Beiträge von wb49

    Moin!
    Ich bins nochmal,tut mir leid, wenn ich hier nerve...
    Wie gesagt, hatte ich den "Naturalunterhalt" angegeben, d.h. 8004€ sind anzusetzen. Nun fiel mir auf, dass die geleisteten Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung wohl mit 950€ eingegeben sind. So erhöht sich der Maximalbetrag auf 8954€. Vom Finanzamt wurde in der Antwortberechnung auf meinen Einspruch hin nur die Basis 8004€ zu Grunde gelegt. Lösche ich zum Test einmal diese 950€, so errechnet das Programm fast exakt den Erstattungsbetrag der Finanzverwaltung.
    Kann es sein, dass dieser Betrag vom Finanzamt nicht anerkannt oder übersehen wurde?
    Seltsam...
    mit besten Grüßen
    Wilfried B.

    Moin !
    Das Thema muß ich noch mal aufgreifen.
    Sowohl ein Steuerberater als auch der zuständige Finanzbeamte erklärten die Berechnung der Finanzverwaltung für korrekt. Meine Angaben in den Dialogfeldern hatten sie an Hand von entsprechenden Bildschirmkopien (snapshot) überprüft und auch keine Fehler festgestellt. Die Angaben in den zusätzlich beigelegten Formularausdrucken passten ebenfalls. Wie das WISO-Programm zu einer merklich höheren Erstattung kommt, ist beiden nicht nachvollziehbar.
    Laut Aussage des Finanzbeamten gäbe es gerade bei Steuererklärungen mittels WISO-Programm gehäuft Abweichungen wie beschrieben.
    So werde ich meinen Einspruch wohl zurücknehmen müssen.
    mit besten Grüßen
    Wilfried

    Moin !

    Seit Jahren benutze ich das WISO-Steuerprogramm. Meist stimmte die Vorausberechnung mit dem Bescheid des Finanzamtes in etwa überein. Aber nun ergeben sich eklatante Unterschiede. Erstmalig habe ich Unterhaltsaufwendungen für meinen Sohn (34 Jahre ) zum Ansatz gebracht. Dabei hatte ich in der entsprechenden Eingabemaske das Kästchen " Es soll Naturalunterhalt für alle im Haushalt lebenden berechtigten Personen angesetzt werden" markiert. Auch die geringfügigen Einkünfte meines Sohnes sind korrekt eingegeben worden.


    Nun ergibt der Vergleich der Programmberechnung mit dem Elster-Steuerbescheid folgende Differenzen:


    Finanzamt / Programm
    Unterhaltsaufwendungen: 0 / 6032
    Andere außergewöhnliche Belastungen: 5080 / 491
    Anerkannte agB vor zumutbarer Belastung: 491 / 491


    weiterhin:
    Beiträge und Spenden nach § 10b EStG : 0 / 60


    Dadurch reduziert sich die Steuererstattung um über 400€ gegenüber der Programmangabe.


    Wo liegt da der Haken?
    Auf meinen diesbezüglichen Einspruch sandte mir das Finanzamt die Berechnung mit eben dieser 5080€ als "Unterstützungsleistung" .
    Laut diesem Schreiben wurden die 60€ "Beiträge" durchaus anerkannt, warum dann die "0" in der Vergleichsübersicht?
    Gibt es eine unterschiedliche Rechenmethode zwischen "Unterhaltsaufwendungen" und "Andere außergewöhnliche Belastungen" ?


    Vorab schon mal vielen Dank für eine fachkundige Auskunft.


    Mit freundlichen Grüßen


    wb49