Beiträge von nesciens

    Die Aufzugsbauer sind alles extreme Geldhaie. Ich wäre froh wenn sich mal das Kartellamt dieser Mafia annimmt, denn die Ersatzteilpreise in der Branche sind mit ähnlichen Margen wie im Drogenhandel ausgestattet.

    Mit solchen Pauschalurteilen wäre ich vorsichtig. Was berechtigt dich zu so einem Vergleich? Kennst du die Kalkulationen der Hersteller? Sicher nicht.

    Solche Vollwartungsverträge werden über viele Jahre kalkuliert und am Anfang ist sicher eine höhere Gewinnspanne enthalten als gegen Ende, wenn die Reparaturanfälligkeit höher wird. Als Mischkalkulation muss man beide Fälle berücksichtigen.


    Wohlgemerkt: ich arbeite bei keinem Aufzughersteller, habe aber jahrzehntelange Erfahrung mit Kalkulationen und kenne auch solche Vollwartungsverträge.

    Hallo zusammen,


    ich habe folgende Frage, vielleicht kann mir jemand helfen :)


    Ich bin als angestellter Arzt tätig. Nebenbei mache ich selten Gutachtne und erhalte dafür zunächst unversteuerten Lohn.

    Bist du dir sicher, dass du hier Lohn erhältst? Der müsste nämlich vom Arbeitgeber versteuert werden. Also wirst du wohl eher eine EÜR erstellen müssen, die bei den Einkünften aus selbständiger Tätigkeit zwingend abzugeben ist. Hier gibst du die Einnahmen uns Ausgaben in den entsprechenden Zeilen ein.

    Puuuh. Ja, hach, hach. Ja, würde dann auch sagen, 18.

    Aber dann Kleinunternehmer, oder?

    Und dann gebe ich bei wiso irgendwo den Gewinn ein, nirgends Verlust. 600 Euro bekomme ich dann offenbar an Steuern weniger zurück... das erscheint mir viel.


    Laut vg Wort war das einmalig, ich durfte die Diss auch nur einmal dort so angeben. Also gehe ich mal davon aus, dass das nicht nochmal passiert..

    Der Kleinunternehmer hat doch mit der Einkommensteuer nichts zu tun - gilt nur für die Umsatzsteuer.

    Ein Verlust bekommt ein Minus vor die Zahl - aber bei einer EÜR gibst du dann einmal die ganzen Erträge (hier nur ein Betrag) und auf der anderen Seite die Betriebsausgaben (als positive Werte) ein, das Ergebnis wird dann gerechnet. Die Anlage EÜR wird dann erstellt und mit abgesandt.

    Die Sparkassen lassen sich immer viel Zeit - er soll nachhaken, inzwischen müssten auch die "Spätzünder" ihre Bescheinigungen ausgestellt haben (DegussaBank als ein bekannten "Spätzünder" hat inzwischen auch versandt, Anfang Mai).

    Um die Verwirrung noch etwas zu entschärfen - es wird nichts "weiter" geführt. Das gebraucht gekaufte Wirtschaftsgut ist für dich ein neues Wirtschaftsgut, das in das Anlagenverzeichnis aufgenommen wird und je nach gewählter Abschreibungsart behandelt wird. GWG auf Konto 480 (nicht wie Bautroika schreibt 4855), Sammelposten (hier unvorteilhaft, da fünf Jahre Abschreibung) auf 485. Damit ist das Wirtschaftsgut in das vom EStG vorgeschriebene Verzeichnis aufgenommen.

    Auch S-Broker (der Broker der Sparkassen) muss eine jährliche Ertragsbescheinigung ausstellen - also soll dein Bruder diese anfordern oder liegt möglicherweise in seinem Posteingangskorb und hat sie nur nicht abgeholt, weil er die Bedeutung nicht kennt).

    lt dem Artikel kann man trotz 50 % Miteigentum den vollen AfA (bezogen anteilig auf das Arbeitszimmer) geltend machen.

    Und woraus schließt du das?

    ie im Miteigentum beider Eheleute steht, ist es in der Regel nicht zwingend notwendig, das halbe Arbeitszimmer an den das Arbeitszimmer nutzenden Ehegatten zu vermieten. Denn der BFH geht davon aus, dass der das Arbeitszimmer nutzende Ehegatten zunächst mit seinen anteiligen Anschaffungs- und Finanzierungskosten dieses Arbeitszimmer finanziert hat und daher dafür die volle AfA und in vollem Umfang die Finanzierungskosten als Werbungskosten geltend machen kann.

    Hier steht doch etwas von anteiligen Anschaffungs- und Finanzierungskosten, nicht von den vollen AHK. Richtig lesen hilft manchmal, nicht Wunschdenken. Auch dieses Urteil BFH, Urteile vom 15. Dezember 2016, Az. VI R 53/12 und Az. VI R 86/13 besagt nichts anderes - jeder kann die von ihm getragenen Kosten ansetzen, Du solltest eine zur Steuerberatung befugte Person konsulieren.


    Auch hier sehe ich nichts anderes:

    Im Urteil mit dem Aktenzeichen VI R 53/12 waren die verheirateten Lehrer zu gleichen Teilen Eigentümer eines Einfamilienhauses. Hier stellte der BFH klar, dass sich in solchen Fällen beide Miteigentümer die Kosten für das gemeinsam genutzte Arbeitszimmer jeweils zur Hälfte teilen.


    Und wovon lebt der Vater? Von Luft und Liebe? Eine Einkommensteuererklärung ist immer dann Pflicht, wenn es zu Einkünften im Sinne des EStG kommt - unabhängig von der Höhe. Es gibt hiervon Ausnahmen ( wie z. B. bei ausschließlichen Einkünften aus unselbständiger Tätigkeit), aber das liegt hier ja nicht vor.

    Ich gehe auch davon aus, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Denn auch wenn z. B. nur Dividenden ausgeschüttet wurden, sind diese erklärungspflichtig, da ja wohl oberhalb vom Sparerfreibetrag.

    Kommt der Belegabruf vom Steuersparbuch damit klar?

    Der Belegabruf hängt am Zertifikat, nicht an der Steuernummer


    Bekommt das Programm das Matching über die Steuer Ident Nummer hin?

    Warum nicht?


    Bekomme ich mit dem Zertifikat überhaupt den digitalen Bescheid für die neue Steuernummer abgerufen?

    Brauche ich ein neues Zertifikat?

    Das Zertifikat hängt an deiner SteuerID, nicht an der Steuernummer, somit kein Problem und kein neues Zertifikat.

    Du solltest ein Ticket aufmachen und diesem den Nachweis der Reparatur gleich beifügen. Telefonisch führt ab und zu zu Mißverständnissen und dann kommt als Ergebnis so etwas heraus. Ausserdem ist ein Ticket in der Regel neutraler als man selber am Telefon ist (Ärger und Aufregung verführen oft zu einem etwas "agressiven" Ton).


    Das bedeutet für mich nun einen erheblichen Mehraufwand und die Uhr zu Abgabe der Steuererklärung tickt.

    Mehraufwand ja - aber die Uhr tickt doch noch recht langsam oder hast du noch nicht mitbekommen, dass die Frist ab diesem Jahr um zwei Monate verlängert wurde, also erst 31.7.2019?

    Ich bezweifle, dass eine Exceltabelle als Nachweis anerkannt wird. Wenn deine Steuerberaterin das so macht, wäre das sträflicher Leichtsinn von Ihr (sie macht sich haftbar, weil sie wissen muss, dass Excel jederzeit ohne Nachweis der Änderung veränderbar sind). Ausserdem kommt hinzu, dass du notfalls auch nachweisen musst, wieviel Kilometer insgesamt mit dem privaten Pkw gefahren wurde (wegen Einstufung als privat, gewillkürtes Betriebsvermögen oder notwendigem Betriebsvermögen). Deine Aufschriebe ermöglichen all dies nicht und sind nicht finanzamtssicher.


    Ein Fahrtenbuch sollte eigentlich gerade bei dir geführt werden - du irrst, wenn du meinst, dies ist nur für betriebliche Pkw Pflicht! Und bei privaten Fahrten schreibt man Anfangs- und Endekilometer ein und privat, mehr muss nicht erfolgen. Ich kann dir nur raten, ein Fahrtenbuch (finanzamtssicher) zu führen - ob das aus dem Steuersparbuch oder das gesondert zu erwerbende oder eines der im Handel verfügbaren Bücher ist, ist eine Frage der Bequemlichkeit und der persönlichen Vorlieben.

    Die IBAN ist international und nicht auf den SEPA-Raum begrenzt. Was dir aber nichts nutzen wird, weil du auch die SWIFT-Nummer benötigst. Und die ist online nicht einzugeben. Du kannst solche Zahlungen nicht online machen - sprich mit deiner Bank, welche Voraussetzungen bei ihr vorliegen.

    Die Reisekostenrichtlinie ist doch eindeutig: Fahrten zwischen Wohnung und 1. Tätigkeitsstätte werden mit der Entfernungspauschale angesetzt (einfache Entfernung, Hinfahrt), übrige berufliche/Dienstliche Fahrten mit den tatsächlichen Kosten oder 30 Cent pro gefahrenen Kilometer. Die gefahrenen Kilometer werden auch bei Unplausibilitäten vom Finanzamt überprüft.

    Entsprechend werden die Felder gefüllt - für die Entfernungspauschale getrennt von den übrigen (Dienst-)reisen.