Beiträge von babuschka

    aber die Wege zum Objekt wo trage ich diese ein?

    Ich habe dazu keinen Firmenwagen.

    Nur für die Streifenfahrten habe ich den.

    Das kann ich mir nicht so richtig vorstellen - normalerweise steht der Firmenwagen auch für die Fahrten zum Objekt zur Verfügung (ist ja praktisch ein Teil der Streifenfahrten).

    Falls hier wirklich der Privatwagen genutzt werden muss, sollte dies der Arbeitgeber bescheinigen. Der Ersatz der Kosten nach Dienstreiseregelung ist nämlich das, womit die Finanzämter in der Regel ausgehen.

    Und dabei auch beachten: wenn der Gesellschafter aus dem eigenen Portemonnaie gezahlt haben sollte - es gibt keine Privatkonten bei einer UG, nur Verrechnungskonten, die steuerlich bei Unverzinslichkeit abgezinst werden müssten im Abschluss!).

    Bei einer GbR sind hier die Einlagen und Entnahmen über die Sonderbetriebseinnahmen und -ausgaben zu erfassen - das Gegenkonto ist dann das jeweilige Privatkonto des Gesellschafters. Aber diese sind bei einer GbR für die Feststellungserklärung nicht anzugeben (das Finanzamt hat mich jedenfalls noch nie darauf angesprochen, weil die Schuldzinsen aus dem "Kapital" der Gesellschaft gezahlt werden).

    Bitte bei allem beachten: wenn zwei selbständige Tätigkeiten vorliegen, wird es bei der einfachen Berechnung für die zweite Tätigkeit möglicherweis Probleme mit dem Finanzamt geben - es gibt hier Vorschriften, die beachtet werden müssen. Hier sollte zur rechtssicheren Gestaltung eine sachkundige und befugte Person befragt werden. Fahrtenbuchmethode dürfte hier sinnvoll sein - aber wie gesagt, die "Überrechnung" in die zweite Tätigkeit sollte vorher geklärt sein.

    Die ursprüngliche Gutschrift wurde nicht gebucht, da es zu dem Zeitpunkt noch keine Bilanzierungspflicht für mich gab. Also ganz normal mit EÜR.

    Die hätte aber zum Zeitpunkt des Eintritts in die Bilanzierungspflicht gebucht werden müssen - schon um den richtigen "Umstellungsgewinn/-verlust" ermitteln zu können. Hier solltest du steuerliche Hilfe hinzuziehen, wie du das im Nachhinein korrigieren kannst.

    Was ist an der Aussage UStVA (Umsatzsteuervoranmeldung) bzw. Umsatzsteuererklärung noch unklar? Du gibst monatlich eine UStVA ab und dort hätte die Vorsteuer auch hingehört (ganz normal in die Kennziffer 66 wie alle anderen Vorsteuern auch.

    Ich habe die Solaranlage als 2.te Solaranlage, unter Betrieb, separat erfasst. Gewerbesteuer und Umsatzsteuer waren soweit auch kein Problem, da man hier ja nur die Daten aktualisieren muss.

    USt kann man über die Umsatzsteuererklärung "zurück"bekommen, wenn keine monatlichen oder vierteljährlichen Voranmeldungen abgegeben werden.

    Diese wurden aber - siehe Zitat Nouvous - doch abgegeben. Und dann müsste eine korrigierte UStVA abgegeben werden!

    M. E. müssten innergemeinschaftliche Erwerbe auch auf ein gesondertes Konto gebucht werden mit dem Steuersatz 19% USt/19% Vorsteuer (3425 z.B.). Dann dürften auch Umsatzsteuer und Vorsteuer richtig ausgewiesen werden.

    Ich bezweifle auch, dass dies als Werbungskosten anerkannt wird (wie miwe4 ja auch anklingen lässt). Die Versicherungsbeiträge stehen in keinem direkten Zusammenhang mit der ausgeübten Tätigkeit und sind in der Regel auch nicht mehr abziehbar als Sonderausgaben (da Höchstbeträge schon anderweitig ausgeschöpft) - aber "Versuch macht klug".

    Ja - der Gewinn wird versteuert. Die Umsatzsteuer ist dabei nur wirksam, weil der Gegenpart (die Vorsteuerausgabe) verteilt wird über die Jahre mittels der AfA.

    Da scheint aber bei der Buchung der Umsatzerlöse etwas falsch gelaufen zu sein. Du weist positive (also eingenommene) Umsatzsteuer aus, aber einen negativen (also gezahlte) Umsätze aus! Das kann nicht stimmen. Du solltest die Buchungen auf dem Konto 8400 prüfen.

    Nein - es zählen die Tage, an denen du gefahren bist und die Entfernungskilometer (und zwar die kürzeste Strecke!). Und dazu benötigst du keine Tabelle mit Erklärung, sondern lediglich deinen Kalender, aus dem die Arbeitstage ersichtlich sind und die einmalige Angabe der Entfernungskilometer.

    Wurde hier schon x-mal erläutert.

    Da hast du wohl etwas falsch erklärt. Die 2. PV wird gemeinsam mit der ersten in den UStVAen und der UStE erklärt. Nur die Einnahmenüberschussrechnung erfolgt getrennt. Die gezahlte Vorsteuer aus der Anschaffung hättest du schon mit der Voranmeldung des Monats, in dem sie in Betrieb genommen wurde, erklären können. M. E. ist es auf jeden Fall in der UStE zu spät. Musst du aber mit dem für die Umsatzsteuer zuständigen Finanzamt klären.

    Also - wenn ich die Eingangsfrage richtig verstehe, waren es ursprüngliche Anschaffungskosten übber 1191 Euro, von denen dann der Betrag des Gutscheines 47,96 Euro abgezogen wurde. Dann gibt es auch nur Anschaffungskosten von (gerundet) 1143 Euro. Nur diese wurden bezahlt und können über den Kontoauszug nachgewiesen werden. Also sind auch nur dies die Anschaffungskosten - wie Maulwurf schon in der ersten Antwort gesagt hat.

    "Ich will aber die 1191 aktivieren" zählt nicht in der Buchhaltung - hier sind die Vorschriften des Einkommensteuergesetzes anzuwenden und die sagen nun einmal eindeutig, dass nur der tatsächlich gezahlte Preis als Anschaffungskosten gelten. Minderungen wie Rabatte oder hier ein Gutschein sind zwingend abzuziehen.