Beiträge von techpoint

    Nun würde ich gerne die Steuern berechnen, um Rückstellungen eintragen zu können. Ist es korrekt, dass der Unternehmer keinerlei Funktionen enthält, um ausgehend vom Jahresüberschuss die Gewerbe- und Körperschaftssteuer einer GmbH zu berechnen? (Und dementsprechend nebenbei bemerkt auch keine Gewerbesteuer/Körperschaftssteuererklärungen ausgeben kann?)


    Was ist denn dann das sinnvollste Vorgehen für die Steuerberechnung? Mit dem Jahresüberschuss aus Unternehmer die Steuern extern (wo macht ihr das?) berechnen, dann einbuchen, dann alles neu berechnen und die End-Bilanz ausgeben lassen?


    (Nebenbei: Ist es korrekt dass der Unternehmer auch keine E-Bilanzen übermitteln kann? Und, zweitens, dass man zwar die E-Bilanz in ein File ausgeben kann, um es auf ebilanzonline zu veröffentlichen, aber für das Jahr 2018 eigentlich die HGB-Taxonomie 6.1 erforderlich ist, die es im Unternehmer (noch) nicht gibt?

    Hi Nick,

    nimm für die Steuerberechnung entweder einen Online-Rechner, da gibt es diverse. Du kannst auch einen Buchungslauf machen, wenn du alles drin hast, und machst dann anschließend für die Rückstellungen einen separaten Buchungslauf. Wenn du das nicht möchtest, hast du noch die Möglichkeit mit SIcherung und Rückkopieren zu arbeiten.

    Bei der Abgabe der Steuererklärungen über Elsteronline hast du halt wieder das Problem, dass die EBilanz dort nicht übermitelt werden kann.
    Ich habe unsere gerade mit myebilanz.de abgegeben. Freies, sinnvolles Tool genau für diese Zwecke und gute Ergänzung zu Buhl.
    https://www.myebilanz.de/000-was-ist-myebilanz.php
    Du kannst dir die EBilanz aus Buhl als Excel-Datei ausgeben lassen, daraus eine CSV-Datei erstellen und diese bei myEbilanz importieren. Ist relativ simple. Wobei ich sagen muss, dass ich schon die 36 Euro für die Pro-Version gezahlt habe, das erleichtert die Sache, wenn man nicht mit ini-Dateisprache eingeben möchte.

    Ich habe mittlerweile ein anderes gutes, freies Programm zur E-Bilanzübermittlung gefunden.
    https://www.myebilanz.de/000-was-ist-myebilanz.php

    Guten Morgen!
    Vielen Dank für die Hinweise :thumbsup:
    chris808 dann mach ich das direkt über den Anzeiger
    @babuschka wenn ich über Buhl die E.Bilanz nicht mehr einreichen kann, macht es also keinen Sinn, die Tax.6 überhaupt zu updaten?

    edit Buhl Data wenn ich E-Bilanz für das Gesamte Wirtschaftsjahr (2017) auswähle und dies zwingend nur mit Tax.6 möglich ist, wäre DAS doch mal einen Hinweis in der Fehlerbeschreibung wert, nicht? Anstatt über "globale EInstellungen" in die Irre zu führen....

    Hallo in die Runde,
    auf den letzten Drücker wollte ich gerade die E-Bilanz 2017 über die Elster-Schnittstelle ans FInanzamt übermitteln. Das scheitert leider an der bzw. einer Fehlermedlung 610001002 .
    Im Detail wird mir das angezeigt:

    Das unter "Ende des Wirtschaftsjahres" angegebene Datum fällt in den Zeitraum nach dem 30. Dezember 2017.

    Wichtig:
    Der hier hinterlegte Wert sollte bei allen GCD-Angaben die sich auf eine Beginn/Ende - Periode beziehen verwendet werden.

    Bei Einreichung eines endgültigen Jahresabschlusses gilt zudem:

    Der Wert bei "Ende des Wirtschaftsjahres" muss dem Wert bei "Bilanzstichtag" entsprechen.
    Pfad zu Gliederungsposition: Stammdaten (Global Common Document)

    -> Informationen zum Bericht
    -> Angaben zur Berichtsperiode

    -> Ende des Wirtschaftsjahres


    Nun ja.... Ende des Wirtschaftsjahres/Bilanzstichtag ist natürlich der 31.12.2017 - oder übersehe ich da etwas?
    Taxonomie ist 5.4

    Ich habe Im Forum gesucht, aber zu dieser konkreten Problematik nichts finden können.

    Moin,

    beides ist üblich und möglich (Kalender- oder Arbeitstage) , man/frau sollte nur bei einer der beiden Methoden bleiben :)


    Viele Grüße
    Maulwurf

    Lt des oben verlinkten

    https://update1.buhl-data.com/…ntrag/Lohnfortzahlung.pdf


    ist bei Gehaltsabrechnungen nur die Verrechnung auf Basis von Kalendertagen möglich. :wacko:


    Und das ist schon mal die erste Hürde bei der Erstellung von Gehaltsabrechnungen einer Kollegin, die länger als 6 Wochen krank war.

    Die zweite Hürde: Die Krankschreibung ging vom 18.12.2017 bis 02.02.18. Die Jahresgrenze ist nicht das Problem, sondern dass die Lohnfortzahlung am 27.01. endet. Und zur Krönung hat uns diese Kollegin zum 15.02. verlassen, der Februar also nur halb abgerechnet.
    Damit treiben Lohn&Gehalt und ich uns an unsere Grenzen...


    Besonders die anteilige Gehaltsberechnung bekomme ich nicht eingestellt. Wie im PDF beschrieben, habe ich die Lohnart "Gehalt" bzgl den Erstattungen konfiguriert. Anschließend die Fahlzeit im Personalstammblatt der Kollegin eingetragen. Dann werde ich auch schon zur Gehaltsabrechnung weitergeleitet. Dort ist dann Schluss. Egal wie ich die Aufteilung mache, es kommt eine Fehlermeldung - siehe Screenshots von 4 Varianten.




    Kann mir jemand sagen, wo mein Fehler liegt?

    Du hast im USTVA-Formular die Zeilen 39 und 40? =O


    Zeile 41: Innergem. Lieferungen (§4 Nr.1 Buchstabe b UStG) an Abnehmer mit UST-IdNr.


    Für die ZM gibt es im Elster ein eigenes Formular - unter dem Formular für die USTVA und UST.


    edit: ich meine nicht Zeile sondern Feld - sorry wenn es da zu Missversändnissen kam

    Hallo life,


    fragst du konkret nach der Zeile im UST-Formular?


    Wenn du an eine Firma in Österreich lieferst, die dir ihre UST-ID übermittelt hat und du sie geprüft hast, und somit die Bedingungen für das "Reverse-Charge"-Verfahren erfüllt sind, trägst du den Rechnungsbetrag (Brutto=Netto) - oder die Summe der Rechnungen dieser Art - in Zeile 41 des Elster-Formulars ein.


    Nach Abgabe der USTVA musst dann eine ZM - also eine zusammenfassende Meldung - übermitteln. Dort trägst du die UST-ID des Empfängers/der Empfänger ein, den Betrag/die jeweiligen Beträge und dann - so vermute(!) ich mal - hakst du "L" an, also "innergem. Leistungen".


    War es das, was du wissen wolltest?


    BG

    Verstehe ich nicht ganz - in jeder Buchhaltung gibt es die Sammelkonten, die eigentlich nur aktiviert zu werden brauchen, dann hat man doch die Personenkonten (SKR 03 und SKR 04 #10000ff für Kunden und #70000ff für Lieferanten)

    Wie bereits geschrieben, buchen wir ohne Personenkonten, da wir Onlinehändler sind und die Anzahl der Kunden nicht als Kreditoren zu erfassen wäre...

    Könnte. Eine andere Ursache könnte auch ein fehlender Umsatzsteuerschlüssel in der Exportdatei sein. Möglicherweise hat auch der Steuerberater das Konto #1411 nicht in seiner Datei, so dass überhaupt nicht zugeordnet wird (da kein SKR 03-Konto, hier ist #1410 das richtige).

    Ne, daran liegt es nicht. Es sind alle Buchungen, die an #8125 gehen, von verschiedenen Forderungskonten. Den Umsatzsteuerschlüssel würde ich auch ausschließen. Zum einen, weil der eigentlich immer hinterlegt ist und zum anderen, weil der STB explizit sagte, Datev motzt wegen der fehlenden UST-ID.


    Ich habe mittlerweile noch etwas anderes versucht: Ich habe eine neuen Import erstellt, der die Spalte UST-ID enthält und die Warenwirtschaftsexportdatei dementsprechend ebenfalls konfiguriert. Ich warte noch auf Rückmeldung vom STB, ob der so erstellte Datev-Satz verarbeitet werden konnte...

    Hi!
    Hier noch ein Alternativvorschlag, warum der STB die UST-ID im Buchungstext haben möchte.


    Habe gerade mit unserem STB telefoniert, wegen eines ähnlichen Problems (das ich in einem anderen Thread schon dargestellt habe Fehler: Daten an Datev (Steuerberater) übergeben).


    Weil wir keine Debitoren- und Kreditorenkonten benutzen (Buchhaltung professional), werden in der Stapelverarbeitung des Datev-Imports beim STB für Buchungen gegen das SKR03-Konto #8125 innergem. Umsätze Fehlermeldung provoziert. Der STB kann dann aber die UST-ID manuell nachtragen und die Stapelverarbeitung abschließen.


    Wenn die UST-ID nun im Buchungstext steht, muss der STB nicht nachfragen sondern kann sie einfach ablesen.

    Sicher, da kein OP-geführtes Konto. Aber kann es sein, dass DATEV hier ein OP-geführtes Konto erwartet, um entsprechende Zuordnungen zu haben? Es kann ja sein, dass in DATEV diese Konten Beschränkungen unterliegen oder dein Steuerberater die Konten 1410 bzw. 1610 den Konten 1400 bzw. 1600 zuordnet.

    Danke erstmal :-)
    Du meinst, dass es an der Kombination bzw. Buchungssatz #1411(o.ä.) an #8125 liegt?


    Denn nichtsdestotrotz liegt bei diesem Konto ja unser Problem bei der Übermittlung.

    Hi Abteilung Büro/Anne,


    für mich liest es sich so, als ob du das Konto nicht "tief" genug gegliedert hast. (sieh mal meinen Screenshot mit der Gliederungszuordnung des Konto)


    Wobei ich mich bei nochmaligem Durchlesen deines Posts frage, ob du Konto 3980 oder 3960 meinst, das in der Bilanz falsch auftaucht. Denn das Konto 3960 ist kein Bilanzkonto. Dort landet das Konto 7140 bzw. 3980 Bestand, gegen das du Bestandsveränderungen buchst.


    BG

    Hallo techpoint,


    auf welche Konten bucht Ihr denn dann? Für (SKR 03) #1400 und #1600 verlangt DATEV Personenkonten.

    Hi!
    Wir buchen gegen diverse 14er Unterkonten (#1410, 1411 etc.), da wir mehrere Absatzwege und dementsprechende Forderungskonten darauf ausgerichtet haben.


    Diesbezüglich macht uns Datev auch keine Probleme.


    Ich würde halt ungern dazu übergehen, bei den Paar Geschäftsvorfällen mit #8125 nun Kreditoren-Buchung einzuführen...



    hallo,
    auch schon einmal, neben "ansehen" versucht zu buchen, und hier das richtige Konto zu verwenden?
    Die USt-ID-abfrage erscheint erst bei Eingabe des entsprechenden Kto.
    Siehe Bild im Anhang.


    Diese Buchung wurde mit dem Modul EÜR vom Steuersparbuch gemacht. Warum sollte es dann die teurere Software nicht beherrschen?

    Natürlich haben wir uns das nicht nur angesehen. Mit "angesehen" meine ich ausführlich rumprobieren bis tief in die Parameter und Edition.


    An sich wäre das von Ihnen Beschriebene genau so etwas, was ich bräuchte. Eine grundsätzliche Auswahl zu Beginn - ähnlich zur Kontenrahmen-Wahl oder Rechtsform - ob man mit Personenkonten bucht oder nicht. Wenn nicht, dass dann in der Buchungsmaske bei so Datev-essentiellen Geschäftsvorfällen besondere Felder wie z.B. die UST-ID erscheinen.

    Normalerweise gibt man die bei den Stammdaten des Kunden und Lieferanten ein

    Also über Kreditoren/Debitoren-Konten?
    Die führen wir in der Buchhaltung nicht. Das wickeln wir über eine separate Warenwirtschaft und Verkaufsprogramm ab. Die Buhl-Software nutzen wir tatsächlich nur für die FiBu.


    Gibt es eine andere Möglichkeit, die ID bzw. ein ID-Feld in die Buchungsmaske der Geschäftsvorfälle zu implementieren?

    Unsere Firma betreibt Online-Handel über eine große internationale Handelsplattform.
    Bisher geschah das nur innerhalb Deutschlands.


    Nun hat das Handelsunternhemen unsere Waren in Distributionslager ins europ. Ausland verlagert und der Versand erfolgt von dort sowohl an Kunden in Deutschland als auch in andere europäische Länder. Gemäß Umsatzsteuergesetz §3 müssen wir daher die ausländische Umsatzsteuer ausweisen und, unter Verwendung einer ausl. UST-ID, in das Land abführen, aus dem die Lieferung erfolgt. Ein solches Land ist bspw. Polen - mit einem Mehrwertsteuersatz von 23%.


    Nun stellt sich uns die Frage, ob wir diese Geschäftsvorfälle mit Buhl Buchhaltung professional verbuchen können. Einen passenden - oder variablen - Steuerschlüssel finde ich im Programm nicht vorgehalten.


    Edit: unter Buchhaltung>Parameter>Sonstige>Umsatzsteuer kann ich passende Steuerschlüssel konfigurieren und mit entsprechenden Konten verknüpfen. Bleibt nur noch die Frage, was die Datev-Schnittstelle (des Steuerberater) damit anfangen kann...

    Unser Steuerberater hat ähnliches moniert.
    Bei Buchungen über das Konto (SKR03) "Steuerfreie innergem. Lieferungen" mit "Steuerschlüssel 11 EU Umsatzsteuer mit ID-Nr." würde sein Programm einen Fehler anzeigen und die Buchung nicht übernehmen, da die UST-ID des Abnehmers nicht übermittelt wird.


    Wenn ich mir die Eingabemaske des Programms "Buchhaltung professional" ansehe, wüsste ich nicht, wo ich diese UST-ID eingeben soll!?
    Stellt sich also die Frage, wie ich das Problem lösen kann.
    Kann mir da jemand weiter helfen?