Beiträge von ChN3

    B2B / IGL betrifft doch OSS nicht.

    Meine Frage bezieht sich auf B2C-Leistungen. Bei live-gehaltenen Online-Seminaren und Online-Beratungen ist steuerrechtlich der Ort der Leistungserbringung der Standort des Erbringers (also immer Deutschland). Bei den digitalen Gütern (dazu würden meines Wissens auch Videoaufzeichnungen von Online-Seminaren zählen) ist der Ort der Leistungserbringung normalerweise der Standort des Empfängers.


    Aber inwieweit beides von OSS betroffen ist (da ja keine "Gegenstände"), ist unklar.


    frag hier nach vat-on-eservice@bzst.bund.de


    kompetente Antwort innerhalb weniger Tage

    Vielen Dank! Das würde ich im Notfall machen wenn sonst keine Antwort kommt. Möchte keine schlafenden Hunde wecken.

    Hallo Zusammen,


    ich habe mich in den vergangenen Wochen ausführlich mit den neuen OSS-Gesetzen beschäftigt. Für folgende Frage finde ich aber leider keine eindeutige Antwort. Es ist in den Texten immer die Rede von "innergemeinschaftlichen Fernverkäufen von Gegenständen". Inwieweit betrifft das dann auch


    - innergemeinschaftliche Fernverkäufe von Dienstleistungen (in meinem Fall live-gehaltene Online-Seminare und live-gehaltene Online-Beratungen - die gelten ja nicht als digitales Gut sofern es live stattfindet)

    - innergemeinschaftliche Fernverkäufe von Digitalen Gütern (PDFs, mp3s, etc.)


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wären die Dienstleistungen sicher nicht von OSS betroffen und die digitalen Güter eher nicht. Wer weiß hier die konkrete Regelung?


    Vielen Dank

    ChN3

    Danke Euch allen ganz herzlich für Eure Hilfe. Ich habe in der Zwischenzeit versucht, einen anderen Steuerberater zu finden, der im Online-Business fit ist. Kurz gesagt: dass man einen Domainkauf nicht gewinnmindernd abschreiben kann, hat die alle überrascht.


    Was würde in Anbetracht dieser merkwürdigen Regelung eigentlich dagegensprechen, dass ich die Domain für 1€ an einen Freund weiterverkaufe, 29.999€ als Verlust gewinnmindernd abschreibe und die Domain dann für 1€ wieder zurückkaufe?

    Du solltest Dich auf jeden Fall mit Deinem Steuerberater beraten ob es bei diesen Summen nicht gleich sinnvoller wäre das ganze auf ordentliche Beine zu stellen und eine Firma gründen ?

    Heißt das, dass ich im Rahmen z.B. einer GmbH doch Möglichkeiten hätte, die Domain gewinnmindernd anzusetzen? Oder ist es dort genauso nur ein gewinnneutrales immaterielles Betriebsvermögen?


    In den meisten EU-Staaten mindert ein Domainkauf übrigens sehr wohl den Gewinn. Es wohnt dieser Regelung also keine naturgegebene Logik inne.

    Ich war bislang davon ausgegangen, dass alle betriebsrelevanten Ausgaben auch gewinnmindernd angesetzt werden können. Aber offenbar gilt dies in Deutschland nur für Uraltbranchen, nicht aber für Zukunftsmärkte. Eine gute Domain ist im 21. Jahrhundert weit erfolgsentscheidender als teure Firmenautos, Geschäftsreisen oder Druckerpapier. Und dennoch wird die Anschaffung steuerlich als Privatvergnügen bewertet? Gute Nacht, Digitalwüste Deutschland!

    Ja, es handelt sich dabei um DIE Top-Domain in meiner Branche, also nicht vergleichbar mit einer architekt-xxz.de - Aus unternehmerischer Sicht ist diese Domain definitiv die 30T € wert, auch ohne Website.


    Dann wäre es in diesem Fall besser gewesen, den Domainkauf mit einer Beratungs-Dienstleistung zu verknüpfen, sodass zumindest ein Teil der Kosten gewinnmindernd geltend gemacht werden kann?

    Selbstverständlich werden meine Geschäftsprozesse mit einem Steuerberater abgestimmt und geprüft. Da ich als Freiberufler arbeite, läuft es bei mir aber darauf raus, dass jede nicht gewinnmindernde Ausgabe defakto von meinem Privatgeld abgeht.


    Eine Domain kauft man nicht alle Tage. Deshalb ist der Prozess sowohl für mich, als auch für meinen Steuerberater neu. Der Schutz von Markenrechten oder das Design eines Logos sind schließlich auch gewinnmindernd. Also muss das doch auch beim Kauf einer Domain irgendwie möglich sein. Dass bei Buchung auf "0025 Ähnliche Rechte und Werte" zumindest die USt. in die EÜR fliesst, habe ich mittlerweile herausgefunden. Aber auch der Domainkauf sollte doch irgendwie den Gewinn mindern können.

    Hallo Zusammen,


    ich habe für 30.000€ eine Domain gekauft und frage mich nun, wie ich die im SKR03 am besten verbuche. Wenn ich sie - wie manchmal empfohlen - als "0025 Ähnliche Rechte und Werte" buche, dann scheint der Betrag nicht als gewinnmindernde Betriebsausgabe in der EÜR auf. Also doch besser als Werbekosten buchen?


    Vielen Dank

    ChN3

    Hallo Zusammen,

    gerade wurde ich von MB aufgefordert, ein Banking-Update durchzuführen. Jetzt funktioniert der Kontoabruf auf beiden Konten nicht mehr. Folgende Fehlermeldung:


    "Beim Abrufen der Umsätze ist ein Fehler aufgetreten. Es wurde keine Challenge erzeugt. (3905); Dialog abgebrochen (9800); Auftrag nicht ausgeführt - Die Gerätebezeichnung ist unbekannt. (MBV07390100255)(9955)"


    Vor dem Update hat es noch problemlos funktioniert. Was nun ?


    Vielen Dank,

    ChN3

    Hallo Zusammen,


    gerade war ich auf der Website von WISO Mein Büro, um verschiedene Upgrademöglichkeiten zu prüfen:
    https://www.buhl.de/buero/


    Dabei ist mir aufgefallen, dass die Website nun komplett anders aussieht und umgestellt wurde mit starkem Fokus auf die Web-Version. Die Windows-Version, welche bislang im Zentrum stand, muss man lange suchen, um überhaupt an Infos zu kommen. Daher meine Fragen an "Insider":


    - Das sieht fast danach aus, als wollte man mittelfristig nur noch die Web-Version vertreiben. Ist ein Ende der Windows-Version geplant? Und wenn ja wann?

    - Gibt es mittlerweile eine Möglichkeit, die eigenen Daten der Windows-Version auf die Web-Version zu übertragen? Bei meinem letzten Support-Anruf im Sommer 2020 war das nicht möglich.


    Meine Sorge ist, dass mittelfristig die Windows-Version von Mein Büro auslaufen wird, man dann auf MB Online oder eine andere Software wechseln muss und keine Möglichkeit hat, die eigenen Daten zu migrieren. In meinem Fall wären das über 10.000 Rechnungen und über 1.000 Kunden.

    Woocommerce ist mittlerweile eines der mit Abstand am weitesten verbreiteten Online-Shopsysteme weltweit. Dass Digitalisierung und Onlinehandel im Jahr 2020 nicht nur netter Schnickschnack sind, sondern für Firmen überlebensnotwendig, weiß mittlerweile jede Oma. Dennoch hält es Buhl leider nicht für notwendig, hier eine funktionierende Schnittstelle anzubieten. Alle paar Monate versuche ich es wieder beim Support mit diesem Thema, aber bis heute heißt es: Da ist nichts geplant.


    Buhl sollte das dringend überdenken. Die Schnittstelle von Albert Brückmann funktioniert zwar mittlerweile rudimentär, aber es ist bei jeder Rechnung noch so viel manuelle Handarbeit notwendig, dass es nicht wirklich eine Zeitersparnis bringt. Ist die Schnittstelle von Orgamax besser?

    Hab den Patch auch grad installiert, aber leider nach wie vor kein Paypal-Abruf möglich.


    Wenn der eingelangte Betrag bereits um die Gebühr reduziert wurde, dann fragt WISO nach der Zuordnung ohnedies, was mit dem Restbetrag ist. Da kann man dann als eine der Optionen "Bankgebühren" auswählen.