Beiträge von stefan1984

    Danke für Eure Mühen.

    Ich habe einzig und alleine nach der Bedienung gefragt und habe keine Steuerberatung gewollt.

    Ich darf die Vorsteuer ziehen obwohl die Rechnung noch nicht bezahlt ist. Voraussetzung es muss ein Rechnung mit Umsatzsteuer vorhanden sein und die Leistung ist erbracht. BFH, Urteil vom 18. April 2013, Az. V R19/12


    Der Normalfall ist, dass ein Unternehmer von einem anderen Unternehmer eine Leistung erhält und danach eine Rechnung erhält. In diesem Fall steht dem Leistungsempfänger der Vorsteuerabzug zu, sobald er die Rechnung in Händen hält. Für den Vorsteuerabzug ist bei bereits erbrachter Leistung nicht Voraussetzung , dass die Rechnung bereits bezahlt wurde (BFH, Urteil vom 18. April 2013, Az. V R19/12).


    Ich habe den "Mist" (meine Buchungen) verprobt. In den Konten ist alles so wie es sein soll. Siehe meine Buchungssätze.


    Von meiner Seite schließe ich nun auch den threat.


    Danke nochmals für Eure Mühen.


    Gruß Friedrich

    @babuschka

    Eben, es geht am eigentlichen Problem vorbei. Es geht ausschließlich um die Maetrialrechnungen. Ich habe so was, wenn auch selten. Eine solche Rechnung wird mit 3120 gebucht und das kann das Programm.


    Gruß Friedrich

    @ Akki, Maulwurf und Sam


    Danke für Euro Hilfe.


    Also die Rechnungen sínd so verfasst wie es die einzelnen zitierten § fordern. Sowohl von den Eingangs- auch von den Ausgangsrechnungen. Sollte ich mal eine Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer haben so wird die quasi niemals mit in den nächsten Abrechnungmonat übernommen (weil ich sehr kurze Zahlungsfristen stelle und die Kunden diese auch einhalten). Unsere Auftraggeber sind große Fertighausfabriken und wir erledigen ab und zu eine kleine Dienstleistung die die Kunden nicht vom Fertighausbauer bekommen. Unsere Rechnungen haben keine ausgewiesene Umsatzsteuer und der Hinweis 13b ist auf der Rechnung vorhanden. Wenn wir eine 13b Rechnung bekommen wird diese sofort, also innerhalb des Abrechnungsmonats, bezahlt, weil es da immer nur um "Peanuts" geht. Mal hat der Kundendienst des Hestellers etwas übenommen, oder haben eine Inbetriebnahme vorgenommen (was auch immer). Hinweis wir machen Haustechnik für die Hersteller.

    Es geht wirklich auschließlich um die Materiallieferungen, die einen großen Anteil am Umsatz haben und da kann es schon sein das unbezahlte Rechnungen mit in den neuen Monat übernommen werden. Das können auch durchaus mal 50.000 Euronen sein. Da macht es schon einen Sinn wenn ich die Vorsteuer früher als bisher ziehe. Deshalb suche ich einen Weg dieses so zu buchen, damit das Ganze konform zum Kontoauszug der Bank ist.


    Wir sollten den Bereich der Steuerberatung verlassen und uns wie von mir gewollt auf die Bedienung konzentrieren. Dazu habe ich meine Buchungssätze gepostet, sowie ein Teilauszug der Konten. Hier wurde nun von verschiedenster Seite (Mist, was hast Du da angestellt usw) gesagt, dass ich Blödsinn buche (Testbuchungen). Aber leider sagt mir nieman konkret wo der Unsinn liegt. Ich kann keinen Fehler finden.


    Danke!

    @ miwe4


    Okay, der § 15 ist meiner Meinung hier bei Dir zum ersten Mal aufgetaucht. Hätte mir jemand gleich am Anfang sagen könne. Das ist doch gerade der Sinn eines Forums, unwissende aufzuklären. Ich habe das jetzt erstmal nur quer gelesen. Ein Satz ist haften geblieben, "Wenn die Rechnung vorliegt und die Zahlung geleistet worden ist. Wenn das so ist bleibt einfach alles beim Alten und wir hätten uns diese Diskussion ersparen können.


    Resumee:

    - Sollversteuerung für meine Ausgangsrechnungen unerheblich da ich keine Umsatzsteuer berechne und einnehme. Also egal wann ich Sie einbuche.

    - Eingangsrechnung Vorsteuer wird gezogen wenn die Rechnung bezahlt ist.


    Ist doch wohl Deine Kernaussage, oder?

    Uiiih da geht nun einiges für mich durcheinander, oder ich verstehe was nicht.


    Sollversteuerung heißt doch einfach ausgedrückt das Finanzamt will von mir Umsatzsteuer kassieren obwohl ich die noch gar nicht eingenommen habe. Analog dazu möchte ich vom Finanzamt die Vorsteuer haben obwohl ich die Rechnung mit Umsatzsteuer noch gar nicht bezahlt habe. Sehe ich das richtig?


    Es geht doch um keine Trickserei ich will dem Programm nur den Weg zeigen. Wenn das nicht richtig was ich mir ausgedacht habe, bitte sagt mir mal konkret was falsch ist.


    "Und da wird dann einfach die bei der EÜR anzuwendende Zu- und Abflussregelung, also im Prinzip auch eine Istversteuerung (§ 11 EStG) mit der für die USt anzuwendende Sollversteuerung bzw. Istversteuerung durcheinander gebracht. Und vor allem kommt das eben einer auf EÜR mit ausgelegten Software ins Gehege."

    Das verstehe ich, habe schon kapiert. dass das Programm dafür nicht ausgelegt ist. Trotzdem bei den Ergebnissen kann ich keinen Fehler feststellen.8)



    Aber genau das ist doch meine Frage, wo liegt den nun der Fehler wenn die Konten alle so sind wie Sie sein sollen. Deswegen habe ich doch einen screen shot von den einzelnen Konten gemacht. Ich kann dort nichts falsches entdecken.



    "Zum wiederholten Male: Soll- oder Istversteuerung bei der Umsatzsteuer hat rein gar nichts mit dem Vorsteuerabzug bzw. mit dem Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs zu tun!"

    Verstehe ich das richtig? Auch wenn das Finanzamt die Umsatzsteuer vor dem Geldfluss haben will gesteht man mir nicht das gleiche Recht zu wenn Soll-Versteuerung und Vorsteuer absolut nichts miteinander zu tun haben.






    Tut mir leid hier komme ich überhaupt nicht mit.

    Welche Mehrwertsteuer sollte ich den abführen? Wie schon so oft hier erwähnt "ich nehme keine Mehrwertsteuer ein, Berechnung nach 13b. Ab und zu, ganz selten vergebe ich einen 13b Auftrag.

    Dieses Konto ist angelegt und darum geht es nicht.

    3400 und 3401 sind zwei identische Konten und sollen wir nur einen textlichen Unterschied für Materialeinkauf Lager bzw. Baustelle geben.

    8337 wo liest Du da was raus? 8337 ist mein Einnahmenkonto und darauf buche ich meine Ausgangsrechnungen, manchmal auch auf 8400 wenn ich seltenst Umsatzsteuer berechne.

    Ja und es wäre nicht schlecht sich mit solchen Ausdrücken wie "Mist" etwas zurück zu halten. Nicht schön so was.





    bei Umsatz über 500.000,-- kommt die Mitteilung vom FA jetzt Sollversteuerung automatisch vom FA-Programm und wenn bisher keine Bilanz gefordert ist, wird der Gewinn nicht so hoch sein - also erstmal weiterbuchen wie bisher - und wenn man doch nicht immer nur sparen möchte, sondern auch steuerlich sich mal richtig beraten lassen will: in Berlin gibt es viele Stb! Und diese Ausgabe kann man auch wieder absetzen!


    Alles gute für 2020 aus der Hauptstadt Berlin

    Lia

    Danke für den Tip, leider täuschst Du Dich mit dem Hinweis auf Berliner Steuerberater, die sind wie fast alles, rar in Berlin. Macht aber nichts, ich wohne ja nur in Berlin, die Firma ist in Süddeutschland. Solange ich keine Bilanz machen muss werde ich selbst buchen. Nach wie vor mache ich nichts anderes als Ausgaben und Einnahmen zu buchen Lohn rechtzeitig zu melden und die Vorsteuer so schnell als möglich zu ziehen.

    Da bringt mich ein Steuerberaten auch nicht wirklich weiter.


    Ab Bilanz und geplanter GmbH sieht das alles ganz anders aus.

    Hallo danke für Eure Hilfe.

    Ich glaube wir verlassen die eigentliche Frage.


    - Sollversteuerung nach Vorgabe Finanzamt (über 500.000 Euronen Umsatz)

    - kein Nachteil bei den Ausgangsrechnungen (wir nehmen keine Umsatzsteuer ein da 13b Berechnung)

    - Vorteil bei den Eingangsrechnungen (wir bekommen unser Geld früher als bei Ist-Versteuerung)


    Im Anhang meine Buchungen. Das Ergebnis in den Konten ist so wie es sein soll. Der Überschuss bleibt bei der ersten Buchung wie gehabt. Nach der 2. Buchung reduziert sich der Überschuss genau um die Summe der Ausgabe.


    Kann mir jemand erklären warum diese Art der Buchung falsch ist. Siehe den Hinweis von miwe4 am Anfang.


    Ansonsten ich hoffe Ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest. Liebe Grüße aus der Hauptstadt.:saint:


    Friedrich

    Nun ich dachte ist USUS deshalb habe ich das nicht erwähnt.


    Nun die Beratung bei Buhl war da nicht so kooperativ.


    Nun ein anderes Programm was die Sollversteuerung kann wäre so schlecht nicht.


    Ich würde schon gerne weiter buchen und die Umsatzsteuer melden. Hintergrund für mich ist das ich damit leicht und schnell alle möglichen Statistiken ziehen kann was für unsere Betriebskonstellation schon wichtig wäre. Der Chef und Gründer (mein Sohn) ist halt ein Handwerker wie er im Buche steht und ich bin der Sparfuchs da hätte ich gerne einen vollständigen Überblick.


    Aber welches Programm muss ich halt noch rausfinden. Hatte mal bei denen mit einem X im Namen. angefangen bis ich das erste mal meinte, dass ich die hotline brauchen würde. Da sind mir die Tränen geflossen.


    Gruß Friedrich

    Eigentlich einfach, wir sind überr 500.000 € Umsatz und das ist die Begründung vom FA.

    Ich buche meine Ausgangsrechnungen auf 8337 und Eingang bei 13b (habe ich selten aber manchmal doch) auf 3120.

    Nun gibt es ein solches Programm für EÜR?

    Wir sind bisher nicht zur Bilanzierung aufgefordert worden. Ab Bilanzierung geht das alles sowieso zum Steuerbarater.

    Aber so lange?

    Ich hätte halt einfach gerne die Umsatzsteuer für Rechnungen aus 2019, die wir nicht mehr in diesem Jahr bezahlen, gezogen.


    Gruß Friedrich

    Hallo ich hätte gerne mal gewusst, was nun an meiner Buchung falsch ist oder warum das nicht funzzt.


    Soll/Istversteuerung: Ich habe bis 2018 eine Ist-Versteuerung gemacht. Das Finanzamt hat mich aufgefordert ab 2019 die Sollversteurung zu wählen. Sehe auch keinerlei Nachteil für mich da ich selbst so gut wie keine Umsatzsteuer Einnehme aber eine gewaltige Umsatzsteuer bezahle.


    Also ich bekomme mein Geld einen Monat früher und habe so gut wie nichts abzuführen (§13b).


    Der einzige Nachteil scheint zu sein, dass dies mein EÜR von Buhl nicht verarbeiten kann. Es sei den meine Buchung wie oben würde funktionieren.


    Danke für Eure Hilfe und Gruß Friedrich

    @ nesciens, darum geht es doch. Habe ich oben geschrieben, ich nehme keine Ust ein. Wenn das Finanzamt früher sein Geld haben will dann wil ich es auch früher, oder ist das falsch? Also Sollversteuerung für meinen Materialeinkauf und die 2 -3 kleinen Privatrechnungen da bezahle ich die Umsatzsteuer gerne füher.


    @ miwe4, verstehe nicht was falsch ist. Angestellt habe ich nichts, Testbuchung löschen und alles hat wieder seine Ordnung.
    Der Überschuss hat sich nicht verändert, Also wurde der Netto-Einkauf nicht wirksam gebucht. Ist auch im Konto 3401 Wareneingang aber eben nicht wirksam gebucht sonst hätte ja der Überschuss sinken müssen. Die Vorsteuer ist im Konto 1576. Die Umsatzsteuervoranmeldung hat den Wert ebenso. Kann nichts falsches erkennen. Was ich noch nicht ausprobiert habe wie ich den Betrag vom 1580 ins 1200 Konto richtig bekomme.


    richtig...und als Gegenkonto?

    von daher macht die Sollversteuerung mit dem EÜR-Modul, in dem die Voranmeldungen aus den Erlöse/Aufwandkontenwenig generiert werden wenig Sinn. Stichwort: Geldflussprinzip

    Es könnte zum jeweiligen Anmeldezeitraum eine sep. Voranmeldung erstellt, besser/einfacher ein Antrag auf Ist-versteuerung gestellt werden.


    Das verstehe ich nicht, für mich Steuerchinesisch. Ist Versteuerung hatte ich bis 2018. Einen Antrag auf Änderung habe ich nicht gestellt, telefoniert schon. Wenn es so funzzen würde, kann das gerne so weiter gehen.

    Hab ich jetzt duch Zufall was gefunden?

    Nun der Überschuss hat sich nicht verändert, Bei der Vorsteuer sind 1190 gebucht und beim Wareneingang die 10.000 €.

    Nur wie geht es weiter wenn ich im Januar die Rechnung bezahle?


    Gruß Friedrich



    Hallo liebe Foristen, folgendes Problem:


    Ich buche bisher über Buhl EÜR.

    Nun bin ich schon für dieses Jahr vom Finanzamt aufgefordert worden Sollversteuerung zu machen.

    Buhl gab mir zur Antwort würde mit EÜR nicht gehen.

    Ein Steuerberater sagte mir ich könnte weiterhin so buchen wie bisher da ich keine Ust einnehme.

    Ich berechne nach § 13 (Baugewerbe).

    Ich suche einfach einen Weg EÜR auszutricksen um zu einer Sollversteuerung zu kommen.


    Danke für nette Antworten und Gruß Friedrich

    Ich habe Deine Frage nicht verstanden.

    Hab ja mal meine Buchungsvorlagen gepostet.

    Ich zahle und buche den Nettolohn (28.30.31.) auf 4110.

    Ich zahle und buche die Lohnsteuer, die mein Lohnprogramm ausweist, (09.) auf 4110.

    Ich zahle und buche die Beitragsnachweise die mein Lohnprogramm ausweist (um den 25. herum) auf 4130. Hier habe ich verstanden, dass ich eine Splitbuchung machen muss, Arbeitgeberanteil auf 4130, Arbeitnehmeranteil auf 4110.

    Bei den Mini Jobbern muss ich die gesamte SV auf 4130 buchen (da kein Eigenanteil) aber den geringen Lohnsteueranteil auf 4110.


    Ist das so richtig bei mir angekommen?

    Ach ja mit der SV Splittung ist angekommen. Allerdings heißt das im Klartext ich muss mit dem Taschenrechner die Lohnabrechnung und die SV Beitragsabrechnung auseinander pflücken. Ja und bei den Knappschaftsleuten müsste ich wohl 3-fach splitten. Da ist ja auch ein Lohnsteueranteil drinnen.

    Wenn ich die Lohnsteuer auf 4110 (Aufwand) buche habe ich mal irgendwo gelesen, dann wäre das falsch. Wenn dem nicht so ist, umso besser, ich habe das nämlich in der Vergangenheit so gebucht.8)