Beiträge von wohnhofAtrium

    Da in der Heizkostenabrechnung ja alles zusammengerechnet und dann verteilt wird, gehe ich davon aus, dass in den Brennstoffkosten alle drei Preisanteile enthalten sind.


    Bei uns käme man dann brutto auf ca. 12000 EUR bei einem Verbrauch von 80 000 kWh (ganz grob; ich habe das nicht genau im Kopf).


    Wenn man da mal einen mittleren Preis ansetzt (wissend, dass große Anlagen sicher effizienter und daher eher günstiger sind), käme man in Deinem Fall von 10.531 kWh auf 1580 Euro (in etwa). 2897 ist ja fast das doppelte. Insofern verstehe ich schon die Aufregung über die hohen Kosten! Oder habe ich mich verrechnet?

    Oh ich vergaß: Fernwärme ist auch bei uns sündhaft teuer. Das liegt daran, dass es im Gegensatz zu großen Städten, wo die Wärme z.T. aus Abwärme der Müllverbrennung kommt, zur Wärmeerzeugung eigens Gas und Holzpellets verbrennt. Wir müssen die Sinnhaftigkeit hier nicht diskutieren, bei uns gab's wegen der exorbitanten Preise schon eine Unterschriftenaktion.

    Der Preis für 2019 war übrigens

    Arbeitspreis: 7,591 Cent / kWh

    Leistungspreis: 42,59 Euro / kW

    Grundpreis: 11,51 Euro / Monat

    Preise ohne Umsatzsteuer

    Wir haben Fernwärme. In der Tat haben wir KEINE regelmäßige Wartung. Es ist bisher ab und zu mal ein Techniker gekommen: Mal ist eine Pumpe ausgefallen (Verschleiß), mal wurde die WW-Zirkulation entkalkt. Alles Dinge, die man nicht so regelmäßig macht, dass man typischerweise einen Wartungsvertrag abschließen müsste. Natürlich können sich die Anlagen unterscheiden.


    Bei der Fernwärme ist es aber so, dass man ein Wasserreservoir besitzt, denn normal ist der Wärmeübertrag eines Wärmetauschers zu klein, um spontan entnommenes Wasser zu erwärmen (bei uns jedenfalls). Zudem zahlt man (bei uns) neben Grundgebühr und Wärmeverbrauch auch die Bereitstellung der "Leistung" in Abhängigkeit der kW, die man an Wärme entnehmen kann. Daher haben wir unseren Anschluss drosseln lassen, zumal der Brauchwasserspeicher groß genug ist, damit er über die Wärmeleistung in der Praxis schnell genug wieder erhitzt wird.


    Daher müssen wir alle 3 Jahre auch eine Legionellenprüfung durchführen.

    Zitat

    Es ist mir rätselhaft, aber ich habe nun per Jahresende eine Identität.

    Irgendwo musst Du doch die entscheidende Änderung gemacht haben. So ganz beiläufig behebt man ein Problem doch nicht. Also bei mir jedenfalls ist es meist so, gewesen, dass z.B. irgendein Jahr falsch ist (Copy-and-Paste-Fehler etc.) oder aber (war letztens der Fall) dass der Hausverwalter eine Aufteilung nicht gespeichert hat, obwohl ich ziemlich sicher war, dass ich sowohl die Aufteilung als auch die Buchung gespeichert habe.

    Ich denke auch, dass 80 - 90 % der Fehler Bedienfehler sind. Dennoch stellt sich die Frage, warum sie passieren (->Benutzerführung). Beim Hausverwalter wäre es wohl etwas unrealistisch wenn man eine Nutzerführung wie bei einem Apple-Produkt erwartete. Aber selbst Apple schafft es manchmal, die Nutzer zu verwirren. Z.B. habe ich wie wild einen wissenschaftlichen Taschenrechner gesucht, aber nicht geahnt, dass man dafür das IPhone nur drehen muss. Probiert der Benutzer es nicht aus, dann wird er's nicht entdecken...

    Halte uns bitte auf dem Laufenden! Mich interessiert zum einen Dein Problem und ob es da wirklich Softwareprobleme gibt. Außerdem interessiert mich, wie der Support reagiert. Ich hatte mehrere Jahre über gute Erfahrungen, aber so seit ca. 2-3 Jahren scheint sich da was verschlechtert zu haben.

    Das kann einfach nicht sein - Ich kann es mir nur mit einer Datenbankinkonistenz erklären.

    Also wenn ich mehr als eine Stunde gesucht habe und es immer noch nicht erklären kann, dann lege ich irgendwann ein Ticket an und melde das dem Support. Es sei denn, ich erwarte, dass ich das Problem noch selber finde.

    Klar: Der übliche Fall ist, dass es sich um keinen Softwarefehler handelt (jedenfalls aus Sicht von Buhl ;-) ), aber es gibt diese Fälle, wo man professionelle Hilfe braucht. Vielleicht ist das auch ein Indiz dafür, dass man nicht die richtigen Auswertungen kennt, um das Problem einzugrenzen.

    So oder so sollte es entweder ein Profi schnell finden können oder es ist ein wirkliches Problem, das auf Herstellerseite gelöst werden muss.

    Probleme dieser Art tragen dazu bei, dass entweder Du oder Buhl etwas lernt! Nun stellt sich die Frage, wie lernfähig beide Seiten sind!!! :growup:

    Zitat

    Die Differenz ist im Mai

    Cool! Wenn es lokalisierbar ist, dann sollte sich irgendwo eine Buchung mit Wertstellungsdatum im Mai finden lassen, die ein ganz anderes Buchungsdatum hat. Anders kann ich das nicht erklären.

    Du hast als Gültigkeitsbeginn des WP kein Datum in 2020 angegeben. Das jedenfalls sagt die Fehlermeldung. Schau mal die Eingaben in der Maske an, die Du für die Ausgabe des WP füllst. Ab wann genau soll der WP gelten?

    ... Ich kann es jedem nur ans Herz legen, dass man nach jeder "Buchungssession" sich die Kontostände anguckt. Wenn dann etwas falsch ist, ist der Rahmen überschaubar.

    stimme voll überein. Leider ist mein Problem spontan nach der Datenübernahme aufgetreten, und zwar nur deswegen, weil ich die Option habe, nur die letzten x Jahre zu übernehmen. Vielleicht ist das nicht deutlich geworden, aber ich übernehme immer nur die letzten 2 Jahre (Abrechnungsjahr + Vorjahr). Und genau dort ist doch das Problem verursacht: Der Benutzer sagt, dass er nur die Buchungen ab 2018 übernehmen möchte, das Programm lässt jedoch zwei Buchungen aus 2017 stehen. Dann muss es aber auch dafür sorgen, dass der Kontostand richtig ist. Findest Du die Erwartung überzogen?

    Ich zitiere mal die Antwort vom Support:

    "vielen Dank für Ihr Schreiben.

    Gerne helfen wir Ihnen bei Ihren Fragen. Ihr Anliegen ist klar und verständlich, jedoch wie bereits mehrfach erläutert derzeit nicht anders darstellbar. Gerne haben wir Ihr Anliegen erneut an die Entwicklungsabteilung weitergeleitet. Zu einer späteren Umsetzung kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden.

    Für weitere Fragen, Anregungen und Hinweise stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung."


    Mich ärgert diese Antwort sehr! :cursing:


    Und ich bin fast sicher, dass früher der Support deutlich kompetenter war. Was ist da passiert?


    Buhl hat damit ausgedrückt, dass sie das Problem verstehen, also nachvollziehen konnten, es momentan aber nicht korrigierbar ist. Es geht immerhin um einen falschen Saldo! :grumble:
    Man bekommt es also nicht hin, dass der Benutzer wenigstens informiert wird. Ich weiß nicht; die Lösung habe ich ja selber gefunden; es geht doch nur darum, dass man dem Benutzer die Suche nach dem Problem erspart.

    Na Du splittest die Vorauszahlung gleich in zwei Teile.


    Beispiel:

    Hausgeld Vorauszahlung: 100 €

    Rücklagen Vorauszahlung: 50 €

    Überweisung: 150 €


    Der Buchungsbetrag von 150 € wird nun in 100 € auf 8800 und 50 € auf 8820 gesplittet.

    Unter den Angaben zur Kostenverteilung für die Rücklagen muss nun die Sollzuführung in die Instandhaltungsrücklage eingetragen werden. Die monatlich aufs Girokonto überwiesenen Anteile für die Instandhaltungsrücklage buchst du monatlich mit Hilfe des Rücklagenassistenten auf das Rücklagenkonto um (Zuführung). Die Hausgeld Abrechnung basiert auf der Soll-Zuführung in die IHR. Die Höhe des Real der Instandhaltungsrücklage zugeführten Betrags (Ist) spielt dabei keine Rolle! Allerdings kommt es zu Fehlermeldungen, wenn Ist und Soll voneinander abweichen.

    Zitat

    Prüfe mal bitte, ob es eine Abweichung zwischen Buchungsdatum und Wertstellungsdatum bei der Zahlung der Versicherungsbeträge gibt. Das könnte die Ursache sein.

    Hm, das könnte ich mal ausprobieren. Dafür müsste ich nur die DB wieder importieren, die ich an Buhl geschickt habe. Allerdings hättten die ja dann den Fehler sehen und mir rückmelden können. Außerdem kommt so ein Schiefstand in der Regel nur dann vor, wenn man Bankgebühren hat, bei denen die Wertstellung zurückliegt. Ansonsten und ohne Not ändere ich nie etwas am Wertstellungsdatum. Und wenn es um eine Abweichung von 2 Tagen geht, dann könnte man damit den Effekt nicht erklären.

    Nein, es war eben so, dass zwei Buchungen aus 2017 stehengeblieben sind. Hätte der Hausverwalter konsequent nur ab 2018 übernommen, dann wäre der Kontostand richtig, man könnte aber 2018 nicht mehr korrekt abrechnen (was für mich das kleinere Problem ist, weil ich das ja auch nciht mehr brauche). So nun werden die Buchungen einfach mit aufaddiert:


    Beispiel:


    15.11.2017 Gebäudeversicherung 2300 EUR

    17.11.2017 Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung 130 EUR

    01.01.2018 Anfangsbestand Konto 100001: 5478 EUR


    Nun sehe ich ab dem 01.01.2018 in der wirtschaftlichen Auswertung einen Kontostand, der 2430 EUR zu niedrig ist. Warum das so ist, ist ebenfalls klar: Vorher gab es zwei Ausgänge, und die wurden aufaddiert.


    Da hilft alles Philosophieren nichts: Vor der Datenübernahme war's korrekt, danach zeigt mir die Auswertung einen falschen Kontostand an.

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    Könntest du mir da evtl. genau sagen, wie die (ich denke) zwei Buchungen dann sind ?

    Das ist kein Problem: Die Vorauszahlungskonten werden immer dem Vorauszahlungskonto zugeordnet. Ob man zwei Buchungen braucht, muss man ausprobieren: Man kann halt keinen Saldo Null buchen, daher muss man zweimal über ein Verrechnungskonto buchen.

    Danke für den Tipp! Klar geht das, ist ein Workaround, bei dem man den ursprünglichen Fehler mit eine anderen Fehler mit umgekehrten Vorzeichen bekämpft. :wacko: Wenn das Problem nicht durch Löschung der Buchungen ebenso behoben gewesen wäre, wäre das wohl auch mein Ansatz gewesen. Ich hoffe aber, dass Buhl da nachbessert und diese Situation nicht erst entstehen lässt. Was mich fassungslos macht, ist die Beharrlichkeit, mit der Buhl behauptet, es handle sich nicht um einen Fehler. Wenn jemand solche Antworten gibt, aber nie gezielte Fragen stellt, die darauf schließen lassen, dass er dich dafür interessiert, liegt für mich nahe, dass man schlichtweg überfordert ist (was viele Gründe haben kann).

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    Richter stützen sich auf Kommentare und nicht auf Forenwissen.

    Habe ich was anderes behauptet? Ich stimme dem zu, was Du schreibst. Wenn Du willst, drücke ich es anders aus: Solange es keine höchstrichterlichen Urteile bzw. ganz unmißverständliche Verordnungen gibt, muss man sich seine Einschätzung eben selber erarbeiten. Da kann man durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Bücher sind ja immer nur Sekundärquellen.

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    Lieber einem Urteil eines Amtsgerichts folgen als persönlichen Meinungen von Usern.

    Wenn das Deine Strategie ist: O.K.! Ich denke, dass da jeder seinen Weg finden muss, und genau das meinte ich ja: Es mag den Anschein erwecken, dass in irgendwelchen Bibeln die Wahrheit steht, aber tatsächlich sind das sehr oft Bewertungen, Einschätzungen, die man ebenso gut in Frage stellen kann.
    Recht ist Auslegungssache, und wer sagt, dass Richter da immer das gleiche Verständnis haben.

    Ich habe zwei jüngere Richter am LG erlebt, und ich muss Respekt zollen: Das ist in etwa so, als wenn man dauernd WEG-Versammlungen mit Eigentümern hätte, die sehr unterschiedliche Meinungen vertreten. Alles (jede Zeugenaussage) muss vom Richter auch selber (!) absolut korrekt verstanden und protokolliert werden und dann gibt es noch den Anspruch, dass man perfekt auf jeden Einwand vorbereitet ist und neutral bleibt. Verwalter haben es deutlich einfacher. Sie müssen keine Urteile fällen, und die Macht liegt bei den Eigentümern.

    1. Die Umbuchung vom Rücklagenkonto würde ich gerade nicht über den RL-Assistenten buchen, da Du ja auch keine Zuführung gebucht hast. Ansonsten hättest Du Zuführung und Entnahme, was dann wieder in der Abrechnung erklärungsbedürftig erscheint.
    2. Die Rückerstattung mit Zuweisung buchst Du zusätzlich als Einnahmerückerstattung der Hausgeldvorauszahlung 8000'er-Konten.

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    Man sollte vl. einen RA fragen

    Der weiß es doch auch nicht besser bzw. kann genau so falsch liegen. Das zitierte Urteil ist von einem Amtsgericht (!). Letztlich klären müsste eine solche Frage der BGH. Wir Verwalter machen unserem Reim darauf und vertrauen auf das Fachwissen. Dennoch kann ein Richter entscheiden, dass wir falsch liegen. Mit dem Risiko lebt man aber letztlich immer. Ich finde es auch etwas frech, wenn Autoren von Büchern Behauptungen aufstellen, ohne diese Meinung zu begründen oder zumindest offenzulegen, dass es sich um ihre eigene Interpretation handelt. Am besten wäre wohl, wenn der Gesetzgeber reagiert und die Betriebskosten- oder Heizkostenverordnung entsprechend anpasst und die Trinkwasseruntersuchung dort mit aufnimmt.

    Ein anderes Beispiel für solche "Unsicherheit" ist die Frage, ob der Einbau einer Enhärtungsanlage eine modernisierende Instandsetzung, Modernisierung oder bauliche Veränderung ist, der jeder Eigentümer zustimmen muss. Da gibt es ebenso verschiedene Meinungen, und wir Verwalter können den Würfel nehmen oder eben eine eigene Meinung vertreten. Immerhin kann man uns dafür am Ende auch nicht haftbar machen, solange die Rechtssituation eben ohnehin nicht klar geklärt ist.