Beiträge von nesciens

    sicher?? Wenn 2012 rechtzeitig eingereicht wird...

    Du hast wohl den Link nicht bis ganz unten gelesen

    Wichtig ist, dass die Steuererklärung so rechtzeitig beim Finanzamt eingeht, dass noch genügend Zeit bleibt, den Steuerbescheid vor Ablauf der 7-Jahres-Frist zu erlassen. Denn durch die Abgabe der Einkommensteuererklärung wird der Ablauf der Festsetzungsfrist nicht unterbrochen. Wer also erst am Ende der Frist seine Verluste beim Finanzamt geltend macht, hat nach Fristablauf keinen Anspruch auf Erteilung eines Steuerbescheides, wenn das Finanzamt den Bescheid nicht vor Fristablauf verschickt hat (BFH IX R 1/12). Dann ist der begehrte Verlustvortrag verloren.

    Bitte Fragesteller nicht unnötig in Sicherheit wiegen

    Und warum hast du verzichtet? Das Finanzamt wird möglicherweise nachfragen. Erstattungen müssen ja immer angegeben werden - wenn da Null steht, kann es Nachfragen geben (muss nicht).

    Es gibt eine Regelung bei den Krankheitskosten (private Versicherungen): wenn auf die Erstattung durch die Krankenkasse verzichtet wurde (z. B. wegen Selbstbehalt, der nicht überschritten wurde), können die Kosten nicht in der Steuererklärung angesetzt werden. Ob es so eine Regelung bei den Werbungskosten auch gibt, kann dir eine dazu befugte Person sicher sagen (oder du bemühst Suchmaschinen im Internet).

    der Ertragsanteil von der privaten Rente wird laut Programm auf 37% gesetzt, das FA hat mir aber 38% angerechnet

    das Ergibt eine Differenz von 79€ mehr beim FA

    falsches Jahr für den Beginn? Sieh dir die Rentenmitteilung daraufhin noch einmal an


    der Pauschbetrag für Menschen mit Behinderung ist laut Programm 3700€, angerechnet wurden aber nur 890€

    was für ein Grad und was für eine Art der Behinderung? Es gibt hier durchaus Unterschiede - und auch hier gibt es eine Mitteilung an die Finanzbehörden, die du per Abruf auch einsehen kannst


    Überbelastungsbetrag ist laut Programm 265€, angerechnet wurden 263€

    also wegen 2 Euro würde ich hier keinen Terz machen - was meinst du übrigens mit Überbelastungsbetrag? Möglicherweise sind hier die Aufwendungen, die über die zumutbare Belastung hinaus gerechnet werden, gemeint? Das kann schon aus Rundungen zu solchen Differenzen führen


    und dann noch der Splittingtarif? laut Programm 9,3637%, angerechnet hat mir das FA aber mit 10,6567%.

    Hast du verheiratet angekreuzt? Nur dann wird ja der Splittingtarif angewendet. Oder hast du Einkünfte, die aufgeteilt werden? Die Prozentzahl ergibt sich aus der Berechnung zu zahlende Steuer zum zu versteuernden Einkommen - muss also abweichen, wenn die Steuerlast anders ist als berechnet. Wie sich dieser Prozentsatz ergibt, kannst du ja einmal spaßeshalber aus den Angaben in § 32a EStG errechnen. Es gibt nämlich im Einkommensteuergesetz keine Angabe von Prozentzahlen.

    Du kannst maximal das ansetzen, was für deinen eigenen Hausstand ausgegeben wurde - da gehört die Wohnung deiner Eltern sicher nicht dazu (du sprichst ja selber von einer neuen Wohneinheit. Als weiteres muss geprüft werden, ob hier nicht Herstellungsaufwand vorliegt. Ich würde dir hier dringend raten, zumindest für das erste Jahr fachlichen Rat zu holen. Zumal der Nießbrauch einige Beschränkungen für dich hat!

    Meines Erachtens gehört dies nicht in der EÜR, sondern in den Aufgabegewinn. Hierfür ist lt Gesetz nämlich zur Bilanzierung überzugehen - nur in einfachen Fällen (wozu ich deinen Fall zähle) wird auf eine explizite Bilanz verzichtet.

    Der Aufgabegewinn gehört in deine Einkommensteuererklärung - bei den Einkünften aus Gewerbebetrieb gibt es die Frage zu Veräußerungen und Betriebsaufgaben (Anlage G Seite 2, ab Zeile 31).

    Soweit ich es verstanden habe, gehört der Restwert an Materialien/Waren (Wert A) unter "Wechsel der Gewinnermittlungsart", erhöht also meinen Gewinn.

    richtig


    Bzgl. Der Maschinen: diese habe ich (so sie denn unter die Afa fallen) ganz normal noch für 2018 abgeschrieben und die Restbuchwerte ebenfalls unter "Restbuchwerte für im KJ ausgeschiedene Anlagegüter" vermerkt. Diese Werte vermindern ja zunächst den Gewinn.

    Warum vermindern diese deinen Gewinn? Es ist doch der gleiche Sachverhalt (Privatentnahme) wie bei den Waren - also ist die Entnahme gewinnerhöhend.


    Wenn du nur eine (stark vereinfachte) Überleitungsbilanz erstellen willst, was bei den von dir geschilderten Vorgängen möglich sein sollte, handelt es sich um - wie du selber schreibst - Privatentnahmen. Und hierfür gibt es Konten im Bereich der Umsätze.

    Der Schiefstand entsteht dadurch, dass man die Wertentwicklung von Grund und Boden voll berücksichtig, die derBauleistung aber nicht. Eher im Gegenteil. Hier wird sogar abgezogen (Abnutzung).

    Was ist daran falsch? Der Wert von Grund und Boden nimmt nicht ab. der für das Gebäude aber schon und das wird in der Regel im Kaufpreis berücksichtigt. Oder willst du für ein 20 Jahre altes Haus das gleiche bezahlen für ein identisches, neues? Die Abschreibung soll ja den Wertverlust abbilden, wobei Instandhaltungen berücksichtigt sind.


    Was hier nur über Zuschläge berücksichtigt werden kann, wären "Generalüberholungen". Und ich kann nicht beurteilen, ob dei "Sanierung", die du in #1 erwähnst, zu einer Erhöhung des Standards geführt hat. Dann wären Zuschläge angebracht, aber nicht bei einer bei Mieterwechsel üblichen Instandhaltung einer Wohnung.

    Die Abgabe der zusammengefassten Umsatzsteuererklärung bedingt aber doch nicht, dass die EÜR nicht aus dem Modul heraus abgegeben werden kann. Im Gegensatz zur Umsatzsteuer ist die EÜR pro ausgeübter Tätigkeit abzugeben - das heisst, du gibst für die Photovoltaik die EÜR aus dem Modul Einnahmenüberschussrechnung ab, die für die Vermietung dient als Unterlage für die Eintragungen in die Anlage V+V.

    Du musst die tatsächlichen Zahlungsdaten nehmen, denn das Auto ist ja bei Übergang schon betriebsbereit! Der Einbau der LPG-Anlage ist dann ebenfalls zum Zeitpunkt der Zahlung (oder Rechnung) aufzunehmen als nachträgliche Anschaffungskosten.

    Der IAB wird am Jahresende gerechnet - Sonderabschreibung § 7g, ebenso die Auflösung des IAB.