Beiträge von D.T.Schneiderlein

    Okay...also addiere ich den Wert aller gestellten Rechnungen für Feb./März/April 2019, teile ihn durch 3 und vergleiche mit der Summe aller gestellten Rechnungen für März 2020. So müsste es passen.


    Nach dieser Rechnung scheine ich aktuell keinen Anspruch auf die Förderung zu haben. ...aber wahrscheinich nächsten Monat.


    Vielen Lieben Dank für die Hilfe!!!!

    Zitat
    Als Umsatz bezeichnet man den Wert der verkauften Waren und Dienstleistungen einer Periode.


    Oh...hoppla. Das ändert so einiges. Vielen Dank. Dann kann ich einfach den Wert aller bezahlter Außgangsrechnungen addieren.


    Zur Coronaförderung. Es geht mir hier um die Bundesförderung für Kleinunternehmer bis 5 Mitarbeiter. Diese wird über die Förderbanken der Bundesländer beantragt. Im Antrag steht der folgende Satz an dem ich mich orinetieren möchte:

    Zitat
    Code
    Der Liquiditätsengpass durch die Corona Pandemie kann insbesondere daraus resultieren, dass ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang im zurückliegenden Monat von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr (bei Gründungen im Vergleich zum Vormonat) vorliegt.

    Also die EÜR für die Steuer und die EÜR in Rechnungs- und Buchhaltungslisten gibt definitiv etwas anderes aus. Das habe ich schon vor einiger Zeit herausgefunden. Siehe dazu Unterschied zwischen EÜR in den Rechnungs und Buchhaltungslisten und Steuer-Auswertungen
    Wenn für den Umsatz aber die gestellten Rechnungen ausschlaggebend sind dann wäre das natürlich egal. Soweit mir bekannt ist aber der tatsächliche Zahlungseingang entscheidend. Das war auch das Ergebniss des Post oben. Liege ich hier falsch? Ich würde den Umsatz also folgendermaßen berechnen: Eingegngene Zahlungen + Ausgegangene Zahlungen = Umsatz. Alternativ könnte man rechnen gestellte Rechnungen + bezahlte Rechnungen = Umsatz. Was ist denn nun richtig?

    Hallo, ich versuche gerade meinen Umsatz für die Monate Februar, März und April 2019 zu ermitteln (um die Corona Förderung zu beantragen). Die Funktion Rechnungs- und Buchhaltungslisten --> EÜR ist dafür leider ungeeigent, weil sie statt den Daten der Zahlungseingänge die Daten der Rechnugnsstellung berücksichtigt. Die Funktion Steuerauswertung-->EÜR berücksichtigt immer das ganze Jahr und ist darum ebenfalls nicht zu gebrauchen um die Ümsätze für einen bestimmte Zeitspanne zu berechnen. Sieht jemand eine andere Möglichkeit den Umsatz zu ermitteln?

    Der Grund liegt vielleicht in der unterschiedlichen Sicht der Berichte. Die EÜR geht nach dem strikten Zahlungsprinzip (§ 11 EStG), während die Rechnungen natürlich vom Ausstellungsdatum bzw. Eingangsdatum her aufgelistet werden, unabhängig davon, ob schon bezahlt oder nicht. Auch die BWA geht zeitraumbezogen vor, nicht zahlungsbezogen.

    Ja, das war auch mein Verdacht, wobei ich vom strikten Zuflussprinzip noch nie gehört hatte. Ich dachte immer die Software gibt bei der Umsatzsteuervoranmeldung alle gestellten und nicht alle bezahlten Rechnungen aus.
    Das hieße, dass die Summe der offenen Rechnungen gleich der Differenz der Beträge wäre, die zum einen in der Steuer EÜR und zum anderen in den Rechnungs- und Buchhaltungslisten angegeben sind. Ich check das gleich mal...

    Hallo,

    weiß jemand wie mit folgender Situation steuerlich umzugehen ist:

    Ich habe Waren aus der Schweiz importiert. Der Versender hat eine Proformarechnung beigelegt, sodass EUSt anfiel. Die Waren sollen hier repariert werden und anschließend wieder zurück in die Schweiz. Ich habe die Ware also nicht bezahlt.

    Muss ich die EUSt. ganz normal als bezahlte EUSt. verbuchen? Wie ist bei der Rücksendung zu verfahren? (Stichwort Wertsteigerung)

    Vielleicht habt Ihr Recht und ich sollte mal zum Steuerberater gehen. Insbesondere was Importe u.Ä. anbelangt bin ich mir oft sehr unsicher.


    Ich habe jetzt, wo ich dank Eurer Hilfe ein bisschen mehr weiß, nochmal gegoogelt und auch das Handbuch nochmal konsultiert.


    Für finanzielle Privatentnahme ist (bei Einzelunternehmern und GbR) natürlich keine Umsatzsteuer zu entrichten. Das Rad kann als "Entnahme durch den Unternehmer für Zwecke außerhalb des Unternehmens (Waren) 19% UsSt. - Konto 4620 gebucht werden. Dabei ist allerdings darauf zu achten, dass das Finanzamt empfindlich darauf reagiert, wenn man sich selbst einen niedrigeren Preis macht als den, den man regulär machen würde(, weil das Finanzamt dann ja weniger MwSt. bekommt).


    Was den Einkauf anblangt, so ist das Rad als "innergemeinschaftlicher Erwerb 19% Vorsteuer" zu buchen.


    Alles richtig?

    Ehrlich gesagt hab ich das als Wareneingang ohne UsSt. verbucht. Das scheint wohl falsch... Hoffentlich gibt's da kein Ärger. Rechnerisch stimmt's ja trotzdem, denn die entrichtete UsSt. würde ich ja direkt wieder erstattet bekommen. (Diese ganzen Steuergeschichten sind wirklich nicht meine Stärke und ehrlich gesagt habe ich auch weder Zeit noch Muße damit noch mehr Zeit zu verbringen.) Noch ist die UsSt.-Voranmeldung auch noch nicht raus. Zumindest für dieses Mal könnte ich es also noch gerade rücken.


    Unentgeltliche Wertabgaben habe ich eigentlich keine. Privatentnahmen überweise ich einfach und verbuche sie als Privatentnahme. Das sollte doch so stimmen, oder?



    Zurück zum Thema:
    Ich könnte das Rad also einfach als "innergemeinschaftlicher Erwerb 19% UsSt." verbuchen. Dann bekommt das Finanzamt schonmal die Vorsteuer, die ich dann anschließend wieder erstatten bekomme, weil Wareneinkauf. Dann überweise ich den entsprechenden Betrag inkl. UsSt. vom Privatkonto auf's Geschäftskonto und verbuche ihn als was? Als unentgeldliche Wertabgabe? Oder als unentgeldliche Erbringung einer sonstigen Leistung mit 19% UsSt.? Auf jeden Fall irgendwas mit 19% UsSt.

    An meine Frau zu verkaufen hatte ich auch schon in Betracht gezogen. Das geht leider aus anderen Gründen nicht (Ich habe mich beim Lieferanten als Verkäufer registrieren lassen. Wenn das Rad nun kaputt ist und der Lieferant merkt, dass ich das Rad an meine Frau verkauft habe ist er bestimmt nicht begeistert)


    Das mit der Privatentnahme geht ja leider nicht, weil ich dann keine MwSt. entrichtet habe.

    Liebes Forum,
    ich habe ein Frage an die Steuerexperten unter Euch:
    Ich bin umsatzsteuerpflichtiger Einzelhändler und vertreiben Fahrradzubehör. Ich habe nun ein Fahrrad aus dem EU-Ausland (Niederlande) importiert. Ich habe natürlich (gemäß §4 Nr. 1b UsStG) keine Vorsteuer bezahlt. Nun ist es so, dass ich das Rad gerne privat nutzen möchte. Am liebsten würde ich es an mich selbst verkaufen. Die Vorsteuer würde ich dann natürlich abführen. Ist das in Ordnung wenn ich einfach eine Rechnung an mich selbst ausstelle und den Rechnungsbetrag vom Privatkonto aufs Geschäftskonto überweise? Eigentlich kann ich ja nichts an mich selbst verkaufen. Fällt jemandem eine andere Lösung ein?

    Hallo,


    ich habe in Wiso mein Büro eine alte Buchung, die unter
    Rechn. – u. Buchhaltungslisten >
    Einnahmen-Überschuss-Rechnung auftaucht (Reisekosten Unternehmer), der aber
    keine Zahlung zugeordnet ist - oder zumindest kann ich auch nach sehr langer Suche keine finden.



    Wenn ich unter Auswertung > Tabellenauswertung eine Tabelle mit Datenquelle
    Buchungssätze wähle taucht die Buchung auf. Wenn ich eine Tabelle mit
    Datenquelle Zahlungszuordnung erstelle taucht die Buchung nicht auf. Es scheint
    sich also um einen Programmfehler zu handeln, oder? Gibt es irgendeine
    Möglichkeit diese Buchung manuell zu löschen? Oder fällt jemandem eine andere Lösung ein?


    Edit: Ich hab den Fehler gefunden: Ich hatte eine einzelne Eingangsrechnung archiviert. Darum die Buchung ohne Zahlungszuornung. Naja. Programmfehler sind eben doch viel seltener als Anwendungsfehler ;-).