Beiträge von talberg

    Ist das Kind annähernd gleichwertig in den beiden Haushalten der geschiedenen Eltern aufgenommen, können die Eltern- unabhängig davon, an wen das Kindergeld ausgezahlt wird - untereinander bestimmen, wer den Entlastungsbetrag bekommt. Ohne Bestimmung wird der Entlastungsbetrag bei demjenigen berücksichtigt, an den das Kindergeld ausbezahlt wird. ( BGH-Urteil v.28.4.2010 III R 79/08, BStBl. II 2011 S.30


    Eine Aufteilung des Freibetrags oder eine einvernehmliche Übertragung zwischen den Elternteilen ist nicht möglich.

    Besonders bei Lebensversicherungen mit Kapitalauszahlung ist der Sonderausgabenabzug an bestimmte Bedingungen geknüpft. Erfüllt Ihr Vertrag diese Voraussetzungen, ist Ihnen ein weiterer Steuervorteil sicher: Die spätere Kapitalauszahlung ist in voller Höhe steuerfrei


    Das sind die Voraussetzungen für den Sonderausgabenabzug: Die Beiträge müssen laufend gezahlt werden, und zwar für mindestens 5 Jahre.


    Liegt das bei Ihnen vor ?

    Eventuell liegt in Fehler vor. Die Nummer 7 der Leistungsmitteilung betrifft Verträge nach 2005.

    So wie es aussieht, wurden die von Ihnen ermittelten tatsächlichen Fahrzeugkosten in Höhe von 0,74 € pro km nicht anerkannt, sondern es wurde vom FA die Pauschale von 0 ,60 € angesetzt. Das ist alles. Das hätten Sie gleich schreiben können. Man sieht doch die Abweichungen.

    Wenn es ausschließlich um Werbungskosten (Fahrten zur 1.Tätigkeitsstätte) geht, warum verwenden Sie dann immer wieder Begriffe, welche nur im Zusammenhang mit Außergewöhnlichen Belastungen vorkommen ?

    Das wären: Privatfahrten, 3000 km Pauschale, oder warum bringen Sie überhaupt immer wieder die außergewöhnlichen Belastungen ins Spiel ?


    Wiso gibt doch bestimmt auch Steuerwissen mit. Einfach mal durchlesen.


    Die absetzbaren Fahrtkosten (Fahrten zur 1.Tätigkeitsstätte) Werbungskosten

    Entfernungspauschale oder tatsächliche Fahrtkosten

    Behinderte Menschen können statt der Entfernungspauschale folgende Fahrtkosten für den Weg von der Wohnung zur ersten Tätigkeitsstätte absetzen:

    • bei Fahrt mit dem eigenen oder zur Nutzung überlassenen Pkw je gefahrenen Kilometer (also Hin- und Rückfahrt)

    Sie scheinen die Antworten überhaupt nicht zu lesen. Bei außergewöhnlichen Belastungen gibt's nur die 30 Cent.



    Mit dem Pkw: ohne Einzelnachweis 900,– € absetzen


    Bei einem GdB von mindestens 80 oder von 70 mit Merkzeichen »G« können Sie Ihre unvermeidbaren behinderungsbedingten Fahrten in »angemessenem« Umfang mit der Reisekostenpauschale von 0,30 € pro Kilometer ansetzen. Höhere tatsächliche Kosten pro Kilometer dürfen Sie nicht geltend machen.

    Die von Ihnen gefahrenen Kilometer müssen Sie dem Finanzamt gegenüber grundsätzlich nachweisen oder glaubhaft machen. Aus Vereinfachungsgründen geht Ihr Finanzamt ohne Nachweis der einzelnen Fahrten davon aus, dass Sie 3000 km behinderungsbedingte Fahrten pro Jahr haben (R 33.4 Abs. 4 Satz 1 EStR 2012). Damit können Sie grundsätzlich Fahrtkosten in Höhe von 900,– € ansetzen. Rechnen Sie aber damit, dass Sie dem Finanzbeamten glaubhaft machen müssen, dass Sie tatsächlich eine Fahrleistung in dieser Höhe gehabt haben.

    Hallo Potsdamer, Ihnen ist bekannt, dass Sie einen Teil Ihrer Reisekosten bei außergewöhnlichen Belastungen eintragen ? Und dort gibt's die ?zumutbare Eigenbelastung und es wird mit 30 Cent abgerechnet.

    Ich habe die 3000 km angegeben und meine Tatsächlichen Fahrzeugkosten (0,74€) für die tägliche Fahrt zur Arbeit Hin und Zurück. Jetzt hat das Finanzamt aber nur 0,30 € für jeden gefahrenen Km anerkannt und das ist meiner Meinung nach falsch.


    Anscheinend hat er seine tatsächlichen Fahrzeugkosten ausgerechnet.

    Möglichkeit zur Privatnutzung reicht bereits aus

    Überlässt der Arbeitgeber Ihnen einen Firmenwagen auch zur privaten Nutzung, müssen Sie hierfür einen steuerpflichtigen Vorteil versteuern. Das gilt nach neuer BFH-Rechtsprechung unabhängig davon, ob und in welchem Umfang Sie den Firmenwagen tatsächlich privat nutzen. Allein die Möglichkeit zur Privatnutzung begründet bereits den steuerpflichtigen Vorteil (BFH-Urteil vom 21.3.2013, VI R 31/10, BStBl. 2013 II S. 700). Entnommen aus Steuertipps.