Beiträge von babuschka

    Es gehört aber nicht in die Abrechnung der WEG! Das sind Einnahmen, die dem einzelnen Eigentümer gehören und haben in der EÜR der WEG nichts zu suchen. Das wäre m. E. ein Fehler, denn der Steuerberater müsste diese ja auch aus der EÜR für die WEG eliminieren, weil sie in der Feststellungserklärung nichts zu suchen haben (es sind auch keine Sondereinnahmen).

    Ich habe mir diese Diskussion bislang angesehen, ohne mich einzumischen.


    basic19

    du verwechselst den Anspruch auf Rente (den deine Schwiegermutter sicher hat, das bestreitet auch nesciens nich) mit deinem Anspruch, Unterhaltsleistungen über diese Rente hinaus in der Einkommensteuer steuermindernd geltend zu machen! Und für Letzteres gelten nun einmal andere Regelungen als für die Gewährung der Rente - das sind zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte.


    Unterhaltszahlungen als aussergewöhnliche Belastung sind immer in Fällen wie deinem nur abziehbar, wenn die unterstützte Person entweder das reguläre Rentenalter in Deutschland erreicht hat oder aber du als Unterstützungleistender nachweisen kannst (auf Deutsch), dass die unterstützte Person nicht in der Lage ist, sich ganz oder teilweise selber zu unterhalten. Und dann ist auch eine "leichte" Tätigkeit zumutbar, es wird nicht auf den erlernten Beruf beschränkt. Dies ist generell so im deutschen Steuerrecht (Sozialversicherungsrecht ist etwas ganz anderes) und gilt auch für dich. Du willst in Deutschland Unterhaltszahlungen angerechnet bekommen, dann musst du auch die entsprechenden Nachweise bringen.


    Das hat nichts mit Ungerechtigkeit zu tun - auch wenn du es so empfindest. Du musst nun einmal zwischen Sozialversicherungsrecht (den Anspruch laut ukrainischem Recht) und dem Steuerrecht (deutsche Einkommensteuer) unterscheiden.

    Nachtrag: was willst du bei Crowdfunding (schreckliches Wort) als Lieferung erfassen? Geht es hier nicht eher um eine Leistung? Dann wäre doch eher 3125 zu wählen. Du solltest dich über das Wesen der einzelnen zu erfassenden Vorgänge klar werden - gerade bei Fragen zur Umsatzsteuer/Vorsteuer ist es sehr wichtig, ganz genau zwischen Lieferungen (physische Vorgänge) und Leistungen (Beratungen uws.) zu unterscheiden. Daran hängt nämlich unter Umständen auch die Frage, ob das Ganze in Deutschland der "normalen" deutschen Umsatzsteuer unterliegt oder eben als innergemeinschaftlich zu beurteilen ist (oder auch Drittlandsbezug hat).

    Zunächst: in allen Programmen, die ich nutze (einschließlich der EÜR im Steuersparbuch) kann man den Buchungstext frei wählen! Es gibt keine Vorgaben hierfür. Meinst du die Beschreibung des Kontos?


    Dann: wenn du eine Anzahlung machst, buchst du 1510 an 1200 - ganz einfach, da ist nichts weiter zu veranlassen. Wenn dann die tatsächliche Rechnung kommt mit einer igLieferung/Leistung, buchst du im ersten Schritt 3425 an Lieferant (oder Interimskonto, wenn du keine offenen Posten buchen kannst). Dann löst du das Interimskonto (oder den Lieferanten) auf in zwei Teile

    a) Lieferant/Interimskonto an 1510 und

    b) Lieferant(Interimskonto an 1200


    Die Buchung auf 3425 ist immer der volle Betrag - es wird ja keine Mehrwertsteuer auf der Rechnung ausgewiesen. Diese wird mittels deiner Buchung errechnet und gebucht Vorsteuer an Umsatzsteuer. Dieses Vorgehen ist hier im Forum schon zigmal beschrieben worden.


    Du solltest dich vor allem mit deinem Kontenplan vertraut machen, 1540 ff. sind die Forderungen gegenüber dem Finanzamt, insbesondere ab 1556 gibt es eine Menge Vorsteuerkonten. Eine Buchung auf 3425 zieht automatisch qua Einstellung den Steuerschlüssel EU USt 19% mit Vorsteuer 19% und wird damit auch richtig in die UStVA und UStE eingetragen.

    Anmerkung zu 1a. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dir die Lohnsteuerbescheinigung (als Papier oder Pdf) auszuhändigen! Wenn er das nicht getan hat, hat er gegen seine Pflichten verstoßen. Also sichte bitte auch die Unterlagen, die er dir anlässlich deines Ausscheidens gegeben hat oder fordere die Lohnsteuerbescheinigungen nachträglich bei der Personalabteilung an.

    1.b am einfachsten über Mein Elster im Internet. Das Steuersparbuch gibt dir aber auch Hinweise, Tipps etc. - du kannst es ja testweise herunterladen und prüfen, bevor du kaufst.

    Ich kann nesciens nur beipflichten - die Ausbuchung durch die Bank schließt den Konkurs doch nicht ab! Das heisst nur, dass die Bank keine Kurse mehr pflegen wird, sagt aber nichts darüber aus, ob die Papiere noch einen Wert haben und der Verlust endgültig realisiert wurde. Es gibt hier genügend Rechtsprechung darüber, wann ein Verlust endgültig ist und in der Steuererklärung als Verluste aus einem "Veräusserungsgeschäft" angesetzt werden können.

    Da musst du zur Not einen Steuerberater fragen - das Finanzamt wird auf alle Fälle Nachweise anfordern, dass der Verlust endgültig ist und das ist mit der Bankbescheinigung nicht erledigt!

    Ich verstehe jetzt dein Problem ehrlich gesagt nicht mehr! Hat der Mieter Widerspruch eingelegt? Dann hast zunächst du als Vermieter ein Jahr Zeit, den Widerspruch zu prüfen, erst wenn du dem Mieter eine Antwort (ablehnend oder bejahend) sendest, beginnt für den Mieter eine neue Frist. Mir scheint, du verwechselt hier Widerspruch mit der Anforderung von Unterlagen - dies ist noch kein Widerspruch und setzt damit auch keine neuen Fristen in Gang.

    1604 kann erst ausgeglichen sein, wenn alle ausgegebenen Gutscheine auch eingelöst werden. Solange du immer wieder neue ausgibst, wird dort auch immer ein Saldo stehen - das ist das Wesen der Gutscheine.

    Wenn du hier etwas Überblick behalten willst, solltest du die Nummern der Gutscheine im Buchungstext angeben - dann siehst du, welche Gutscheine noch nicht eingelöst wurden.


    Die Buchungen selber sehen eigentlich richtig aus.

    Es gibt keine Buchungstexte, die automatisch ein Konto ziehen! Du musst das Konto aktiv auswählen und dann einen Buchungstext schreiben - das liegt bei dir, was du hier angeben möchtest. Dieser sollte allerdings möglichst "sprechend" sein, damit man weiß, was gebucht wurde.

    3100 ist hier nicht richtig - du hast doch innergemeinschaftlichen Erwerb! Da gibt es gesonderte Konten (z. B. 3425 u.a.) - bitte auch auf die Kontenbezeichnung achten.

    Umsatzsteuer und Vorsteuer werden automatisch gebucht nach den Vorgaben des gewählten Sachkontos - hier musst du nichts gesondert angeben. Vorsteuern findest du auf 1540 ff.

    Man kann durchaus - wie von Mein Büro im Handbuch beschrieben - über ein Verrechnungskonto buchen, die Konten 1370/1371 bieten sich hierfür ja an - aber: es gibt eben seit zwei/drei Jahren auch die steuerliche Vorschrift, die Privateinlagen und -entnahmen in der EÜR einzutragen und seit dieser Zeit wird eben auch verplausibilisiert, dass Entnahmen und Einlagen auch über die entsprechenden Konten gebucht werden. Und dies ist im Handbuch noch nicht entsprechend korrigiert worden und "provoziert" damit eben Fehler wie den in der Ausgangsfrage.

    cdfcool


    auch wenn du wieder so unwirsch reagieren wirst: das Kassenbuch (die Funktion) ist hierfür zu verwenden, aber nicht in einer Buchung. Daher mein Hinweis auf die Richtlinie, ob dir das nun gefällt oder nicht.

    Noch mal: diese Anleitung ist aktuell für Mein Büro.

    Und nesciens hat dir gesagt, dass diese Anleitung nicht mehr den steuerlichen Vorschriften entspricht! Du musst hier zwingend Privateinlagen buchen, sonst bekommst du die Fehlermeldung nicht weg.


    Leider werden Anleitungen häufig nicht bei solchen Änderungen angepasst. Die Abfrage bzw. Abstimmung zwischen bestimmten Erträgen und Aufwendungen und den dazugehörigen Privatkonten ist seit zwei/drei Jahren fest in Elster eingebaut.

    Verlustvortrag gibt es nur bei Zweitausbildung und nur, wenn man auch Erklärungen gemacht hat!

    Da scheint die Zeit ein wenig an dir vorbeigegangen zu sein. Es gibt inzwischen genügend Diskussionen hier, wie man diese Kosten als vorweggenommene Werbungskosten ansetzen kann. Die Erklärungen hierfür sind notwendig, da gebe ich dir Recht. Aber wenn ich cyberosti richtig verstanden habe, fallen die Kosten ja jetzt erst an. Und diese gehören nun einmal zu den Einkünften der (zukünftigen) Ehefrau und nicht zu den Einkünften des Ehemannes/Steuerpflichtigen.