Beiträge von babuschka

    Burki :
    das Motto bezieht sich auf mich als Mahnung, Antworten zu überdenken, bevor man sie niederschreibt.


    Hamich : diese Möglichkeit habe ich mit dem Einrichtungsservice geprüft - entspricht aber nicht den Anforderungen, da ich eine komplette EÜR und nicht nur Auszüge daraus benötige. Über diese Tabellenauswertungen werden keine Journalbuchungen wie z. B. Abschreibungen, Verwertungsgewinne oder -verluste etc. gezogen, Zahlungen vom Kunden werden nicht ausgewählt (obwohl in den Kategorien auswählbar), damit fehlen die gesamten Erträge.


    Ich benötige als Basis alle Buchungen, damit sind die Zahlungen nur eine Teilmenge, wobei ich nicht verstehe, warum die Zahlungen von Kunden hier nicht einbezogen werden können. Nur die Datenquelle Buchungssätze umfasst wirklich alle für die EÜR relevanten Vorgänge, aber hier wird die Verwendung nicht mitgegeben.


    babuschka

    Werbungskosten (nicht Werbekosten) sind nur ansetzbar, wenn sie zur Erzielung von Einkünften dienen. Ein Familiennachzug ist hier denkbar ungeeignet. Bei filin hätte es unter Umständen sogar geklappt, wenn das Visum benötig wurde, um eine Arbeit in Deutschland aufzunehmen (vorhandene Einstellung muss nachgewiesen oder glaubhaft gemacht werden).


    Familiennachzug ist immer privat veranlasst ....

    Hallo Burki,


    ja, habe ich gemeinsam mit dem Einrichtungsservice überprüft. Bei den Tabellenauswertungen wird die Verwendung nicht mit ausgewertet - eine entsprechende Auswertung ist damit nicht möglich.
    Deshalb habe ich es ja auch als Verbesserungsvorschlag gebracht ...


    Ist zur Zeit einer der Hauptgründe, warum ich noch zögere, MB zu erwerben - eine EÜR nach Verwendung benötige ich für das Finanzamt (diverse Anlagen V+V).


    babuschka

    Hallo Bernie_2,


    sicher ist dies möglich, aber weisst du überhaupt, welche Umsätze im § 19 Abs. 3 UStG genannt werden? Darauf zielt die Frage von miwe4 ab, da eine Angabe nur notwendig ist, wenn in deinen Umsätzen, die du in der Gesamtzeile angibst, solche Umsätze enthalten sind. Also vielleicht erst einmal prüfen
    (3) Gesamtumsatz ist die Summe der vom Unternehmer ausgeführten
    steuerbaren Umsätze im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 abzüglich folgender
    Umsätze:

    1.
    der Umsätze, die nach § 4 Nr. 8 Buchstabe i, Nr. 9 Buchstabe b und Nr. 11 bis 28 steuerfrei sind;
    2.
    der Umsätze, die nach § 4 Nr. 8 Buchstabe a bis h, Nr. 9 Buchstabe a und Nr. 10 steuerfrei sind, wenn sie Hilfsumsätze sind.


    Den gesamten Text des Umsatzsteuergesetzes kannst du hier finden:
    http://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/index.html


    babuschka

    Hallo zusammen,


    ich versuche nach Ende der Testphase noch einige Auswertungen zu machen (ist möglich). Leider ist mir dabei aufgefallen, dass ich bei einer Eingangsrechnung (die monatlich kommt und die ich daher immer kopiert habe) nur bei der ersten Splitzeile eine Kategorie, eine Kostenart und eine Verwendung angegeben habe. In den übrigen habe ich nur noch die Kategorie stehen, Kostenart und Verwendung fehlen.
    Gibt es eine Möglichkeit, dies noch nachträglich zu korrigieren, damit ich saubere Auswertungen zum Vergleich mit den anderen getesteten Programmen bekommen kann?


    babuschka

    Hallo alle zusammen,


    Unter den Rechnungs- und Buchhaltungslisten findet man auch eine (unterjährig erstellbare) Einnahmenüberschussrechnung. Kann man diese erweitern, so dass die Auswertung nach den einzelnen Verwendungen gefiltert werden kann? Dies würde die Kostenkontrolle erleichtern.


    Gruß babuschka

    Hallo Rainer,


    es gibt zwei Möglichkeiten:
    a) du hast nicht abgespeichert (d.h. alles noch einmal eingeben) oder
    b) du hast einen anderen Pfad angegeben beim Speichern. Dann suche einmal über den Datei-Explorer (Laufwerk C:, oder, falls du auch andere Laufwerke hast, "Mein Computer") nach einer Datei *.eür2013 oder *.eür2014, dann müsstest du die gesicherte Datei finden. Den Pfad merken und beim Öffnen über EÜR + Kasse dann die Datei über den Pfad suchen.


    babuschka

    Hallo cirre,


    Antwort a) ist die einzig richtige, da du gesetzlich verpflichtest bist, bis zum Erreichen der Eigenkapitalgrenze die Zuführung aus dem Gewinn des laufenden Jahres zu machen. Im neuen Jahr wird die Rücklage über das Eröffnungsbilanzkonto gebucht (müsste automatisch erfolgen), eine Rückbuchung über das Zuführungskonto würde der gesetzlichen Vorschrift zuwider laufen (da dies dann eine Auflösung wäre). Die Rücklage soll das Eigenkapital stärken und wird wie dieses vorgetragen.
    Du kannst im nächsten Jahr daher maximal den um die Zuführung geminderten Gewinn entnehmen.


    babuschka

    Hallo,


    überhaupt nichts - dies heisst nur, dass du wesentlich mehr Geld (= Liquidität) entnommen hast. Hat aber den Gewinn nicht berührt, da nicht relevante Geldbewegungen). Wenn deine Tätigkeit Geld erfordert, legst du ja auch Geld ein über das Konto Privateinlagen (musst du mit berücksichtigen). Alternativ kannst du Geldbewegungen über das Verrechnungskonto laufen lassen ...


    babuschka

    Hallo Bernie,


    wenn du auf den Bleistift hinter dem Eingabefeld klickst, bekommst du doch eine Eingabemaske. Du kannst den Wert aber auch direkt in das Feld schreiben. Muss aber nur befüllt werden, wenn solche Umsätze überhaupt getätigt wurden, da hier - wie von miwe4 schon gesagt - die Kleinunternehmergrenze ermittelt werden soll. Für die EÜR hat diese Angabe keine Auswirkungen ...


    babuschka

    Bei einem einmaligen Vorgang würde ich es über das Verrechnungskonto laufen lassen - die Kassenführung (immerhin einige zusätzliche Aufzeichnungs- und hauptsächlich Abstimmungsvorschriften) wäre hier schlicht überdimensioniert.

    Vorabinfo: Werde jährlich veranlagt

    das werden alle, ist vom Gesetzgeber so vorgesehen ...


    Ich habe zwar nicht EÜR + Kasse, ich arbeite mit der EÜR im Steuersparbuch und das schon seit vielen Jahren. Aber dennoch will ich versuchen, dir aus dieser Erfahrung heraus zu antworten:1. du kannst alles in der 2014-er Version buchen und den Abschluss machen
    2. Ja, den Jahresabschluss kannst du machen
    3. die Übernahme geht problemlos - einfach die Vorjahresdatei übernehmen, eine entsprechende Funktion gibt es auch in EÜR + Kasse, da bin ich mir sicher. Einzig die Formulare für das Jahr 2014 findest du erst in der Version 2015, d.h. die Anlage EÜR und AVEÜR kannst du erst mit der Version 2015 ausfüllen. Danach kannst du den Jahreswechsel machen und mit der Eingabe der Daten für 2015 beginnen.
    4. Infos über die Vorgehensweise findest du mit Sicherheit im Handbuch und in der Hilfe direkt im Programm. Bei einzelnen Fragen hilft dir auch der Telefonsupport (wenn es um "technische" Probleme geht, steuerliche Frage darf dir hier niemand beantworten. Hierzu benötigst du dann Angehörige der steuerberatenden Berufe).

    vorab: warum machst du eigentlich solche riesigen Abstände und Zeilensprünge mitten im Satz? Deine Fragen sind damit sehr schwierig im Kontext zu lesen.


    Wenn du die Mitteilung der Bayerischen Versorgungskammer liest, ergibt sich doch die Antwort. Dort steht doch eindeutig, dass du keinen Riestervertrag abgeschlossen hast sondern es sich um eine Pensionskasse handelt. Daher musst du auch dort deine Einträge machen.
    Ich würde die Eingaben daher machen unter Sonderausgaben - Versicherungen und Altersvorsorge - Altersvorsorge ("Riesterrente") - Rentenversicherungen und andere Altersvorsorgeversicherungen - Weitere Angaben zu Rentenversicherungen unter freiwillige Beiträge zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen eintragen. Dies ist zwar nicht ganz korrekt (da die Versorgungskammer keine der aufgeführten berufsständischen Versorgungseinrichtungen ist), aber nur hier würde es zumindest vom Wesen her passen.
    Warum hier keine extra Eingabemöglichkeit besteht, weiß ich nicht.
    Ich würde bei Abgabe der Erklärung die Unterlage der Versorgungskammer mit beifügen zur Erläuterung.
    Die Erläuterungen sprechen allerdings nur von der steuerlichen Förderung - hierunter kann auch die Riesterzulage gemeint sein, und die muss gesondert beantragt werden. Insofern ist die von mir aufgezeigte Eingabemöglichkeit wahrscheinlich nur behelfsmäßig.


    Sprich doch hier mit deinem Sachbearbeiter beim Finanzamt - der muss dir Auskunft geben.


    babuschka

    Einmal von der praktischen Seite abgeseshen, dass die Buchung angeblich nicht zu finden ist - eine Buchung darf nicht gelöscht werden (MB verhindert dies wohl auch), sie kann nur storniert werden (erscheint dann nicht in der EÜR aber im Journal).

    stimmt nicht ganz ...
    Welche Arbeitsstätte wird vom Arbeitgeber als 1. Arbeitsstätte definiert? Nur die Fahrten von zu Hause zur 1. Arbeitsstätte sind mit den pauschalen 0,30€/km anzusetzen. Für Fahren zur 2. Arbeitsstätte gelten die Regelungen für Dienstfahrten - und hier können auch individuell ermittelte Sätze angewendet werden. Aber: diese müssen über ein Fahrtenbuch nachgewiesen werden.
    Diese Regelung wurde uns vor Kurzem von unseren Steuerberatern mitgeteilt, da wir vorübergehend (für ein paar Jahre) wegen Um-/Neubaus in andere Niederlassungen versetzt wurden. Dennoch ist unsere (zur Zeit nicht nutzbare) Hauptniederlassung unsere 1. Arbeitsstätte)! Endlich eine Regelung, die einem Arbeitnehmer entgegen kommt.
    babuschka

    Zwei Fragen, die du klären musst:
    a) laufen diese Rechnungen denn überhaupt auf deine Firma? Wenn nicht, hast du keinen Vorsteuerabzug!
    b) die Rechnungen sind doch Bestandteil der Reisekostenabrechnungen - du kannst doch nicht doppelt einbuchen. Daher hast du auch das Problem der Bezahlung von Rechnungen (du zahlst an Dritte, nicht an den Rechnungsaussteller).


    Vorschlag:
    Du buchst die Reisekostenabrechnung ein mit mehreren Posten (Fahrtkosten, ÖPNV, Auslagen, Hotels, etc.), dann kannst du - sofern die Rechnungen auf deine Firma ausgestellt sind - die entsprechende Vorsteuer dort einbuchen und benötigst keine Eingangsrechnungen der Dritten im System. Selbstverständlich musst du die Originalbelege mit ablegen (deine Mitarbeiter müssen diese dir mit den Abrechnungen ja geben und können Kopien behalten).

    Das kommt darauf an - wenn die Treppe neu ist (und keine alte vorhanden war), könnte sie aktivierungspflichtig sein und dann gehört das Honorar zu den AHK der Treppe, soweit mir bekannt ist. Hier solltest du einen Angehörigen der steuerberatenden Berufe zu Hilfe nehmen, denn die Abgrenzung zwischen Instandhaltung und AHK ist äusserst komplex.
    Ich kenne SKR04 nicht, würde aber - falls Aufwand - ein Konto, das zum Gebäudeaufwand gehört, nehmen. Grundstücksaufwand sehe ich hier weniger, und sonstige betriebliche Aufwendungen auch nicht.