Beiträge von Harry-Kritisch

    Achtung 2Chris15:


    Das Anlegen einer neuen Datenbank, Übernahme der Daten und anschließendem Löschen der übertragenen Finanzdaten ist nicht sinnvoll, da WISO MG im Hintergrund die vorgenommenen Benutzeränderungen (Änderung der Startseite, der Auswertungen, Kategorien und Kategorienbäume, Budgets, Profiländerungen, Regeln und Anpassungen usw. immer noch gespeichert hat. Daher auch keine Änderung der BuchungsID. Ebenso verringert sich aus diesem Grund die Größe der Datenbank nur unwesentlich.


    Daher mein Lösungsvorschlag:

    Neue Datenbank anlegen, Konten noch einmal neu (manuell) anlegen und von den neu angelegten Konten alle vom Institut zur Verfügung gestellten Daten abrufen (teilweise liefern die Institute die Daten bis ein Jahr zurück). Analog mit Regeln und Auswertungen verfahren. Dies "entschlackt" und "reinigt" die frühere Datenbank auch von nicht mehr benötigten Regeln, Reports usw. . Die Performance bei der Durchführung von Kontenabfragen wird dadurch ebenfalls verbessert.

    Hallo christwars,


    da dies ein öffentliches Forum ist, das der Zielsetzung einer optimierten Finanz- und Vermögensverwaltung mittels WISO MG dient, kann ich gerne meine Empfehlungen aufführen, ohne dass dies als Schleichwerbung oder gekaufte Bewertung eines bevorzugten Finanzinstituts angesehen wird. Meine Empfehlung basiert also in erster Linie auf die Zusammenarbeit des Depots mit WISO MG Prof, berücksichtigt aber auch Kosten und Kundendienst des Instituts:

    --> Ein Depot bei comdirect ist empfehlenswert. Die Buchungen werden 1:1 in WISO abgebildet. Das dazugehörige Verrechnungskonto ebenfalls. Daneben sind die Kosten günstiger als bei quirion. Die Depotgebühr ist faktisch 0,00 Euro, sofern mindestens regelmäßige Sparbeträge in Fonds investiert werden. Daneben gibt es eine gute Fondsauswahl mit von Stiftung Warentest (Finanztest) empfohlenen Fonds zu 0,00 Euro Ausgabenaufschlag. (Der Depotübertrag von quirion zu comdirect wird automatisch von comdirect kostenlos durchgeführt.

    --> Ebenfalls ist das Depot bei DWS direct empfehlenswert. Volle Unterstützung von WISO MG Prof, übersichtliche Website und App. Günstige Fondspreise auch für Fremdfonds (nicht von DWS oder DB). Nachteil: kein Verrechnungskonto.


    Ich hoffe, hiermit einige Anregungen gegeben zu haben. Es ist besser, die zeit in eine sinnvolle Fondsauswahl zu investieren anstatt die Buchungen von quirion aufwändig manuell nachzupflegen.

    Wenn ich richtig verstehe, gibt es ein Wertpapierdepot bei einer Depotverwaltung, die jedoch kein Abwicklungs- oder Verrechnungskonto anbietet, sodass per Lastschrift oder Dauerauftrag das Geld in regelmäßigen Buchungen zum Kauf von Fondsanteilen genutzt wird.

    Wenn dies der Fall ist, so ist dies in WISO MG Prof einfach zu lösen:

    Die Lastschrift oder der Dauerauftrag zum Kaufen der Fondsanteile vom existierenden Girokonto wird als -> Sparen -> Depot/Vermögensverwaltung -> Aktienfonds (oder auch Rentenfonds) kategorisiert. Die Buchung wird direkt dem Wertpapierdepot als Gegenkonto gutgeschrieben. Ein Offline-Verrechnungskonto ist nicht erforderlich. In der Depotverwaltung (Orderhistorie) sehe ich die verbuchten Beträge und davon gekauften Anteile. In der Ausgabenübersicht des Girokontos sehe ich unter -> Sparen die investierten Beträge. Bei regelmäßigen Sparbeträgen kann ich dann leicht die Rendite ausrechnen, indem ich die investierten Beträge mit dem Depotbestand in Relation bringe. - Beispiel: Sparbetrag 50,00 €/Monat für ein Jahr. Wenn ich den Depotbestand am Jahresende abrufe unter (Fiktiver) "Gewinn" bei der Vermögensübersicht (z. Bsp. 786,00 € für alle Wertpapiere), ergibt sich daraus eine Rendite von 31%.

    Die Antwort von Völkl ist absolut richtig!

    Auch ich hatte ein Depot bei quirion, die die genormte Schnittstelle FINTs HBCI zu WISO MG Prof oder StarMoney nicht unterstützt. Auf meine Rückfragen hin wurde mir mitgeteilt, dass auch in Zukunft keine Unterstützung dafür geplant ist. Die unübersichtliche Quirion Website, verbunden mit dem absolut schlechten Kundenservice, falscher Benamung bei den Buchungen, wilde Käufe und Verkäufe (bei automatischem Sparplan-Modell) mit nicht nachvollziehbaren Käufen und Verkäufen von Bruchteilen innerhalb kürzester Zeit, haben mich veranlasst, das Depot zu einem anderen Finanzinstitut mit unterstützter FINTs HBCI-Schnittstelle zu übertragen. - Die Übertragung ist gesetzlich geregelt und kostenlos; jedoch gehen nur ganzzahlige Anteile; Bruchteile werden dann von quirion verkauft.


    Da der Sinn von WISO MG Prof gerade darin besteht, Übersichten über die finanzielle Lage, Liquidität und Vermögen zu erhalten, müssen natürlich alle Finanzinstitute, bei denen ich Depots unterhalte, in die Bewertungen mit eingezogen werden. Ein dauerhaftes manuelles Nachpflegen der Transaktionen von quirion in ein Offline-Depot bei WISO MG Prof ist daher meines Erachtens nicht sinnvoll und zu zeitaufwändig. Hier gibt es eben andere Finanzinstitute, die auch zu günstigen oder sogar noch günstigeren Kosten wie quirion das Depot führen und durch die Anbindung an WISO MG Prof deutliche Vorteile bieten.

    Genau diese Problematik hatte ich auch. Daher bin ich zu folgendem "Workaround" gekommen:

    Per selbst erstellter Regel ändere ich den Namen des Empfängers / Auftraggebers von zum Beispiel DWS Depot auf DWS Riesterrente Depot um.

    Erfolgt eine Buchung so wird diese automatisch auf den vergebenen Namen geändert. Bei der Auswertung beziehe ich dann dieses "neue" Finanzinstitut in die Auswertung mit ein.

    Genau dies war auch meine Anfrage an den Support. Leider habe ich dazu keine erschöpfende Antwort erhalten. Daher wäre mein Rat, dass Sie dazu ein Ticket aufmachen, sodass dies weiterverfolgt wird. - Letztendlich bleibt bei dieser Problematik für mich die Frage offen, welchen Sinn die zusätzliche (kostenpflichtige) Kursaktualisierung hat, wenn die Finanzinstitute doch die Kurse bereits liefern? Bei einem Kauf / Verkauf von Wertpapieren zählt ja der "Bankkurs" und nicht der Kurs der Kursaktualisierung. Ich orientiere mich also an dem letzten "Bankkurs" und schaue an dem geplanten Verkaufsdatum auf der Website der Bank nach dem Realtime-Kurs.

    In Ihrer Stellungnahme werden mehrere Dinge verwechselt:

    Bei der von Ihnen aufgezeichneten Problematik handelt es sich um eine Mietweiterleitung an den Eigentümer, so wie von errot beschrieben, oder es handelt sich wie von mir beschrieben, um eine Privatentnahme.

    Bei der Privatentnahme handelt es sich - wie Sie richtig beschreiben (und auch von mir beschrieben) - um eine Umbuchung ("also keine Entnahme, Einnahme noch eine Ausgabe"). Da der Buchungsbetrag buchungstechnisch nicht "verschwinden" kann, wird der Umbuchungsbetrag auf dem Verwalterkonto reduziert und auf dem Eigentümerkonto erhöht. Dies entspricht den Buchungsregelungen.

    Bei beiden Buchungsmöglichkeiten (Mietweiterleitung an Eigentümer oder Privatentnahme) ist die Buchung von WISO HV buchungstechnisch und steuerlich richtig.

    Wenn Sie jedoch wie Sie beschreiben, die "Eigentümerweiterleitung / -entnahme" nur "in Richtung extern" verbuchen wollen, so müssen Sie defacto eine "Rechnung" an den Eigentümer verbuchen und diese als Ausgabe verbuchen. Der Rechnungsbetrag wird in WISO dem Eigentümer zugeordnet und erscheint bei der Hausgeldabrechnung des Eigentümers (und damit auch in der entsprechenden Steuervorlage).

    Hier die genaue Anweisung dazu: Es handelt sich um eine Privatentnahme / Privateinzahlung.


    Vorgehensweise:

    Es wird ein neues Verrechnungskonto unter Finanz- und Verrechnungskonten "Privateinzahlung" (z. Bsp. Konto 1020) und / oder Konto "Privatentnahme" (z. Bsp. Konto 1015) angelegt.


    Buchungssatz Privatentnahme:

    Eine Umbuchung auf dieses Konto unter Einnahmen / Ausgaben vornehmen: Konto 1015

    Bankkonto (Soll) (=Zielkonto) Privatentnahme

    Bankkonto (Haben) (=Entnahmekonto) entsprechendes Hauskonto.

    (entsprechend für Privateinzahlung)


    Die Buchung erscheint in der Einnahmen-Überschussrechnung auf der letzten Seite. Bei Hausgeldzahlungen und Nebenkostenabrechnungen wird die Buchung nicht berücksichtigt.

    Vielleicht hilft meine Antwort mit der konkreten Vorgehensweise Wweichse weiter:


    1.) Unter -> Kategorien -> Baumzuordnung vergebe ich einen Namen wie "Immobilien" oder "Mietobjekte".


    2.) Bei dem Eingang des Betrags auf dem Konto splitte ich den Betrag auf. Bei der Splittbuchung muss ich die Buchungsleiste durch Anklicken erweitern und dort die neue Spalte "Immobilien" (bzw. "Mietobjekte" hinzufügen. Diese wird mir in der Auswahl angezeigt.


    3. Ich trage die Splittbeträge unter den entsprechenden Kategorien (1. Spalte) ein: Also Kaltmiete, NK-Vorauszahlung, HK-Vorauszahlung usw.. In der zweiten, neuen Spalte trage ich das entsprechende Mietobjekt ("Haus 1") ein. Bei einem anderen Geldeingang für ein anderes Objekt analoge Vorgehensweise, wobei natürlich in der 2. Spalte ein anderes Objekt ("Haus 2") eingetragen wird.


    Schritt 3 lässt sich durch Regeln voll automatisieren, sodass zukünftig die Buchungen unter den richtigen Kategorien sowie der Zuordnung zu den einzelnen Immobilien / Mietobjekten erfolgt. Bei Auswertungen kann ich ebenfalls nach Immobilien auswerten. Diese kann ich dann unter den Rubriken "Daten" und "Gruppierung" auswählen.

    Hallo bickes,


    Die Anfrage müsste konkretisiert werden, um sie korrekt zu verstehen und beantworten zu können.


    Die "normale" Vorgehensweise ist folgende:

    Die Bank verbucht die Dividende auf dem dazugehörigen Abwicklungskonto unter der von WISO MG PROF zugeordneten Kategorie Wertpapiererträge.

    - Diese Buchung enthält den Nettobetrag der Dividendenabrechnung. Falls gewünscht kann die Buchung durch den Bruttobetrag und Abzug der Kapitalertragsteuer, des Solidaritätszuschlags sowie der Kirchensteuer aufgesplittet werden. Dies müsste aber manuell durchgeführt werden. Diese Beträge gehen aus der von der Bank erstellten Dividendenabrechnung oder aus dem Verwendungszweck der Buchung hervor.


    Da diese Buchung von der Bank kommt ist sie kontengemäß korrekt. Bei der angegebenen Splittbuchung können die Bestandteile der Splittbuchung jedoch korrigiert werden, der Buchungsbetrag (= ausgewiesene und abgerechnete Dividende) bleibt aber unverändert.


    Gibt es kein zu dem Wertpapierdepot direkt zugeordnetes Abwicklungskonto, so gibt es unterschiedliche Ansätze wie die Banken / Investmentgesellschaften dies handhaben. Dies müsste dann in der Fragestellung präzisiert werden.

    Hallo ulito61,

    bei WISO MG gibt es keine Anpassung für ein dunkleres Design. Aber dies lässt sich doch über Windows 10 einfach lösen. Dort schaltet man unter Einstellungen auf den "Nachtmodus". Dann ist das Bild von WISO MG wesentlich augenfreundlicher. Diesen Modus kann man natürlich auch tagsüber nutzen.

    Ich erstelle regelmäßig Auswertungen (z. Bsp. über Mieteinnahmen und -ausgaben) über meine Kategorie (Mietobjekte = Kategorienbaum 2) als Tabelle. Dazu wähle ich die entsprechenden Mietobjekte aus und gruppiere sie folgendermaßen: Buchungsdatum: Monat Jahr , Kategorie flach. Dazu erhalte ich dann auch die Gesamtsumme über alle Objekte. Die Gesamtsumme wird unschön sowohl in der Titelzeile (entsprechender Monat) als auch als Abschlusszeile angezeigt. Dies kann man aber akzeptieren. - Nun möchte ich einen Bericht über mehrere Jahre erstellen. Dazu wähle ich aus: Buchungsdatum: Jahr. Dabei wird jedoch nur die jeweilige Jahressumme bei dem entsprechenden Jahr aufgezeigt, nicht jedoch die Gesamtsumme über den ausgewählten Gesamtzeitraum (mehrere Jahre). Gibt es eine Möglichkeit, einen Report zu erstellen, wo auch die Gesamtsumme über mehrere Jahre ausgewiesen wird?

    Vielen Dank im Voraus für Euere Bemühung und Antworten!

    An Datawizz:

    Die Frage war, wie ein Skontoabzug bei der Verbuchung separat ausgewiesen werden kann, wenn der Buchungssatz per Online-Banking abgerufen wird. Der Bruttorechnungsbetrag ist eine Ausgabe, wohingegen der Skontoabzug sich daher mir als Einnahme darstellte, damit der Nettobetrag (= abzgl.. Skonto) in der Splitbuchung darstellbar ist.


    wohnhofAtrium hat aber die Lösung gefunden!

    Ich kann bei einer Splitbuchung keine positiven Beträge (Einnahmen) mit negativen Beträgen (Ausgaben) - im Gegensatz zu WISO Mein Geld - verknüpfen.

    Im WISO Hausverwalter muss ich dazu eine Ausgabenrückzahlung vornehmen. Damit lässt sich der Skontoabzug berücksichtigen:

    Der Nettobetrag (erhaltene Online-Buchung) wird aufgesplittet. -> Der Bruttorechnungsbetrag wird als Ausgabe definiert. -> Der abgezogene Skontobetrag wird als Ausgabenrückzahlung (Gutschrift) eingegeben.


    Ich danke allen Forumsmitgliedern für Ihre Unterstützung und insbesondere wohnhofAtrium für die Lösungsfindung!

    Der Beitrag kann daher geschlossen werden.

    Vielen Dank für den Hinweis. Habe mich dort zuvor informiert. Leider keine Antwort gefunden.

    Das Problem besteht wohl darin, dass in einer Splitbuchung positive nicht mit negativen Beträgen verrechnet werden können (obwohl dies bereits für die vorletzte Version ermöglicht werden sollte.)

    Setze WISO Hausverwalter 2019 ein. Nutze auch das Online-Banking des Programms. Dies bedeutet, dass ich die Umsatzdaten in das Programm geliefert erhalte. Bei einer Überweisung auf das Hauskonto wurde dem Rechnungsbetrag 3 % Skonto abgebucht. Wie kann der Skonto-Betrag richtig im Hausverwalter verbucht werden. Bei einer Aufteilung der Buchung als Splitbuchung im Hausverwalter können ja leider - im Gegensatz zu WISO mein Geld Pro - keine negativen (=Bruttorechnungsbetrag) Zahlungen mit positiven (=einbehaltener Skonto-Betrag) Einnahmen verbucht werden. Bin ich also gezwungen, den eingelesenen Nettobetrag (=Betrag abzgl.. Skonto) zu löschen und zwei einzelne Buchungen (Bruttorechnungsbetrag und Skonto) manuell zu verbuchen? Wenn ich dies durchführe, stimmt natürlich aufgrund der manuellen Buchung der Kontostand nicht mehr. Weiß jemand eine andere Lösung zur Skonto-Abrechnung? Danke im Voraus für alle Antworten.