Beiträge von wohnhofAtrium

    Benutzt Du Office 365? Oder welche Office-Version hast Du? Hintergrund der Frage: Ich hatte mal ein ähnliches Problem, das wohl nur bei Office 365 aufgetreten ist. In jedem Fall scheint aber die Word-Version eine Rolle zu spielen. Falls Du also ein Ticket anlegst (und das solltest Du tun), dann vergiss' nicht, die Version von Office mit anzugeben. Ich hatte daran gar nicht gedacht, weil ich davon ausging, dass es ein Bug in WISO Hausverwalter ist. Aber auch Office hat Fehler bzw. auch im Zusammenspiel mit dem Hausverwalter kann es Probleme geben, denn oft lässt sich nichtmal zuordnen, wo der Fehler liegt. Das ist dann eher eine Frage der Sichtweise: Feature oder Bug?!

    Da es keine Personentage sind, würde ich eher den Faktor selber als neuen Umlageschlüssel anlegen, z.B. als Anteilschlüssel mit Null Nachkommastellen, aber KEIN Anzahlschlüssel!

    Den zeitlichen Aspekt solltest Du durch das Programm geschenkt bekommen, wenn Du die Änderungen des Schlüssels immer zu einem Änderungszeitpunkt einträgst, denn dann werden doch die zeitlichen Anteile ganz automatisch berechnet. Ich halte das für die bequemste Lösung. Wo ist das Problem? Wie oft ändert sich der Schlüssel denn? Die Änderungen und die Zeitpunkte muss das Programm schon kennen.

    Habe ich richtig verstanden, dass die Container jedes Jahr abgerechnet werden, oder willst Du die Zeiträume in einer Abrechnung einmalig anwenden? Das entspräche ja nicht so sehr der Logik einer WEG-Abrechnung, es sei denn, die Kosten werden jeweils einmalig gezahlt.

    Ohne offene Posten geht da mit Sicherheit nichts: ob Du die Abrechnung erstellt hast oder auch nicht ist im Grunde egal, denn die Abrechnungserstellung ist nicht mit irgendwelchen Buchungen verbunden. Das machst Du separat über die Erzeugung offener Posten, also z.B. dann, wenn die Abrechnung beschlossen wurde und die Zahlung somit fällig wird.

    Den § 11 EStG kann man separat diskutieren. Das war ja gar nicht meine Frage. Unsere Sanitärfirma schickt Rechnungen regelmäßig erst 4-8 Monate später. Da rutscht eine Zahlung so weit ins kommende Jahr, dass sich diese steuerliche Frage stellt: Die Handwerkerleistung (Heizungseinstellung oder -Wartung) erfolgt im Abrechnungszeitraum, die Leistung ist also Bestandteil der Hausgeldabrechnung.

    Meine Vermutung ist, dass man dann diese Steuerbescheinigung in zwei Jahren vorlegen müsste, denn die im ersten Teil der Steuerbescheinigung gem. §35a EStG ausgegebenen Handwerkerleistungen der Nicht-Heizkostenpositionen beinhalten Kosten, die im Abrechnungszeitraum erfolgt sind. Die weiter unten angegebenen Positionen der Handwerkerleistungen, die in der Heizkostenabrechnung enthalten sind, können dagegen Zahlungen enthalten, die nur im Folgejahr steuerlich relevant sind. Da die Zahlungen mit Datum gekennzeichnet sind, kann man das auf der Bescheinigung sehen. Ich bin halt nicht ganz sicher, ob das üblich ist, wegen dieser Kleinbeträge die Bescheinigung im Folgejahr nochmal vorzulegen.

    Dem Finanzamt dürfte auch egal sein, ob die in der Abrechnung angegebenen und nach HKV verteilten Handwerkerleistungen überhaupt in die HKV gehören, z.B. weil sie regelmäßig durchgeführte Wartungsarbeiten betreffen bzw. überhaupt in der Verordnung als Heizkosten oder Warmwasserkosten genannt sind. Entscheidend dürfte der ausgestellte Abrechnungsbeleg sein und die Tatsache, dass die Summe der Anteile in allen Abrechnungen wieder den Gesamtbetrag ergibt.

    Das Progamm teilt doch schon nach Personen und Tagen auf! Damit sollte man doch den geringeren Verbrauch am Anfang abbilden können. Natürlich liefert eine Abrechnung nach Verbrauch immer andere Zahlen, aber nehmen wir mal folgendes Beispiel an:


    Alle verbrauchen pro Tag und Kopf genau 100l Wasser. Am Anfang wohnen dort 6 Personen 30 Tage lang, 180 Personentage. Insgesamt also 6*30*100=18000 l. In den restlichen 335 Tagen wohnen dort 26 Personen. 8710 Personentage also. Sie verbrauchen 26*335*100=871000 l. Am Jahresende liest Du am Gesamtzähler 889000 l ab. Wenn Du jetzt die 889000 l wieder nach Personentagen verteilst, wirst Du - oh Wunder - auf 36 500 l pro Kopf an Verbrauch kommen, und zwar für jeden.

    Ich habe eine Handwerkerleistung für Heizungswartung, die im Abrechnungsjahr erbracht wurde. Die Rechnung kam aber erst im Folgejahr und wurde dann bezahlt. Die Leistung ist auf der Steuerbescheinigung für das Abrechnungsjahr unter der Rubrik für in der Heizkostenabrechnung angefallene Handwerkerkosten schon mit ausgewiesen, denn Heizkosten werden nach dem Leistungsprinzip abgerechnet. Muss ich die Bescheinigung bei der Steuererklärung für das Folgejahr erneut einreichen, oder akzeptiert das Finanzamt, wenn man diese Kosten noch mit für das Abrechnungsjahr ansetzt? :/

    Ich fand noch folgenden Link: https://www.123recht.de/forum/…umswohnung-__f514269.html


    Das spielt wohl bei der Motivation des verkaufenden Eigentümers eine Rolle. Vielleicht mal prüfen lassen, ob das hier rechtsmissbräuchlich ist. Tatsächlich ist hier ja kein positiver Beschluss vorhanden; somit dürfte sich die Zuordnung des Eigentümers verschieben.


    Das ist ja eigentlich etwas, was Verkäufer und Käufer miteinander ausmachen müssen. Die Verwaltung stellt die Abrechnung lediglich dem aktuell im Grundbuch eingetragenen Eigentümer zu.

    Zitat

    Wie sind eigentlich die Folgen, wenn in der Eigentümerversammlung gegen die Hausgeldabrechnung gestimmt wird?

    Naja, wenn die Ablehnung objektiv begründet ist, hat wohl erstmal der Verwalter ein Problem: er muss von Anfang an eine korrekte Abrechnung vorlegen. Ist aus Verwaltersicht die Ablehnung unbegründet, dann kann er es auf eine Klage ankommen lassen. Dann - so sehe ich es - müsste wohl entweder ein einzelner Eigentümer oder aber die WEG als Verband Klage erheben, denn wenn Meinung gegen Meinung steht, muss jemand dafür sorgen, dass ein Gericht entscheidet. Ich denke, dass die WEG in besonderen Fällen auch unter Leitung des Verwaltungsbeirats oder - falls nicht vorhanden - eines beliebigen Eigentümers einberufen werden kann, sofern es sich bei der Beschlussfassung um eine Maßnahme gegen den Verwalter handelt und zu erwarten ist, dass er keine Versammlung einberufen würde.

    Guthaben dürfen nicht ausgezahlt werden, wenn ja kein positiver Beschluss vorliegt. Man müsste dann den positiven Beschluss gerichtlich einfordern. Ich denke, dass das ginge.

    Alle Infos nur aus der laienhaften Nicht-Juristensicht, daher komplett unverbindlich, und ich gebe Dir den Rat, einen Anwalt aufzusuchen, jedenfalls dann, wenn Du denkst, Du bist im Recht.


    Noch ein Nachsatz: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Experte in einer Hausgeldabrechnung formale Fehler findet, schätze ich auf Grund der Komplexität bzw. allgemeinen Lebenserfahrung als sehr hoch ein. Man sollte also nicht leichtfertig behaupten, alles sei richtig. Fehler sind menschlich, bzw. um es ganz ehrlich zu sagen: Sie sind die Regel, nicht die Ausnahme. Üblicherweise liegen sie aber in einem akzeptablen Bereich, und es lohnt mitnichten, hiermit Rechtsanwälte oder Richter zu beschäftigen.

    Nur als Info: Das Produkt WISO Hausverwalter ist hier offenbar flexibler. Dort kannst Du auf jeden Fall beliebige Umlageschlüssel definieren. Die von Dir genannte Begründung (der eine sieht fast nie gern) mag nachvollziehbar klingen, ist aber in der Praxis kaum nachvollziehbar. Falls es zu Gunsten des Mieters ist oder es sich bei den Mietern um Familienmitglieder handelt, man das anders aussehen.

    Du hast eine gemischte Anlage, d.h. der Anteil der Heizkosten für Warmwasser wird anhand einer Formel berechnet. Hier liegt irgendwo der Fehler! Es ist ggf. irgendeine Mengeneinheit (kg vs. m^3) oder sonstige Größe falsch eingegeben. Mit Gas und mit solchen Formeln kenne ich mich aber nicht aus. Das Programm rechnet was aus, das nicht stimmen kann. Es würde ja bedeuten, dass die Heizanlage Wärme umwandelt und dafür keine Kosten sondern Gewinne generiert. Dafür braucht die Warmwassererzeugung mehr als die gesamte Energie, die Du hineinsteckst.

    Errjot hatte darauf ja schon hingewiesen.

    Falsche Rücklagenbuchungen kannst Du übrigens auch unproblematisch löschen, nur dann auch daran denken, dass Du alle Buchungszeilen unter Einnahmen und Ausgaben markierst, sonst bleibt da irgendein Teil der Rücklagenbuchung stehen.

    Du hast buchhalterisch die Rücklagen gebildet. Diese befinden sich jetzt auf dem Bankkonto x. Nun führst Du ein neues Konto y ein. Die Rücklage bleibt, aber das Konto ist anders. Das sollte mit einer einfachen Umbuchung von Bankkonto zu Bankkonto zu machen sein (und natürlich ohne RL-Assistent). Nur kann ich Dir nicht sagen, welche Warnungen bzgl. des Kontostands vom Programm bei der Abrechnung hochkommen. Eigentlich müsste es doch dann das aktuelle Konto ziehen, sofern es konfiguriert wurde. Mit mehreren Rücklagenkonten (Bankkonten) habe ich noch nicht zu tun gehabt.

    Zitat

    Die habe ich umgebucht und dies muss ja in den Rücklagen als besondere Zuführung gebucht werden.

    Sehe ich anders: Eine Zuführung hast Du nur dann, wenn Du das Geld den Rücklagen zuführen möchtest. Tatsächlich hast Du nur das falsche Bankkonto benutzt. Du kannst zwischen den Konten hin- und herbuchen, das ist noch keine Entnahme oder Zuführung. Und in Deinem Fall müsstest Du doch nur den Betrag wieder vom Rücklagenkonto zurückbuchen, aber eben nicht mit dem RL-Assistent, denn Du möchtest doch die Instandhaltungsrücklage unberührt lassen, nur das Bankkonto wieder ausgleichen. Das aber ist eine reine Umbuchung.