Beiträge von The_Unknown

    Ich habe noch mal geschaut. So, wie es aussieht, geht das auch im WISO SteuerSparbuch im EÜR-Modul. Leider kann ich die Daten nicht von der EÜR aus meiner Einkommensteuer-Erklärung übernehmen. Warum, ist mir schleierhaft, ehrlich gesagt :(


    Dort habe ich dann die Möglichkeit, einen GOBD-Export zu ziehen. Dann werde ich die EÜR vermutlich ausführlich ab nächstem Jahr mit dem EÜR-Modul machen und von dort aus einreichen. Wenn ich dort alle Einnahmen und Ausgaben einzeln festhalte, ist es auch detailliert genug und GOBD-konform.


    Dann bräuchte ich also Mein Büro nun doch nicht, wenn ich es richtig sehe.

    OK, dann bliebe nur noch die Frage, ob ich mit beiden Tools im Falle einer Steuerprüfung die Daten in geeigneter Form an den Prüfer elektronisch übermitteln kann, d.h. einen strukturierten Export in der standardisierten Form machen kann, die der Prüfer verlangt. Das sollten beide können, oder? Ist das der DATEV-Export?

    Ach so, ich vergaß, zu erwähnen, dass ich noch jedes Jahr WISO Steuersparbuch für meine normale Einkommensteuer mache und dort immer die EÜR mache.


    Da wäre es ja nett, wenn man beides verbinden könnte. Kann man nicht von WISO MB Web in das SteuerSparbuch die Daten schicken? Bei den Einnahmen ist es ja ohnehin nur ein Sammelposten, aber bei den Ausgaben wäre es eine doppelte Arbeit, die man machen müsste.

    Hallo,


    ich möchte gern meine Buchhaltung als Kleinunternehmer auf WISO Mein Büro umstellen, da ich meines Wissens zwar als Kleinunternehmer keine richtige Bilanz machen muss, aber eine elektronische Auskunft für eine eventuelle Steuerprüfung vom Finanzamt geben könne muss. Dazu muss ich ja auch als Kleinunternehmer die "Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung" einhalten, richtig?


    Wenn das so ist, stellt sich noch die Frage, welches "Mein Büro" für mich ausreichend ist. Ich habe relativ wenig Einnahmen und Ausgaben, es ist also keine sehr komplizierte Buchhaltung.


    Wichtig ist mir aber, dass es dann konform zu den Anforderungen seitens dem Gesetzgeber ist, und ich im Fall der Fälle dem Steuerprüfer das ganze elektronisch (wie vom Gesetzgeber gefordert) mit Kontenblättern usw. zur Verfügung stellen kann.


    In Frage kommt, denke ich, Mein Büro Web S und Mein Büro Desktop. Die Webvariante sieht für mich interessant aus, da ich eher web-affin bin und dadurch auch alles in der Cloud wäre. Auch am Handy könnte man mal was machen. Preislich wäre die S-Variante auch besser (36 EUR mit Rabatt, den es aktuell gibt). Allerdings habe ich die Befürchtung, dass da was ganz essentielles fehlt.


    Was meint ihr? Macht man mit Mein Büro Web S was falsch? Fehlt da etwas, was in meinem Fall wichtig wäre?


    Danke für eure Hilfe!


    Bye!

    Erst mal danke für deine Antwort!


    Naja, ich hatte ja beide Fälle. Einmal sind Artikel kaputt gegangen und einmal habe ich sie verkauft wie oben beschrieben. Die verkauften Sachen habe ich auch wieder als Betriebseinnahme angegeben.


    Du meinst also, ich muss beides Fälle verschieden behandeln? Ich habe bei beiden die Checkbox "Wurde das Wirtschaftsgut 2020 verkauft, gestohlen oder konnte aus einem anderen Grund nicht mehr genutzt werden?" angeklickt. Der Unterschied, den ich gemacht habe, war, dass ich halt nur die Sachen, die ich verkauft habe, als Einnahme deklariert habe. Bei den anderen Sachen habe ich keine Einnahme verbucht, weil diese ja kaputt gegangen sind. Muss ich diese Artikel anders behandeln, also eine andere Checkbox anklicken? Oder habe ich schon bei den verkauften Sachen etwas falsch angeklickt?


    Scheinbar muss man hier zwischen beiden Fällen differenzieren und das Finanzamt denkt, dass die Sachen, die ich nicht als Einnahme definiert habe, ich dann für privat entnommen habe?


    Vielen Dank für deine Hilfe!!

    Danke schon mal für deine Antwort!


    vorab:

    es ist immer sehr hilfreich wenn bei solchen Fragen Anschaffungsdatum und Art/Bezeichnung des Anlagegut anonymisiert-unkenntlich gemacht werden. Warum auch immer :/

    Ich dachte, es wäre schon generisch genug, aber jetzt habe ich mal lieber alles unkenntlich gemacht ;) Danke für den Hinweis.



    weil Du noch 5 Monate bis zum Verkauf abschreiben musst. also 127,--

    Ah ok, verstehe.


    Und weißt du, was ich nun falsch gemacht habe? Laut Finanzamt soll ich ja statt des Buchwerts den Zeitwert ansetzen :/

    Hallo,


    ich habe eine Frage zur Verwendung von WISO Steuer-Sparbuch 2021. Und zwar möchte ich aus meinem gewerblichen Anlagevermögen Wirtschaftsgüter entnehmen, die ich verkauft habe bzw. die kaputt gegangen sind. Ich bin Kleinunternehmer und so auch steuerlich beim Finanzamt bzw. Gewerbeamt angemeldet.


    Es geht bspw. um ein Peripheriegerät mit 3 Jahren Abschreibedauer (Anschaffungskosten: 909,00 €). Die Abschreibungen habe ich durch WISO berechnen lassen. Dadurch war vorgesehen:


    2018: 76

    2019: 303

    2020: 127


    Nun habe ich das Gerät aber 2020 verkauft. Die Einnahme aus diesem Verkauf habe ich in der EÜR angegeben. Ich habe daher in der Wirtschaftsgut-Maske folgende Frage mit "Ja" beantwortet: "Wurde das Wirtschaftsgut 2020 verkauft, gestohlen oder konnte aus einem anderen Grund nicht mehr genutzt werden?". Ich habe dann das Datum eingetragen, wann der Verkauf stattgefunden hat. In der Maske steht dann "Restwert zu diesem Zeitpunkt: 403,00 €". Unten steht dann "Abschreibungen 2020: 127,00 €", was ich etwas verwirrend finde, warum das nun noch abgeschrieben wird.


    Ihr findet die ganze Maske noch mal im Anhang. Es steht dort als Restwert 403 EUR. Dies wird dann als Betriebsausgabe angesetzt, was doch korrekt wäre??


    Ich habe das dann so eingereicht und das Finanzamt bemängelt nun, dass ich die Wirtschaftsgüter zum Buchwert und nicht zum Zeitwert entnommen habe.


    Ich verstehe schon, dass 403 EUR der errechnete Buchwert ist, der sich aus Anschaffungskosten - Abschreibungen ergibt. Erwartet das Finanzamt nun, dass ich stattdessen den Verkaufswert angebe, da dieser ja "nachgewiesenermaßen" der Zeitwert ist? Wie soll ich den Zeitwert sinnvoll ermitteln (Zeitwert = Neuwert - Wertminderung aufgrund von Alter und Abnutzung). Das ist ja Interpretationssache.


    Nun verstehe ich nicht so ganz, was ich falsch gemacht habe bzw., was ich noch einstellen muss, damit es anerkannt wird :(


    Ich hoffe, mir kann jemand weiterhelfen, wie ich das ganze in der WISO-Software einstellen muss.


    Danke im Voraus!


    Ciao The_Unknown

    Hallo in die Runde,


    ich krame den Beitrag mal weider hervor, da ich vor dem selben Problem stehe.


    Allerdings frage ich mich hier, ob es vielleicht irgendwie möglich ist, mir die Umsatzsteuern, die mir unrechtmäßig vom Erlös abgezogen wurden, entweder


    a) vom Finanzamt zurückzuholen, indem ich irgendein Dokument vorweise, so steht, dass die 19% einbehalten wurden oder
    b) von Apple und/oder Google zurückzuholen, indem ich dort irgendein Dokument vorlege, wo steht, dass ich unter die Kleinunternehmerregelgung falle


    Hat da jemand Erfahrung? Ist das zumindest möglich? Ich finde es schon extrem traurig, dass man sich als Entwickler jahrelang abschuftet und dann bleibt gerade mal 40 - 50% vom Erlös übrig. Ich muss ja auch noch Provision an Google und Apple sowie meinen normalen Einkommensteuersatz zahlen.


    Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!!

    Was darf man sich unter einem fiktiven Referendar vorstellen? Fiktive Fälle würden hier nicht beantwortet, da wir das auch nur in unserer Freizeit machen.


    Naja, tatsächlich handelt es sich um einen realen Fall, ich dachte nur, man dürfte das evtl. nicht direkt machen, weil es dann eine STeuerberatung wäre (oder so ähnlich).


    In welches Steuerprogramm denn?


    Wie unten in meinem Beitrag steht, geht es um WISO bzw. ELSTER (beide spucken die gleiche Berechnung aus).

    Hallo,


    ich habe eine Frage zu einem fiktiven Referendar, der Lehramtsanwärter ist. Dieser hat im letzten Jahr (1.1.2014 bis 31.12.2014) als Referendar im Land Thüringen gearbeitet. Meines Wissens zählt ein Referendar bei der Steuererklärung als Beamter (falls nicht korrekt, bitte korrigieren ;)). Ich habe im Grunde erst einmal nur folgende Angaben des so genannten "Ausdrucks der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung" eingetragen:


    Z3 (Bruttolohn): 15474,22 EUR
    Z4 (einbehaltene Lohnsteuer zu 3): 765,00 EUR
    Z5 (einbehaltener Soli zu 3): 0,00 EUR
    Z28 (Beiträge zur privaten Kranken- und Pflege-Pflichtversicherung, ggf. Mindestvorsorgepauschale): 1856,81 EUR


    Danach ergab sich eine Rückzahlung von ca. 400 EUR. Nachdem ich unter "Allgemeine Ausgaben" (Vorsorgeaufwendungen) noch die tatsächlichen Kosten eingetragen hatte...


    Gezahlte private Krankenversicherung:


    tatsächlich gezahlte Beiträge: 816,26 EUR
    Basisversicherung: 823,88 EUR


    gezahlte Pflegeversicherung: 108,00 EUR


    ... ergab sich eine Rückzahlung von 217,80 EUR. Bei der Berechnung durch WISO (und auch ELSTER) ergibt sich folgendes:


    Festgesetzte Einkommensteuer: 981,00 EUR
    Festgesetzter Soli: 1,80 EUR


    Nun könnte man ja davon ausgehen, dass die zuständigen Mitarbeiter beim Land die Lohnsteuer korrekt ausrechnen, sodass ich erwartet hätte, man kommt nach Eingabe der Daten auf +/- 0 EUR. Eine Web-Recherche ergab vage Informationen zur Lohnsteuertabelle B, nach der die Steuer im Falle von Beamten (bzw. Referendaren) berechnet würde. Und irgendwie könnte sich daraus diese Diskrepanz ergeben. Vermutlich im Zusammenhang mit irgendwelchen Vorsorgepauschalen. Wie ihr aber merkt, bin ich da etwas überfordert bzw. überfragt :(


    Kann mir hier vielleicht jemand weiterhelfen, diese Diskrepanz bzw. zustande kommende Forderung über 217,80 EUR zu verstehen? Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen!


    Vielen Dank im Voraus.


    Ciao The_Unknown

    Hallo Unbekannte/r,
    nicht selbständig nutzbares Zubehör muss beim "Hauptgegenstand" (also z. B. dem Computer) hinzu aktiviert werden. Andere Gegenstände unter 150 € können in die Aufwendungen genommen werden. Es ist aber erlaubt, auch diese in den Abschreibungspool aufzunehmen (die Sofortabschreibung ist eine Erleichterungsvorschrift).
    Gruß nesciens


    Erst einmal danke für deine Mühe!


    Mhm, so ganz weiß ich nicht, wo ich jetzt was eintragen soll. Wie "aktiviere" ich denn "hinzu"? Und was sind "die Aufwendungen"? Mit "Abschreibungspool" meinst du wohl die Sammelposten. Ich habe aktuell nur ein Multifunktionsgerät (Scanner, Kopierer, Drucker) als geringwertiges Wirtschaftsgut zur Sofortabschreibung eingetragen. Den Rest habe ich, da ich es nicht "für sich genommen selbst" verwenden kann, leider unter "über die Nutzungsdauer verteilt" gesetzt. Ist das so richtig bzw. gibt es einen Weg, wie ich auch diese sofort abschreiben kann (obwohl es Zubehör und nicht eigenständig ist)? Es wäre nett, wenn du die Begriffe aus der Maske (siehe Anhang) nehmen könntest. Bin da ja noch Neuling ;)

    Hallo nesciens,


    danke für deine Antwort. OK, das ist nun klar. Nun kommt aber noch hinzu, dass ich die Arbeitsmittel (Anschaffungen) ausschließlich für mein Gewerbe brauche. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann ich unter geringwertige Wirtschaftsgüter dort nur solche aufführen, die "für sich genommen" funktionieren, also bspw. einen Kopierer. Oder dürfte ich dort auch PC-Zubehör (Peripherie) in einem Jahr absetzen? Unter 487,90 EUR brutto ist es. Nur unterscheidet sich das ganze dann, wenn es um rein gewerbliche Arbeitsmittel geht?

    Hallo,


    ich sitze gerade an meiner ersten Steuererklärung und habe ein bisschen an den Abschreibungsmöglichkeiten "herumgespielt". Standardmäßig verteilt WISO bei der linearen Abschreibung ja auf die Nutzungsdauer (im ersten Jahr sehr wenig, dann gleichmäßig der Rest). Es gibt aber die Möglichkeit, dort direkt selbst manuell einzutragen. Wäre es hier erlaubt, im ersten Jahr alles und in den restlichen Jahren der Nutzungsdauer den Rest abzuschreiben?


    Ich hoffe, es kann jemand helfen ;)


    Ciao The_Unknown