Beiträge von wohnhofAtrium

    Falls die Eigentümer eine Sonderzahlung geleistet haben, wäre das ja eine Heizkostenvorauszahlung oder (falls man da nicht unterscheidet) auch einfach eine Hausgeldvorauszahlung. Dann muss man noch die Ausgabe verbuchen. Dafür gibt es das Konto für Brennstoffkosten 4500, zumindest ist das beim Produkt WISO Hausverwalter so, und da wir in einem Buhl Forum sind, nehme ich mal an, dass das hier relevant ist.

    Also im Normalfall läuft doch die Lizenz eh weiter. Wer will denn bitteschön jedesmal überlegen, ob er nochmal 70€ investiert?! Nur Leute, die das Programm eh nur für 2-3 WE nutzen, würden das tun. Andrerseits geht's da jetzt um Kleckerbeträge: Wieviele Stunden verbringe ich vor dem Programm? Wieviel Zeit spare ich dadurch? Selbst wenn ich nur 25€ pro Stunde ansetze, habe ich das Programm doch schnell heraus!

    Ist doch sympathisch, dass sie einen WEG-Profi suchen! Das spricht ja dafür, dass sie jemanden mit Fachwissen beschäftigen wollen und somit durchaus das Produkt (den Hausverwalter-hoffentlich!) verbessern und weiterentwickeln wollen.

    Ich hatte die Ankündigung der Festures gar nicht gelesen, aber wenn es in Richtung SQL-Server geht, dann ist das ja ein großer Schritt in die richtige Richtung! Die DB umzustellen, dürfte schon aufwändig sein; es müssen die Daten migriert und die SQL-Statements angepasst werden.

    Da ich auch Software entwickle, denke ich, dass das gut ist, und wenn's mal weniger sichtbare Features gibt, muss man hier mal sehen, was so unter der Haube passiert.

    Meine Theorie: Nur die Datenbank wurde migriert und das Lizenzmodell geändert. Ziel ist ein Einsatz auf einem SQL Server. Es heißt ja 365, da denke ich an Cloud. Ist das alles Vorbereitung für eine Cloudversion? Und wegen Corona wird der zweite Teil nachgereicht?

    Bisher wurden ja die Fehler und zusätzliche Kosten in Hausverwalterversion 365 diskutiert. Gibt es da eigentlich auch neue Features, Stabilisierungen oder Performanceverbesserungen? Man braucht ja kein neues Produkt herauszubringen, wenn man nicht wenigstens ein paar Kleinigkeiten auch verbessert!

    Ich stimme FB900 zu und würde das unter Großreparaturen buchen. Wir nehmen das Konto auch für Reparaturen. Man kann natürlich jedes andere Konto mit gleichem Umlageschlüssel nehmen, aber auch inhaltlich ist eine Verstopfung ja ein Defekt, der behoben wird.

    Nochmal separat der Hinweis, dass die Kategorie Wärmemengenzähler nicht bei den normalen Zählern und den Wohneinheiten anzuwenden ist, sofern sie Wärmeenergie für Heizung messen. Das sind dann normale Zähler. Diese Kategorie ist entscheidend, wie genau die Zählerwerte in die Berechnung eingehen. Die Stände der "Wärmemengenzähler" z.B. werden nur herangezogen, um ein Verhältnis der Wärme für Heizen und Wassererwärmung zu bilden.

    Leider ist die Begrifflichkeit hier sehr verwirrend. Man hätte die Zähler vielleicht anders nennen sollen, aber ein kurzer Begriff dafür fällt mir jetzt auch nicht ein.

    Du hast das alles sehr gut beschrieben, und die Dokumentation sollte sicher an Hand von Beispielen mehr Szenarien abbilden. Ich hatte am Anfang auch Probleme bei der Einrichtung, vor allem bei der Klassifizierung dee Zähler. Es hat mir damals sehr kompetent die Hotline geholfen, die ich tatsächlich bei der Einrichtung 2-mal in Anspruch genommen habe. In Deinem Fall würde ich dazu auch raten, weil Du hier zwar Tipps bekommst, aber im Prinzip geht es schneller per Telefon, tumal Du ja die Fragen schon sehr gut strukturiert hast. Meist braucht man 20-30 Minuten kompetente Hilfe bis alles steht. Später versteht man dann sie Systematik: Was sind Haupt-, Allgemein- und normale Zähler? Die Kategorie Wärmemengenzähler zielt speziel auf Warmwasserbereitung ab, um dem Programm zu sagen, dass hier lediglich der Anteil der Wärme für die Warmwasserbereitung gemessen wird! Daneben gibt es aber auch "normale" Zähler und Allgemeinzähler (eher selten), die Wärmemenge in Wohneinheiten (bzw. Treppenhaus/Trockenraum/ Gemeinschaftsraum) messen! Vielleicht hilft das schon weiter!

    Die Kosten gemäß §35a EStG werden genauso aufgeteilt wie die zu Grunde liegenden Kosten. Alles andere ist weder sinnvoll noch legal! Kosten, die gemäß HKV aufgeteilt werden, werden auch separat ausgewiesen. Wenn also ein Teil der Heizkosten absetzbar ist, wird auch dieser Kostenanteil verbrauchsabhängig verteilt. Wie soll es sonst gehen?!

    Zitat
    Tut mir leid dass es etwas gedauert hat....

    Vielen Dank! Die Familie meiner Frau kommt aus Luxemburg, und daher interessiert mich, wie sich Hausverwaltung dort von der bei uns unterscheidet. Leider habe ich damals (logischerweise) viel weniger Informationen im Internet gefunden, aber ich vermute mal, dass es Regelungen wie die Heizkostenverordnung dort gar nicht gibt.

    Zitat

    Was ich vergessen hatte anzugeben, war, dass ich in Luxemburg bin.

    Kannst Du mir sagen, welche Gesetze es in Luxemburg in Bezug auf Verwaltung von Wohnungseigentum gibt? Gibt es dort so etwas wie das deutsche WEG? Wenn nein, gibt es Informationsquellen im Internet dazu?

    Beim Teilen durch derart krumme Zahlen kommt ein Rest heraus. Du teilst den Gesamtbetrag der Rücklagen durch die Gesamt-qm und durch 12. Da sind Rundungsdifferenzen sehr wahrscheinlich. Allerdings muss ich Datawizz zustimmen: In der Teilungserklärung stehen als Anteile vermutlich keine qm. Wenn doch, dann kannst Du höchstens noch eine monatliche IHR-Zuführung beschließen, die rechnerisch ein Vielfaches (in Cent) der Gesamtwohnfläche ist. Dann verschwinden die Rundungsfehler automatisch.