Beiträge von babuschka

    Ja - wenn du keinen Antrag auf Günstigerprüfung gestellt hast. Einspruch sollte hier genügen (Haken übersehen).


    Es ist leider so, dass die 25% eine Abgeltungsteuer sind ohne Rücksicht auf die übrigen Einkünfte, daher solltest du hier das Häkchen für die Günstigerprüfung nicht vergessen!

    bereits bezahlte Eingangsrechnung aus dem Vormonat korrekt storniert werden kann?

    Ist die Frage technisch oder buchhalterisch gemeint? Technisch macht WISO Mein Büro doch da keinen Unterschied, ob bezahlt oder nicht bezahlt, Vormonat oder aktueller Monat ... Oder sehe ich gerade das Problem nur nicht?

    Im gleichen Monat hätte man vielleicht noch die Rechnung löschen können, aber im Folgemonat ist die Umsatzsteuer schon gelaufen.

    Das war nur ein Nichtbuchhaltergedanke :wacko:

    Auch im gleichen Monat darf man nicht mehr löschen! Es handelt sich um einen empfangenen Handelsbrief, der eins zu eins in die Buchhaltung zu übernehmen ist. Von den Aufbewahrungsvorschriften einmal ganz abgesehen!


    Es ist vom Lieferanten eine Rechnungskorrektur anzufordern (sofern nicht schon vorliegend) und diese entsprechend zu buchen. Dass dies in MB scheinbar nicht vorgesehen ist, ist ein (weiteres) Manko dieses Programms. Rechnungskorrekturen (umgangssprachlich leider immer noch falsch als "Gutschriften" bezeichnet), sind auch für die korrekte Vorsteuer notwendig.

    Die Dauerfristverlängerung ist doch schon beantragt und genehmigt! Es geht doch jetzt um das Buchen der Zahlung! Die "normalen" Vorauszahlungen gehen ja auf 1780 (in SKR 03), die Dauerfristverlängerung auf 1781.


    Die Dauerfristverlängerung wird ja auch nur einmal im Jahr beantragt und das ist in der Regel mit der UStVA Dezember/4. Quartal Vj. Dann werden diese Felder auch gefüllt (es liegen ja die Vorauszahlungen des Jahres dann alle vor).

    Meines Erachtens nach sind das Anschaffungskostenminderungen! Kickbacks werden gezahlt, wenn du etwas kaufst. Dann sind sie aber eine Minderung deines Kaufpreises. Bei einem Verkauf wären Sie insofern gewinnerhöhend, weil der Verkaufspreis entsprechend erhöht wird.


    Dies sind m. E. nach keine "gewöhnlichen" Erträge. Ein Steuerberater kann hier aber mehr sagen.


    Wenn es allerdings laufende Bestandsprovisionen sind (bei Investmentfonds häufiger) sind es Erträge und hier müsste Zeile 15 dann richtig sein, da keine KErtSt abgezogen.

    Ergänzend: du buchst dann nach der Nebenkostenabrechnung den Zahlungsein- oder ausgang im Jahr der Zahlung (nicht in dem Jahr, in dem die Vorauszahlungen vom Mieter vereinnahmt weden) als Einnahme (Rückzahlungen wären hier negative Einnahme). Alles andere - also das, was du tatsächlich an Handwerker, Energieunternehmen etc. zahlst, gehört in die Ausgaben.

    Bei diesen Buchungen habe ich den Verdacht, dass hier Istbesteuerung angewendet wird, obwohl bie IgLeistungen Sollbesteuerung Pflicht ist. Die Umbuchung lässt keinen anderen Schluss zu!

    Hier ist doch sowieso nur interessant der Posten "Reinigung Straße...", alles andere fällt doch überhaupt nicht unter haushaltsnahe Dienstleistungen. Und den Kaminfeger und die Wartungskosten unter Handwerkerleistungen - hier ist aber der Betrag so gering, dass sich eine Aufteilung wirklich nicht lohnt. Alles andere sind m. E. nach sowieso keine nach § 35 a EStG absetzbaren Kosten, eventuell noch Müllabfuhr. Das kann dir aber nur eine zur Steuerberatung befugte Person genau sagen oder du suchst in der steuerlichen Hilfe oder im Internet nach Aussagen hierzu.

    Du solltest dann aber zur genauen Trennung schon unterschiedlich buchen, entweder kontenmäßig (also für dein Gewerbe Kopien der Konten für den Freiberuf) oder aber - falls das in deiner Version von Mein Büro geht - mit Kostenstellen. Da bei EÜR keine Bilanz erforderlich ist, wäre damit die erforderliche Trennung der Buchungen auch als Nachweis gegenüber dem Finanzamt erbracht. Alles jeweils in einem Konto kann dazu führen, dass ein Betriebsprüfer die Trennung nachträglich in der EÜR nicht anerkennt und alles gewerblich macht. Damit würdest du dann auch auf deine freiberuflichen Einkünfte Gewerbesteuer zahlen. Also lieber von Anfang an sauber trennen.

    Einzige Möglichkeit, die das Finanzamt möglicherweise akzeptiert: eine begründete Schätzung des Lohnanteils. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Finanzämter hier maximal Hausmeisterkosten akzeptieren - bei allen übrigen Kosten ist nämlich eine Schätzung äusserst schwierig, es sei denn, du hast die Rechnungen kopiert bei der Prüfung der Abrechnung (dann kannst du nämlich auch alleine aufteilen).

    ...variables Kapital in der EÜR ?(

    s.o......"differenzierter...buchen/umbuchen"

    vllt. handelt es um eine USt.-Berichtigungsbuchung....(fehlendes Gegenkonto ließe hier nur Spekulationen zu) die 10-tages regelung kann auch einige andere Konten betreffen.

    genau das ist das Problem - 880 gibt es bei EÜR nicht! Hier sind die Privatkonten 1800 ff. anzusprechen. Diese Steuerberaterin geht nach Schema "F" vor ohne zu denken! EÜR ist nicht Bilanzierung und man sollte als Fachfrau doch wissen, was man bucht.

    Jede Buchung im Rahmen der 10-Tage-Regel kann über die Konten 1370/1371 abgedeckt werden - da muss man nicht unbedingt über nicht vorhandene Konten buchen, die zudem in einer EÜR sachlich falsch sind.

    Man kann es auch anders erklären:

    in Jahr 1 hast du 500 Euro gezahlt durch Abzug vom Lohn, der wurde auch im Bescheid berücksichtigt. Da aber insgesamt eine zu hohe Steuer gezahlt wurde, hast du im Jahr 2 eine Erstattung von beispielsweise 25 Euro erhalten.

    Im Jahr 2 hast du wieder 500 Euro gezahlt durch Abzug vom Lohn. Jetzt kommt aber das Zahlungsprinzip des § 11 EStG ins Spiel - du hast ja 25 Euro für das Vorjahr zurückerhalten im Jahr 2, also effektiv nur 475 Euro gezahlt. Damit sind auch nur die 475 Euro ansetzbar.

    Wenn du keine Änderung haben willst (z.B. wegen geringerer Fahrten oder Anwendung Fahrtenbuch) überhaupt nicht.

    In der Bescheinigung von AG sind ja unter Punkt 18. schon Pauschalbesteuerte AG leistungen zw. Wohnng und 1. Arbeitsstätte erfasst,

    Da beisst sich aber etwas - du hast diese Fahrten doch versteuert mit deinem Steuersatz oder nicht? Wenn hier ein Betrag steht, würde das bedeuten, dass du keine Werbungskosten für die Fahrten zwischen Wohnung und 1. Tätigkeitsstätte ansetzen kannst, weil nicht du sondern der Arbeitgeber die Steuer getragen hat. Für die private Nutzung gibt es ja keine Werbungskosten.


    Im übrigen kann dir auch die Suche weiterhelfen. Dieses Thema ist schon häufig besprochen worden.