Beiträge von wattenfall

    Vielleicht reden wir ja aneinander vorbei, aber für mich ist der Kauf eines Bürocontainers aus Polen keine Leistung eines im Ausland ansässigen Unternehmers, sondern eine innergemeinschaftliche Erwerb.


    "fette hervorhebung und rote Schriftart durch mich"


    oha und von was schreiben wir hier die ganze Zeit?
    " der ThreadStarter hat einen Container in Polen erworben. Kto 3425 EG Erwerb 19% USt-VSt
    oooch ich jongliere eben mit Zettelchen rum, aber den Poster wattenfall sperr ich mal für seine Klugschei**erei
    hauptsache ich habe @miwe mal unterstützt.
    "


    Wisst ihr eigentlich was ihr in eurer Jagd nach "Erstbeantworter-Ersthelfer" so von euch gebt?
    UStG


    Zitat

    (1) Ein innergemeinschaftlicher Erwerb gegen Entgelt liegt vor, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind: 1.Ein Gegenstand gelangt bei einer Lieferung an den Abnehmer (Erwerber) aus dem Gebiet eines Mitgliedstaates in das Gebiet eines anderen Mitgliedstaates oder aus dem übrigen Gemeinschaftsgebiet in die in
    Abs. 3 bezeichneten Gebiete, auch wenn der Lieferer den Gegenstand in das Gemeinschaftsgebiet eingeführt hat,


    Erklär mal dem Fragensteller Deine Ansicht, wenn der Finanzer sagt: "soooo nicht"
    Ich, ja ICH bin der Meinung, dass Deine Buchungen *kacke* sind: (Bilder meiner Testbuchung mit Deinen Buchungssätzen lassen sich trotz Hinweis immer noch nicht hochladen) und ich bin es leid auf freie Uploader hochzuladen.
    Probier Deinen Mist mit einem (Demomandanten) selbst aus. Du "Zettelwirtschafter"


    Und ja...auch von diesem Posting werde ich einen Screen machen, um Zitatänderungen der Moderation daran, beim Sitebetreiber nachweisen zu können.
    servus ....


    Ps. @carservice, @miracleine handhabt es wie ihr möchtet.


    Gruß

    Du zitierst


    sach ma kluch(g)schei**er ....
    ich habe geschrieben "ICH würde..." warum hast du nicht gleich deinen Senf dazu gegeben?? Zeit dazu war ja.
    Spiele einfach einmal die Lösung von @häschen durch und gebe dann deine Kommentare ab. Aber bitte bebildert.


    Ich dachte hier wäre ein Diskussionsforum, wo "diskutiert" und evtl. einander geholfen wird. "UHU" Aber wie ich bisher erkennen muss, entstehen Diskussionen hier erst, wenn....denn...jeder "Jungfuchs" hat achtung vor denen die "Unabh. Mod. " in ihrem Prof. stehen haben. sozusagen "Götter in möchtegernauchjemalsmalsteuerstudierthaben"


    Supermod...tu deine pflicht (screen ist gemacht) ;)

    also @carservice und vllt. weiter betroffene,
    für euch evtl. wichtige Stellen aus den den beiden Links meines Vorposters hier als "Zitate"


    Link 1: IHK-Frankfurt:

    Zitat

    das Bundesministerium der Finanzen bekannt gibt; maßgebend ist der Durchschnittskurs für den Monat, in dem die Leistung ausgeführt oder das Entgelt oder ein Teil des Entgelts vor Ausführung der Leistung vereinnahmt wird.


    ähm, .......na gut
    Link 2: Information Highway Lutz Schumann

    Zitat

    Für Bilanzierer ist der Durchschnittskurs desjenigen Monats maßgeblich, in dem laut Rechnung die Leistung ausgeführt wurde. Für Selbstständige, die eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erstellen, sowie für alle anderen Steuerzahler ist der Monat maßgeblich, in dem das Entgelt vereinnahmt oder die Rechnung beglichen wurde (so genanntes Zufluss-/Abfluss-Prinzip).


    Hier geht klar hervor, wenn der EÜR -Anwender die Rechnung bezahlt, muss er umrechnen. (so genanntes Zufluss-/Abfluss-Prinzip)
    "..........................."
    ICH denke (wie schon einmal am Themenbeginn als ich schrieb: Ich würde den Wechselkurs zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung nehmen.)
    also ICH denke der Thread könnte geschlossen werden. Das Thema nimmt zu viel Speicherplatz und verunsichert zu viele Hilfesuchende. :rolleyes:


    Ps.: An alle "Hilfesuchende"die das hier lesen: Bitte teilt doch klar mit, ob ihr EÜR oder Bilanzrechner seid und welchen Kontorahmen ihr verwendet.
    Danke :)
    Watt

    Der Threadstarter liest noch mit und ist jetzt komplett verwirrt


    n`abend,
    aber was und warum Du gefragt hast, weißt du noch :D


    Also nochmal ganz langsam zum mitlesen:



    zu 1. Ich würde den Wechselkurs zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung nehmen.


    zu 2. etwas umständlicher SKR 03 vorausgesetzt


    [*] Kontoverwaltung aufrufen Konto 3425 EG-Erwerb 19% VSt u. 19% USt. wählen und kopieren neue Kto.Nr = 3426


    [*] Eigenschaften ändern: Kontobezeichnung = Umbuchung Anlagevermögen aus EG-Erwerb


    [*] bei Eigenschaften Steuersatz = keiner USt.Pos = 0


    [*] Speichern u. Schließen


    Dann buchen :
    soll 3425 (an) haben 1200
    soll 0400 (an) haben 3426
    so das wars
    Gruß

    Wäre schön, wenn mir da jemand erklären könnte!


    Schreibe doch einmal einen der Mods an.
    Ich bin Bilanzierer und habe keine Ahnung welchen Kto.-Rahmen WISO in der EÜR verwendet. Ich sehe im WISO Steuersparbuch nur den "Eingeschränkten" SKR 03 und dort ist kein Kto. 080 sondern 090 (Gesch-bauten auf eigenen Grundstücken)
    Bei der sogen. Aktivierung wird keine Lunte angezündet oder so, sie gilt ab dem Zeitpunkt an dem das Gebäude in einem "betriebsbereiten Zustand ist"
    Die Buchung oben Kto. 080 (Bauten auf eigenen Grundstücken) an 4831 AfA Gebäude wäre z.B eine AfA -Buchung welche am Jahresende getätigt wird.
    Und jetzt kommt es auf die Abschreibungsart an.


    Gruß

    WISO Mein Büro Kontenplan ist nicht gleich DATEV


    Danke für den Hinweis.
    Als langjähriger privater Nutzer von WISO Steuersparbuch und WISO Mein Geld, bin ich vor kurzem auf das "Mein Büro" gestoßen, welches mit "EINFACHE BUCHFÜHRUNG" wirbt.

    Zitat

    Variante 3: Variante 3 schließlich basiert auf einem umfangreichen DATEV-Kontenrahmen: Bei annähernd 500 Konten schöpfen Sie damit buchhalterisch aus dem Vollen. Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, sollten Sie über Buchführungsgrundkenntnisse verfügen und notfalls auf die Unterstützung eines Steuerberaters zurückgreifen können.


    Also Entschuldigung.
    Ich bin eben so naiv zu glauben,zu erwarten, dass "Jungunternehmer, Betriebsgründer oder welcher "Cheffe" auch immer, also wer hier mit Fragen wie oben aufschlägt, eben über beschriebene " Buchführungsgrundkenntnisse" verfügt.


    Bitte dieses Posting dem Datennirvana übergeben.


    mit freundlichem Gruß

    ich hol das mal wieder hoch


    Hallo, moin moin
    oh oh schon daran, dass 1 Jahr niemand geantwortet hat, siehst dass das ein heikles Thema ist.
    Klingt alles gut und einfach wenn es heißt erst mal alles wg. der Vorsteuer buchen und wenn alles fertig ist aktivieren
    Das könnte man evtl. bei einem Garagenneubau so handhaben.
    Es sind eben mehr Dinge zu berücksichtigen als einfach den gesamten Saldo 080 zu nehmen und "abzuschreiben"


    Da wäre u.a.zu klären:
    Als Bemessungsgrundlage für die Abschreibung ist wichtig wie sich der Gebäudewert zusammensetzt. Ob das Grundstück Privat oder Firmeneigener Grund ist.
    Handelt es sich um ein "selbständiges" Gebäude oder wurde ein bestehendes Gebäude erweitert um die Nutzung oder Funktion dessen zu verbessern.
    Erfüllt es die Anforderungen R 7.1 Abs. 5 Satz 2 EStR
    Wurde das Gebäude in Eigenleistung oder über eine Fremdfirma errichtet.
    Ich könnte jetzt noch viele Punkte anfügen.
    Am besten wird es sein Dich mit einem Berater zusammen zu setzen und alle Punkte zu klären.
    Die eigentlichen Buchungen (Abschreibung) kannst Du dann ja selbst ausführen.
    Aber auch hier können Stolperfallen wie z.B. AfA-Methode lauern.
    Da ist es oft nicht mit Kto. 080 (Bauten auf eigenen Grundstücken) an 4831 AfA Gebäude getan.


    Gruß


    Erlöse 0% an Bank (bei Verkauf des Gutscheins)
    Erlöse 19% an Erlöse 0% (bei Einlösung des Gutscheins)


    welches Erlösekonto 0% an Bank
    Und lassen sich Erlösekonten so gegeneinander Buchen?
    Wo bleibt der Geld-zufluss, wenn Erlöse 0% AN Bank gebucht wird (oder meintest du umgekehrt?)


    Die deutsche Handwerkszeitung hatte sich auch mal mit der Verbuchung von Gutscheinen beschäftigt.


    Zitat

    Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschussrechnung: Bei der Einnahmen-Überschussrechnung ist der Verkauf des Gutscheins bei Erhalt der Zahlung als Einnahme aufzuzeichnen.


    Nun sind wir genauso weit wie bisher.

    Es entsteht jedoch ein Gewinn ..wenn ich EÜR mache---weil ich ja eine Einnahme habe. Diesen muss ich versteuern.


    Irgendwo hier im Forum gelesen:

    Zitat

    Eine EÜR kennt keine Forderungen und Verbindlichkeiten.
    Wenn Geld fließt, muss auch gebucht werden.


    Angenommen Du verkaufst 100 Gutscheine zu 50,-- Euro aber keiner wird bis zum 15.1. des folgenden Jahres eingelöst, dann hast Du 5.000,-- steuerbarer Gewinn?!! Führst also EK-Steuer ab und zusätzlich höhere Vorauszahlungen für das Folgejahr. Gutscheine behalten nach BGB §§ 195 199 3 Jahre ihre Gültigkeit
    (Es sei denn, Du hast auch schon die Waren für die Gutscheine eingekauft, welche den Gewinn widerum um diesen Wert abzügl. Geldzufluss Vorsteuer mindern würden.)
    Da finde ich die Methode mit dem "Merkkonto" - besser.


    Es ist doch noch nicht bekannt, ob der Gutschein überhaupt einlöst wird, welche Ware zu welchem Steuersatz eingekauft werden muss.
    Und erst wenn das alles (Ust.= Geldabfluss, VSt.=Geldzufluss, Wareneinkauf=Geldabfluss) erledigt ist, wird daraus ein Steuerpflichtiger Gewinn
    Durch die Buchung Merkkonto 1604 an Erlöse 19% oder 7%
    So ließe sich auch eine Teileinlösung des Gutscheins oder eine Zuzahlung leichter buchen.


    Wo finde ich die Lösung von @häschen ? Link?


    Gruß

    Eine Verbindlichkeit gibt es nur bei Bilanzierern


    Hallo miracleine,
    Mag ich mich vllt. falsch ausgedrückt haben.
    Anders: Wenn ich für die Ausgabe eines Gutscheins kassiert habe, ist das keine eigenständige Leistung, da lediglich der Tausch von Bargeld in ein anderes Zahlungsmittel erfolgt. Die ausgegebenen Gutscheine werden nicht geliefert,(Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leisting) sondern stellen lediglich eine Beweisurkunde, d. h. eine Quittung über die geleistete Zahlung des Kunden dar. Also fällt keine USt. dafür an. Ich buche die Ausgabe des Gutscheins auf einen "Merkposten" (und schon bin ich wieder bei "Verbindlichkeit")


    Also ich habe SKR 03 das Konto 1600 kopiert und als 1604 (Verbindlichkeit Gutscheine) abgespeichert.
    Geht jetzt ein Gutschein raus, wird Kasse 1000 an 1604 (Verb. Gutscheine) gebucht. (es fällt keine USt. an)
    Es wurde zwar ein Geldzufluss gebucht, was aber kein Gewinn ist, weil ja noch eine Verbindlichkeit besteht.
    Wird der Gutschein eingelöst, wird 1604 an 8400 19% USt. Erlöse gebucht.
    Der "Merkposten" 1604 wird aufgelöst und und es entsteht ein steuerpflichtiger Gewinn.


    Einfach mal im Testmandanten durchspielen.


    Gruß

    Wenn der Gutschein eingelöst wird, habe ich ja keinen Zahlungseingang, dem ich die Buchung zuordnen kann.


    Hallo miracleine,
    so "trifft" man sich wieder.
    Die Ausgabe eines Gutscheins gegen einen Geldbetrag ist umsatzsteuerlich eigentlich noch kein Leistungstausch, daher auch schwer zu buchen.


    Buchung 1.) Wenn der Gutschein ausgegeben wird, entsteht mit der Zahlung an die Kasse gleichzeitig die "Verbindlichkeit" eine/die Ware zu liefern..... ohne USt.
    Buchung 2.) ...wenn der Gutschein eingelöst wird, sind das Erlöse 19% und die Verbindlichkeit besteht nicht mehr


    Ich denke Du hast die Buchungssätze verstanden ;)

    Normalerweise sollte die Ausgabe aber nicht am Ende 0,- EUR sein, sondern 1.500,- EUR, die den Gewinn mindern.


    Ahaaa jetzt verstehe ich... :)
    Nein, das Anlagegut (hier Container) mindert nicht den Gewinn. Erst die Jahresabschreibung mindert den Gewinn, aber auch nur um den Abschreibungswert. Und der Geschäftswert nimmt um den Abschreibungsbetrag ab.
    Buche einmal 0483 (Abschreibung Sachanlagen) an 0400 (Betriebsausstattung) und Du wirst sehen, dann sieht das so aus.



    Ich nehme an, der Threadstarter liest auch mit.
    Gruß

    So gefällt mir die USt-VA ja gut. Nur das Problem mit der nicht erfassten Ausgabe in der EÜR bleibt ja trotzdem....


    Hallo miracleine,
    Verstehe ich jetzt nicht. :| (schade ich kann kein Bild hochladen)
    aber EÜR und Kto-Nachweis weisen USt + VSt aus (also 0,--) und 0400 + 1.500,--


    http://www.directupload.net/file/d/3874/s68gpgxz_jpg.htm

    Muss ich jetzt jede Ausgabe (Tanken, Vers. Steuer, Kundendienst...) als Betriebsausgabe verbuchen und dann zum Jahresende den prozentsatz der privaten Nutzung als "Ertrag" wieder gut schreiben?... (nutze SteuerSparbuch)


    So schauts aus.


    Den Kontenrahmen von Steuersparbuch-EÜR kennst Du ja.
    Am Jahresende die Salden von den einzelnen Konten nehmen und als Sachbezüge = (Erlös/Ertragskonto) gegen Privatkonto buchen. Machst Du bei den anteiligen Telefonkosten ja auch.
    Hier ist allerdings zu beachten, dass Versicherung u. Steuer ohne MwSt. gebucht werden.
    Jetzt wo Deine Firma wächst, schau Dir doch mal "WISO mein Büro" an. Gibt es auch als Testversion.

    Kann ich WISO-Mein Büro auch für eine GmbH


    Hallo,
    Na sicher kannst Du "meine Büro" weiterverwenden.
    Als GmbH. wird sich Deine Firma zwecks Bilanz erstellen/veröffentlichen sicher einen Steuerberater nehmen.
    Daten lassen sich Datev-kompat. aufbereitet an den Steuerberater übertragen.
    MB hat alles und wenn Du bisher damit klar gekommen bist, brauchst Du dich nicht lange in neue Software (welche bis zum 10-fachen kosten kann) einarbeiten.


    Gruß

    Fahrtenbuch wurde auch in 2014 minutiös geführt.
    Geschäftlich 77 % (48829 km)


    Hallo nanova15,


    Der betriebliche Nutzungsumfang entscheidet, ob der Pkw als Betriebs- oder Privatvermögen zu behandeln ist.
    Bei 77% ist davon auszugehen dass der PKW als "Betriebsvermögen" zu behandeln ist.
    Bei unter 10% betrieblicher Nutzung würde er zum Privatvermögen gehören.


    Für die 1% Privatnutzungsregelung wird der Neupreis, mal angenommen ca. 25.000,-- zugrunde gelegt. Auch wenn das Teil jetzt nur noch einen Wert von ca. 5.500,-- haben mag.
    Folglich würde bei der 1% Regelung NP=25.000,-- x 12 Monate = 300.000,-- x 1% = 3.000,-- Eigennutzungsanteil.
    Hinzu kämen, wenn der Betrieb nicht gleich Wohnsitz ist, Fahrten zur Betriebsstätte mit 0,03% vom Neupreis je Km hinzu.
    Das zusammen erhöht den Betriebsgewinn um den entsprechenden Betrag.


    Bei der Fahrenbuchmethode würde es in etwa so aussehen:
    Geschäftlich 77%
    d.h. Privatanteil 23% von (Brutto?) Kfz-Kosten 5.381,-- = 1.237,-- (Brutto) welche den Gewinn erhöhen.


    Meiner Ansicht nach hat Deine "minutiöse" Fahrtenbuchmethode den zusätzlichen Vorteil, dass gleich die "Verpflegungspauschalen Unternehmer" ersichtlich sind.
    Also fällt die Entscheidung doch leicht oder?!


    Zum selbst nachlesen findest Du hier eine Broschüre der IHK-Ostwestfalen, welche die Ertrags-u.umsatzsteuerliche Behandlung von Kraftfahrzeugkosten nochmal genau erklärt.


    Gruß