Beiträge von schwan

    Es ist korrekt, da zwei getrennte Konten notwendig sind.


    Die Pflicht der "Ansammlung einer angemessenen Instandhaltungsrückstellung" ist § 21 Abs. 5 Nr. 4 des WEG zu entnehmen.


    Ein Beschluss v. 26.11.2013, 55 S 69/11 WEG des LG Berlin lautet: Es stellt einen gravierenden Fehler des Verwalters dar, die Instandhaltungsrücklage nicht vom sonstigen Wohngeldkonto getrennt zu halten. Dies verstößt zudem gegen die Pflicht des Verwalters, die Instandhaltungsrücklage verzinslich anzulegen.

    Hallo, augenscheinlich ist das Problem hier nicht abschließend gelöst.

    Ich hatte konkret auch den Fall eines Eigentümerwechsels in 2015. Ich hatte seinerzeit auch die Hausgeldabrechnung für Eigentümer und Voreigentümer getrennt erstellt. Das geschah aber aus Unwissenheit und ohne Berechnung. Ich selbst habe eine Eigentumswohnung in ca. 2009 verkauft und erhielt auch vom damaligen Verwalter eine unterjährige Abrechnung inkl. Gutschrift. Er wusste es auch nicht besser.


    In Immobilien-Kaufverträgen steht in der Regel sowas wie "gehen Rechte und Pflichten über ..." und das schließt die Bescheinigung bzw. Inanspruchnahme nach §35a EStG nicht aus. Ein Anspruch des Voreigentümers bestünde also nicht, es handelt sich um ein Entgegenkommen des Verwalters.


    Unter Abrechnungen - Hausgeldabrechnungen besteht ja die Möglichkeit die Auswahl der abzurechnenden Eigentümer vorzunehmen, "nur aktuelle" oder "alle". Wenn hier "alle" ausgewählt wird, kann der Voreigentümer zusätzlich zum aktuellen Eigentümer aktiviert werden. Dann erstellt WISO Hausverwalter eine Einzelabrechnung für den aktuellen und eine für den Voreigentümer. Darin enthalten ist auch jeweils die Bescheinigung nach §35a EStG, für die entsprechenden Zeiträume der Eigentümerschaft. Lt. WISO Hausverwalter handelt es sich um einen programmseitigen Aufteilungsvorschlag.


    Und was passiert mit Rechnungen, dessen Leistungserbringung im betroffenen WJ waren und erst im Jahr danach bezahlt wurden?

    Im Gegensatz zur Mietnebenkostenabrechnung erfolgt in der Eigentümerabrechnung keine Abgrenzung (Ausnahmen ggf. durch Heizkostenverordnung). Kosten werden dem Jahr der Zahlung zugeordnet und in diesem verteilt.

    Auch als Eigentümer würde ich eine solche Auswertung befürworten. Es können Kontoauszüge der Bank und im Programm gebuchte Umsätze schnell übrlickt werden, ohne jeden einzelnen Umsatz vergleichen zu müssen. Und auch als nicht "Profi-Hausverwalter" kann ich professionell arbeiten wollen. Ticket bei Buhl wird geöffnet.

    Danke Cowgirl, aber das ist es nicht. Auch "Liste der Kontostände" weist den aktuellen Kontostand zum Ende des gewählten Zeitraums aus.


    Was benötigt wird ist "Liste der Kontenbewegungen" mit Anfangs- und Endsaldo des jeweiligen (Bank)kontos.

    Hallo, ich habe das gleiche Problem festgestellt. Meine Bestände, Software und Bank, stimmten nämlich nicht überein. Ursache war, dass die Umsätze mehrfach abgerufen wurden und ich diese dann fälschlicherweise in die Ein-/Ausnahmen übernommen habe.
    Ein Datum kann man nicht eingeben für den Abruf über Online-Banking.
    Ich habe gerade aber nochmal abgerufen und alles war korrekt, keine alten Umsätze doppelt. Evtl. korrigiert in Version 11.07 (Build 1408)?

    Hallo,


    bei der Erstellung des Wirtschaftsplans 2016 stellt sich bei mir das Problem dar, dass die Rücklagenvorauszahlung bei der Berechnung der neuen Vorauszahlung doppelt eingerechnet wird.


    Die Gesamtsumme unter "Ihr Anteil am Betrag" wird berechnet aus Betriebskosten und den Zuführungen zur Rücklage, im Beispielfall lt. Anlage 2019,02€. In den Betriebskosten sind auch Heizkosten enthalten. Unter "Anpassungen der Vorauszahlungen" steht auch "Für die Berechnung der neuen Hausgeldvorauszahlung wird die Summe der Kosten abzüglich der Kosten für Heizung und Rücklagen ... verwendet."


    Aus der Summe der Kosten wird korrekt die Kosten für Heizung herausgerechnet aber nicht die Kosten der Rücklage. Das heißt die Summe der unter Vorauszahlungen verteilten Summe ist höher und zwar exakt um den Betrag der Rücklagenvorauszahlung. Das führt dazu, dass die Vorauszahlung zu hoch berechnet wird.


    Testweise ein anderer Betrag verhält sich entsprechend, d. h. die beiden Beträge hängen zusammen. Wenn ich bei der Kontenart 4600 unter Kostenverteilung - Wirtschaftsplan keinen Betrag bzw. 0 eingebe, stimmt die Berechnung, aber dann ist mein Vorauszahlung zu gering.


    Unter Stammdaten - Wohnung/Einheiten - Angaben zu den Eigentümern lassen sich ja Vorauszahlungen eingeben, die wirken sich aber nicht auf den WP aus.


    Für mich wäre die korrekte Berechnung der neuen Vorauszahlung schon Ziel, damit ich hier auch mit Offenen Posten arbeiten kann.


    Wer hat eine Idee wo es hakt? Vielen Dank für Eure Hilfe.