Beiträge von nesciens

    Ich habe die Zeiträume genau so eingetragen, wie du es oben geschildert hast zzgl. Urlaubstage bzw. Semesterferien. Das Programm addiert aber die Tage der Nicht-Beschäftigung mit den Tagen der Fahrten zur Arbeitsstätte, weshalb die Gesamtanzahl von 365 Tagen überschritten wird.

    Ein Bild würde helfen, hier Klarheit in die Angelegenheit zu bringen. So wie du schreibst, hast du manches doppelt eingegeben.

    Du kannst die vereinfachte Erstellung aus dem Modul Einkommensteuer nicht übernehmen, weil du im Modul Einnahmenüberschussrechnung jede einzelne Zahlung erfassen musst in Form eines (vereinfachten) Buchungssatzes! Du gibst also jede Einnahme und jede Ausgabe an mit Datum und Beleg(nummer). Daraus werden dann die EÜR und die Umsatzsteuer ermittelt.


    Wenn du das Onlinebanking-Modul akivierst (und von der Bank einen entsprechenden Zugang hast), erleichert dies die Arbeit, weil vieles dann automatisch übernommen wird.

    sorry, jetzt muss ich aber eine dämliche Frage stellen.

    2 Gewerbetreibende mit unterschiedlichen Adressen u. s. w. werden vom Fa als Innen-Gbr geführt? Wie soll das denn gehen? Woher sollen die denn wissen was wie läuft?


    Ach ja und noch was, Antwort auf meine Frage würde mich echt freuen!

    Da beisst sich aber jetzt etwas gewaltig mit deinem ursprünglichen Eintrag (Bürogemeinschaft, wir teilen uns die Einnahmen und und und...).

    Bevor du nicht genau sagst, was Sache ist, kann dir hier keiner Konten nennen.

    Und so wie ich es sehe, habt ihr dem Finanzamt (und dem Steuerberater) die tatsächliche Konstellation wohl auch nicht (richtig) erklärt. babuschka hat mit ihren Bedenken wohl einen empfindlichen Nerv getroffen.

    Wenn es eine GbR ist, gibt es keine Rechnungen von einem zum anderen - die Folgen hier müsst ihr mit dem Steuerberater besprechen.

    Ich habe ein Argument, das dich vielleicht mehr überzeugt. Wenn du das Kind im Laufe des Jahres von Kindertagesstätte 1 zu Kindertagesstätte 2 umgemeldest hast, benötigst du auch 2 Zeilen. Oder du hast das Kind neben der Kindertagesstätte noch bei einer Pflegemutter - zweite Zeile. Du solltest nicht von deinen Verhältnissen auf alle anderen schließen - es gibt mehrere denkbare Konstellationen hier und die müssen abgedeckt werden.

    Mit etwas Suche hättest du die Antwort gefunden - du gibst streng nach Zahlungsprinzip ein (§ 11 EStG). Es gibt Zellen für die erhaltenen Nebenkosten, Zellen für die Kosten der WEG-Verwaltung und Zellen für die übrigen Kosten (teilweise Summen, teilweise einzeln). Einfach auch einmal die Hilfe in deinem Programm lesen und Schritt für Schritt das Formular durchgehen.

    Alle Einträge müssen 2018 über dein Bankkonto (oder dein Portemonnaie) gelaufen sein. Alle. was 2019 passiert ist, gehört auch in 2019.

    Die Entscheidung musst du schon selber treffen, wir kennen deine spezifischen Verhältnisse nicht. Es gilt nur eines:

    alles, was du bei den Vermietungserträgen als Aufwand absetzt, geht nicht mehr als Handwerkerkosten (wobei dies m E. sowieso nicht geht, da Handwerkerkosten für den eigenen Haushalt entstanden sein müssen).

    Habe ich die Afa aus 2016 + 2017 verloren oder darf ich in 2018 beginnen, da die Möbel nicht genutzt wurden?

    Das siehst du richtig - diese beiden Jahre sind privat und damit "verloren"


    Habe ich da etwas übersehen oder gibt es einen Trick, damit ich die Afa der ganzen Möbel nicht einzeln manuell in Excel berechnen muss?

    Das kommt darauf an, wo du dich gerade bewegst. Im Modul EÜR hast du das Anlagevermögen, dort müsste es gehen. Im Modul Einkommensteuererklärung gibt es nur die Tabelle, die du aber jedes Jahr übernehmen kannst. Hier empfiehlt es sich, eine kleine Excel-Datei aufzubauen, in der die Jährlichen Beträge ersichtlich sind.

    Die 1%-Methode geht ja auch nur, wenn das Fahrzeug im Betriebsvermögen aktiviert wurde - nie bei einem Fahrzeug im Privatbesitz. Wir haben noch keine Information, wie dies gehandhabt wurde. Wobei natürlich die Grenzen für betriebsnotwendiges und gewillkürtes Anlagevermögen zu beachten sind. Hierüber können wir nichts sagen, da keinerlei Aussagen gemacht wurden über die Fahrleistungen.


    Ferner ist die Fahrtenbuchmethode zwingend, wenn weniger als 50% der Fahrten auf betriebliche Fahrten entfallen.


    Ist das Auto im Privatbesitz, kann entweder pro dienstlich gefahrenem Kilometer 0,30 € pauschal angesetzt werden oder mittels nachgewiesener höherer Kosten pro Kilometer. HIer ist dann Fahrtenbuch und Kostenaufschriebe im privaten Bereich zwingend. Aufgeteilt auf die beiden Tätigkeiten muss entsprechend der tatsächlich gefahrenen Kilometer - pauschal 50:50 ist hier nicht.

    Das versuchst du am besten herauszufinden, indem du die Daten eingibst. Ob und wie du erklären kannst/musst, dürfen wir dir hier auch nicht sagen - das solltest du anhand von § 26 EStG prüfen. Im Zweifel solltest du einen Lohnsteuerhilfeverein konsultieren.

    Entgegen nesciens, wurden die Web-Formulare angeblich bereits freigegeben, laut der Tabelle und laut

    https://www.elster.de/elsterwe…te/bereitstellungstermine

    Was habe ich anders gesagt?

    ch habe an anderer Stelle gelesen, dass die Formulare wohl freigegeben sind, aber die Elsterschnittstelle von der Finanzverwaltung woh erst Mitte März für Programme freigegeben wird.

    Für mich ist diese Warterei etwas ärgerlich, da ich gerne meine steuerliche Belastung wissen wollen würde. Ich werde dann wohl mit vorläufigen Beträgen rechnen, die WISO anzeigt.

    Das hat ja nun mit den Formularen überhaupt nichts zu tun. Die Berechnung ist im Gesetz festgelegt und die ändert sich nicht, wenn neue Formulare kommen.