Beiträge von svnday

    Es gibt mindestens zwei Wege:


    1. Vorlagendesigner (Zusatzmodul in Mein Büro)

    Vorbereitung: Vorlagen für Angebot, Rechnung, Lieferschein etc. für jede Zielgruppe kopieren und entsprechend bezeichnen (Neue Vorlage -> basierend auf ..., Bezeichnung jeweils Business, Kindergarten, Hochzeit, also beispielsweise "Angebotsvorlage Kindergarten"). In der Reportansicht der jeweiligen Vorlage im "Titel" das entsprechende Logo als Bild an die gewollte Position einfügen. Solange wiederholen, bis es für jede Zielgruppe jede erforderliche Vorlage gibt, also Rechnung Business, Rechnung Kindergarten, Rechnung xyz ...

    Umsetzung: Jetzt beim Ausdruck nur noch die der Zielgruppe entsprechende Vorlage zum Vorgang auswählen, also beispielsweise "Angebotsvorlage Kindergarten" oder "Rechnung Hochzeit" - voilà.


    2. Adobe Acrobat (Pro)

    Vorbereitung: die verschiedenen Briefpapiere (weiße DIN A4-Seite mit dem jeweiligen Logo) erstellen

    Umsetzung: Angebot (beispielsweise) ohne Logo als PDF in Adobe Acrobat öffnen , dann Werkzeuge > Seiten > Hintergrund > Hintergrund hinzufügen

    -> falls nur erste Seite mit "Briefpapier" dann unter „Optionen für Seitenbereich“ -> Seitenbereich von 1 bis 1 festlegen

    -> „Datei“-> „Durchsuchen“ und zuvor erstelltes PDF-Briefpapier (beispielsweise weiße A4-Seite mit dem jeweiligen Logo als PDF) auswählen

    Dann hat die PDF das Briefpapier mit dem Logo als Hintergrund

    PS: Möglicherweise geht das auch mit dem Acrobat Reader oder einem anderen kostenlosen PDF-Programm


    Wo kann man denn die Fotos sehen?

    Auf der ersten Seite sind dort üblicherweise die Fußzeilen des Briefpapiers (Anschrift, Kontakt- und Registerdaten, Bankverbindung etc.).


    Falls das so nicht sein soll: In den Stammdaten eigenes Briefpapier nehmen (Stammdaten -> Briefpapier gestalten) und im Briefpapierdesigner (unter Layoutauswahl "-Layout für erweiterte Bearbeitung" unten links auf "Erweiterte Bearbeitung") alles nicht erforderliche löschen und unten an der beabsichtigten Position "Seite 1" selbst eintragen. Dann mit diesem Briefpapier auf das Papierbriefpapier drucken.

    Danke Heiko! Offenbar gibt es das Thema mit den Abomodellen bei Software nicht nur hier.

    Im verlinkten Thread sind ja einige Ideen dabei, von "Büromaterial" (Beitrag #2), "Lizenzen für Software" (#4) über "sofortiger Aufwand" (#5) bis hin zu sinngemäß "eigentlich egal, solange nicht vollkommen widersinnig" (#5). Persönlich gefällt mir ja die letzte Idee am Besten.


    Kennt sich jemand damit aus? Wie kontiert Ihr die Kosten für die (gemieteten?) Zusatzmodule für das Programm "Wiso Mein Büro", um das es in diesem Forum geht?

    Anders formuliert: mit Ausdruck einer Rechnung (siehe oben**) oder Erstellen einer TEILRECHNUNG (ungedruckt) ist eine Bearbeitung der Preise nicht möglich.

    Es war, so verstehe ich jedenfalls die Eingangsfrage, gerade nicht beabsichtigt, die Verkaufspreise an den Kunden neu zu kalkulieren. Es ging, so mein Verständnis, um die nachträgliche Anpassung der Einkaufspreise an die tatsächlichen Kosten, ohne die Verkaufspreise zu verändern.

    Hallo,

    welches Konto (SKR04) ist für die laufzeitbefristeten Zusatzmodule von Wiso Mein Büro richtig?

    Auf der Rechnung sind diese als "Zusatzmodul, Laufzeit ... bis ..." und auf dem dazugehörenden Lieferschein als "Aktualitäts-Garantie Vertrag für das Modul [xyz], Laufzeit ... bis ..." deklariert.

    Kennt sich damit jemand aus? Welches Konto verwendet Ihr dafür?


    Vielen Dank im Voraus

    Natürlich schafft das eine Splittbuchung ... Gebe den vollen Rechnungsbetrag im PLUS ein und im MINUS die weiteren Abgaben, so dass der Gesamtbetrag im Saldo stimmt. Soweit das Praktische! Die Buchungskonten kann ich Dir nicht nennen. Braucht aber kein Verrechnungskonto.

    Danke! Ich bekomme die Splitbuchung nicht hin. Kannst Du das mal an einem Beispiel zeigen?

    babuschka Alles richtig, Mir geht es allerdings erst einmal um die Programmbedienung. Ob man das alles in einer Splitbuchung verarbeiten kann oder, falls das nicht geht, welches Gegenkonto (ein Verrechnungskonto?) sinnvollerweise zur Hilfe genommen werden sollte.


    Nun zu Deinen Fragen:

    - Versandkosten des Käufers enthalten meiner Meinung nach eingenommene USt 19% (SKR04 4400)

    - Amazon Gebühren sind "Leistungen eines im anderen EG-Land ansässigen Unternehmers 19 % Vorsteuer und 19 % Umsatzsteuer" (SKR04 5923)

    - Warenempfänger ist irgendjemand (Person) in DE, keine Ahnung ob der Inländer oder Ausländer oder Privat oder gewerblich tätig ist

    Hallo Bautroika, danke für Deine Meinung. Heute ist Sonntag. Vielleicht gibt es ja doch Leser, die wissen, wie man das bucht und das Forum eher in der Woche besuchen.


    Möglicherweise habe ich mich nicht richtig ausgedrückt: Mir geht es nicht um die Steuern, sondern wie man den Vorgang im Programm praktisch bucht. Eine Splitbuchung zur Zahlung funktioniert nicht. Jedenfalls wüsste ich nicht wie. In der Folge tendiere ich zu mehreren Buchungen. Dann benötige ich aber ein Gegenkonto, vermutlich ein Verrechnungskonto. Falls dem so wäre, verdichtet sich die Frage darauf, welches Verrechnungskonto man sinnvollerweise dafür nimmt.

    die einzelnen Posten wurden den Zahlungsberichten bei Amazon entnommen


    Das Beispiel sind zwei gebrauchte Fachbücher, die über Amazon verkauft wurden. Das eine für 21,95 € brutto und das andere für 22,95 € brutto. Amazon ergänzt automatisch jeweils 3 € Versandkosten, die der Käufer zusätzlich zum Kaufpreis zahlt.


    Ein paar Tage später geht auf dem Bankkonto eine Zahlung von 9,23 € ein und noch eine Woche später 20,06 €.


    Wie es zu diesen Beträgen kommt, muss man auf Amazon in Zahlungsberichten selbst herausfinden. Die dort zu findenden Posten sind oben in der Tabelle aufgelistet.


    Jetzt war meine Frage, ob jemand weiß und dabei helfen kann, wie man das praktisch bucht und welche Konten man dabei verwendet.


    Dein Hinweis zu den Versandkosten verstehe ich so:


    Netto Kto. 1 Kto. 2 Steuer
    Versandkosten Umsatzerlöse 19% 2,52 4400 ?? 0,48



    Was mache ich mit den restlichen Posten und was wäre das Gegenkonto? Gegen Bank sind ja nur die Zahlungen gelaufen, Amazon hat ja Einnahmen und Ausgaben bereits verrechnet. Ein Verrechnungskonto? wenn ja welches?

    Hallo zusammen,


    vielleicht kann jemand helfen: Wie buche ich Auszahlungen aus Amazon Seller central richtig?


    Randbedingungen: EÜR, UST-pflichtig, SKR04, Software: "EÜR+Kasse 2018"


    Beispiel:


    Einnahme Ausgabe Saldo
    Artikelpreis 18,45 18,45
    Amazon-Gebühren 5,74 12,71
    Ust 19% 3,50 16,21
    Versand 3,00 19,21
    Porto 4,99 14,22
    14,22
    Artikelpreis 19,29 33,51
    Amazon-Gebühren 5,89 27,62
    Ust 19% 3,66 31,28
    Versand 3,00 34,28
    Porto 4,99 29,29
    29,29
    Auszahlung 09.10. 9,23 20,06
    Auszahlung 16.10 20,06 0,00


    Vielleicht noch ein paar Hinweise:


    - auf dem Bankkonto erscheint nur die jeweilige Auszahlung (ganz unten), die einzelnen Posten wurden den Zahlungsberichten bei Amazon entnommen

    - die Umsatzsteuer von 19% auf den Artikelpreis ist bei Amazon in "Andere (Gutschrift für Versandkosten & Geschenkverpackung)" enthalten, genauso die Versandkosten, die der Käufer zahlt. Habe das der Übersichtlichkeit halber getrennt dargestellt.

    - die Amazon-Gebühren sind netto, Steuerschuldner ist der Leistungsempfänger (Amazon Sitz in Luxemburg)

    - das Porto wurde als Versandetikett (DHL-Paketmarke) über Amazon gekauft


    Frage: Welche Konten werden verwendet und wie sehen die (Split-)Buchungen im Programm "EÜR+Kasse 2018" dazu aus?

    @maxi_floor


    Für das __Aufbewahren der Belege__ für die EÜR gilt dieselbe Regelung wie für das Aufbewahren der Belege für Buchführung.


    Und daraus kannst Du ableiten, wenn für das Aufbewahren von Belegen für die EÜR ein Paragraf aus einer bestimmten Verordnung gilt, dann gilt die Seite vorher dieser Verordnung auch für die EÜR?



    Manchmal frag ich mich, warum z.B. für ein simples Fahrtenbuch sowas gilt


    Möglicherweise weil Fahrtenbücher _temporäre_ Ereignisse dokumentieren, für die es sonst _keine weiteren Belege_ gibt, und möglicherweise weil das Fahrtenbuch ein _Eigenbeleg_ ist.


    Und daraus kannst Du ableiten, dass an eine EÜR mindestens dieselben Anforderungen wie an Fahrtenbücher gestellt werden? Ich nicht.


    --


    Ich kann auch nach sorgfältigem Lesen nicht erkennen, was deine Beiträge mit dem Thema zu tun haben. Du verallgemeinerst Aufzeichnungsanforderungen spezieller Belegarten und konstruierst bilanzielle Buchführungsanforderungen an eine einfache Gewinnermittlungsrechnung (EÜR). Oder postest Links auf die Kontaktseite des Herstellers, als dürfe man nicht selbst entscheiden, ob man in das Forum oder in das Kontaktformular schreibt. Für mich grenzen Deine Beiträge an Getrolle.


    Die inzwischen auf das Wesentliche komprimierte Fragestellung war, warum sämtliche Aufzeichnungen einer EÜR neuerdings [/u]unterjährig festgeschrieben werden, obwohl das in der als Begründung angegebenen Quelle so nicht zu finden ist. Und wie man im Falle von Übereifer auf den Hersteller gemeinsam als Kunden konstruktiv einwirken kann, um das in der Bedienung wieder zu vereinfachen.


    Inzwischen konnte ich bei einem anderen Anbieter lesen, dass dieser sämtliche Änderungen einer Buchung im Hintergrund aufzeichnet und per Mausklick bei Bedarf sichtbar macht. Stornos sind dafür nicht notwendig. Allerdings ist die Software teurer und cloudbasiert. Insofern lohnt es sich meiner Meinung, hier am Ball zu bleiben. Für mich wäre das eine ausgezeichnete Lösung, wenn das in WISO EUR Kasse so umgesetzt würde.

    buhl.de/wiso-software/forum/in…/Search/?q=festschreibung

    Danke. Ich habe mehrere Threads davon angesehen (die aktuelleren davon). Allerdings wurde in denen meist auch nur kontrovers im Kontext "Buchführung" diskutiert (hier geht es um EÜR). Und sehr viele Einträge ohne irgendeinen Bezug zum ursprünglichen Thema. Scheint hier irgendwie üblich zu sein.


    Also noch mal (auch wenn ich die Hoffnung langsam aufgebe):


    1. Das Programm "Wiso EÜR Kasse 2016" teilt nach einem Update folgendes mit: "Mit dem BMF-Schreiben IV A 4 - S 0316/13/10003 wurde festgelegt, dass auch Buchungen in einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung zeitnah festgeschrieben werden müssen."


    2. In diesem BMF-Grundsatzschreiben ist aber genau das nicht zu finden. Ich fand nur eine Textstelle mit Bezug auf EÜR, Nr 115 auf Seite 25: "Auch Steuerpflichtige, die nach § 4 Absatz 3 EStG als Gewinn den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ansetzen, sind verpflichtet, Aufzeichnungen und Unterlagen nach § 147 Absatz 1 AO aufzubewahren." Und in § 147 AO geht es tatsächlich nur um die Aufbewahrung, wie und wie lange usw.


    3. Aus welchem genauen Grund wird eine EÜR neuerdings unterjährig festgeschrieben? In der angegebenen Quelle ist das nicht zu finden. Wo steht das also genau?


    4. Und ein Vorschlag zur Lösung: Ein Schalter, mit dem man das (in meinen Augen übereifrige) Festschreiben manuell ausschalten kann. Gegen Belehrung die man laut Vorlesen muss und schriftlicher Bestätigung durch die Eltern.

    Hallo @miwe4,


    ich hätte das Ursprungsposting gleich rapide kürzer machen müssen, damit sich nicht in Nebensächlichkeiten verfangen wird, mein Fehler. Dazugelernt.


    Software ...den gesetzlichen Anforderungen entsprechen müssen


    Gibt es genau dazu bitte eine konkrete Quelle, einen Link? Aus der diese gesetzliche Anforderung der Festschreibung in Bezug auf EÜR hervorgeht? Was ich finden konnte, bezog sich auf Buchführung (Bilanzierung), nicht auf EÜR.

    Hallo @humdinger,


    Du schriebst



    wer eine UVA erstellt .. muss zwingend .. Buchhaltung gültigen Regeln einhalten. Sonst droht bei einer Prüfung, dass die sog. "Buchhaltung" insgesamt verworfen wird


    Aus einer unterjährigen USt-VA ergibt sich also der generelle Zwang zur Buchführung? Aha.


    [ ] Du kennst den Unterschied zwischen Buchführung und EÜR
    [ ] Du kennst den Unterschied zwischen EÜR und UST-VA/USt-Erklärung
    [ ] Du belegst Deine Behauptungen mit soliden Quellen
    [x] Du findest Deine Behauptungen benötigen keine Beweise


    Zum Thema EÜR mit Excel:


    [1] [2] [3] [4]


    Was hat das mit dem ursprünglichen Thema "Festschreibung der Buchungen nach USt-Voranmeldung in EÜR deaktivieren" zu tun?


    Gruss

    @maulwurf23,


    ja, entschuldige bitte die nachträgliche Änderung, Du hast Recht. Ich befürchtete, dass sich Antworten sonst zunehmend auf Nebensächlichkeiten beziehen, die mit dem eigentlichen Thema - unterjährige Festschreibung nach USt-VA - nichts zu tun haben.


    Also, zuerst einmal vielen Dank für Deine Antwort.


    Den Inhalt, auf den Du verlinkst, habe ich gelesen:

    Grundlage dafür ist die Sammlung von Belegen. Eine allgemeine Aufzeichnungspflicht für Betriebseinnahmen und -ausgaben besteht aber nicht.

    Einzelaufzeichnungspflichten aus EStG und UStG können sich ergeben. Dann so, dass "es einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit möglich ist, einen Überblick zu erhalten".


    Deshalb war ja mein Vorschlag


    - Schalter, mit dem ich das Festschreiben abschalten kann
    - meinetwegen auch mit extra Belehrung zum Abnicken per Mausklick


    Wenn man Festschreiben und Stornobuchungen will, muss man ihn ja nicht betätigen.


    Gruss

    Hallo @maulwurf23,


    natürlich kann ich geleistete Zahlungen meinen privaten Lebenskosten zuordnen und die darin enthaltene Umsatzsteuer demzufolge nicht als Vorsteuer von eingenommener Umsatzsteuer abziehen. Aber das war weder das Thema, noch der Zweck.


    Auch von "wildem" Ändern war nicht die Rede und "abgeschlossen" sind die Zeiträume wohl erst mit dem Geschäftsjahr, beispielsweise nach der Berücksichtigung von Abschreibungen.


    "Betrieblichen Erfolg" ohne Berücksichtigung bereits bestehender Verbindlichkeiten oder begründeten Rückstellungen allein aus der EÜR, die ja nur Zahlungen enthält, abzuleiten, würde dazu führen, dass ich im November betrieblich ziemlich erfolgreich und nach den Versicherungsrechnungen im Januar möglicherweise pleite bin.


    Ich kann jetzt ehrlich gesagt nicht so richtig erkennen, warum Du hoffst, dass die Festschreibung für ein tolles Feature gehalten wird. Und was das Eine mit dem Anderen zu tun hat.


    Als Selbstbucher mache ich Fehler, die mir erst später auffallen, in erster Linie bei der Zuordnung zu Konten und nicht ausreichend aussagefähigen Bezeichnungen. Davon ändert sich weder die Vorsteuer noch die Höhe der Berücksichtigung als betriebliche Kosten. Und für GWG habe ich bis zum Jahresabschluss Wahlfreiheit, ob einzeln oder im Sammelposten abgeschrieben wird. Eine vernünftige Entscheidung kann ich erst zum Ablauf des Geschäftsjahres treffen.


    Du hast nach dem Sinn gefragt:


    - einfache Korrektur von Kontenzuordnungen (bei gleichem Vorsteuersatz)
    - einfaches Ausüben der Wahlfreiheit bei GWG (einzeln vs. Sammelposten) bis zum Jahresabschluss
    - einfache Änderung des Buchungstextes, Konsolidierung der Buchungstexte
    - nicht erst nach mindestens drei Buchungen diese nachvollziehen können
    - ...