Beiträge von babuschka

    In technischer Hinsicht bin ich etwas fassungslos, wie schlecht die Module der WISO-Software miteinander verzahnt sind. Ich komme wohl nächstes Jahr nicht darum herum, die EÜR nochmal komplett neu im eigenen Modul dafür zu erstellen.

    Die EÜR ist nur für die einheitliche und gesonderte Feststellung notwendig. In deiner privaten Einkommensteuererklärung gibst du dann deinen Anteil an den Einkünften an - die EÜR ist nicht notwendig. Eine Verzahnung ist deshalb nicht notwendig.

    Du hast die Frage nicht beantwortet - im Rahmen welcher Einkünfte? Wohnzwecke kann auch deine eigene Wohnung sein ...
    Hier fehlt der Zusammenhang sowie ein Screenshot der einzelnen Eingaben (wir sehen nur das Ergebnis in deiner Datei)

    für das Jahr 2013 wurde von der Software zwar die Anlage KAP für meine Ehefrau angezogen, jedoch lediglich der hinweis auf die Kirchensteuer gefüllt (Zeile 6).

    dann hast du in den Einführungsfragen angegeben, dass Kapitaleinkünfte für die Ehefrau vorhanden sind.

    Alles andere verblieb leer. Ich habe auch keine Steuerbescheinigung für meine Frau erfasst. Lediglich für mich eine. Für meine Frau wurde nur Riester erfasst.

    dann lösche das "Kreuzchen" bei den Kapitaleinkünften der Ehefrau und das Formular wird nicht mehr abgefragt

    Wo liegt der Erfassungsfehler? Was hätte ich erfassen müssen, damit alles korrekt ausgegeben wird? Weshalb wurde die "Günstigerprüfung" nicht automatisch ausgewählt? Wenn es nicht zwangsläufig zu tun ist, weshalb wurde die Anlage für meine Frau überhaupt angezogen?

    siehe oben

    Übrige voll abziehbare Ausgaben bezieht sich auf solche Ausgaben, die nur teilweise vom Fiskus als Betriebsausgaben anerkannt werden. Hier sind zum Beispiel Nebenkosten zu den Steuern wie Verspätungszuschlag zu buchen.
    Sonstige Aufwendungen sind Betriebsausgaben, die nicht den einzeln genannten Kategorien im Kontenplan zugeordnet werden können und sind ein "Auffangbecken".


    Du solltest dich wirklich - wie dir ja schon in anderen deiner Threads geraten wurde - etwas mehr mit den Grundlagen der Buchhaltung befassen. Hier bietet das Handbuch zu MB eine geeignete Einführung in die Themen, die FAQ geben weitere Hinweise. Eventuell solltest du auch im ersten Jahr die Hilfe eines Angehörigen der steuerberatenden Berufe in Anspruch nehmen, um solche Fragen grundlegend zu klären. Kostet zwar etwas, aber dürfte im Endeffekt billiger werden als Schätzungen vom FA, weil dieses deine Zahlen anzweifelt.


    Hinweis: Buhl bietet auch Webinare an http://www.wiso-meinbuero.de/webinar/ oder http://www.wiso-meinbuero.de/crashkurs/

    Ein Kunde hat von meinen Rechnungen die 15 % Bauabzugssteuer einbehalten, also von meiner Gesamtrechnung abgezogen.
    Dies ist ja nun eine von mir bereits an das FA beglichene Einkommensteuer.
    Da ich diese ja nicht zuerst bekommen habe und somit als Eingangszslung buchen konnte, kann ich nicht hergehen und einfach irgend ein Konto nehmen und von diesem die Einkommesteuervorauszahlung ausbuchen, denn sonst würde dieses Konto nicht mehr mit dem realen Konto übereinstimmen.

    Du verwechselst immer noch Umsatzsteuer und Einkommensteuer. Die Einkommensteuer (für 2014, da bei EÜR nur Zahlungseingänge im laufenden Jahr betrachtet werden) hast du noch nicht beglichen, die wird nämlich erst am Jahresende fällig. Und Vorauszahlungen dürften bei dir noch nicht festgelegt sein, da du erst dieses Jahr angefangen hast.


    Ausserdem habe ich hier immer eine nut Teilbezahlte Rechnung mit Ausrufezeichen und die stört mich .

    Die Lösung, wie du buchen kannst, steht in deinem anderen Thread. Ich gehe hier nicht noch einmal ein - Einkommensteuer geht auf Private Steuern.

    gibt es bei MB keine Einstellung änlich der Umsatzsteuervorrauszahlung ODER der abweichenden Erlöskonten ????? damit das Programm die Rechnung als Beglichen sieht und bei der Einnahmenüberschußrechnung auch alles stimmt. ????
    Zusätzlich ist es habe ich ja nun eine Forderung gegenüber dem FA

    Nein, weil die Einkommensteuer mit deiner EÜR absolut nichts zu tun hat. Sie gehört nicht in die EÜR, sondern ist deine Privatangelegenheit. Nur die Umsatzsteuer ist in einer EÜR rechtlich relevant und - soweit betroffen - die Gewerbesteuer. Ein Thema, mit dem du dich noch überhaupt nicht befasst hat.

    es würde evtl das Verrechnungskonto in Frage kommen, aber ich finde nichts für die Benennung dieser Einkommensteuervorrauszahlung bei MB nur Umsatzsteuervorrauszahlung ??
    Ich finde aber keine Konten 1543 und 1456
    Wenn ich aber im Verrechnungskonto den Beleg vom FA hernehme und die dort angegebenen Beträge die das FA als Steuerabzug bei Bauleistungen als gebucht angegeben hat, nun als sozusagen Geldeingang nutze und somit die Rechnungen auf ausgeglichen stelle. ?? dann sind die Ausrufezeichen bei den Rechnungen weg.
    Liebe Grüße
    Jusef

    siehe die Antworten im anderen Thread. Ist eigentlich ganz klar - unter Umständen musst du auf die Variante 3 stellen, um die KOnten zu sehen.
    Und noch einmal: Einkommensteuervorauszahlungen sind privat veranlasst und als solche nicht Bestandteil einer EÜR und damit auch nicht als eigene Kategorie vorhanden (nur private Steuern 19..). Im Kategoriebereich 154. hat Einkommensteuer nichts zu suchen, dies betrifft die Umsatzsteuer.

    Dann sieht es nach einem Verlust aus.


    Bitte rechne in zwei Stufen:
    erstens den Anteil am laufenden ERgebnis bis zum Ausscheiden - muss aus der EÜR für die GbR ermittelt werden und den entsprechenden Anteilen;
    zweitens: vorhandenes Vermögen (auch Möbel und Computer haben einen WErt und sind aus dem Gesellschaftskapital erworben worden). Hierzu die Anschaffungskosten nehmen, die gewöhnliche Nutzungsdauer aus den amtlichen AfA-Tabellen für die Ermittlung der AfA seit Anschaffung bestimmen und den anteiligen Abgang als Verlust dem ausgeschiedenen Gesellschafter zuordnen (er hat ja nach deinen Schilderungen nichts bekommen).
    drittens: falls Schulden vorlagen zum Zeitpunkt des Ausscheidens diese anteilig als Gewinn zuordnen (auch Lieferantenverbindlichkeiten zählen hier).


    Die Summe aus ein ist der Anteil am laufenden Ergebnis, aus zwei und drei das Ergebnis aus der "Veräusserung".


    Sprich mit dem FA, ob sie mit dieser Herangehensweise einverstanden sind.

    Zunächst einmal: ist die EÜR nur für eine Tätigkeit im Rahmen der Einkommensteuererklärung? Nach deiner Schilderung habe ich hier Zweifel (das FA will eine Erklärung zur einheitlichen und gesonderten Feststellung nur, wenn mehrere Personen betroffen sind).


    Als Folgerung daraus die Frage: hast du die EÜR innerhalb der ESt-Erklärung gemacht oder mittels des Moduls Einnahmenüberschussrechnung? Deine Schilderungen deuten auf die erste Möglichkeit.
    Dann geht eine Übernahme nicht.


    Wenn du das Modul EÜR verwendet hast, müsste die EÜR in die Erklärung zur einheitlichen und gesonderten Feststellung übernommen werden können (Import). Dann hätte aber die EÜR in deiner ESt-Erklärung nichts zu suchen.

    1. Gibt Euer GbR-Vertrag es her, dass ein Gesellschafter ausscheiden kann und die Gesellschaft fortbesteht? Sonst gilt die gesetzliche Regelung --> Auflösung der Gesellschaft.
    2. Ein Veräusserungsgewinn ergibt sich aus der Differenz des anteiligen Gesellschaftsvermögens beim Abgang, dem an den ausscheidenden Gesellschafter gezahlten Betrags (hier wohl Null) und der Einlage des Gesellschafters. Es kann also sowohl ein Veräusserungsgewinn als auch ein Veräusserungsverlust entstanden sein (hier sieht es mir eher nach einem Verlust aus, da der ausgeschiedene Gesellschafter keinerlei Zahlungen erhalten hat). Aber hier müsst hier schon genau rechnen (Bilanz zum Zeitpunkt des Ausscheidens!).
    3. Aus der Beantwortung der ersten Frage ergibt sich auch, wann die Gesellschaft tatsächlich aufgelöst wurde und damit das Veräusserungsergebnis der beiden verbliebenen Gesellschafter.


    Fazit: Ohne Rechnen geht es hier nicht.

    Computerhaus hat schon Recht - du musst dir erst einmal klarwerden, was du alles benötigst.
    Dazu gehört:
    - Wo handelst du, im Internet oder klassisch? Wenn du ebay integrieren willst, wird EÜR und Kasse nicht ausreichen.
    - Hast du ein Lager und musst damit die Lagerverwaltung integrieren?
    - Arbeitest du mit Barzahlungen oder nur über die Bank? Benutzt du dabei Lastschriften?
    - Wirst du in absehbarer Zeit buchhaltungspflichtig, d.h. willst du expandieren?
    - Wirst du auf Dauer keine Mitarbeiter beschäftigen?
    - Wieviel Kenntnisse im kaufmännischen Bereich hast du? Mindestkenntnisse sind auch bei EÜR und Kasse erforderlich, auch wenn die Anforderungen hier wirklich auf das absolute Minimum herunter geschraubt wurden.
    - Umsatzsteuervoranmeldungen sind monatlich über Elster-Schnittstelle abzugeben, dies müsste mit EÜR und Kasse gehen. Die USt-Erklärung am Jahresende und die Gewerbesteuererklärung sind damit aber nicht möglich.
    - Rechnungen schreiben kannst du mit EÜR und Kasse wohl auch nicht


    EÜR und Kasse ist das Einstiegsmodell - wenn du mehr brauchst, solltest du auf Mein Büro umsteigen. Hier reicht dir am Anfang sicher das Grundmodell + eventuell die Erweiterung für ebay.

    Das Verrechnungskonto darf eigentlich nicht erfolgswirksam sein, weil du hier deine Zahlungsströme als quasi Bank bzw. Kasse abbildest.
    Mit den Privateinlagen und -entnahmen musst du aus Sicht des Gewerbes als eingeständiges Gebilde arbeiten. Um eine Ausgabe in deinem Gewerbe tätigen zu müssen, musst du als Inhaber ja erst einmal Geld einzahlen, damit du es im Gewerbe ausgeben kannst. Das heisst, du gibst zwar privat Geld aus, nimmst aber als Gewerbetreibender Geld ein, damit handelt es sich um eine Einlage. Damit kannst du dann als Gewerbetreibender wiederum eine Ausgabe tätigen. Mit den Einnahmen ist es dann umgekehrt. Du bekommt Geld (z. B. für verkaufte Waren) und hast diese zunächst in deinem Gewerbebetrieb (bar). Im gleichen logischen Moment gibst du dieses Geld aber weiter an deine private Geldschatulle, also Entnahme.

    Welches Programm meinst du? Es gibt kein WISO Steuer-Office. Das ist für die Antwort schon wichtig.
    Wenn du mit dem WISO Steuersparbuch arbeitest, hast du zwei Möglichkeiten: über die Einkommensteuererklärung bei den Gewinneinkünften oder über das Modul Einnahmenüberschussrechnung.
    Bei einem Kleinunternehmer reicht die Eingabe bei den Gewinneinkünften aus; du kannst aber - um unterjährig erfassen zu können - auch das Modul Einnahmenüberschussrechnung nehmen.
    Wie musst du dann buchen?
    Da du kein eigenes Konto hast und auch keine eigene Kasse, buchst du entweder auf ein Verrechnungskonto oder auf Privateinlagen (bei Ausgaben) und Privatentnahmen (bei Einnahmen). Per Verrechnungskonto geht es einfacher, da du dann nur am Jahresende den Saldo auf Privat umbuchst (ja nach Ergebnis als Einlage oder Entnahme).
    Private Kontenbewegungen haben in der EÜR nichts zu suchen - hier sind nur die gewerblichen Transaktionen aufzunehmen. Du musst nicht mit dem Bankkonto abgleichen (dies wäre nur bei einem betrieblichen Bankkonto der Fall, das du dann auch online führen könntest).
    Nur Mut - es ist nicht schwer. Vielleicht machst du die ersten "Gehversuche" in einem Testfall, um deine eigene EÜR "sauber" zu halten.

    Hast du in deine Berechnungen auch die gezahlten USt-Zahllasten aus den Voranmeldungen berücksichtigt? In deinem Fall deutet das darauf hin, dass deine USTVAen korrekt waren und mit den gezahlten Beträgen die Zahllast aus MwSt abzüglich Vorsteuern durch die Vorauszahlungen abgedeckt ist. Dann ist alles richtig.

    Das FA wird hier wohl davon ausgehen, dass der PC nicht nur zur Erstellung und Versendung der UStVAen verwendet wird (hierzu benötigt man schon einen Rechner!), sondern auch in nicht unerheblichem Umfang privat genutzt wird. Nur wenn du nachweisen kannst, dass du entgegen der Lebenserfahrung den PC tatsächlich nur für die PV-Anlage (weil es eine große Anlage ist, nicht nur eine Dachanlage oder andere wichtige Gründe) nutzt, hast du eine Chance. 20% ist schon eine großzügige Zusage des FA für eine einmalige Nutzung im Monat (für Ausfüllen der UStVA und versenden).