Beiträge von babuschka

    Wobei die "Kann"-Bestimmung nur innerhalb des Landes gilt - wie ich oben schon geschrieben habe. Für innergemeinschaftliche Umsätze gelten nun einmal die Spezialvorschriften und nicht das generelle inländische Gesetz.

    Bautroika : bevor du Verwirrung stiftest solltest du dich selber "schlau" machen. Halbwissen kann gefährlich werden.

    Und damit bin ich hier 'raus - die Diskussion artet aus, zumal maulwurf23 Recht hat - die Frage ist beantwortet.

    Hallo Eifel_Vermieter,


    wenn du mit einem abweichenden Abrechnungszeitraum mit dem Mieter abrechnen willst, muss dies im Mietvertrag so vereinbart sein! Wenn dort nicht steht, ist der Abrechnungszeitraum für Betriebs- und Heizkosten immer das Kalenderjahr und dann sind die Abrechnungen des Verwalters schlicht und einfach falsch. Der Mieter kann diese ablehen und muss nichts zahlen und du musst ihm dann auch noch die Vorauszahlungen zurückerstatten.

    Das wurde hier aber schon oft gefragt und beantwortet. Für dich als Vermieter gelten die tatsächlichen Zahlungen (§ 11 EStG) unabhängig von der Abrechnung der WEG. Die "Spitze" aus der Abrechnung ist dann im Jahr der Abrechnung einzutragen. Beachte: die Instandhaltungsrücklage ist keine Ausgabe, diese musst du von den Zahlungen abziehen.


    Und: für deine Nebenkostenabrechnung mit dem Mieter gilt - falls nicht im Mietvertrag gesondert geregelt - das Kalenderjahr als Abrechnungsjahr, d.h. du musst die Ausgaben dem Jahr zuordnen, in dem sie veranlasst wurden. Hier könntest du enorme Abrechnungsprobleme bekommen, da die Abrechnung nicht für das Jahr gilt, sondern für das abweichende Jahr. Viel Spaß beim "Auseinanderfriemeln".

    Diese falsche Eile verstehe ich sowieso nicht. Immer mehr Finanzämter trennen die Einkünfte mit EÜR etc. ab und geben die Bearbeitung an gesonderte Stellen. Und erst wenn von dort die Mitteilung kommt, wird die Einkommensteuererklärung bearbeitet. Es geht zwar in der Reihenfolge des Eingangs, aber auch die Finanzämter müssen ihre Software auf das neue Jahr umstellen.

    Da du keine Angaben gemacht hast, mit welchem Programm du arbeitest, ist auch keine Hilfe möglich, wo du eintragen musst. Es gibt ein Feld, in dem die Einnahmen des Jahres 2017 eingetragen werden müssen, damit die Höhe der Zulagen ermittelt werden kann, die dann steuerlich berücksichtigt werden.

    Zu Francos Zeiten gab es noch keine E-Bilanz und damit auch nicht die steuerliche Gewinnermittlung in der E-Bilanz. Franco konnte sie also auch nicht beschreiben, sondern ist von den Zahlen in der Buchhaltung ausgegangen. Das ist ein kleiner Unterschied.

    Die Struktur ist eben nicht gleich! Jedes Jahr ändern sich die Formulare und damit die Struktur. Wenn die Struktur gleich bliebe, wäre es nicht notwendig, die Schnittstelle jedes Jahr zu ändern. Deinen Ärger kann ich verstehen, geht mir genauso - EÜR ist fertig und kann nicht abgesandt werden. Aber: ich möchte das Geschrei hier nicht hören, wenn nicht getestet wird und ein Fehler nach dem anderen aufpoppt.

    Also ruhig bleiben - die Bearbeitung in den Finanzämtern fängt ja sowieso gerade an (nach Bundesland unterschiedlich).

    Auf der anderen Seite haben ich die Auskunft von einem Finanzamtbeamten erhalten, dass die Zinsen und Kap.Ertragsteuern etc., die über das normale Girokonto der HV laufen, zu den Einkünften aus V+V gehören und nicht zu den Zinseinkünften.


    Ich bin kein Steuerberater, aber da es auf dem laufenden Konto kaun Zinsen gibt (Anteil der Eigentümer darum sehr geringfügig) warum wieder Programmierer beschäftigen, die evtl. das Programm verschlimmbessern.

    Das ist Unsinn. Auch Zinsen auf das Girokonto sind Einkünfte aus Kapitalvermögen und nicht Einkünfte aus der Einkunftsart, für die das Girokonto verwendet wird. Und diese Zinsen gehören genau wie alle anderen auch in die Anlage KAP bzw. die abgezogenen KapErtSt und Soli sind entsprechend Vorauszahlungen zur Einkommensteuer. Und daher müssen sie mindestens auf der Abrechnung erscheinen - eine gesonderte Bescheinigung stellen nicht alle Verwalter aus.

    Und wenn es Zinsen auf das "normale" Girokonto sind, verringern sie die Zinserträge in der Abrechnung, oder man richtet eine Ausgabenart "gezahlte Steuern" ein, denn die Abrechnung muss mit den Konten übereinstimmen (ist immer eine der ersten Prüfungen, die ich als Mitglied des Verwaltungsbeirates mache).

    Das wurde hier schon zigmal geschrieben - die Steuerklassen sind einzig und allein für die Vorauszahlungen (Abzug bei der Gehaltsabrechnung) von Bedeutung. In der Einkommensteuererklärung gibt es keine Steuerklassen mehr, einzig in der Anlage N wird die Steuerklasse angegeben, nach der der Arbeitgeber gerechnet hat. In der Einkommensteuer werden Eure Einkünfte zusammengerechnet und darauf der Splittingsteuersatz angewendet.