Beiträge von babuschka

    Ob dieser Vorschlag hier so zahlreiche Zustimmung finden wird, um umgesetzt zu werden? Wenn ich mir die Nachrichten und Stellungnahmen im Netz ansehen, gibt es immer noch sehr wenige Wechsler! Du gehörst noch zu einer Minderheit. Meine Verträge kann ich immer noch recht gut übersehen.

    Und was ist daran in deinen Augen "Verarsche"????


    Willst du dich hier künstlich aufregen oder was bemängelst du hier konkret? Nur weil auf eine Funktion hingewiesen wird, die du vielleicht schon hast? Das ist dann eine fehlerhafte Information, aber doch keine "Verarsche"! Die würde nur dann vorliegen, wenn die Funktion nicht vorhanden wäre trotz Angabe hier.

    Ja - da die schon seit Jahren mit den Abweichungen so ist, solltest du einmal die Bescheide Jahr für Jahr vergleichen - irgendwann hast du möglicherweise die Erstattungen noch nicht berücksichtigt und dies zieht sich dann vielleicht durch.

    Ausserdem müsste in den Erläuterungen am Schluss ein Satz dazu stehen, sofern von den erklärten Beträgen abgewichen wird. Die Erläuterungen muss man aber schon lesen (auch wenn es "trockene" Materie ist)

    Als Betriebsrentner bezieht man je nach Rentenart ja auch Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit. Ganz ausschließen würde ich einzelne Werbungskosten nicht - aber diese müssen sehr gut begründet werden.

    Bei den Fahrtkosten sehe ich die Fahrten zum Arzt etc. als möglich an.

    Du hast doch einen Bescheid, damit ist eine Korrektur über eine berichtigte Erklärung nicht mehr möglich.

    Antrag auf schlichte Änderung dürfte hier auch nicht möglich sein, denn du hast den Fehler gemacht, nicht das Finanzamt. Versuchen kannst du es - aber ich würde hilfsweise dann auch gleich Einspruch einlegen mit dem Hinweis auf Versehen deinerseits.

    Ob das FA dem dann nachgibt, kann ich nicht beurteilen.

    Für eine monatliche Berechnung wegen der UStVA kannst du auf die Vorjahreszahlen referieren (also Gesamtkosten Vorjahr geteilt durch 12), musst aber am Jahresende dann noch eine Korrektur für die "echten" Zahlen des Jahres machen.

    Die Buchungen sehen für mich gut aus.

    Es gehört aber nicht in die Abrechnung der WEG! Das sind Einnahmen, die dem einzelnen Eigentümer gehören und haben in der EÜR der WEG nichts zu suchen. Das wäre m. E. ein Fehler, denn der Steuerberater müsste diese ja auch aus der EÜR für die WEG eliminieren, weil sie in der Feststellungserklärung nichts zu suchen haben (es sind auch keine Sondereinnahmen).

    Ich habe mir diese Diskussion bislang angesehen, ohne mich einzumischen.


    basic19

    du verwechselst den Anspruch auf Rente (den deine Schwiegermutter sicher hat, das bestreitet auch nesciens nich) mit deinem Anspruch, Unterhaltsleistungen über diese Rente hinaus in der Einkommensteuer steuermindernd geltend zu machen! Und für Letzteres gelten nun einmal andere Regelungen als für die Gewährung der Rente - das sind zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte.


    Unterhaltszahlungen als aussergewöhnliche Belastung sind immer in Fällen wie deinem nur abziehbar, wenn die unterstützte Person entweder das reguläre Rentenalter in Deutschland erreicht hat oder aber du als Unterstützungleistender nachweisen kannst (auf Deutsch), dass die unterstützte Person nicht in der Lage ist, sich ganz oder teilweise selber zu unterhalten. Und dann ist auch eine "leichte" Tätigkeit zumutbar, es wird nicht auf den erlernten Beruf beschränkt. Dies ist generell so im deutschen Steuerrecht (Sozialversicherungsrecht ist etwas ganz anderes) und gilt auch für dich. Du willst in Deutschland Unterhaltszahlungen angerechnet bekommen, dann musst du auch die entsprechenden Nachweise bringen.


    Das hat nichts mit Ungerechtigkeit zu tun - auch wenn du es so empfindest. Du musst nun einmal zwischen Sozialversicherungsrecht (den Anspruch laut ukrainischem Recht) und dem Steuerrecht (deutsche Einkommensteuer) unterscheiden.

    Nachtrag: was willst du bei Crowdfunding (schreckliches Wort) als Lieferung erfassen? Geht es hier nicht eher um eine Leistung? Dann wäre doch eher 3125 zu wählen. Du solltest dich über das Wesen der einzelnen zu erfassenden Vorgänge klar werden - gerade bei Fragen zur Umsatzsteuer/Vorsteuer ist es sehr wichtig, ganz genau zwischen Lieferungen (physische Vorgänge) und Leistungen (Beratungen uws.) zu unterscheiden. Daran hängt nämlich unter Umständen auch die Frage, ob das Ganze in Deutschland der "normalen" deutschen Umsatzsteuer unterliegt oder eben als innergemeinschaftlich zu beurteilen ist (oder auch Drittlandsbezug hat).

    Zunächst: in allen Programmen, die ich nutze (einschließlich der EÜR im Steuersparbuch) kann man den Buchungstext frei wählen! Es gibt keine Vorgaben hierfür. Meinst du die Beschreibung des Kontos?


    Dann: wenn du eine Anzahlung machst, buchst du 1510 an 1200 - ganz einfach, da ist nichts weiter zu veranlassen. Wenn dann die tatsächliche Rechnung kommt mit einer igLieferung/Leistung, buchst du im ersten Schritt 3425 an Lieferant (oder Interimskonto, wenn du keine offenen Posten buchen kannst). Dann löst du das Interimskonto (oder den Lieferanten) auf in zwei Teile

    a) Lieferant/Interimskonto an 1510 und

    b) Lieferant(Interimskonto an 1200


    Die Buchung auf 3425 ist immer der volle Betrag - es wird ja keine Mehrwertsteuer auf der Rechnung ausgewiesen. Diese wird mittels deiner Buchung errechnet und gebucht Vorsteuer an Umsatzsteuer. Dieses Vorgehen ist hier im Forum schon zigmal beschrieben worden.


    Du solltest dich vor allem mit deinem Kontenplan vertraut machen, 1540 ff. sind die Forderungen gegenüber dem Finanzamt, insbesondere ab 1556 gibt es eine Menge Vorsteuerkonten. Eine Buchung auf 3425 zieht automatisch qua Einstellung den Steuerschlüssel EU USt 19% mit Vorsteuer 19% und wird damit auch richtig in die UStVA und UStE eingetragen.

    Anmerkung zu 1a. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dir die Lohnsteuerbescheinigung (als Papier oder Pdf) auszuhändigen! Wenn er das nicht getan hat, hat er gegen seine Pflichten verstoßen. Also sichte bitte auch die Unterlagen, die er dir anlässlich deines Ausscheidens gegeben hat oder fordere die Lohnsteuerbescheinigungen nachträglich bei der Personalabteilung an.

    1.b am einfachsten über Mein Elster im Internet. Das Steuersparbuch gibt dir aber auch Hinweise, Tipps etc. - du kannst es ja testweise herunterladen und prüfen, bevor du kaufst.

    Ich kann nesciens nur beipflichten - die Ausbuchung durch die Bank schließt den Konkurs doch nicht ab! Das heisst nur, dass die Bank keine Kurse mehr pflegen wird, sagt aber nichts darüber aus, ob die Papiere noch einen Wert haben und der Verlust endgültig realisiert wurde. Es gibt hier genügend Rechtsprechung darüber, wann ein Verlust endgültig ist und in der Steuererklärung als Verluste aus einem "Veräusserungsgeschäft" angesetzt werden können.

    Da musst du zur Not einen Steuerberater fragen - das Finanzamt wird auf alle Fälle Nachweise anfordern, dass der Verlust endgültig ist und das ist mit der Bankbescheinigung nicht erledigt!

    Ich verstehe jetzt dein Problem ehrlich gesagt nicht mehr! Hat der Mieter Widerspruch eingelegt? Dann hast zunächst du als Vermieter ein Jahr Zeit, den Widerspruch zu prüfen, erst wenn du dem Mieter eine Antwort (ablehnend oder bejahend) sendest, beginnt für den Mieter eine neue Frist. Mir scheint, du verwechselt hier Widerspruch mit der Anforderung von Unterlagen - dies ist noch kein Widerspruch und setzt damit auch keine neuen Fristen in Gang.

    1604 kann erst ausgeglichen sein, wenn alle ausgegebenen Gutscheine auch eingelöst werden. Solange du immer wieder neue ausgibst, wird dort auch immer ein Saldo stehen - das ist das Wesen der Gutscheine.

    Wenn du hier etwas Überblick behalten willst, solltest du die Nummern der Gutscheine im Buchungstext angeben - dann siehst du, welche Gutscheine noch nicht eingelöst wurden.


    Die Buchungen selber sehen eigentlich richtig aus.