Beiträge von augur

    Hi,


    https://www.stuttgart.ihk24.de…tz_von_Reisekosten/676878

    https://taxfix.de/anleitungen/…nachtungskosten-absetzen/


    Ich hab mal mit den Begriffen von dir etwas gegoogelt und der letzte Link beschreibt das für mich sehr gut. Bei anderen wie dem oberen steht dazu nichts jedenfalls nicht für mich verständlich. Den Auszug aus Taxfix finde ich da wirklich griffig. Damit verstehe ich auch, warum ich diese Zahlungen nachversteuern muss wir ein Gehalt.


    Achtung bei der Übernachtungskostenpauschale:


    Laut Bundesfinanzministerium darfst du für das In- und Ausland nur tatsächlich angefallene Übernachtungskosten absetzen. Ausschließlich dein Arbeitgeber darf die Übernachtungskostenpauschale bei der Arbeitgebererstattung anwenden. Für auswärtige Übernachtungen in Deutschland beträgt diese Pauschale 20 Euro. Bei Übernachtungen während einer Dienstreise im Ausland fallen je nach Land und Region unterschiedliche Pauschalen an. Diese kannst du in der Übersicht für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten nachschlagen.

    Danke dir und viele Grüße,

    Nils

    DIe Übernachtungskosten sind doch nicht nachzuversteuern oder Fahrtkosten?

    Natürlich sind die das, falls Du mehr steuerfrei erstattet bekommst als gesetzlich zulässig.




    Das ist nicht die Frage, das weiss ich schon. Bei mir werden alle Angaben zu der Übernachtungspauschale von Wiso bzw. dem Finanzamt so wie von mir beschrieben verrechnet. Die Privatübernachtung wird somit komplett nachversteuert. Ist das so gewollt von der Abrechnung?

    Hi,


    ich hatte da schon angerufen, das wurde komplett automatisch bearbeitet. :-)


    So, nun habe ich aber eine inhaltliche Frage:

    Meine steuerfreien Erstattungen der Firma enthalten die private Übernachtungspauschale und Spesen. Das Finanzamt und mit der Einstellung auch Wiso rechnen aber nur die Verpflegungspauschale gegen Position 20.


    Fahrt- und Übernachtungskosten: 2000€

    Pauschale Verpflegung 2000€

    Erstattung (Position 20 Lohnsteuer): 4000€


    nachträglich als steuerpflichtiger Arbeitslohn: 2000€ Verpflegung - 4000€ Erstattung = 2000€ nachzuversteuern.


    DIe Übernachtungskosten sind doch nicht nachzuversteuern oder Fahrtkosten? Erfasst meine Firma da was falsch oder gehört das so, dass die Fahrten und Übernachtungen nachversteuert werden?


    Viele Grüße,

    Nils

    Hi,


    ist auf der Festsetzung nicht erwähnt, aber damit kommt es hin. Heißt aufgrund der 3 Monatsregel und anderen Dingen habe ich mehr zurückbekommen bei den Verpflegungsmehraufwendungen und muss diese Differenz nachversteuern. (das könnte auch bei der Prüfung des Bescheids mal als Hinweis erwähnt werden, wäre ich nie drauf gekommen).


    Ok, das hat mir sehr geholen. Jetzt muss ich schauen, warum es bei meiner Lohnsteuer so eklatant abweicht...mal sehen.


    Danke für die schnelle Hilfe!


    Viele Grüße,

    Nils

    Hi,


    ich habe ein Problem mit der Ermittlung von Reisekosten und "20. Steuerfreie Verpflegungszuschüsse bei Auswärtstätigkeit" aus der Lohnsteuererklärung. Das Problem ist auch 2007 schonmal hier beschrieben worden: Steuerfreie Verpflegungszuschüsse bei Auswärtstätigkeit


    Es scheint, als hätte ich folgendes Verhalten:


    Steuerbescheid

    Bruttolohn

    - 800 Auswärtstätigkeit

    - 500 Verpflegungsmehraufwände

    + 700 Steuerfreie Verpflegungszuschüsse

    = 600 Abzug vom Bruttolohn


    Wiso Rechnung

    Bruttolohn

    - 800 Auswärtstätigkeit

    - 500 Verpflegungsmehraufwände

    + 700 Steuerfreie Verpflegungszuschüsse

    - 800 Auswärtstätigkeit + 600 (Abzug von Oben)

    = 800 Abzug vom Bruttolohn


    In der Wiso-Berechnung sind die Abzüge somit zu hoch ausgewiesen. Interessanterweise passt auch die Berechnung auf der Kopie aus der Abgabe des Steuerbescheid nicht. Da wird die Summe nicht korrekt berechnet.


    Kann sich das jemand inhaltlich erklären (müsste ich ggf. noch Einspruch einlegen) oder ist das ein Fehler in Wiso. Derzeit Tippe ich auf Fehler in Wiso.


    Viele Grüße,

    Nils

    Um am Beispiel zu bleiben, welches bei mir einem sehr realistischen Szenario entspricht, ist die m.E. vollständig. Dort müsste ich bei einer 6-monatigen Beschäftigung mit durchgängigem Hotelaufenhalt von Mo-Fr für die letzten 3 Monate die von dem AG gezahlten vermeintlich steuerfreien VMA nachträglich versteuern, da es sich um eine Auswärtstätigkeit handelt? Korrekt, oder?


    Viele Grüße,
    Nils

    Moin,


    die"Aufrechnung" käme wirklich zustande, weil mein AG anscheinend die 3-Monatsregel nicht bei den steuerfrei ausgezahlten VMA vorher berücksichtigt hat. Auch dort scheint diese Regel zu gelten und kann somit andere Erstattungen komplett aufrechnen.


    Meinen Recherchen nach müsste bei einer durchgängigen Tätigkeit über 6 Monate (wie in meinem Beispiel) der AG die Monate Okt-Dez eigentlich versteuern oder die zu leistenden Beiträge selber übernehmen. Bei mir wurde aber alles steuerfrei ausgezahlt und in dem Beispiel würden sich die Monate wirklich gegeneinander aufgerechnet, da ich diese Monate nachträglich versteuern müsste. Die Steuerfreiheit ist auch dort auf 3 Monate begrenzt.


    Ich habe jetzt nun Glück, dass ich herausgefunden habe, dass die 3-Monatsregel nicht bei 2-tägigen Aufenthalt pro Woche gilt, weil diese nicht durchgängig sind. Daher kann ich beinahe alles ansetzen. Jetzt verstehe ich auch deinen Hinweis. Mir war bisher nur bewusst, dass 4 Wochen Pause die 3 Monate erneut starten lassen.


    Damit bleibt nun natürlich etwas über, jedoch würden sich die Monate wirklich aufrechnen, wenn ich dort nicht "Glück" hätte.


    Viele Grüße,
    Nils

    Das hab ich ja geschrieben. Wenn eine nicht in der Lohnsteuer verzeichnete Erstattung vorhanden ist, muss man diesen entfernen und dies eintragen. Ist alles in der Lohnsteuerbescheinigung enthalten kann dieser auf Standard bleiben. Somit muss man diesen nur anklicken, wenn etwas nicht auftaucht. Ggf. war dies etwas missverständlich formuliert. Entfernt man den Haken und trägt nichts ein kommt ein Fehler.

    So, ich bin das Thema mal anders angegangen und habe Infos zur steuerfreien Auszahlung von VMA recherchiert. Das von mir o.g. Beispiel ist anscheinend wirklich so, weil die roten Bereiche versteuert werden müssten aufgrund der 3-Monatsregel auch wenn der AG diese komplett auszahlt. Somit rechnen sich die beiden Zahlungen gegeneinander auf und entsprechen damit der aktuellen Gesetzgebung.


    Dabei ist mir aber auch in die Hände gefallen, dass die 3-Monatsregel nicht gilt, wenn man nur 1-2 Tage pro Woche an der Arbeitsstelle gearbeitet hat, da dies keine zusammenhängende Tätigkeit an einem Arbeitsort darstellt. Da dies bei mir der Fall war, kann ich sogar beinahe das gesamte Jahr angegeben, da ich mehrere Kunden parallel betreut habe und immer nur 2-Tage pro Woche an einer Arbeitsstelle war.


    Viele Grüße
    Nils

    Wie hast du denn eingetragen? Du musst die vollen Kosten einsetzen und davon gehen dann die Erstattungen des Arbeitgebers ab. Hast du unter Umständen vergessen, den Haken zu machen bei der Frage, ob die Erstattungen in der Lohnsteuerbescheinigung enthalten sind?

    Der Haken ist m.E. nur dafür gedacht, wenn der AG einer Erstattung gemacht hat, diese aber nicht in der Lohnsteuerbescheinigung auftaucht. Den Haken zu entfernen führt bei mir jedenfalls zu einem Fehler. Kämpfe auch gerade damit: In Lohnsteuerbescheinigung angegebene Verpflegungszuschüsse ignorieren

    Nein! Der Gesetzgeber beschränkt die Aufwendungen auf drei Monate, weil man danach davon ausgehen kann, dass man Wege gefunden hat, die Verpflegung ähnlich der zu Hause sicherzustellen. Die Begrenzung auf drei Monate bleibt.


    Dennoch: wenn du alle Reisen mit den korrekten Daten eingibst, muss etwas für dich übrig bleiben, wenn vom Arbeitgeber nicht alle Reisen ersetzt wurden. Es gilt immer: aufgewendete Kosten (einschließlich Pauschalen) im Zeitraum - Arbeitgebererstattungen = Werbungskosten.

    Hi,


    Also kann ich die vom AG übernommene Reisen ohne Begrenzung angeben? Bin nun etwas verwirrt. Wenn ich drei Monate gegeneinander aufrechne kommt 0 raus. Wenn ich alle vom AG übernommen Reisen angebe komme ich dort über die 3 Monatsgrenze. Da der AG aber 6 Monate bezahlt hat verschwinden meine 3 Monate vom Jahresanfang ja wieder.


    maulwurf23 : Der Einsatz war bei zwei verschiedenen Kunden, aber ohne 4 Wochen Pause zwischen den jeweiligen Kunden. Immer im Wechsel.




    Aus dem und anderen Threads im Forum ist klar ersichtlich, dass alle im Veranlagungszeitraum relevanten Besteuerungsmerkmale in diesem Zusammenhang einzugeben sind, um zu einem zutreffenden Ergebnis zu kommen. Man muss die Threads natürlich auch komplett durchlesen, auch wenn sie mal etwas länger sind. Auch ist die erweiterte Forumssuche zielführend.

    Ich habe diesen ganz durchgelesen, aber nach meinem Verständnis nichts endgültiges zur 3-Monatsregel gelesen. Nur, dass man alles erfassen muss. Heißt dies dann auch, dass ich meine 6 Monate, welche vom AG übernommen wurden, komplett angeben kann? Entschuldige, ist das erste mal, dass ich mich damit auseinandersetzen muss. Vielleicht hab ich es auch einfach nicht richtig verstanden bzw. gelesen.



    Viele Grüße,
    Nils

    Moin.


    ich mach mal ein Beispiel:


    Jan - Juni war ich in Hamburg ohne Reisekosten (weil in Wohnortnähe) -> 3 Monate werden beim FA angerechnet von 6 Monaten
    Juli - Dez war ich in München mit Reisekosten -> 6 Monate durch AG steuerfrei gezahlt


    In der Berechnung der Reisekosten werden die durch den AG gezahlten steuerfreien Erstattungen von den vom FA anzurechnenden abgezogen. Wenn ich nun auch für Juli - Dez nur 3 Monate ansetzen kann, würden mir die restlichen 3 Monate komplett die Erstattung vom Jan - März aufrechnen. Somit käme ich quasi auf 0 raus in der Steuererklärung. Und zudem wird der Erstattungsbetrag vom FA auch gegen die Reisekosten gerechnet. Das sieht man im Screenshot oben. Insbesondere, dass die Fahrkosten mit einbezogen werden finde ich aus meiner Sicht auffällig. Wenn ich stattdessen ins Büro gefahren wäre, würde dies ja nicht aufgerechnet werden.


    Reisekosten + Verpflegungsmehraufwendung - vom FA erstattete Verpflegungsmehraufwendungen = berücksichtigter Betrag



    --> Kann ich dort dann die vollen 6 Monate für Juli - Dez angeben, damit keine Aufrechnung stattfindet?


    Viele Grüße,
    Nils

    Konnte es mir nun doch selber beantworten: Lohnsteuerbescheinigung Zeile 20 - steuerfreie Verpflegungszuschüsse - Verpflegungsmehraufwand - steuerfreie Erstattungen Arbeitgeber


    :-) Da muss ich wohl mal alles abtippen.


    Was ich aber noch nicht gefunden habe... muss ich bei der Erstattung, welche ja länger als die 3 Monate lief, diese auch auf 3 Monate begrenzen. Damit würde ja weiterhin der Betrag in der Lohnsteuerbescheinigung Zeile 20 meine Reisekosten stark mindern. Oder kann ich dort dann das gesamte Jahr dagegen rechnen?


    Viele Grüße,
    Nils

    Moin,


    ich habe bei meinem AG, dass ich Reisen in einer gewissen Nähe zu meinem Wohnort nicht erstattet bekomme. Ich habe diese nun bei "Reisekosten" erfasst, jedoch verrechnet das Programm diese mit den in der Lohnsteuerbescheinigung angegebenen Verpflegungszuschüssen, welche ich für alle anderen Reisen bekommen habe.


    Da die beiden Erstattungen nichts miteinander zu tun haben, müsste dies doch getrennt werden können. Zudem erhalte ich ja bei meinem AG für das gesamte Jahr eine Erstattung, bei der Lohnsteuer aber nur eine Berücksichtigung der ersten 3 Monate. Somit würde mir die Erstattung für das gesamte Jahr die der ersten 3 Monate beinahe komplett auffressen.


    Gibt es einen einfachen Weg dies abzuschalten oder muss die gesetzlich so sein?


    Viele Grüße,
    Nils

    Hi.


    Ich erstelle gerade meine Lohnsteuerabrechnung 2014 und versuche die beitragspflichten Einnahmen zur Riester-Rente anzugeben. Dafür habe ich aus der Meldung zur Sozialversicherung den Betrag unter "Entgeld" eingetragen. Dabei erscheint bei mir die Meldung "Beitragsbemessungsgrenze erreicht" und das Eingabefeld wird wieder gelöscht. Auf der Meldung habe ich aber keine anderen Beträge, welche ich eingeben könnte. Daher vermute ich, dass ich entweder das falsche Eintrage oder ich die obere Grenze eintragen muss? Kann mir da jemand einen Tipp geben.


    Viele Grüße,
    Nils