Beiträge von MarcelSt

    Frage 1: Es wurde nur der Betrag übermittelt. Die Angabe von Wirtschaftsgütern (WG) war in 2017 nicht mehr erforderlich.


    Frage 2: Nein. Im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung eines begünstigten Wirtschaftsguts können bis zu 50 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnerhöhend hinzugerechnet werden; die Hinzurechnung darf die Summe des in Vorjahren abgezogenen Abzugsbeträge nicht übersteigen.Es kommt hier nur auf die Summe an.


    Frage 3: Nein. Es ist keine Gleichverteilung notwendig.

    Hallo Marco,


    nicht abwarten bis sich das Finanzamt meldet, sondern selbständig eine Steuererklärung mit der Anlage KAP einreichen.

    Sollte keine Erklärung innerhalb der Abgabefrist erfolgen, kann die zu hohe Steuerfreistellung als versuchte Steuerhinterziehung gewertet werden. Gibst du rechzeitig eine Erklärung ab, ist alles im grünen Bereich.

    ja, das geht. Du legst ein WP-Depot offline an. Dann legst Du ein Wertpapier (Deine Mitarbeiteraktien) an und tätigst dann im Depot einen Kauf dieses Wertpapiers.
    Da es sich um ein Offline-Depot handelt, erfolgt hier aber keine Aktualisierung des Depots und damit auch kein Erfassung der Wertänderung der Offline-Aktien. Soll diese Entwickung dargestellt werden, müsstest Du folglich die jeweiligen Kurse zu den relevanten Stichtagen z.B. Monatsletzten händisch nachtragen. Dies ist dann wieder im Bereich Wertpapiere bei Aufruf Deiner Aktie möglich.

    Das Problem liegt in der Struktur.

    Die Geldkonten werden Buchung für Buchung aufgebaut, bzw. von den Banken abgeholt.

    Bei den Depots werden aber nur Bestände von den Banken geholt und die Differenzen zum letztbekannten Wert (Stücke) errechnet und mit dem aktuellen Kurswert aktualisiert.

    Hast du monatlich einen Sparplan und rufst nur einmal im Quartal das Depot ab, taucht im Verkauf nur eine Änderung mit dem Datum des Abrufs auf.

    Fazit: Geldkonten sind Einzelbuchungen, Depots sind Bestandsvergleiche


    Das würde aus meiner Sicht zwar einer Möglichkeit der Zuordnung nicht im Wege stehen, ist für mein Dafürhalten aber wohl der Grund, warum es hier im Programm quasi diese imaginäre Mauer gibt.

    Du hast das korrekt beschrieben.

    Zwischen verschiedenen Konten kann man in Wiso MG Umbuchungen vornehmen. Depots jeglicher Art sind hiervon ausgeschlossen. Egal ob Wertpapierdepot, Versicherungsdepot oder Sachwertdepot. In den Depots werden die Bestände zu den jeweiligen Zeitpunkten ausgewiesen. Es gibt auch einen Verlauf, aber keine Buchungsliste zu der eine Umbuchung vorgenommen werden kann.

    Ich verstehe Dich und auch ich muss sagen, dass es schade ist, die Kette zwischen Geldwertkontenab- bzw. -zugang und WP-Depotzu- bzw. -abgang nicht durch eine Umbuchung verbinden zu können.

    Die Geldkontenbewegungen müssen ohne dieses Attribut verbleiben.

    Zumindest stimmen die Auswertungen, zum Vermögen soweit Geldkonten und Depots einbezogen werden.

    Zitat

    Zum jetzigen Zeitpunkt, favorisiere ich die erste Alternative. Wie würde man die Anlegen?

    Wie bereits beschrieben legt jeder Partner eine eigene Datenbank an. In dieser werden alle persönlichen Konten angelegt. Auch das Gemeinschaftskonto wird angelegt und ist im Ergebnis dann sowohl in der ersten als auch der zweiten Datenbank vorhanden.

    Hinsichtlich der eigenen Konten erfasst und kategorisiert jeder seine Einnahmen und Ausgaben bzw. ruft diese automatisch von der Bank ab.

    Beim Gemeinschaftskonto passiert das gleiche. Um aber in den Auswertungen nur den "eigenen Anteil" an den Einnahmen und Ausgaben (beispielsweise die hälftige Miete) berücksichtigt zu bekommen ist es erforderlich die auf dem Gemeinschaftskonto erfassten Bewegungen nur anteilig/hälftig einer Einnahme-/Ausgabekategorie zuzuweisen und den restlichen/hälftigen Anteil der Kategorie "keine" zuzuordnen. Dies bewerkstelligt man durch einen Split bei jeder Bewegung auf dem Gemeinschaftskonto. Eine Splitbuchung kann zum Beispiel im Kontexten (Rechtsklick auf eine Kontoverbindung) angelegt werden.

    Es ist möglich. Die Frage ist jetzt eher, wie du die Umsetzung haben möchtest.

    Es ist entweder möglich, zwei verschiedene Wiso-Mein-Geld Konten (oder -Fälle) mit einer Lizenz anzulegen. Dort kann dann jeder seine eigenen Konten und auch das gemeinsame Konto anlegen und abrufen. Da es aber zwei verschiedene MG-Konten sind muss das gemeinsame Konto jeweils doppelt kategorisiert werden. Ein Durchgriff zwischen zwei verschiedenen MG-Fällen gibt es nicht. Die Zu- und Abgänge des gemeinsamen Kontos wären dann zu splitten und nur zur Hälfte einer Kategorie zuzuordnen, so dass nur der jeweilige Anteil in die Auswertungen einfließt.


    Man kann aber auch nur ein MG-Konto mit allen Bankkonten anlegen und muss dann innerhalb der Auswertungen Einschränkung auf die der jeweiligen Person zugehörigen Konten vornehmen. Die Auswertungen lassen sich als "eigene" speichern, so dass man das ganze nur einmal anlegen muss.

    Beim gemeinsamen Konto kann man mit Kostenstellen für die beiden Haushaltsmitglied (im Forum mal suchen) arbeiten und die Zu- und Abgänge entsprechend aufsplitten.

    Vorteil der zweiten Methode ist, dass man nur in einer Oberfläche unterwegs ist. Ein Nachteil wäre, das der Partner immer auch Einblick in die eigenen Konten hat.

    Hi,

    der Begriff Kleinunternehmer bezieht sich immer nur auf die Umsatzsteuer.

    Das Problem, dass du beschreibst ist aber bei der Einkommensteuerer und zwar der Wechsel der Gewinnermittlungsart und die hiermit verbundenen Zu- und Abrechnungen. Es muss von der von vielen kleinen Unternehmen genutzten Einnahme-Überschuss-Rechnung zur Bilanzierung gewechselt werden. Dies ist final erforderlich, um die Totalgewinngleichheit bei der Besteuerung sicherzustellen.


    Gewinnmäßig muss sich am Ende alles so ausgewirkt haben, als ob eine Bilanzierung von Anfang an erfolgt wäre.

    Erfolgt bei dem noch nicht angeschriebenen Inventar eine Entnahme/Überführung ins Privatvermögen, so ist der Teilwert (ugs. echte Zeitwert) anzusetzen. Diesem kann dann der Buchwert (verbleibender Wert im Anlagenverzeichnis) gegenüber gestellt werden. Ist der Entnahmewert höher entsteht ein Gewinn, andernfalls ein Verlust. Entspricht der eine Wert dem anderen, dann passiert gar nichts.


    Eine Gewinnsteigerung kann demnach nur dann final vorliegen wenn der Entnahmewert höher ist und dann auch nur in der Differenz.

    Hi Zwockel,

    natürlich erfüllt das Programm deine Anforderungen. Die Anlage von automatischen wiederkehrenden Buchungen ist möglich. Du kannst neben der Führung eines Haushaltsbuches aber auch noch viel mehr Funktionen nutzen. So können die Bankbewegungen von den Banken abgeholt und automatisch kategorisiert werden. Du kannst Überweisungen vom Programm aus erledigen. Du kannst den Buchungen Dokumente zuordnen. Du kannst dir Budgets anlegen und und und...

    Bei der Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschussrechnung (EÜR) sind alle Umsatzsteuerbewegungen jedweder Art gewinnwirksam. Wie vorstehend geschrieben heben sich die Einnahmen und Ausgaben gegenseitig auf, es gibt nur eine zeitliche Verschiebung zwischen den Geldbewegungen (Verauslagung und Erstattung bzw. Vereinnahmung und Abführung).


    Im Gegensatz hierzu wird die Umsatzsteuer bei der Gewinnermittlung durch Bilanzierung nicht gewinnwirksam behandelt sondern nur über die Aktiv-und Passivkonten abgebildet.


    Bei beiden Gewinnermittlungsarten ist, soweit ein ust-steuerpflichtiger Unternehmer vorliegt die Umsatzsteuer letztlich gewinnneutral.

    Da abnutzbares Anlagevermögen in beiden Gewinnermittlungsarten planmäßig oder auch unplanmäßig gleich abgeschrieben werden, ergeben sich keine Unterschiede und auch kein Übergangsgewinn.


    Es werden die Werte der Anlagenverzeichnisse zur EÜR in die Bilanz als Anlagevermögen übernommen.

    Eine Hinzurechnung der bereits in Anspruch genommenen Sonderabschreibung würde neues Abschreibevolumen generieren, welches ja bereits zum steuerlichen Abzug gekommen ist.

    Hallo,

    Du musst probieren auch dein Depot bei der Bank zuzüglich des meist vorhandenen Verrechnungskontos in Wiso einzubinden. Bei den klassischen Onlinebanken sollte das bei Wiso kein Problem sein. Hierdurch erreichst du dann auch wieder die korrekte Erfassung deines Gesamtvermögens. Schließlich handelt es sich ja nur um einen Aktivtausch (Geld gegen Fondsanteile).


    Ich behandle die Fondsanlage wie folgt:

    Der Abbuchung vom Girokonto ist keine Kategorie zuzuweisen, sondern diese ist als Umbuchung auf das Verrechnungskonto zu behandeln. Dort ist entsprechend eine Umbuchung als Zugang aus der Überweisung ersichtlich.

    Den drei Abgängen auf dem Verrechnungskonto (Fondsanlage) ist dann ebenfalls keine Kategorie zuzuweisen. Eine Umbuchung geht dieses Mal nicht, da Umbuchungen nur zwischen Geldkonten aber nicht auf Wertpapierdepots im Programm möglich sind. Dadurch, dass keine Kategorie zugewiesen wird, ist in den Auswertungen auch keine Ausgabe erfasst. Schließlich verlierst du ja auch kein Geld, sondern hast es nur in Fondsanteile transferiert.


    Sollte deine Anlagebank keine Verrechnungskonto haben (z.B. ebase, Union-Investment) dann fallen lediglich die Umbuchungen weg.

    Kautionszahlungen sind nicht umsatzsteuerpflichtig, da keine steuerbare Leistung vorliegt.

    Der Vergleich mit der Anzahlung mag für die buchhalterische Erfassung der Zahlung hilfreich sein. Aber umsatzsteuerlich handelt es sich bei Anzahlungen (auf eine künftige Leistung) und Kautionen (kein Leistungsbezug) um verschiedene Vorgänge.

    Sollte die Mietsache beschädigt zurückgegeben werden, ist eine Aufrechnung der hieraus entstehenden Forderung auf Schadenersatz mit der Kaution möglich. Allerdings ist auch hier wieder fraglich, ob dann der Schadenersatz überhaupt der Umsatzsteuer unterliegt (echter oder unechter Schadenersatz).


    Folgt man den Ausführungen von SAMM wird Umsatzsteuer falsch ausgewiesen, und dann womöglich tatsächlich geschuldet, als auch im Falle eines "echten" Schadenersatzes zu viel Steuer an das Finanzamt abgeführt.


    Kaution erfassen

    <p>Soweit eine Nutzung im gewerblichen oder freiberuflichen Rahmen geplant ist, ist von der Nutzung von Wieso Mein Geld dringend abzuraten, da das Programm nicht den GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff) entspricht. Insbesondere ist die Unveränderbarkeit und Festschreibung der erfassten Daten nicht gewährleistet. Im privaten Bereich ist das nicht relevant, im gewerblichen oder freiberuflichen aber elementar. Bei einer der Gewinn-Einkunftsarten können nicht regelkonforme Grundaufzeichnungen als Formalfehler schlimmstenfalls zur Schätzungsbefugnis der Finanzverwaltung führen. Dies sollte unbedingt mit einem Steuerberater abgestimmt und besser noch schriftlich fixiert sein, damit man ihn später in die Haftung nehmen kann.

    Sven hat Recht. Es muss das Vorzeichen bei der Erstellung der offenen Beträge gegenüber den Schülern getauscht werden. Nicht minus zwanzig, sondern plus zwanzig sind zu erfassen.


    Es handelt sich bei den offenen Beträgen um Forderungen und die werden mit positiven Werten im Soll ausgewiesen (Aktivposten einer Bilanz, daher positiv, eine Forderung ist ein Vermögensgegenstand).


    Kommt dann die Zahlung auf dem Girokonto an, erfolgt durch die Umbuchung eine Minderung der Forderung gegen den jeweiligen Schüler (daher auch das Minus auf dem"Schüler"-Konto).


    Hinweis: Insgesamt bleibt das Vermögen gleich, denn die Minderung der Forderung wird durch eine Erhöhung auf dem Girokonto ausgeglichen.


    Zusatz: Es gibt keine Probleme bei Umbuchungen zwischen Offline- und Onlinekonten, wie Urvater vermutet. Dem Programm ist es egal.