Beiträge von ts-essen

    bedeutet das, dass es unüblich/nicht erlaubt ist, die Gültigkeit des Wirtschaftsplans rückwirkend zum 1.1. des laufenden Wirtschaftsjahres zu machen?


    Das ist allgemein üblich.




    Das verstehe ich irgendwie nicht. Der WP weißt doch nur den Betrag der Hausgeldvorauszahlung für das neue Wirtschaftsjahr aus und beinhaltet keine Guthaben.


    Es geht nur darum, dass der Eigentümer die Differenz zwischen altem und neuen WP der vergangenen Monate schuldet.


    Die Fälligkeit liegt aber in der Zukunft (nach der Versammlung), deswegen dürfen die offenen Posten nicht für die Vergangenheit angelegt werden.

    oder ich schaffe es diese irgendwie auch zu buchen, sodass das Guthaben in der kommenden Abrechnung mit verrechnet wird.

    Nein! Abrechnungsguthaben aus dem vergangenen Wirtschaftsjahr gehören nicht in die Hausgeldabrechnung.


    Der Eigentümer hat 1.) eine Zahlungsverflichtung nach altem Wirtschaftsplan bis zur Gültigkeit des neuen WP, 2.) ein Guthaben aus dem Unterschiedsbetrag zwischen altem WP und neuem WP.


    Die vergangenen Monate interessieren nicht mehr, du änderst 1. die Vorauszahlung ab dem nächsten Monat und 2. erstellst einen neuen OPOS mit dem Guthaben nach WP.


    Du überweist dem Eigentümer das Guthaben und buchst den OPOS aus.

    Ich würde die offenen Posten nicht löschen.


    Denn der rückwirkend beschlossene Wirtschaftsplan gilt nur gegen den aktuellen Eigentümer, und die Differenz ist ja auch erst mit dem nächsten/übernächsten Hausgeld auszugleichen.


    Wenn es einen Eigentümerwechsel gegeben hätte, müsste der Posten also zu 100% dem neuen Eigentümer zufallen.


    Also einen neuen OPOS erstellen über die Differenz mit Fälligkeit zum nächsten oder übernächsten regulären Hausgeld (oder wie es beschlossen wurde).

    Auf was für ein Programm willst Du umsteigen? Ich bin mit Wincasa pro am Liebäugeln, brauche allerdings jemanden, der mich dort einführt, sonst ist es mega zeitintensiv und das Seminar ist ziemlich teuer...

    Ich möchte hier keine Werbung für Fremdprodukte machen, das wäre nicht fair.

    Alles Weitere gerne per PN.

    Ja, natürlich habe ich eine tägliche Sicherung der letzten zwei Wochen.


    Aber es kann nicht Sinn der Sache sein, dass ich als Nutzer die Fehler des Entwicklers ausbügeln muss und meine Arbeitszeit dafür aufwenden muss, wenn ungetestete Updates ausgeliefert werden.


    Die Sicherungen des Programms sind nicht zu gebrauchen, denn die wurden mit dem Update zusammen in ein neues Format konvertiert.

    Ich könnte meine eigene Datensicherung vom Server wiederherstellen und das Programm neu installieren, aber dazu habe ich einfach keine Zeit.


    Ich hoffe, dass der Fehler bis spätestens Montag behoben ist.

    Habe es bei der Hotline gemeldet, das Problem ist bekannt.


    Angeblich wird an der Behebung bearbeitet, was mir aber auch nichts nützt.

    Ich kann die alte Version nicht mehr verwenden, weil die Datenbank beim Update mit konvertiert wurde.



    Das heißt im Klartext, dass ich bis zur Behebung des Fehlers nicht weiterarbeiten kann!!



    Ich habe meine Konsequenzen daraus gezogen und den Vertrag gekündigt, denn es war nicht das erste Mal dass so ein Fehler passiert ist.


    Ich werde die Software zum Ende des Abrechnungsjahres wechseln und keine neuen Objekte mehr darin anlegen.

    Das heutige Update zum HV 2019 hat leider alle Umsätze durcheinander gebracht.

    Die Buchungen stimmen überhaupt nicht mehr, es ist ein einziges Chaos.


    Bei mir wurden alle alten Buchungen verändert, teilweise stehen negative Beträge drin.


    Das ist eine Katastrophe und sollte schnellstmöglich behoben werden!!




    Grundsätzlich sollte von allen Kunden und Mietern eine schriftliche Einwilligung eingeholt werden.


    Ansonsten darf nämlich nichtmal mehr der Gasverbrauch an den Heizkostenableser gemeldet werden, weil in Zusammenhang mit den Verbrauchsdaten personenbezogene Daten entstehen, die einen Rückschluss auf das Nutzerverhalten zulassen.


    Natürlich dürfte dann auch kein Handwerker mehr beauftragt werden, der einen Termin mit den Mietern/Eigentümern abspricht. Da scheitert es schon an Herausgabe des Mieternamens und der Telefonnummer.


    Ich habe mir von jedem eine schriftliche Einwilligung unterschrieben lassen, es bietet sich an, das mit Zusendung der BKA zu erledigen und grundsätzlich bei Neuvermietungen direkt unterschreiben zu lassen.

    Erteilt der Kunde die Einwilligung nicht, wird er schon vorher auf die Konsequenzen hingewiesen.

    Das Enddatum für Dezember steht auf dem 01.12.2018, also explizit den Zeitraum 01.01.-31.12.2018 auswählen.


    Der Abrechnungszeitraum ist immer das der Programmversion vorhergehende Jahr.

    Die gezahlten Gasabschläge spielen für die Verteilung keine Rolle, haben in der Einzel-Abrechung nichts zu suchen.


    Das Buchungsdatum ist egal, es geht um den zugeordneten Zeitraum.

    Was auf dem Bankkonto passiert, ist für die HK-Abrechnung ebenfalls egal.


    Wenn du jetzt die Gasabschläge nicht bezahlen kannst, muss man eben eine Sonderumlage beschließen, die dann anteilig nach MEA verteilt wird.

    Abgerechnet werden müssen die Heizkosten aber dann später nach Verbrauch.

    Dann verstehe ich das hier nicht so richtig:

    [...]das heißt ich muss die Differenz vom 4599 löschen und auf ein neues Konto "Verteilung Abschläge Stadtwerke auf WE" neu buchen ....umbuchen [...]


    Alle Brennstoffkosten sollten ausnahmslos auf ein Konto gebucht werden, nur der Gültigkeitszeitraum sollte angepasst werden.

    Das Guthaben bzw. Nachzahlung muss natürlich in die HKA mit einfließen.

    Dann muss man eben solange mit der Abrechnung warten, bis die Schlussrechnung für Gas vorliegt.


    Sobald ein externer Ablesedienst tätig ist, interessieren die Gasabschläge nicht mehr und tauchen in der Hausgeldabrechnung auch nicht auf.


    Da darf natürlich nichts mehr nach MEA verteilt werden!

    Nur z.B. nach der 70/30-Regel, das macht der Ableser aber automatisch.


    Alle Zahlungen müssen dem Abrechnungszeitraum zugewiesen werden, auch evtl. Guthaben, Boni und Nachzahlungen.

    Das ist von der HeizKV zwingend vorgegeben.


    Für 2017 könnte das so aussehen:


    Abschlag Jan-Dez 2017: 12x1000 EUR = 12000 EUR

    Bonus Anbieterwechsel 01.03.2017: -500 EUR

    Nachzahlung am 01.02.2018 für 2017: 1500 EUR



    Summe Gas: 12000 EUR -500 EUR +1500 EUR = 13000 EUR

    Schornsteinfeger + Wartung 01.12.2017: 200 EUR


    Gemeldet an Ablesedienst: 13200 EUR Heizkosten

    Heizkosten müssen grundsätzlich nach Leistungsprinzip abgerechnet werden, egal, wann gezahlt bzw. erstattet wurde seitens des Gaslieferanten.

    Natürlich werden eventuelle Nachzahlungen erst dann dann auf die Eigentümer verteilt, wenn der Versorger die Forderung stellt.


    Man muss hier ganz klar zwischen Brennstoffkosten und Heizkosten unterscheiden.


    Für die Heizkosten ist immer der tatsächliche Verbrauch maßgebend, nicht, wann gezahlt wurde.

    Nein, jeder Zahlungsfluss muss eingebucht werden.


    Also über das Jahr jeden Abschlag für Gas etc. als Brennstoffkosten, dann die Nachzahlung bzw. Erstattung im nächsten Jahr aufs selbe Konto, aber mit Gültigkeitszeitraum des Vorjahres.


    Die Daten der Ablesefirma werden als direkt zugeordnete Kosten eingetragen und weiterberechnet, Brennstoffabschläge sind für die Hausgeldabrechnung irrelevant.


    Es zählen nur die getrennt ausgewiesenen Heizkosten.

    Kommt drauf an, wer die Reparatur in Auftrag gegeben hat bzw. wer die Rechnung erhält.


    Bei Umlage auf die WEG Konto 4310 (Großreparaturen), ansonsten musst du ein neues Konto für Direktkosten anlegen, wenn es dem Eigentümer zugeordnet werden soll.


    Grundsätzlich sollten aber Reparaturen im Sondereigentum (Wohnung) nicht über das WEG-Konto laufen.


    Ausnahmen gibt es nur bei Schäden, die vom Gemeinschaftseigentum verursacht werden oder anderen Maßnahmen, die von der WEG beschlossen wurden und umgelegt werden oder der Eigentümer zur Kostenübernahme verflichtet ist (z.B. Austausch der Fenster, Montage von Heizkörperverteilern etc.).



    ===


    1. Konto anlegen:




    2. Buchung erfassen:


    3. Assistent öffnet sich, Betrag auf ET verteilen:


    Die Betriebkosten gelten als Jahresbetrag und werden dann anteilig auf die Monate verteilt, also z.B. Personen x Tage.

    Nur Heizkosten müssen nach tatsächlichem Verbrauch ermittelt werden.


    Die Grundsteuer ist ja auch ein Jahresbetrag, wird aber in Raten eingezogen.


    Das Gleiche würde dann auch für den Schornsteinfeger gelten, der seine Rechnung einmal im Oktober stellt.

    Warum sollte nur der aktuelle Mieter die Kosten komplett tragen?


    Deshalb sollte die Abrechnung auch erst nach ablauf des Jahres erstellt werden, wenn eventuelle Nachforderungen eingeflossen sind und die Schlussrechnungen vorliegen.


    Eine Zwischenabrechnung muss man nach Gesetz eben nicht erstellen!

    Es sind wie gesagt zwei unabhängige Forderungen, die auch auf unterschiedlichen Bankkonten landen müssen.


    Ich denke mal, dass die Mieteinnahmen nicht auf dem WEG-Konto eingehen.
    Wenn ja, dann müsste das schnellstmöglich geändert werden, schon aus Haftungsgründen und als Pfändungsschutz.



    Die Mieter zahlen die Miete + NK auf ein Mietkonto ein.
    Dann überweisen die Eigentümer das Hausgeld auf das WEG-Konto bzw. du leitest das Hausgeld aus den Mieteinnahmen an die WEG weiter.


    Du musst zwischen dem Verhältnis WEG<=>Eigentümer und Eigentümer<=>Mieter strikt trennen.


    Es gibt
    1) eine Hausgeldabrechnung die du als Verwalter im Namen der WEG gegenüber den Eigentümern geltend machst,
    2) eine NK-Abrechnung im Namen des Eigentümers gegenüber dem Mieter.


    Stelle dir einmal vor, dass jemand anders die Mietverwaltung machen würde und du nur für die WEG zuständig wärst.
    Dann gäbe es auch zwei Abrechnungen in denen dieselben Zahlen stehen würden.


    Also müssen auch zwei Forderungen im Programm stehen:


    1) Hausgeld gegenüber Eigentümer
    2) Miete/NK gegenüber Mieter


    Wie die Kosten am Ende gedeckt werden bzw. wer das bezahlt ist erstmal uninteressant.

    Ist ja auch richtig so:


    Die Eigentümer schulden alle laufenden Kosten im Rahmen des Hausgelds, deswegen müssen die umlegbaren NK auch in der HG-Abrechnung stehen.


    Was machst du, wenn ein Mieter nicht zahlt?
    Irgendwer muss die Kosten am Ende tragen, und das ist der Eigentümer.



    Du musst unterscheiden zwischen Forderungen der WEG => Eigentümer (Hausgeld) und Forderungen Eigentümer => Mieter (Nebenkosten + Miete).


    Das sind zwei völlig voneinander unabhängige Forderungen!



    Wenn es sich um eine reine Mietverwaltung handelt (d.h. ein Eigentümer, keine WEG), bekommt der Eigentümer auch keine Hausgeldabrechnung vorgelegt, sondern am besten eine EÜR am Ende des Jahres bzw. Quartals.