oder schlüssele ich das richtig einzeln auf, d.h. Bewirtungskosten, Hotelkosten, etc. Ich habe aber sowohl dabei, als auch bei dem Ertragskonto Bauchschmerzen.


    Ich hoffe, es ist wirklich ein kleiner Sonderfall und ich habe nicht nur nen Brett vorm Kopf.


    1000 Dank für die Hilfe!

    Du solltest mal etwas mehr zum Sachverhalt sagen, Art und Umfang der Haupt-/-Nebentätigkeit, vertragliche Vereinbarungen etc. . Auf Anhieb hört sich das für mich wie ein ganz normales Leistungsverhältnis aufgrund tatsächlich erbrachter Leistungen plus pauschalierter Aufwandsabrechnung an. Also voll einkommen- und umsatzsteuerpflichtig.

    nein, in keinem Fall...es gibt keinen Vertrag...alles per Handschlag und es geht um ca. 20 Wochenenden pro Halbjahr...

    Hallo Zusammen,


    hab da noch mal eine Frage. Ich war früher nebenher als Trainer tätig (d.h. nicht selbständig). Nun werde ich dies in meine Selbständigkeit mit reinnehmen und stehe gerade bei der ersten Abrechnung vor einer Herausforderung :-)
    Ihr könnt Euch das so vorstellen, dass ich einen Beleg ausfülle, auf dem ich meine Aufwandsentschädigung geltend mache. Hier fülle ich die gefahrenen km aus (sind aktuell mit nem Leihwagen gefahren, weil das dienstliche Leasingsfahrzeug noch geliefert werden muss) und trage eine feste Pauschale pro Tag ein, den ich für den Verein tätig bin. Ich bekomme pro km 0,20 €. Diesen Beleg reiche ich ein und bekomme den Betrag dann überwiesen. Auf diesem Beleg werden keine Ust. ausgewiesen, weil der Verein damit wohl nicht arbeitet. Wie verbuche ich denn nun diese Einnahmen? Buche ich sie einfach als "Erlöse" und lasse aus dem Gesamtbetrag die 19% Ust. herausrechnen, weil ich ja nun mal Ust-pflichtig bin? Stehe gerade etwas auf dem Schlauch.


    1000 Dank schon mal!