Beiträge von Bushaltestelle

    Hallo Tanja,


    ich kann dir vielleicht in Ansätzen helfen. Ich gehe davon aus, dass du bei der Hinterlegung KUG nach dieser Anleitung KUG vorgegangen bist. Zum Erfassen eines Zuschusses zum KUG ist dieser Anleitung Zuschuss KUG zu folgen.

    Ist beides hinterlegt, musst du in der Brutto-Lohnerfassung die entsprechenden Werte manuell eintragen. Also Einfügen Lohnart, die du zuvor hinterlegt hast und Eintragung des entsprechenden Betrags. Den Betrag selbst musst du errechnen. Hierzu verwendest du rechts unter dem Reiter Lohnkonto die Angaben aus den Feldern Kurzarbeitergeld Kug. Dort findest du sowohl die Werte für Soll- und Ist-Entgelt als auch die Differenz von Soll und Ist-Entgelt. Direkt unter diesem Feld steht bereits das fiktive Arbeitsentgelt (hier die Bezeichnung "Bruttobezüge fiktiv") => das sind dann bereits die 80% aus Differenz Soll-/Istentgelt. Hiervon musst du nur noch den weiter unten stehenden Betrag Kug ("Auszahlung") abziehen und erhältst damit die Obergrenze des beitragsfreien Zuschusses.

    Allerdings kann es, soweit ich das verstehe, aufgrund der Beitragsfreiheit der Lohnart "Zuschuss KUG < 80%" u.U. dazu kommen, dass bei einzelnen MA der Auszahlungsbetrag höher liegt, als ohne Kurzarbeit in den Monaten zuvor. Daher nach Verlassen der Lohnerfassung im Abrechnungsmonat kontrollieren und ggf. den Zuschussbetrag schrittweise anpassen.

    Herzlichen Dank,

    dann passt das so.


    Leider habe ich noch eine weitere Frage bzgl. Zuschuss zum Kurzarbeitergeld:

    Die Höhe des beitragsfreien Zuschusses bemisst sich ja anhand des fiktiven Arbeitsentgelts (= 80% aus Differenz Soll-/Ist-Entgelt) unter Abzug KUG (inkl. KUG-Krank).

    Bei Fehlzeit 8.1 wird unter Lohnkonto bei "Bruttobezüge fiktiv ungekürzt BBG" das fiktive Arbeitsentgelt niedriger als 80% der Differenz zw. Soll-/Ist-Entgelt ermittelt.

    Ist in diesem Fall zur korrekten Hinterlegung eines beitragsfreien Zuschusses dennoch als Grenze ein fiktives Arbeitsentgelt in Höhe von tatsächlich 80% zu Grunde zu legen oder der im Lohnkonto automatisch ausgewiesene Betrag unter "Bruttobezüge fiktiv ungekürzt BBG" und damit darüber hinaus gehende Zuschusshöhe mit Lohnart beitragspflichtig zu berechnen?

    Ich hoffe, jemand kann hier Hilfestellung geben, das ist leider ein etwas komplexeres Thema. Vielen Dank im Voraus.

    Hallo,

    ich habe bzgl. Berechnung Kug eine Frage und hoffe, mir kann jemand einen Hinweis geben.


    Nach Upgrade auf Lohn+Gehalt Professionell (Built 20.0.6243) habe ich die Angaben zu Kurzarbeitergeld entsprechend Anleitung KUG eingetragen und hinterlegt. Bei der Erfassung Lohnabrechnung wird unter Lohnkonto jedoch nur dann KUG errechnet, wenn bei der abzurechnenden Lohnart Gehalt der entsprechende Faktor aus dem Quotienten der Ist- und Sollstunden eingetragen wird. Beispiel für aktuellen Monat:


    Eintragung unter "Vorgaben":
    Normal-Stunden: 20

    Sollstunden: 140

    => Quotient: 14,28


    Lohnart: 100

    Bezeichnung: Gehalt

    Veranlagte BG:

    Veranlagte GTS:

    Menge: 1

    Betrag: 3.400

    Faktor: 14,28

    Ges. Betrag: 485,52

    => Unter Reiter "Lohnkonto" erfolgt Berechnung KUG und Ausweisung Leistungssatz, Auszahlungsbetrag etc.


    Sofern jedoch bei Faktor der Eintrag mit 100,00 erfolgt, bleibt im Beispiel Ges.betrag bei 3.400

    => Unter "Lohnkonto" erfolgt Hinweis Datensatzstatus:

    "Das Kug Ist- und Soll-Entgelt ist identisch oder das Ist-Entgelt ist größer als das Soll-Entgelt. Damit wird kein Kug für den Mitarbeiter berechnet. Wenn der Arbeitnehmer keine Kurzarbeit hatte, entfernen Sie bitte den Zeitraum aus dem Mitarbeiter."


    Sofern jedoch im Beispiel Faktor 14,28 beibehalten wird und damit der Bruttobezug als Ges.Betrag 458,52 erfolgt unter Datensatzstatus der Hinweis:
    "Der Mitarbeiter liegt anhand des vorgegebenen Entgelts innerhalb des Übergangsbereichs. das Aktivieren des Kennzeichens für den Übergangbereich sollte geprüft werden."


    Ist nun der gewählte Ansatz, den Ges.Betrag durch manuelle Berechnung des Quotienten und Eintragung des Faktors zu ermitteln richtig oder habe ich etwas übersehen? Muss dann beim jeweiligen Mitarbeiter unter Abrechnungsvorgaben / SV Angaben bei "Kennzeichen Übergangsbereich" das Häkchen gesetzt werden?

    Sehr geehrter Herr Glag,

    ich könnte verstehen, wenn die technischen Hürden zur Implementierung zu hoch wären (was ich allerdings etwas überraschend finden würde) oder eine Umsetzung in den Standardversionen innerhalb kurzer Zeit nicht umsetzbar ist. Dann sollte man dies allerdings auch so kommunizieren. Im Gesamtkontext der aktuellen Situation jedoch auf eine berechtigte Anregung eine solche Antwort zu geben, verschlägt mir ehrlich gesagt die Sprache...

    Bei derzeit noch gültigem Zertifikat (Ablauffrist in 6 Wochen) habe ich aus dem Programm heraus exakt nach Leitfaden Pkt. 3.1 ("Schritt für Schritt Anleitung" unter https://update1.buhl-data.com/…Zertifizierungsantrag.pdf) die Beantragung eines Folgeantrags angestoßen. Zum Ende des Vorgangs startet jedoch entgegen der Anleitung ein Druckdialog und erfolgt die Erstellung eines Zertifikatsantrags wie bei erstmaliger Antragstellung????

    Die sofortige automatisch generierte mail-Antwort des TrustCenters weist auf einen papiergebundenen Antrag hin und lautet:

    Wir haben Ihren papiergebundenen Online-Antrag auf Zertifizierung unter der AuftragsnummerXXXXXXXXXXXXXX gespeichert. Bitte informieren Sie sich unter dem folgenden Link über den aktuellen Stand Ihres Antrag.

    Kann jemand erklären, was jetzt genau beantragt wurde (Folgeantrag oder Neuantrag)? Über den angegebenen link kann ich beim TrustCenter noch keine Informationen einsehen.

    Folgende Situation:

    MA mit Eintrittsdatum 01.10. (Erstbeschäftigung / Berufsanfänger und von daher keine Vortragswerte; Beitragsgruppenschlüssel 1111, Personengruppe 101) erhält wie alle anderen MA Weihnachtsgeld als Einmalbezug. In Lohnerfassung wird für alle MA neben Gehalt mit Lohnart 100 der Einmalbezug mit Lohnart 510 eingetragen. Für alle MA erfolgt durch das Programm die Berechnung der Lohnsteuer und SV Abzüge unter Berücksichtigung Gehalt sowie Einmalbezug. Bei dem neu eingestelltem MA werden jedoch lediglich bei SV Beiträgen sowohl Gehalt als auch Einmalbezug berücksichtigt. Bei Lohnsteuer, Ki.steuer, Sol.zuschlag erfolgt für den Einmalbezug kein Abzug (Wert = 0,00).

    Steuerklasse ist bei allen MA 1 oder 3. Steuervorgaben über ELSTAM, turnusmäßig vor Erfassung abgerufen (ohne Änderung)

    Hängt das nun mit Grundfreibetrag zusammen oder habe ich etwas übersehen?

    Vielen Dank für Hinweise

    Update eingespielt und Übertragung Beitragsnachweise (Abrufen Nachrichten Einzugstellen) ausprobiert. Ergebnis:
    "PKCS#7 Es konnte kein Trust Center Zertifikat für Ihr Zertifikat gefunden werden. Das Trust Center Zertifikat bürgt für die Echtheit Ihres Zertifikats und wird Ihrem Zertifikat beigelegt"
    Funktioniert offensichtlich auch weiterhin nicht......

    Hallo, ich hoffe jemand hat eine "einfache" Lösung parat. Folgende Sachlage:
    Lohnbuchhaltung erfolgt mit Lohn+Gehalt Vers. 15.0.5107 (O4U). Nach gestriger Aufforderungsmail erfolgte Abruf der ELSTAM Daten. Im Ergebnis wurde rückwirkend ab 01.04. eine Angestellte in LStKl VI eingestuft, was für entsprechende Abzüge aufgrund Rückforderungen im aktuellen Monat mit sich brächte. Die AN ist seit 02/2015 bei uns vollzeitbeschäftigt. Wir sind Hauptarbeitgeber. Nach Rückfrage beim zuständigen FA erhielt die MA die Auskunft, dass der vorherige AG zwecks einer Nachzahlung für April eine Anmeldung vorgenommen hatte - und zwar entsprechend meiner Befürchtung als Hauptarbeitgeber. Somit erfolgte bei ELSTAM automatisch die Einstufung bei uns als Nebenbeschäftigung...... Offensichtlich kommt so etwas immer wieder mal vor, dies war zumindest die telefonische Auskunft der ELSTAM Hotline bzw. ist im dortigen Forum auch nachzuvollziehen. Die einzige Lösung sei demnach eine Ab- und Neuanmeldung vorzunehmen. Nach Rücksprache mit dem BUHL-Support kann dies jedoch noch nur dadurch per Software erzwungen werden, indem ein Austritt bspw. im laufenden Monat erfasst und zum nächsten Kalendertag ein Wiedereintritt in Form eines neuen Beschäftigungsbeginns angelegt wird. Das hat jedoch alle möglichen Ab- und Anmeldungen (SV Meldung) zur Folge, die aufgrund Pflichtversicherung in Versorgungswerk auch noch separat manuell erstellt werden müssen. Zudem könnte ich ja erst bei erfolgreicher Rückmeldung aus ELSTAM sehen, ob die Gültigkeitsdauer der rückgemeldeten Daten eine Korrektur der Monate ab April ermöglicht...
    Ich wäre dankbar, wenn mir jemand Hilfestellung geben könnte oder Tipps zur Vereinfachung hat.


    Vielen Dank

    Hallo,
    die Arbeitnehmer sind ja bereits angemeldet, nämlich über das ElsterFormular. Da haben Pavel und ich und sicher noch viele andere jetzt die ELStAM drin.
    Eine Neuanmeldung funktioniert nicht, die Arbeitnehmer sind ja bereits angemeldet. Will man also über Lohn und Gehalt die ELStAM abrufen, bekommt man nach ein paar Tagen die Nachricht, dass keine Daten zum Abruf bereit stehen, da die Arbeitnehmer bereits angemeldet sind und die ELStAM abgerufen wurden (so zumindest bei mir). Somit funktioniert ja das Zertifikat. Ärgerlich ist ja, dass die Datei mit den ELStAM auf dem PC (zumindest für ElsterFormular) hinterlegt ist. Man kann sie nur nicht in Lohn und Gehalt integrieren. Zumindest bin ich bis heute noch nicht dahinter gekommen, wie es geht.
    Eine andere Möglichkeit wäre beim Finanzamt eine erneute Bereitstellung der ELStAM zu beantragen (https://www.elster.de/arbeitg_elstam.php Punkt 6.3, 4.). Wenn es bis Montag keine Lösung gibt, hoffe ich, dass das Finanzamt weiterhelfen kann.
    Einen schönen Tag,
    Katharina


    Hallo
    ich stehe eigentlich vor dem gleichen Problem. Eventuell bestände jedoch eine Lösung darin, die Arbeitnehmer über ELSTER Formular für ELSTAM zum Monatsende abzumelden und anschließend über die ELSTAM Funktion der WISO Suite mit dem nächsten Monat wieder anzumelden? Evtl. kann der Support ja ein Feedback geben?