Beiträge von nesciens

    Dann wäre die Rechnung falsch, weil dann nicht auf den gesamten Betrag 16% fällig würden, sondern nur auf den Betrag, der im Zeitraum 1.7. bis 31.12.2020 auch erbracht wird. So, wie hier die Rechnung gestellt wurde, handelt es sich nicht um abrechenbare Teilleistungen, sondern um eine Gesamtleistung, für die eine Anzahlung geleistet wurde.

    Was nun wirklich wie zu berechnen ist, kann ich aus dem Sachverhalt nicht ersehen.

    Malin - du musst den Betrag nicht nur im Betriebsvermögen eintragen, sondern auch buchen. Je nach Programm (du schreibst

    Da, zu der Software-Paket, immerhin einen extra EÜR-Software gehört, habe ich mich entschlossen, davon Gebrauch zu machen…

    das deutet auf das WISO steuer:sparbuch hin. Aber du bist hier im Forum für das gesonderte Programm Mein Büro.


    In beiden solltest du Betriebsvermögen über die Buchhaltung erfassen auf dem entsprechenden Anlagekonto (z. B. Pkw auf 320). Dann wirst du erstens direkt in die Eingabe des Betriebsvermögens geleitet und hast zweitens so den Vorsteuerabzug in der Buchhaltung.

    Da ist kein Fehler in der Berechnung, sondern es wird der Unterschied aus dem unterschiedlichen Umsatzsteuersatz ausgewiesen, der mit der Schlussrechnung "erstattet" wird. Deshalb wird bewusst kein Steuersatz angegeben - dieser ist der rechnerische Prozentsatz aus der Restnettozahlung und dem Restmehrwertsteuerbetrag nach Reduzierung.

    Dies wird immer so sein, wenn eine Anzahlung mit 19% erfolgte und die Restzahlung jetzt mit 16%.

    Bei Vermietung und Verpachtung (in der Feststellungserklärung ja eine gesonderte Rubrik) gehört der Veräusserungserlös auch zu den Einkünften hieraus. Ihr habt den Erlös in der vereinfachten Einnahmen-Überschussrechnung auszuweisen.

    Das ist leider überhaupt nicht richtig.

    Danke für den Kommentar - es fehlte nur noch "setzen, sechs".


    Mir reicht es so langsam - manche Moderatoren meinen, alles und jedes von bestimmten Leuten zu redigieren. Ich ziehe mich für eine Weile zurück, meine Zeit ist mir zu kostbar, um dann solche Kommentare zu hören. Da ich ja fast immer falsche Auskünfte gebe, wird das ja auch nicht gebraucht.

    Gehab dich wohl, Petz und freue dich, dass du wieder einen unbequemen Schreiberling los bist.

    Du gibst deinen Umsatz (die im November erhaltenen Zahlungen ohne USt) ein und die Ausgaben und dazu gehört die in der Rechnung für die PV-Anlage ausgewiesene Vorsteuer als gezahlte Vorsteuern dazu. Dann wird die Differenz als Zahllast oder Rückerstattung ausgewiesen.

    In der Umsatzsteuererklärung (einmal im Jahr) sind die Sollbeträge laut den einzelnen Voranmeldungen dann unten abzuziehen.

    Es kommt also darauf an, was du nun machen willst, die Voranmeldungen für November und Dezember oder die Jahreserklärung. Wenn du gleich die Jahreserklärung machst, hast du keine Beträge aus Voranmeldungen, die du eintragen könntest, also darf dies dann auch nicht als schon erhaltene/bezahlten Zahllast eingetragen werden.

    Du solltest dir überlegen, steuerlichen Rat einzuholen. Bei dem Betrag fällt dies nicht ins Gewicht und dieser ist bei Vermietung und Verpachtung absetzbar als Aufwand.


    Grund: es könnte durchaus sein, dass der Berater der Erbschaftsteuerstelle zwar über die Bewertung in Erbschaft- und Schenkungsteuerfällen fit ist, aber den Unterschied zur Berechnung für die Trennung von Grund und Boden einerseits und Gebäude beim Kauf sich irrt. Ich jedenfalls würde hier nicht so pauschal von einer falschen Berechnung ausgehen.

    Viele der von dir genannten Kosten gehören zu den Anschaffungskosten und werden dann entsprechend dem ermittelten Prozentsatz verteilt, andere können (sofern für die Finanzierung) sofort als Werbungskosten angesetzt werden.

    Daher meine ich, die Kosten für einen Berater in dieser Angelegenheit sind gut angelegtes Geld.

    In dem ganzen "Sermon" sehe ich nur die Parkkosten als angreifbar. Dies war m. E. eine Dienstreise und hier gelten die Entfernungspauschale Nebenkosten nicht ab.


    Aber - und das sollte sich der TE einmal überlegen - es werden doch automatisch 1.000 Euro als Werbungskostenpauschale angesetzt. Damit dürften doch seine oben aufgeführten Aufwendungen abgedeckt sein.

    Du "kaufst" keine Software (das könntest du dir nicht leisten, dann das würde bedeuten, du bezahlst den Quellcode), du erwirbst Nutzungsrechte. Und dann findest du über Eingabe im Suchfenster des Kontorahmens schnell die entsprechenden Konten, wobei dann zu berücksichtigen ist, ob es eine Einmalzahlung ist wie bei Windows (wenn du es gesondert erworben hast) oder eine laufende jährliche Abozahlung, wie bei den meisten Softwarelizenzen inzwischen üblich.

    Einmalzahlungen sind (wenn nicht über den zugehörigen Computer aktiviert, da wie Windows nicht selbständig nutzbar) als Aufwendungen für Lizenzen, Nutzungsrechte etc. aufzuzeigen (gesondertes Konto, da bei Gewerbesteuer hinzugerechnet werden muss, kommt zwar für dich als Freiberufler nicht in Frage, aber das Konto solltest du bebuchen, schon um einen Überblick über diese Art der Aufwendungen zu haben). Das bedeutet, alle (jährlichen) Updates gehören dort hin. Einmallizenzen gehören auf das Anlagevermögenskonto "immaterielle Rechte" und müssen dort aktiviert werden. Pech für dich dann: immaterielle Rechte werden in der Regel (es gibt Ausnahmen) nicht abgeschrieben, sie mindern also nicht deinen Gewinn.

    Für Bilddateien gilt das Gleiche - auch dies sind Nutzungsrechte.


    Das Sparbuch selber schickt überhaupt nichts - es gäbe einen schönen Aufschrei, wenn das Programm völlig automatisch Daten an die Finanzverwaltung senden würde. Du musst hier schon das Versenden anstoßen - für die Steuererklärung wird schließlich deine PIN für das Elsterzertifikat benötigt, das du dir hoffentlich schon besorgt hast.


    Was ein "SKR" ist, kannst du problemlos im www erfahren. Dass du deinen "Helfer" bei Einrichtung nicht gefragt hast, war schon etwas sagen wir leichtsinnig. Da es mehrere gibt (unter anderem auch branchenspezifische) ist es schon wichtig zu wissen, welchen du verwendest, zumal die "Nummern" sich teilweise sehr stark unterscheiden. Nur ein Beispiel: im SKR 03 sind die Umsätze mit 19% auf Konto 8400 zu buchen, im SKR 03 auf 4400.


    Vielleicht überlegst du einmal, die Grundwissen über Buchhaltung zum Beispiel über Einführungsfilme auf YouTube anzueignen. Du bist für deine Buchhaltung (einschließlich Nebenpflichten wie GoBD, DSGVO, Aufbewahrung etc. verantwortlich, nicht das Programm).

    Mit welcher Begründung wurde vertauscht? Bei Eheleuten nimmt das Finanzamt immer noch die antiquierte und in Zeiten der SteuerID nicht mehr zeitgemäße Zuordung Ehemann = Steuerpflichtiger vor. Aber bei Partnerschaften? HIer ist es doch nicht geregelt und die Partner legen fest, wer wo eingetragen wird.

    Steht etwas im Bescheid hierzu (Erläuterungen am Ende)? Sonst hilft nur das mühsame manuelle Vergleichen. Ich mache dies immer so, dass ich den Vergleich ausdrucke und dann die Zahlen abhake, die zusammengehören. Bei Differenzen dann entsprechend vermerke.

    Wir ärgern uns schon seit Jahren und unser Finanzbeamte mosert schon nicht mehr - er setzt alles immer manuell im Programm um (was bei ihm auch schon einmal zu Übertragungsfehlern geführt hat), die wir dann mit Einspruch monieren. Der Beamte selber tut mir zwar irgendwie leid, andererseits ist diese Ungleichbehandlung von Ehen zu Partnerschaften nicht mehr hinnehmbar.

    Willkommen im Club, Steuerklasse 1.

    Das Programm kann da nichts für. Da hilft nur, die Betriebskosten anzusetzen. Miit irgendwas musst Du ja arbeiten. PC, Laptop, Software, Arbeitsplatz?


    Viel Erfolg beim Belege sammeln!

    Bei einem Einkommen von 1.400 Euro dürfte das Finanzamt nicht allzu viel hiervon anerkennen! Arbeitsplatz nein, da nicht mehr als 50% des gesamten Einkommen vorliegen, PC dürfte private Nutzung überwiegen, ebenso Software etc. Ausserdem

    • (Hatte auch keine nennenswerte Ausgaben) (Screenshot auch angehängt). und ich komme auf ca. 500,- €

    Wenn diese 500 € belegt werden können, sind das natürlich Betriebsausgaben.

    Du hast hier noch nicht berücksichtigt, dass diese Einnahmen noch nicht versteuert wurden. Für das Gehalt wird vom Arbeitgeber automatisch über die Lohnsteuer die voraussichtlich fällige Einkommensteuer abgezogen, für freiberufliches Einkommen aber nicht. Dies wird jetzt in der Erklärung nachgeholt. Und bei 1.400 € Einkommen können schon 500 € Steuern anfallen (rund 35%), hängt ja vom Gesamtbetrag der Einkünfte ab. Und wenn diese entsprechend hoch sind, wird jeder weitere Euro entsprechend hoch versteuert.

    Sieh einmal in der Steuerberechnung nach, was da unter Grenzsteuersatz steht. Dieser Prozentsatz gibt an, wieviel Steuern anfallen, wenn du 100 Euro mehr versteuern musst.

    Na, dann will ich den ersten Versuch wagen - wird sicher nicht jede Frage beantworten, dazu ist der Beitrag einfach zu lang.

    1) Es gibt für jede "Tätigkeit", die gesondert erfasst werden muss, eine 1. Tätigkeitsstätte. Hier sehe ich bei dir drei Tätigkeiten: Studium, 1. Hiwi-Job bei deiner Uni und 2. Hiwi-Job bei der anderen Uni. Was dann bedeutet, diese drei Tätigkeiten müssen getrennt erfasst und die Werbungskosten auch getrennt und bei den einzelnen Jobs aufzuführen sind.

    Du solltest dir hier die Reisekostenrichtlinie einmal sehr genau durchlesen - die beantwortet eigentlich alle deine Fragen zu den Fahrten und sollte auch zumutbar sein, du bist Masterstudentin.

    2) Die von dir zitierte Hilfe ist so nicht ganz richtig, sie gilt nur dann, wenn es für die Uni keinen Campus gibt, der als weitläufiges Betriebsgelände anzusehen wäre. Für Tübingen mit den vielen in der Stadt verstreuten Gebäuden gelten die Aussagen, aber z. B. für Saarbrücken mit dem einheitlichen Gelände oben im Wald nicht. Hier hast du eine einzige Betriebsstätte und die Wege zwischen den Gebäuden sind weder Fahrten zur 1. Tätigkeitsstätte noch Dienstreisen. Auch hier gibt die Reisekostenrichtlinie Beispiele.

    3) Bei deinem Beispiel mit den unterbrochenen Tagen sehe ich keine Möglichkeit, einfach die Stunden zu addieren, um auf den Ansatz von Verpflegungspauschalen zu kommen, denn du hast unterschiedliche Tätigkeiten und damit unterschiedlich zu betrachtende Zeiträume. Studium und Hiwi-Job sind und bleiben getrennt. Die Zeiten dazwischen sind deine privaten Zeiten und gehören nicht in die Berechnung der Abwesenheitszeiten.

    Die Frage ist doch, will der TE nur das Ergebnis eintragen (der Link zur Anweisung für Anlage L spricht dafür) oder die Feststellungserklärung? Dann müsste er ja das gesonderte Modul verwenden und dann das Ergebnis in Anlage S oder G eintragen wie es für Anlage L beschrieben wird.

    Die übernommene Küche ist für den Erwerber ein "neues" Wirtschaftsgut - damit wie jeder Neuerwerb auf Aktivierungspflicht zu prüfen. Es ist kein Gebäude und kein immaterielles Wirtschaftsgut, also sehe ich hier durchaus die Möglichkeit, die Küche als GWG zu behandeln (650 Euro). Allerdings sollte die Buchung lauten 480 an 1200 (oder Kreditor) und am Jahresende alles was auf GWG steht auf 4855 an 480.

    Erstens stimmt der Abzug in den seltensten Fällen haargenau mit der im Jahr tatsächlich zu zahlenden Steuer überein - da gibt es schon durch den vom Arbeitgeber möglicherweise durchgeführten Lohnsteuerausgleich leichte Differenzen, unterschiedliches Einkommen in den einzelnen Monaten (wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld) wirken durch die Progression .....

    40 € Differenz sind da die berühmten "Penauts".

    Die Einkommensteuer ist eine Jahressteuer. Da Ihr am Jahresende verheiratet wart, wird so getan, als ob dies das ganze Jahr gegolten hätte. Ihr profitiert doch davon vom Splitting-Tarif! Da wird doch dein Einkommen im Endeffekt auf zwei Personen aufgeteilt und durch die Progression zahlt ihr wesentlich weniger Steuern. Doppelt Vorteile geht nun nicht. Du kannst natürlich auch getrennte Veranlagung berechnen lassen - die für euch günstigere Lösung wird dann gewählt.

    Wobei meines Erachtens Unterhalt an deine Freundin nicht zählt - du warst ihr gegenüber nicht gesetzlich unterhaltspflichtig. Maximal ginge m.M.n. Naturalunterhalt an deine Tochter. Aber hier muss fachlicher Rat geholt werden (Lohnsteuerhilfeverein). Ich weiß nicht, inwieweit die Hilfen in steuer:start denen in steuer:sparbuch entsprechen, daher ist ein Screenshot nicht hilfreich.

    Was hat denn das Finanzamt im letzten Jahr an Einkommensteuer verlangt? Wurde dir nach Angabe der nebenberuflichen Einkünfte etwas erstattet oder doch eine Nachzahlung verlangt?

    Das ist doch auch logisch: deine Einkünfte aus dem Hauptjob werden ja durch den Abzug der Lohnsteuer direkt vom Arbeitgeber vorab schon mit Vorauszahlungen "versteuert", während du für deinen Nebenjob nach den Informationen hier keine Vorauszahlungen leistest. Und die fehlen natürlich jetzt beim Vergleich der endgültigen Steuerlast mit den Vorauszahlungen.

    Den Rest (Unterschied Umsatzsteuer "Kleinunternehmer" und Einkommensteuer "kleines Gewerbe") hat miwe4 erläutert.