Beiträge von nesciens

    Der Verlustvortrag wird verrechnet mit dem Gesamtbetrag der Einkünfte und das bis diese auf Null sind. Damit "verpuffen" dann auch als Ausgaben, die erst nach der Summe der Einkünfte abgezogen werden wie Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen etc.

    Frag mich wie man über 1000€ kommt als Otto-Normal Verdiener.

    Da gibt es chon einige Möglichkeiten - schon bei einer Entfernung von 15 Kilometer zur Arbeit schafft man das (15 Kilometer * 0,30 Euro *250 Tage).

    Dann noch dein Arbeitszimmer, Gewerkschaftsbeitrag oder Verbandsbeiträge, ....). Das geht auch bei Otto Normalverdiener.

    Du gibst ja auch nur eine Umsatzsteuererklärung für alle drei Tätigkeiten zusammen ab - sonst bekommst du eine liebe Aufforderung deines Finanzamtes, dies nachzuholen. Und dann fällt ganz schnell auf, dass man entweder nur Kleinunternehmer nach § 19 UStG ist oder voll Umsatzsteuer berechnet.

    Es kommt doch darauf an, was du machen willst. Die Übertragung des IAB kürzt die Anschaffungskosten (§ 7g Abs. 2 S. 2 EStG). Ich sehe hier keinen Ansatzpunkt, die ursprünglichen AHK vor Kürzung zu zeigen. Wenn die vollen AHK gezeigt werden, müsste m. E. der IAB ja im Spiegel auch sichtbar werden - kann ich aber nicht erkennen, wo. Der Restbuchwert zum 31.12. müsste zumindest in beiden Varianten gleich sein.

    Es artet nur langsam aus - neben Amazon macht dies inzwischen auch Digital River so (selbst wenn sie die UStID aus früheren Käufen kennen und bis Ende letzten Jahres richtig unter Anwendung der RC-Regelung berechnet haben!). Und für den Einzelnen ist es ein kleiner Betrag, aber in der Masse kommen hier schnell Tausende Euro pro Monat zusammen. Alles dient nur der Arbeitsvereinfachung dort. Die EU-Regelung beschränkt eindeutig auf Verkäufe an Privatpersonen - für Unternehmer hat sich nichts geändert, aber diese Firmen wollen nicht.

    Was habe ich denn falsch gemacht?

    nichts - das versteht wahrscheinlich nur anfaenger0815, völlig sinnfrei der Link.


    Zu deinem Verständnis: wenn du VErmögensgegenstände in deine Firma einlegst, sollte das über das Konto Privateinlage laufen, schon um zu zeigen, dass es aus deinem privaten Bestand kommt. Und dann ist die Buchung wirklich nur Anlagevermögen an Privateinlage. Und da das Konto Privateinlage ein Passivkonto ist, sind die Werte darauf immer "negativ". Das Verrechnungskonto würde ich hier nicht ansprechen.

    Diese Felder sind doch für dich völlig irrelevant, du füllst doch "nur" die beiden Felder mit dem Umsatz des Geschäftsjahres und des Vorjahres aus, damit das Finanzamt prüfen kann, ob die Kleinunternehmerregelung zu Recht in Anspruch genommen wurde (Ausnahmen wären igErwerbe oder andere Umsätze, die in den Gesamtumsatz einzubeziehen wären).

    Allerdings: du bekommst eine Fehlermeldung, wenn du hier nichts eingibst (den Sinn verstehe ich nicht). Also gibt "2" ein.

    Du musst alle deine Dienstreisen eintragen und dann die Erstattungen des Arbeitgebers in der vorgesehenen Zeile eintragen. Die Angabe der Verpflegungskosten wird für die Plausibilierung deiner Angaben benötigt, da du hier die Pauschalen für Verpflegungsmehraufwand entsprechend kürzen musst. Die Summe der Kürzungsbeträge müsste dem Eintrag in der Lohnsteuerbescheinigung entsprechen.

    Ich hatte die erwartung das alle Daten der letzten Jahre zb. Arbeitgeber, Weg zur Arbeit etc. übernommen bzw. Automatisch eingetragen werden und Ich nur noch kontrolliere.

    In etwas so als ob Ich Daten von der Software der letzten jahre Übernehme. Habe bis vor 7-8 Jahre immer WISO genommen für die Steuererklärung und mir halt das erneute Ausfüllen zu ersparen.

    Das kommt doch noch! Hast du meinen Beitrag nicht gelesen? Wobei die Wege zur Arbeit nicht vom Arbeitgeber gemeldet werden! Er meldet die Lohnsteuerbescheinigung, in der möglicherweise Erstattungen seinerseits vermerkt sein müssen, aber deine konkreten Aufwendungen sind Werbungskosten und werden nicht unter den Einnahmen von den Arbeitgebern gemeldet.

    Wieso zweimal die Frage?

    Gehe einmal die Fragen zu den Krankheitskosten Schritt für Schritt durch (ich sitze nicht am Rechner).

    Du bekommst doch nur eine Steuerermäßigung zusätzlich, wenn du einen GdB in bestimmter Höhe nachweisen kannst. Ansonsten gilt die Regelung für chronisch Kranke bei der Krankenkasse, die dich ab einem bestimmten Betrag von den Zuzahlungen befreit, du also weniger Kosten hast! Die von dir getragenen Kosten werden im Rahmen der steuerlichen Zumutbarkeitsregelungen berücksichtigt und diese sind von der Höhe des Einkommens und dem Familienstand abhängig.

    Hier https://www.steuerring.de/steu…-behinderte-menschen.html findest du noch weitere Hinweise.

    Außerdem hätte ich gerne gewusst, ob es eine Vorlage gibt, die ich an das Finanzamt schicken kann, zwecks Aufforderung Nachberechnung der bisher vorläufigen zumutbaren Belastungen bei Krankheitskosten.

    Was verstehst du darunter? Es gibt keine "vorläufige" zumutbare Belastung in Steuerbescheiden, diese sind nach Ablauf der Einspruchsfrist von einem Monat genauso fix wie alles andere im Bescheid. Das Mittel wäre der Einspruch, der formlos als Anschreiben oder über Mein Elster eingelegt werden kann. Beachte aber die Einspruchsfrist von einem Monat.

    Woraus siehst du das? Das Fahrtenbuch ist unter anderem chronologisch zu führen. Ohne Datum bei Privatfahrten kannst du das nicht belegen. Die Regelung besagt nur, dass du weder Ziel noch Zweck der Fahrt angeben musst. Bei Urlaub solltest du Beginn und Ende mit Datum eintragen und Privatfahrt. Da reicht ein Eintrag.

    Wenn du deinen Link richtig liest, wird es auch klar. Dort steht nämlich

    Das Fahrtenbuch muss mindestens folgende Angaben enthalten (vgl. R 8.1 Absatz 9 Nummer 2 Satz 3 LStR 2008 ): Datum und Kilometerstand zu Beginn und Ende jeder einzelnen betrieblich/beruflich veranlassten Fahrt, Reiseziel, Reisezweck und aufgesuchte Geschäftspartner. Wird ein Umweg gefahren, ist dieser aufzuzeichnen. Auf einzelne dieser Angaben kann verzichtet werden, soweit wegen der besonderen Umstände im Einzelfall die betriebliche/berufliche Veranlassung der Fahrten und der Umfang der Privatfahrten ausreichend dargelegt sind und Überprüfungsmöglichkeiten nicht beeinträchtigt werden