Beiträge von Harry-Kritisch

    In Ihrer Stellungnahme werden mehrere Dinge verwechselt:

    Bei der von Ihnen aufgezeichneten Problematik handelt es sich um eine Mietweiterleitung an den Eigentümer, so wie von errot beschrieben, oder es handelt sich wie von mir beschrieben, um eine Privatentnahme.

    Bei der Privatentnahme handelt es sich - wie Sie richtig beschreiben (und auch von mir beschrieben) - um eine Umbuchung ("also keine Entnahme, Einnahme noch eine Ausgabe"). Da der Buchungsbetrag buchungstechnisch nicht "verschwinden" kann, wird der Umbuchungsbetrag auf dem Verwalterkonto reduziert und auf dem Eigentümerkonto erhöht. Dies entspricht den Buchungsregelungen.

    Bei beiden Buchungsmöglichkeiten (Mietweiterleitung an Eigentümer oder Privatentnahme) ist die Buchung von WISO HV buchungstechnisch und steuerlich richtig.

    Wenn Sie jedoch wie Sie beschreiben, die "Eigentümerweiterleitung / -entnahme" nur "in Richtung extern" verbuchen wollen, so müssen Sie defacto eine "Rechnung" an den Eigentümer verbuchen und diese als Ausgabe verbuchen. Der Rechnungsbetrag wird in WISO dem Eigentümer zugeordnet und erscheint bei der Hausgeldabrechnung des Eigentümers (und damit auch in der entsprechenden Steuervorlage).

    Hier die genaue Anweisung dazu: Es handelt sich um eine Privatentnahme / Privateinzahlung.


    Vorgehensweise:

    Es wird ein neues Verrechnungskonto unter Finanz- und Verrechnungskonten "Privateinzahlung" (z. Bsp. Konto 1020) und / oder Konto "Privatentnahme" (z. Bsp. Konto 1015) angelegt.


    Buchungssatz Privatentnahme:

    Eine Umbuchung auf dieses Konto unter Einnahmen / Ausgaben vornehmen: Konto 1015

    Bankkonto (Soll) (=Zielkonto) Privatentnahme

    Bankkonto (Haben) (=Entnahmekonto) entsprechendes Hauskonto.

    (entsprechend für Privateinzahlung)


    Die Buchung erscheint in der Einnahmen-Überschussrechnung auf der letzten Seite. Bei Hausgeldzahlungen und Nebenkostenabrechnungen wird die Buchung nicht berücksichtigt.

    Vielleicht hilft meine Antwort mit der konkreten Vorgehensweise Wweichse weiter:


    1.) Unter -> Kategorien -> Baumzuordnung vergebe ich einen Namen wie "Immobilien" oder "Mietobjekte".


    2.) Bei dem Eingang des Betrags auf dem Konto splitte ich den Betrag auf. Bei der Splittbuchung muss ich die Buchungsleiste durch Anklicken erweitern und dort die neue Spalte "Immobilien" (bzw. "Mietobjekte" hinzufügen. Diese wird mir in der Auswahl angezeigt.


    3. Ich trage die Splittbeträge unter den entsprechenden Kategorien (1. Spalte) ein: Also Kaltmiete, NK-Vorauszahlung, HK-Vorauszahlung usw.. In der zweiten, neuen Spalte trage ich das entsprechende Mietobjekt ("Haus 1") ein. Bei einem anderen Geldeingang für ein anderes Objekt analoge Vorgehensweise, wobei natürlich in der 2. Spalte ein anderes Objekt ("Haus 2") eingetragen wird.


    Schritt 3 lässt sich durch Regeln voll automatisieren, sodass zukünftig die Buchungen unter den richtigen Kategorien sowie der Zuordnung zu den einzelnen Immobilien / Mietobjekten erfolgt. Bei Auswertungen kann ich ebenfalls nach Immobilien auswerten. Diese kann ich dann unter den Rubriken "Daten" und "Gruppierung" auswählen.

    Hallo bickes,


    Die Anfrage müsste konkretisiert werden, um sie korrekt zu verstehen und beantworten zu können.


    Die "normale" Vorgehensweise ist folgende:

    Die Bank verbucht die Dividende auf dem dazugehörigen Abwicklungskonto unter der von WISO MG PROF zugeordneten Kategorie Wertpapiererträge.

    - Diese Buchung enthält den Nettobetrag der Dividendenabrechnung. Falls gewünscht kann die Buchung durch den Bruttobetrag und Abzug der Kapitalertragsteuer, des Solidaritätszuschlags sowie der Kirchensteuer aufgesplittet werden. Dies müsste aber manuell durchgeführt werden. Diese Beträge gehen aus der von der Bank erstellten Dividendenabrechnung oder aus dem Verwendungszweck der Buchung hervor.


    Da diese Buchung von der Bank kommt ist sie kontengemäß korrekt. Bei der angegebenen Splittbuchung können die Bestandteile der Splittbuchung jedoch korrigiert werden, der Buchungsbetrag (= ausgewiesene und abgerechnete Dividende) bleibt aber unverändert.


    Gibt es kein zu dem Wertpapierdepot direkt zugeordnetes Abwicklungskonto, so gibt es unterschiedliche Ansätze wie die Banken / Investmentgesellschaften dies handhaben. Dies müsste dann in der Fragestellung präzisiert werden.

    Hallo ulito61,

    bei WISO MG gibt es keine Anpassung für ein dunkleres Design. Aber dies lässt sich doch über Windows 10 einfach lösen. Dort schaltet man unter Einstellungen auf den "Nachtmodus". Dann ist das Bild von WISO MG wesentlich augenfreundlicher. Diesen Modus kann man natürlich auch tagsüber nutzen.

    Ich erstelle regelmäßig Auswertungen (z. Bsp. über Mieteinnahmen und -ausgaben) über meine Kategorie (Mietobjekte = Kategorienbaum 2) als Tabelle. Dazu wähle ich die entsprechenden Mietobjekte aus und gruppiere sie folgendermaßen: Buchungsdatum: Monat Jahr , Kategorie flach. Dazu erhalte ich dann auch die Gesamtsumme über alle Objekte. Die Gesamtsumme wird unschön sowohl in der Titelzeile (entsprechender Monat) als auch als Abschlusszeile angezeigt. Dies kann man aber akzeptieren. - Nun möchte ich einen Bericht über mehrere Jahre erstellen. Dazu wähle ich aus: Buchungsdatum: Jahr. Dabei wird jedoch nur die jeweilige Jahressumme bei dem entsprechenden Jahr aufgezeigt, nicht jedoch die Gesamtsumme über den ausgewählten Gesamtzeitraum (mehrere Jahre). Gibt es eine Möglichkeit, einen Report zu erstellen, wo auch die Gesamtsumme über mehrere Jahre ausgewiesen wird?

    Vielen Dank im Voraus für Euere Bemühung und Antworten!

    An Datawizz:

    Die Frage war, wie ein Skontoabzug bei der Verbuchung separat ausgewiesen werden kann, wenn der Buchungssatz per Online-Banking abgerufen wird. Der Bruttorechnungsbetrag ist eine Ausgabe, wohingegen der Skontoabzug sich daher mir als Einnahme darstellte, damit der Nettobetrag (= abzgl.. Skonto) in der Splitbuchung darstellbar ist.


    wohnhofAtrium hat aber die Lösung gefunden!

    Ich kann bei einer Splitbuchung keine positiven Beträge (Einnahmen) mit negativen Beträgen (Ausgaben) - im Gegensatz zu WISO Mein Geld - verknüpfen.

    Im WISO Hausverwalter muss ich dazu eine Ausgabenrückzahlung vornehmen. Damit lässt sich der Skontoabzug berücksichtigen:

    Der Nettobetrag (erhaltene Online-Buchung) wird aufgesplittet. -> Der Bruttorechnungsbetrag wird als Ausgabe definiert. -> Der abgezogene Skontobetrag wird als Ausgabenrückzahlung (Gutschrift) eingegeben.


    Ich danke allen Forumsmitgliedern für Ihre Unterstützung und insbesondere wohnhofAtrium für die Lösungsfindung!

    Der Beitrag kann daher geschlossen werden.

    Vielen Dank für den Hinweis. Habe mich dort zuvor informiert. Leider keine Antwort gefunden.

    Das Problem besteht wohl darin, dass in einer Splitbuchung positive nicht mit negativen Beträgen verrechnet werden können (obwohl dies bereits für die vorletzte Version ermöglicht werden sollte.)

    Setze WISO Hausverwalter 2019 ein. Nutze auch das Online-Banking des Programms. Dies bedeutet, dass ich die Umsatzdaten in das Programm geliefert erhalte. Bei einer Überweisung auf das Hauskonto wurde dem Rechnungsbetrag 3 % Skonto abgebucht. Wie kann der Skonto-Betrag richtig im Hausverwalter verbucht werden. Bei einer Aufteilung der Buchung als Splitbuchung im Hausverwalter können ja leider - im Gegensatz zu WISO mein Geld Pro - keine negativen (=Bruttorechnungsbetrag) Zahlungen mit positiven (=einbehaltener Skonto-Betrag) Einnahmen verbucht werden. Bin ich also gezwungen, den eingelesenen Nettobetrag (=Betrag abzgl.. Skonto) zu löschen und zwei einzelne Buchungen (Bruttorechnungsbetrag und Skonto) manuell zu verbuchen? Wenn ich dies durchführe, stimmt natürlich aufgrund der manuellen Buchung der Kontostand nicht mehr. Weiß jemand eine andere Lösung zur Skonto-Abrechnung? Danke im Voraus für alle Antworten.