Beiträge von wohnhofAtrium

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    Bin mir aber sicher, dass ich alles richtig abgeschlossen und gebucht habe.

    Wenn Du die Daten gespeichert hast, müssen sie in der Datenbank sein. Die Frage ist doch, was Du anschließend gemacht hast? Wann hast Du zuletzt die Version gewechselt und z.B. Daten übernommen? Hast Du die Pfade zur DB geändert? Ansonsten könnte das doch nur passieren, wenn Du Buchungen explizit löschst. Oder kann es sein, dass jemand das Verzeichnis mit der DB auf einen alten Stand gesetzt hat? Arbeitest Du ggf. von zwei Rechnern mit einer DB?

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    Gekaufte HKV können nur bei der ersten Anschaffung als Modernisierungsmaßnahme angesetzt werden.

    Wo steht das? Eine Modernisierung ist doch was komplett anderes: Die wird zum Großteil vom Eigentümer bezahlt und lässt sich teilweise auf die Miete umlegen. Kompliziert!

    Wenn Du die Geräte mit Ablauf der Eichfrist erneuerst, kannst Du die Kosten komplett umlegen. Wenn Du Geräte gemietet hast und jetzt wechselst, damit die Mieter am Ende Kosten sparen, könnte es sein, dass sich das auch umlegen lässt. Ich würde es versuchen. Denn Du wechselst ja nur das Modell von Miet- auf Kauf. Und dann bürdest Du den Mietern ja keine zusätzlichen Kosten auf. Ich bin aber nicht ganz sicher, ob das jeder so sieht. Die Kosten für den Betrieb der Messeinrichtungen gehören jedenfalls zu den Heizkosten!

    Wie schon angedeutet, ist da die Rechtsprechung schuld. In der Regel ist das wohl eher zum nachteil des Vermieters (wie so oft), denn der muss nun umständlich die Mietminderung bei der Nebenkostenabrechnung berücksichtigen. Es hat sicher alles juristische Gründe, aber Gerechtigkeit hat auch ihren Preis: Es wird viel komplexer! Zum Glück gibt es dazu Seiten, die es mit Beispielen erklären:

    https://www.mietrecht.org/miet…/mietminderung-berechnen/

    https://www.mietrecht.com/mietminderung-berechnen/

    Ob es da mittlerweile in der Anleitung auch bei Buhl eine Passage gibt, weiß ich nicht genau. Zum Glück hatte ich den Fall noch nicht.

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    Ganz ursprünglich war ich davon ausgegangen, dass so etwas ja sehr Übliches in einem Hausverwalter-Programm hinterlegt ist.

    Wenn man sich überlegt, was es da alles für Varianten geben kann, denke ich, dass eine Standardsoftware damit schnell überfordert ist. Und wenn sie etwas anböte, dann auch nur einen Beispielvertrag, den man noch anpassen muss. WISO Hausverwalter ist kein Programm, mit dem man alles machen kann. Wenn man nach Vertragsmustern sucht, ist man in der Regel bei Haufe oder bei Haus und Grund besser bedient.

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    Oben steht "Mietobjekt"

    Danke für den Hinweis. Was der Vor-Eigentümer mit Dir abrechnet, hat mit den Mietern nichts zu tun. Wenn er für die Mieter eine Abrechnung erstellt hat, frage ich mich, warum? Es wechselt doch nur der Eigentümer. Das interessiert die Mieter erstmal nicht.

    Genau: Nochmal zusammengefasst: Wenn jemand meine Rechnung / Abrechnung nicht zahlt, weil er/sie denkt, dass die Forderung unberechtigt ist, dann gibt es keine Frist von einem Jahr, bevor man seine Forderung einklagen kann. Das geht bereits dann, wenn der andere in Verzug gekommen ist. Schlussendlich kann aber natürlich das Gericht der Meinung sein, dass die Bedenken berechtigt sind. Anders herum könnte es für den Vermieter gut ausgehen, und dann muss der Mieter eben Verzugszinsen zahlen.

    Es geht also bei der Frage um eine ganz andere Frist, nicht um die Frist innerhalb derer man Einwände erheben kann.

    Aus meiner Sicht sind Deine Gedanken richtig: Die Konten nutzen wir auch, bis auf den Unterschied, dass wir Nahwärme nutzen, was aber ähnlich zum Gas sein dürfte.

    Ich würde die Abschläge - wie Du schreibst - splitten, denn sie fallen ja in verschiedene Kategorien. Wobei ich das jetzt schreibe als Verwalter einer WEG mit Hausgeldabrechnung. Da Du ja nur gegenüber Mietern abrechnest, sind doch diese ganzen Abschläge erstmal nicht so wichtig. Vermutlich würde es in Deinem Fall auch reichen, ein einfaches Geldkonto zu bebuchen, das Du bei der Buchung der Endabrechnung des Versorgers wieder auflöst. Denn bei Dir wird ja komplett nach Leistungsprinzip abgerechnet. Gegenüber Mietern rechnest Du ja nur den Betrag der Jahresabrechnung ab, wobei Abschläge dann für die Mieter ja keine Rolle spielen.

    Daher hast Du also 2 Optionen: Entweder Du buchst die Abschläge gesplittet, dann musst Du sie am Ende auch als Ausgaberückerstattung (Vorsicht: Keine Einnahme!) gegenbuchen . Das geht mittlerweile auch in einer Splittbuchung, also Ausgaben und Ausgaberückerstattungen zusammen, was ja gerade für diesen Fall gedacht ist.

    Alternativ buchst Du die Abschläge als Ausgabe auf ein Zwischenkonto (z.B. "Abschläge Versorger"), müsstest Du Die aber als Geldkonto (gleiche Kategorie wie "Kasse") selber anlegen. Vermutlich wäre für Deinen Fall der zweite Weg insgesamt einfacher und reicht komplett aus. Wichtig ist nur, dass mit der Endabrechnung die richtigen Umlagekonten mit dem Gesamtbetrag bebucht sind. Das geht nach Adam Riese natürlich nur, wenn Du den erstatteten oder nachgezahlten Betrag wieder splittest und das von Dir angelegte Geldkonto entlastest. Ggf. musst Du dafür zwei separate Buchungen anlegen. Einfach mal ausprobieren. Entscheidend ist, was am Ende abgerechnet wird.
    Wenn Du jederzeit Überblick über Deine Kosten nach Kategorie haben willst, ist der erste Weg sicher besser!

    Meinst Du Hausgeldabrechnung oder Nebenkostenabrechnung (hast Du Mieter?). Handelt es sich um eine WEG?


    Beides geht. Bei Mietern ist das ganz normal - wer würde denen denn vorschreiben, immer genau ein Jahr in der Wohnung wohnen zu müssen. Daher kommt es da einfach auf den im Programm hinterlegten Mietzeitraum an.


    Beim Wohnungseigentum ist es so, dass der Standard eigentlich ist, dass der neue Eigentümer die Abrechnung für das gesamte Jahr zahlt, natürlich nur die Abrechnungsspitze, nicht eventuell versäumte Hausgeldvorauszahlungen des Vor-Eigentümers.


    Bei der Hausgeldabrechnung bewegt man sich somit im Nicht-Standardbereich, und da kann es von Seiten der Software auch manchmal böse Überraschungen geben, die teils hier im Forum auch diskutiert wurden. Speziell kann es sein, dass Kosten, die dem ganzen Jahr zugeordnet wurden, nicht richtig auf diejenigen Monate heruntergebrochen werden, in denen Du Eigentümer warst. Grundsätzlich kann das Programm aber mit solchen Zeiträumen, die kürzer als ein Jahr sind, umgehen.

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    Im Zweifel muss er überhaupt nicht zahlen und kann sogar seine Vorauszahlungen zurückfordern.

    Ja, so habe ich das ja auch gemeint. Natürlich muss er die Zweifel auch belegen können. Und dann sind das strittige Forderungen. Wäre ja auch noch schöner, wenn man die vor einer gerichtlichen Klärung schon zahlen müsste! Das Gesetz meint aber nicht, dass der Mieter generell erstmal alles ablehnen kann und dadurch erst 1 Jahr später zahlen muss. Es geht hier doch um berechtigte Einwände. Ansonsten ist er rückwirkend im Verzug und darf Verzugszinsen zahlen. Aber der Mieter hatte ja Einwände fristgerecht geltend gemacht. Er kann es nun auf einen Rechtsstreit ankommen lassen, geht aber das Risiko ein, dass er ihn verliert. Wenn der Vermieter meint, dass er Recht hat, soll er direkt klagen. Ich denke nicht, dass man dem Mieter hier generell 1 Jahr Zeit einräumen muss, damit er feststellt, dass die Forderung berechtigt ist! Zumindest nicht, wenn er nicht gezahlt hat. Man kann ja auch unter Vorbehalt zahlen.

    Damit hatte ich am Anfang auch Schwierigkeiten trotz Anleitung, wobei die unter dem Link angegebene Anleitung ja gar nicht auf die einzelnen Zählertypen genau eingeht. Da findest Du bessere Doku direkt im Kontext der Anwendung zu dem Eingabefeld.

    Die Zähler, die letztlich für die eigentliche Verteilung der Werte zuständig sind, heißen normale Zähler (wenn die Menge direkt einem Haushalt zugeordnet wird) und Allgemeinzähler (wenn ein gemeinschaftlicher Verbrauch vorliegt, der nach Schlüssel x, z.B. MEA verteilt werden soll. Diese Zähler werden alle jeweils einem Hauptzähler zugeordnet, dessen Zählerstand vor allem den Versorger interessiert, der Dir dann eine Abrechnung schickt, in der der Gesamtverbrauch nochmal dokumentiert ist (und genau dieser Gesamtverbrauch ist auch für das Programm relevant; der Zähler ist also eher dafür da, die Werte logisch zu gruppieren).

    Das waren die Zähler, die Du brauchst. Vergiss' die Zwischenzähler!

    Die Frage ist, ob sich bei 250 WE eine Software lohnt, die einem mehr Zeit und damit Geld spart. Ich bin ein Fan von WISO Hvw., aber ich vermute, dass ich bei mehreren hunderten Wohneinheiten dann auf eine professionellere Software umsteigen würde. Bei nur wenigen WE lohnt sich die meiste Profisoftware ja eh nicht.

    Auch aufmerksames Durchforsten des Forums konnte mir leider nicht folgende Frage beantworten:


    Für eine Immobilie sollen die Erhaltungsaufwendungen, die durch Entnahmen aus der Instandhaltungsrücklage in der Abrechnung ausgewiesen sind, unter Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung berücksichtigt werden.

    Wenn ich im Steuersparbuch 2019 unter der Immobilie -> Ausgaben (Werbungskosten) -> Erhaltungsaufwendungen einen neuen Eintrag eingebe, wird immer das Rechnungsdatum abgefragt. In der Abrechnung des Verwalters ist jedoch nur der Gesamtbetrag ausgewiesen. Gibt es eine Möglichkeit, diese Kosten als Gesamtkosten und ohne Datum irgendwo so zu erfassen, dass sie in der Anlage der Steuererklärung an der richtigen Stelle erscheinen?

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    Ansonsten kann das jeder natürlich so halten, wie er es meint

    Natürlich. Und ohnehin insofern, als es sicher kein Fehler ist, Kosten separat auszuweisen. Ich suche nur immer noch nach der von Nesciens zitierten gesetzlichen Vorgabe, Heizkosten und sonstige Nebenkosten zu trennen. Mir ist eine solche Vorgabe nicht bekannt, und ich wüsste gerne, wo das steht.

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    Solange der Mieter immer den gleichen Betrag zahlt, ist die Aufsplittung der Beträge mit wenig Aufwand verbunden,

    naja... Über viel oder wenig Aufwand kann man streiten, aber denke immer daran, dass Du für jede Wohneinheit jedes Jahr die Werte neu eingeben musst, dass Du die auch immer Splitbuchungen mit 3 statt mit 2 Anteilen hast, und dass Du bei Änderungen auch immer 3 statt 2 Zahlen verwaltest. Falls Du Lastschriften verwendest, ist der Buchungstext komplizierter etc. Vielleicht erstellst Du mal ein Excel, dann ist der Plegeaufwand auch höher. Was einfacher geht, sollte man einfacher abbilden. Meistens sieht man am Anfang noch gar nicht, worauf sich das alles auswirkt. Und Zeit sparen bedeutet Geld sparen, Nerven schonen, etc..