Beiträge von nesciens

    Du musst die nachgewiesenen Kosten/Pauschalen einsetzen und die Erstattungen des Arbeitgebers. Wenn dieser die höheren Sätze versteuert hat (bitte in deinen Abrechnungen nachsehen), musst du m. E. nur die Pauschalen abziehen (ich habe es früher immer mit einer Tabelle gemacht Aufwendungen - Erstattungen des Arbeitgebers - davon versteuert). Was du ansetzen musst, kann dir aber im Zweifel nur der Arbeitgeber sagen, wenn du es nicht aus deinen Lohnabrechnungen ersehen kannst.

    Hintergrund: die Mehrbeträge müssen versteuert werden, daher möglicherweise die Aufforderung, eine Steuererkärung abzugeben. Es gab vielleicht eine Lohnsteuerprüfung beim Arbeitgeber mit entsprechenden Kontrollmitteilungen.

    Um die Berechnung zu klären:

    der geldwerte Vorteil ist 500 Euro monatlich, davon sind die 100 Euro monatlich Zuzahlung abzuziehen für die Besteuerung. Also Bruttogehalt plus 400 Euro, darauf Steuern. In deinem Beispiel damit Zwischensumme netto (5.000 + 400) * 0,5 = 2.700 Euro.

    Im zweiten Schritt ist der versteuerte geldwerte Vorteil wieder abzuziehen, er wird ja nicht ausgezahlt: 2.700 - 400 = 2.300 Euro zweite Zwischensumme netto. Jetzt muss noch die Zuzahlung abgezogen werden, da diese tatsächlich gezahlt werden soll von dir, also 2.300 - 100 = 2.200 Euro ausgezahltes Netto. Du hast also durch die Versteuerung und die Zuzahlung ein um 300 Euro niedrigeres Netto.

    Da solltet Ihr zunächst zwei Dinge klären:

    a) wann war der Kauf der Wohnung? Es gibt nämlich den Begriff der "anschaffungsnahen Aufwendungen". Das wäre als erstes zu prüfen.

    b) fest eingebaut (also mit dem Mauerwerk verbunden)? Dann wäre zu prüfen, ob es Bestandteil der Wohnung geworden ist.

    Eingeben kann man das Ganze dann entsprechend dem Ergebnis der zwei Fragen entweder als nachträgliche Anschaffungskosten (wird abgefragt) oder als Erhaltungsaufwand. Beide Punkte findet man, wenn man Zeile für Zeile die Eingaben durchgeht.


    Den Rest musst du eine/n zur steuerlichen Beratung befugte/n Berater/in fragen. Das dürfen wir hier nicht beantworten.

    Hallo zusammen,


    eben kommt ein Newsletter, über dessen Sinn ich noch nicht klar bin. Ich gebe seit Jahren meine Erklärungen papierlos ab - warum sollte ich jetzt auf einmal zum (noch) kostenlosen Steuer-Versand via Buhl-Server zurück? Und dann noch anmelden über Onlinebanking bei Sparkasse oder Volksbank Raiffeisenbanken. Wer ist dieser ominöse Partner yesR?


    Nein - ich bleibe bei meinem Zertifikat direkt über Elster. Das dauert nicht länger als über den Steuer-Versand und ich weiß, dass die Daten direkt beim Finanzamt landen (und nicht erst auf dem Server eines Dienstleisters, der nicht einmal genauer benannt wird).

    Einfuhrumsatzsteuer müsste meines Wissens nur aus einem Drittland

    Wo du Recht hast, hast du Recht - mea culpa.

    Die Rechnung muss

    a) alle Sollbestandteile einer Rechnung gemäß § 14 Abs. 3 und 4 UStG enthalten und

    b) einen Vermerk "Lieferung aus Lager in .... (Deutschland)". Das kann aber auch aus anderen Unterlagen wie einem Lieferschein ersichtlich sein, der dann an die Rechnung als Bestandteil der Rechnung zu heften ist.

    Es sind also Waren (körperliche Gegenstände) geliefert worden. Dann wäre doch neben Zoll Einfuhrumsatzsteuer zu entrichten.

    Die Rechnung mit ausgewiesener USt 19% kann zwei Gründe habe

    a) der Lieferant behandelt dich als Privatperson oder

    b) er betrachtet die Lieferung - da von einem deutschen Lager kommend und damit innerdeutsche Lieferung - als in Deutschland erbracht an.

    Genaues kann dir hier nur ein zur Steuerberatung befugte Person sagen - ohne genaue Sachverhaltskenntnisse wäre jede weitere Aussage Kaffeesatzleserei, abgesehen davon, dass ich dann sehr nah an die hier untersagte steuerliche Beratung rücken würde.

    Es muss auch für die verstorbene einen Rentennachweis geben von der DRV und dieser ist selbstverständlich für die Mutter einzutragen.

    Bei der DRV nachhaken - diese versendet wohl diese Bescheide nicht automatisch an den Witwer/Witwe. Hatte ich bei einer Bekannten dieses Jahr auch. Anruf genügt.

    Die Witwerrrente ist beim Vater einzutragen, denn dieser ist ja Empfänger der Witwerrente, aber die Januarrente der Mutter muss bei der Mutter eingetragen werden.

    Um deine Frage zu beantworten, da ist nichts doppelt. In der Ermittlung vom zu versteuernden Brutto wird die Zuzahlung ja abgezogen, da diese nicht zu versteuern ist. Beim Netto ist dies wieder rückgängig zu machen (versteuert werden ja nur 400 und diese werden nicht ausgezahlt. In deiner Abrechnung werden die 400 nur aufgeteilt auf die 500 laut 1%-Regelung und den Abzug deiner Zuzahlung (-"-" ist bekanntlich "+", lernt man schon in der Schule).

    Dann hast du dem steuerlichen Berater diese Einkünfte nicht offengelegt. Sonst hätte er sicher gesehen, dass diese Einkünfte in der EStE der einzelnen Jahre hätte erklärt werden müssen. Nun musst du "Farbe bekennen" - sprich mit dem Berater, denn bei Beträgen über 400 Euro im Jahr darfst du nicht verschweigen. Der Berater kann dir sagen, wie du am besten vorgehst, um diese Einkünfte nacherklären zu können.