Beiträge von Sawo20

    O.K. also ist bisher in meinem Vorgehen alles korrekt.


    was meinst Du mir i.d.R. 80% mit Umsatzsteuer und 20% ohne?


    Also ich mache die Korrektur einmal jährlich auf Basis des Fahrtenbuchs. Ermittle den Anteil der Privatnutzung z.B. 30%.


    Separiere bzw. Liste alle UST-Pflichtigen Buchungen wie etwas Kraftstoff, Reparaturkosten, etc.

    Ziehe mir hierzu noch den Afa-Anteil für das betroffene Jahr (angereichert um die UST).


    Im nächsten Schritt ziehe ich mir noch die Buchungen ohne UST wie Versicherungsbeiträge, KFZ-Steuer.


    Das Ganze ergibt dann meine zwei Korrekturbuchungen für den Privatanteil, einmal mit Korrektur UST und einmal ohne.


    Für 2020 sind es halt 4 Buchungen, aufgrund der unterschiedlichen UST-Sätze.


    Wobei ich den Afa-Anteil für 2020 gänzlich der 19% Buchung zuschlage.

    also ich verkaufe am Ende an den Händler zu 55.000 zzgl. UST (65.450 Brutto) und führe die 10.450 EUR ab.


    Beim Kauf habe ich Vorsteuer I.H.v. 16.000 EUR geltend gemacht.


    Sprich Differenz 5.550 EUR


    Im Rahmen der jährlichen Korrekturen habe ich UST auf Basis 3x14.000 EUR = 42.000 EUR nämlich 7.980 EUR abgeführt.


    Sprich über 2.400 EUR mehr. Das berücksichtige ich also beim Verkauf später nicht mehr indem ich hier die abzuführende UST um diesen Betrag mindere?


    Gehe ich zudem richtig in der Annahme, dass Mein Büro beim Verkauf des Anlagenguts und der Zuordnung zur Buchung automatisch nur die Differenz ( Betrag größer als die Afa der Laufzeit) für die Berechnung des zu versteuernden Gewinns ansetzt?


    Sprich ich habe 42.000 EUR Afa während der Laufzeit angesetzt, Netto-Differenz Kauf zu Verkauf beträgt aber nur knapp 30.000 EUR.


    Ergo sind die 12.000 EUR als Gewinn anzusetzen um die Afa zu korrigieren.


    Grüße


    Sascha

    O.K. Du hast natürlich recht, es handelt sich um einen ganz normalen Kauf und später Verkauf.


    Trotzdem habe ich dann m.E. irgendwas falsch gemacht, oder?


    Ich habe im Rahmen der jährliche den Privatanteil der Afa 14.000 EUR zum Steuersatz von 19% korrigiert.


    Sprich ich habe am Ende der Laufzeit auf 42.000 EUR (bzw. den Privatanteil davon) 19% UST gezahlt, hätte es aber doch nur auf knapp 30.000 EUR (bzw. den Privatanteil davon) gemusst?


    Grüße


    Sascha

    Hallo Zusammen,


    zuerst einmal ein frohes und gesundes neues Jahr!


    Das Thema über welches ich mir Gedanken machen, wird mich zwar abschließend erst im nächsten Jahr ereilen, dennoch lässt es mich gedankentechnisch nicht mehr los.


    Ausgangslage:


    Finanzierung/Kauf KFZ in 2019 für 84.000 EUR (Netto). Gesamte Vorsteuer im Kaufmonat geltend gemacht.


    Abschreibung über 6 Jahre. Somit etwas mehr als 14.000 EUR Afa die ersten Jahre.


    Es gibt eine Rücknahmeverbriefung des Händlers nach 3 Jahren Nutzung zu 55.000 EUR (Netto), welche ich in Anspruch nehmen werde.


    Jedes Jahr korrigiere ich am Jahresende den Privatanteil (Fahrtenbuchmethode) auch für die Afa (zzgl. UST).


    Nun das Problem bzw. die Fragestellung:


    Der verbriefte Rücknahmewert des Händlers nach 3 Jahren ist Höher als der Restwert des Fahrzeuges zu diesem Zeitpunkt in den Büchern.


    Also muss ich diese Differenz dann als (zusätzliche) Einnahme verbuchen, soweit klar.


    Die UST müsste ich normalerweise in Höhe der Differenz Kauf Fahrzeug und Verkauf Fahrzeug korrigieren.


    Ich habe die UST aber durch meine jährliche Korrektur des „Privatanteils“ schon „überkorrigiert“, da ich die UST ja auf Basis der Afa (welche letztendlich auch zu hoch war) korrigiert habe.


    Würde ich also nur auf Basis der Differenz Kauf/Verkauf korrigieren, ist es am Ende m.E. nicht korrekt.


    Vielleicht habe ich aber auch einen Denkfehler im Gesamtkonstrukt.


    Beste Grüße


    Sascha

    Hallo Zusammen,


    ich habe von der Werkstatt die gesamte Rechnung erhalten, mit einem Anschreiben worauf um Überweisung der Vorsteuer an das Autohaus gebeten wird. Die restliche Zahlung hat das Autohaus von der Versicherung erhalten.


    Ich kann also schon so wie von Maulwurf beschrieben buchen, oder?

    die beiden Buchungen habe ich nun auf dem Verrechnungskonto in MeinBüro durchgeführt:


    1. Ausgabe 4500 gesamter Rechnungsbetrag

    2. Einnahme 2742 Erstattungsbetrag Versicherung


    diese Differenz geht nun ans Autohaus, Verbuchung auf dem Geschäftskonto. Dann als Privatentnahme gebucht?


    Vorsteuer, Betriebsausgabe/Betriebseinnahme habe ich ja bereits mit dem beiden anderen Buchungen auf dem Verrechnungskonto getätigt.

    Hallo Zusammen,


    das Fahrzeug aus dem Betriebsvermögen wurde an der TG-Einfahrt beschädigt und der Schaden über die Vollkasko beglichen. Das Ganze ist bei einer Privatfahrt geschehen.


    Werkstatt hat mit Vollkasko lediglich die Nettoreparaturkosten mit der Werkstatt abgerechnet und stellt mir die Vorsteuer in Rechnung.


    Ich habe hierzu unterschiedliche Aussagen gelesen und stelle mir die Frage: hätte in diesem Falle nicht eine Bruttoabrechnung zwischen Versicherung und Werkstatt stattfinden müssen?


    Oder ist es unerheblich, ob es auf einer privaten oder geschäftlich veranlassten Fahrt passiert ist, wenn es sich bei dem KFZ um Betriebsvermögen handelt


    Was ist eurer Meinung hierzu?


    Danke


    Sascha

    Hallo Zusammen,


    ich glaube wir meinen das Gleiche.


    Mir ist klar, die Berechnung der UST erfolgt immer auf Basis des Nettobetrages.


    M.E. muss hier bei der entsprechenden Buchung im Wieso Mein Büro dennoch der Bruttobetrag angegeben werden und das Programm bricht automatisch auf den Nettobetrag runter um dann auf dieser Basis die UST zu berechnen.


    sieht man m.E. an den beiden beigefügten Screenshots. Gehe hier mal von einer Netto Afa von 4.000 EUR aus. Gebe ich in das Betragsfeld nun nur die 4.000 EUR ein, so passt das Ganze am Ende nicht. Gebe ich dort die 4.760 EUR ein, erfolgt die Berechnung der IST auf Basis von 4.000 EUR.


    Oder sehe ich das falsch?


    Danke für Euren Input und die Mühe


    Sascha

    hmmh, also die Ausgangsbasis für meine aufgrund des „Privatanteils“ zu korrigierenden Posten ist doch Folgende:

    1. Bei Anschaffung/Einkauf: Kaufpreis zzgl. 19%
    2. Aufgrund Berechtigung zum Vorsteuerabzug: Erstattung/Verrechnung von 19% auf den kompletten Kaufpreis (entspricht an dieser Stelle noch einer 100% geschäftlichen Nutzung des PKWs)
    3. Am Jahresende: Korrektur des Anteils „Privatnutzung PKW“ und zwar in zweierleI Hinsicht (UST-Korrektur und Aufwandskorrektur)

    So, nun wäre es bei 3. doch nur korrekt, wenn ich mit 119% also dem Bruttobetrag, von diesem den „Privatnutzungsanteil“ nehme und diesen Betrag dann in 100% und 19% zerlege.


    100% ist meine Aufwandskorrektur, also hier „Einnahme“

    19% die Korrektur des UST


    Also muss ich doch auch den Afa-Nettobetrag erstmal auf 119% bringen, da ich ja bereits beim Kauf PKW die gesamte Vorsteuer geltend gemacht habe.


    Wo liegt hier mein Denkfehler?


    Danke


    Sascha



    Hallo Zusammen,


    wie komme ich an den AFA-Wert für meine jährliche Korrektur des "Privatanteils KFZ-Nutzung"? Über das Anlagenverzeichnis und die AFA-Details soweit klar.


    Nun habe ich hier aber neben dem eigentlichen Nettowert für die Anschaffung des PKW's noch vier Zuschreibungsposten, welche sich in UST-pflichtige und nicht UST-pflichtige (z.B. Zulassungsgebühren) aufteilen.


    Um das Ganze bei meinen beiden Buchungen:


    • 8924 "Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens ohne UST"
    • 8921/1776 "Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens 19% UST"

    zu berücksichtigen kann ich das mir splitten.


    Für die Buchung "ohne UST" kein Problem.

    Für die Buchung "mit 19% UST" muss ich den in der AFA angegebenen Netto-Fahrzeugwert in einen Brutto-Wert umrechnen und diesen Wert in der Buchung berücksichtigen?


    Danke


    Grüße


    Sascha

    Hallo Zusammen,


    ich kann irgendwie gerade keinen wirklich klaren Gedanken fassen. Bin gerade bei der jährlichen Korrektur (für 2019) des Anteils "Privatnutzung" Firmen-PKW. Berechnung anhand Fahrtenbuchmethode.


    1. Ermittlung aller relevanten Kosten für den PKW
    2. Aufteilung in Umsatzsteuerrelevante Posten und "nicht" steuerrelevante Posten
    3. Erstellung von zwei Buchungen unter Berücksichtigung des prozentualen Privatanteils:
    • 8924 "Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens ohne UST"
    • 8921/1776 "Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens 19% UST"


    soweit so gut.


    Nun die Frage, bezüglich der Positionen "Einkauf von Anlagevermögen", also der eigentliche Erwerb des KFZ in 2019.


    Abschreibungsbetrag inkl. relevantem Steueranteil für 2019 in der Buchung 8921/1776 "Verwendung von Gegenständen für Zwecke außerhalb des Unternehmens 19% UST" berücksichtigen, korrekt?


    Vorsteuer wurde beim Kauf geltend gemacht.


    Danke


    Grüße


    Sascha

    Hallo Zusammen,


    Beim KFZ (im Betriebsvermögen) waren die Bremsbeläge fällig und das ungewohnt Früh. Da das Ganze aber von Audi nicht als Gewährleistungsfall anerkannt wurde, hat mein Händler aus Kulanz einen Teil der Rechnung übernommen.


    Das sieht so aus:


    Rechnungsbetrag knapp 900 EUR, dann habe ich eine Gutschrift über 300 EUR inkl. MwSt. erhalten. Habe also nur die Differenz gezahlt und verbucht.


    Zusätzlich habe ich aber vom Autohaus, wo das Fahrzeug initial erworben (anderer Händler als der, wo das Fahrzeug in der Werkstatt war) wurde eine Kulanzgutschrift I.H.v 200 EUR als Überweisung erhalten.


    Diese ist ja erstmal unabhängig der Rechnung des reparierenden Händlers.


    wie muss ich diese Gutschrift nun verbuchen?


    als Erlös mit 19% Umsatzsteuer?


    Beste Grüße


    Sascha

    Hallo Zusammen,


    die KFZ-Versicherung stellt aufgrund einer noch nicht abgeschlossenen Prüfung des SFR's eine Rechnung mit einer Nachforderung (Mehrbetrag gegenüber Vertragsabschluss). Nun ist dieser Vorfall bereits in Klärung und sobald die bisherigen Rabatte vom Vorversicherer übertragen wurden , sollte der bereits entrichtete Erstbeitrag auch korrekt sein. Sprich es kommt zu einer Gutschrift eben dieser nun in Rechnung gestellten Nachforderung.


    Wie kann ich damit im Rahmen der Verbuchung am besten umgehen?


    Danke für Eure Hilfe


    Sascha