Beiträge von babuschka

    Das FA wird hier wohl davon ausgehen, dass der PC nicht nur zur Erstellung und Versendung der UStVAen verwendet wird (hierzu benötigt man schon einen Rechner!), sondern auch in nicht unerheblichem Umfang privat genutzt wird. Nur wenn du nachweisen kannst, dass du entgegen der Lebenserfahrung den PC tatsächlich nur für die PV-Anlage (weil es eine große Anlage ist, nicht nur eine Dachanlage oder andere wichtige Gründe) nutzt, hast du eine Chance. 20% ist schon eine großzügige Zusage des FA für eine einmalige Nutzung im Monat (für Ausfüllen der UStVA und versenden).

    Guten Abend,

    Die 3 Positionen tauchen weder in der Berechnung noch im Kleingedruckten des Bescheids auf.

    Im Bescheid wird auch immer nur eine Summe aufgeführt, man muss schon rechnen. Das heisst konkret: nimm deine Unterlagen aus der Erklärung, rechne die Beträge 'raus, die das FA nicht anerkennt und der Rest müsste dann im Bescheid unter Werbungskosten und sonstige Werbungskosten stehen.

    Nein - die großen Abstände erschweren das Lesen und man muss viel zu viel scrollen. Die Übersichtlichkeit wird doch schon beim Zitieren erreicht, da hier schon Abstände vorgegeben sind. Ein einfaches "Return" reicht, um etwas Abstand zwischen den Absätzen zu bekommen.

    Ganz einfach: auf den Bescheiden muss unter dem Betreff ein Hinweis stehen in der Art "dieser Bescheid ist vorläufig ...", wobei je nach Text die Bestandskraft nur für die genannten Teile nicht gegeben ist oder aber ganz gehemmt ist, z. B. ".. unter dem Vorbehalt der Nachprüfung"

    Im WISO Steuersparbuch Modul Einnahmen-Überschuss-Rechnung gibt es die Buchungsart Rückzahlung Ausgabe. Dies müsste in WISO EÜR & Kasse ebenfalls möglich sein. Damit können Einnahmen auf Aufwandskonten gebucht werden, analog mit Rückzahlung Einnahme Ausgaben auf Erlöskonten. Wenn das nicht geht, müsste es mit einer freien Buchung gehen.

    Du hast zwei Möglichkeiten unter den Auswertungen (Formulare und Auswertungen): das Buchungsprotokoll (hat Journalfunktion) und die Sachkontenübersicht. Im letzteren bekommst du Buchungen je Konto - zusammen mit dem Buchungsprotokoll sollte dies einem Bp einen guten Überblick geben. Wenn du ihm dann noch den Kontenplan ausdruckst, hat der Bp schon alles, um anfangen zu können. Belege etc. wird er dann schon anfordern ...

    Was willst du denn aus der Einkommensteuererklärung exportieren? Hier gibt es keine GdPdU-Daten - höchstens die EÜR. Im Modul Einnahmenüberschussrechnung im WISO Steuersparbuch 2012 hast du eine Exportfunktion für die GdPdU-Daten - aber nur dort, nicht in der Einkommensteuererklärung.

    Du solltest nicht so ungeduldig sein - dies ist ein Nutzerforum, und nicht alle Leute setzen sich an einem Sonntag an den PC, um zu sehen, ob jemand eine Frage hat .... :thumbdown:
    Zu deinem Anliegen - ich versuche, so gut ich kann, zu antworten:
    Der Laptop muss aktiviert werden, und zwar in diesem Jahr. Im nächsten Jahr kannst du dann die AfA für das Jahr geltend machen (2014 ist damit nicht steuerwirksam). Dazu musst du ein Arbeitsmittel anlegen mit dem Anschaffungsdatum aus diesem Jahr und einer Nutzungsdauer von drei Jahren - die AfA wird dann in deine Werbungskosten übernommen. Bei dem Preis ist die Grenze zu den GWG bei weitem überschritten, und damit keine Sofartabschreibung möglich.
    Ist der Drucker wirklich für Präsentationen gedacht? Der ist doch eher mit deinem PC nutzbar - und wenn für den Laptop gemeinsam zu aktivieren, da nicht selbständig nutzbar (es sei denn, es ist ein Kombigerät mit kopieren).
    Wenn du so vorgehst, kommt kein Fehler, da die AfA jahresgebunden ist.

    Wenn du mit Wegekosten und Gewerkschaftsbeitrag höher liegst, müssen zwingend Angaben in den Erläuterungen zum Bescheid vorhanden sein - nur das übliche "blabla" (was verstehst du darunter?) reicht das sicher nicht.
    Wenn nichts steht, wurden diese Kosten anerkannt - musst du im einzelnen nachvollziehen anhand des Bescheides. Dort sind die Einnahmen und Werbungskosten ja getrennt ausgewiesen - wenn wirklich alles gestrichen wäre, dürfte unter WErbungskosten nur der Pauschbetrag von 1.000€ auftauchen. Sonst stehen dort höhere Beträge ...


    Und noch einmal: selbst 10 Jahre ohne Beanstandungen bedeuten nicht, dass du eine Art Gewohnheitsanspruch hast! Im Gegenteil: die genauere Prüfung, unter die du in diesem Jahr gefallen bist, hat aufgedeckt, dass du mehr als Werbungskosten ansetzt, als du eigentlich kannst (siehe hierzu einmal die Ausführungen im WISO Steuersparbuch - Hilfe zu Fachzeitschriften, pauschalen Kosten, Prozesskosten etc.). Wenn die Vorjahre noch nicht bestandskräftig sind, läufst du unter Umständen sogar noch Gefahr, dass die noch änderbaren Vorjahre zu deinen Ungunsten überprüft werden (z. B. bei einem Vorbehalt der Nachprüfung).

    Erstens: mit welchen Programm arbeitest du? ich rede hier vom WISO Steuersparbuch 2014 für die Erklärung 2013.


    Folgende Schritte musst du machen (sofern du mit diesem Programm arbeitest):
    unter Persönliches/Kinder: Kind anlegen (Vornamen, ev. abweichenden Familiennamen), Geburtstag, Steuer-ID, und die zuständige Familienkasse, bei "endete die Berücksichtigung in 2013" nein stehen lassen.
    Nach Eingabe des Geburtsdatums klappen die Angaben zum Kindschaftsverhältnis, Wohnort und Haushaltszugehörigkeit und Übertragungssachverhalte auf. Jetzt erfolgt die Angabe zum Kindschaftsverhältnis zum Steuerpflichtigen (also Vater), hier leibliches Kind angeben. Dann kommt die Frage: zu einer weiteren Person (* = Pflichteingaben!) --> hier auf den Stift für die Eingaben drücken.
    jetzt kommt die von mir angegebene Maske. Jetzt musst du angeben:
    Kindschaftsverhältnis --> leibliches Kind und es tauchen die nächsten Fragen auf, die du entsprechend meiner ersten Ausführungen ausfüllen musst.


    Eigentlich musst du nur Schritt für Schritt vorgehen und keine Frage "überspringen", dann klappt es ..

    Irgend etwas machst du falsch - ich habe eben einmal einen Musterfall angelegt und ein Kind eingetragen (siehe Datei). Da kommen die folgenden Fragen bei einem leiblichen Kind:
    Ist die Mutter verstorben? --> nein
    Ist der aktuelle Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt der Mutter amtlich bekannt? --> ja
    Lebte die Mutter in 2013 im Ausland und war in dieser Zeit nicht unbeschränkt steuerpflichtig? --> nein
    Bestand das Kindschaftsverhältnic zur Mutter noch in 2013? --> ja


    Dann werden weitere Fragen aufgeklappt ...

    Ich teile Billys Zweifel - da müsstest du schon viele Bewerbungen oder hohe Steuerberatungskosten haben. Aus deinen Ausführungen entnehme ich, dass du Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit erklärst. Hier sind Fachzeitschriften schon seit langem nur noch in sehr eingeschränktem Maße anerkannt. Und jedes Jahr Bewerbungskosten anzusetzen - da wird doch ein Finanzbeamter irgendwann einmal stutzig. Verschmutzte Kleidung ist nur bei einigen besonders schmutzanfälligen Berufen zugelassen, pauschale Kosten müssen irgendwann einmal näher erläutert werden (oder worden sein) und eine Übereinkunft mit dem FA hierzu bestehen. Langjähriges Nichtaufgreifen liegt wohl nur daran, dass du bislang nicht in die Stichprobe gekommen bist, bei der genauer geprüft wird.
    Desweiteren bleiben unberücksichtigt: Fachzeitschriften, weitere Arbeitsmittel ( pauschal), verschmutzte Kleidung (pauschal).


    Zitat von »Billy«




    Und kann es sein, daß Du mit den scheinbar "gestrichenen" Werbungskosten garnicht über den Arbeitnehmer-Pauschbetrag kommst?
    Doch, macht sich berechnungstechnisch auf alle Fälle bemerkbar.

    Nein, da liegst du falsch - wenn deine erklärten und anerkannten Werbungskosten niedriger sind als der Arbeitnehmerpauschbetrag von 1.000 Euro, dann machen sich die erklärten Werbungskosten "berechnungstechnisch" eben nicht mehr bemerkbar, weil der höhere Pauschbetrag angesetzt wird. Das muss aber im Bescheid (in den Erläuterungen) auch so stehen.


    Du wirst wohl mit den Prozess- und Anwaltskosten "überreizt" haben, so dass dein Finanzbeamter hellhörig wurde. Da ist unbedingt der berufliche Zusammenhang zu erläutern. Nur weil du einmal damit durchkamst, muss nicht heißen, dass es ein zweites Mal anerkannt wird, zumal hier ja auch die Rechtslage sicher nicht mehr mit der damaligen übereinstimmt.


    Fazit: Lies dir unbedingt die Erläuterungen des Finanzamt einmal genau durch und vergleiche dann mit den von dir erklärten Beträgen. Nur wenn du der Meinung bist, dass Kosten zu Unrecht gestrichen wurden und du damit über den Arbeitnehmerpauschbetrag kommst, macht ein Einspruch Sinn. Dann solltest du aber - du willst ja deine Frau "schonen" - den Einspruch auch nur für dich erklären (geht nämlich).

    Was willst du denn noch abrechnen? Die NKA wird doch vom Verwalter der gesamten Anlage gemacht? Das einzige, was du noch ergänzen musst, sind die Grunderwerbsteuer. Sonst kannst du die Abrechnung des Verwlters nehmen und die Kosten, die auf Mieter abgewälzt werden können, in die Mieterabrechnung übernehmen. Geht ganz einfach mit einem einfachen Kalkulationsprogramm ....

    Liegt schon ein Bescheid vor? Wenn ja, von wann? Ist ein Vorbehalt wegen der fehlenden Angaben? Solange noch kein Bescheid vorliegt, reicht ein kurzes Anschreiben mit Hinweis auf die Erklärung und Kopie der Abrechnung.
    Wenn du schon einen Bescheid bekommen hast, prüfe, ob Einspruch noch möglich (vier Wochen) oder ein Vorbehalt der Nachprüfung angegeben wurde. Wenn beides nicht mehr zutrifft, wird es schwieriger. Dann solltest du mit dem Finanzbeamten reden.

    Was willst du denn beantwortet haben? Wie du die Umsatzsteuer buchen musst oder wie die Ausgaben?


    Bei den Ausgaben für Hard- und Software kommt es auf die Höhe an und ob die Software losgelöst von der Hardware nutzbar ist. Danach entscheidet sich, ob du aktivieren musst, es sich um GWG handelt oder Aufwand. Bei dieser Bestimmung ist der Ursprung (Inland oder Ausland) unwichtig.


    Anders verhält es sich bei der Umsatzsteuer. Hier ist nicht nur die Trennung Inland - Ausland wichtig, sondern auch noch die Trennung EU - Nicht-EU. Dann ist noch wichtig, ob Ist- oder Sollbesteuerung.


    In Deutschland buchst du in der Regel mit 19% Vorsteuer - das Steuerkonto wird anhand des Steuerschlüssels ausgewählt. Im Ausland sind die Steuerschlüssel abhängig vom Land unterschiedlich. Je nachdem, ob als Reverse Charge zu buchen ist oder Steuer ausgewiesen wird, musst du die entsprechenden Steuerschlüssel auswählen.

    Du solltest dich mit den Grundlagen der Buchhaltung vertraut machen, wenn du die Vorlagen nicht verwenden kannst. Diese sind doch recht eindeutig.
    In deinem konkreten Fall: du hast eine Einnahme (Umsatz) auf deinem Bankkonto. Also musst du - da Einnahme - den Betrag im Soll auf dem Bankkonto buchen. Die Einnahmen stehen immer im Haben, daher Umsatzkonto 8xxx im Haben buchen.
    Bei Ausgaben steht das Bankkonto im Haben und das Aufwandskonto im Soll.

    unter "Betriebe, Praxen und andere Unternehmen" - "freiberufliche und selbständige Arbeit", sofern nicht gewerblich wie im Link von miwe erläutert. Die Gewinnermittlung für die freiberufliche Tätigkeit erfolgt nach § 4 Abs. 3 (eingestellt) - dann wählen, ob du im Programm direkt die EÜR erstellen willst oder eine schon erstellte übernimmst.

    wie teuer war denn das Handy? Du hast nur eine Chance, wenn das Handy unter die aktivierungspflichtigen VG eingeordnet werden kann (wobei auch ein GWG SAmmelposten möglich wäre). Dann kannst du die anteilige Abschreibung in dem Umfang, in dem das Handy dienstlich genutzt wurde, unter den Betriebskosten/Telekommunikationskosten geltend machen. Den dienstlichen Anteil musst du aber gegenüber dem Finanzamt glaubhaft machen, z.B. durch eine Aufstellung aller Telefonate über drei Monate.
    Bei einem Sammelposten (zwischen 150 und 1000 Euro) beträgt die Abschreibungsdauer immer fünf Jahre, als GWG (zwischen 150 und 410 Euro) Vollabschreibung im ersten Jahr, damit keine Möglichkeit in deinem Fall, als VG über 410 Euro (ohne MWSt) über drei Jahre, das Jahr 2009 zählt dann aber schon anteilig mit.