Beiträge von Kiki2016

    Der Erwerber führt den Vertrag weiter. Die Anlage wurde nicht stillgelegt.


    Ja, das vermute ich auch mal. Die Ust. auf 0,- ändern lässt der nicht zu.

    Ich sehe da eher nicht die Notwendigkeit, das Gebäude mehrmals anzulegen. Im Gegenteil, man verliert den Überblick.

    Es werden für das Gebäude alle Kosten, die das Gebäude insgesamt betreffen, eingegeben. Über die Verteilung ordnet man den Einkünften aus V+V, dem Arbeitszimmer (Einkunftsart entsprechend der Nutzung) und dem privaten Teil zu. Nur die Kosten, die einzeln zugeordnet werden können, sind dann bei der Einkunftsart noch gesondert anzugeben.

    Ich habe versucht es so einzugeben, das Resultat waren eine Menge Fehlermeldungen und falsche Beträge. Das funktioniert nicht ganz, da der vermietete Teil des Gebäudes teilweise andere Kosten hatte, wie das Hauptgebäude (also bei der Herstellung - das eine ist ein Flachdach, hat eine Begrünung obendrauf und ist eher ein Anbau. Das Hauptgebäude ist zweigeschossig und hat ein Satteldach. Der qm-Preis ist dann ein ganz anderer. Es gibt eine Menge Technik im Hauptgebäude, die mit der Einliegerwohnung nichts zu tun haben (BUS-Technik, Zentralstaubsauger, Kaminofen und der dazugehörige Schornstein...nur um mal ein paar Dinge zu nennen. Da wäre die verhältnismäßige Kostenverteilung auf das gesamte Gebäude nicht Korrekt.)

    Hallo,


    habe folgendes Problem:

    Wir haben letztes Jahr unser Einfamilienhaus verkauft auf dessen Dach eine PV_Anlage montiert ist. Lt. Steuerberater ist die Veräußerung im Ganzen (also Haus inkl. PV-Anlage) nicht umsatzsteuerpflichtig.

    Ich kann in WISO Steuer die Veräusserung in der EÜR aber nicht OHNE Umsatzsteuer angeben. Wenn ich den Netto-Betrag aus dem Verkauf eintrage, haut der mir automatisch die Ust. drauf. ?(


    Kann man dies irgendwie umgehen?


    Danke für die Hilfe


    Grüße

    Cristina

    Hallo,


    ich nutze WISO Steuer für Mac und versuche gerade zwei Arbeitszimmer einzugeben. Kann man das Arbeitszimmer 1 kopieren um für das 2. nicht alle Angaben ein zweites Mal eingeben zu müssen?


    Gruß und Danke!

    Hallo,


    nach einigen Recherchen - denn ich hatte dasselbe Problem - Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, selbst gebaut und im Hauptgebäude sogar zwei Arbeitszimmer, die ich separat abrechnen muss, kam ich zu folgender Lösung:


    WISO Steuer: Das Gebäude muß mehrfach eingegeben werden:


    Hier wird unterschieden, ob es eine Immobilie ist, die selbst bewohnt wird und nur ein Teil vermietet wird oder ob man eine Wohnung komplett vermietet.

    Wenn es eine Wohnung mit eigenem Eingang und Küche ist, kannst Du die Wohnung als eine Einheit angeben. (Liebe Steuerprofis, oder gibt es daran etwas auszusetzen?) denn...

    Ich habe bei unserer Steuer die kompletten Herstellungskosten aufgedröselt: Gesamtkosten, die das ganze Gebäude betreffen (wie etwa Grundinstallationen, Herstellung Gebäude, Tiefbau, Hausanschlüsse ect. und diese dann gem. der Wohnfläche ins Verhältnis gesetzt. Dies alles schön in einer Excel-Tabelle aufbereitet - sogar die Garage separat ausgewiesen. Anschließend bei der vermieteten Immobilie nur die Kosten für diese Wohnung eingegeben mit allen Punkten, die dort hingehören. Es gab auch Kosten, die von den Handwerkern separat abgerechnet wurden. Diese konnte ich dann der vermieteten Wohnung direkt zuordnen - in der Excel-Tabelle und in WISO Steuer. Hier wird also nicht ein Gebäudeteil vermietet sondern eine Wohnung mit eigenem Eingang, Küche usw.


    Unter Verwaltung musst Du das Gebäude nur Hauptgebäude ohne Einliegerwohnung) noch einmal eingeben. Ich habe dann daraus folgende Szenarien gebastelt:

    Arbeitszimmer 1: wird von meinem Mann in "home-office" genutzt, kein anderen Arbeitsplatz, Mittelpunkt seiner beruflichen Tätigkeit.

    Arbeitszimmer 2: Büro Ehefrau für Gewerbebetrieb


    Wiso hat es leider nicht zugelassen, dass das "Arbeitszimmer 1" kopiert wird. Also habe ich das Arbeitszimmer gem. seinen Proportionen und Zeitraum der Nutzung sowie aller Kosten die NUR das Hauptgebäude betreffen, ein zweites Mal eingegeben. bzw. konnte es in einer Summe eingeben, weil die Räume gleich groß sind.


    Ergo bekommt das Finanzamt von mir eine Centgenaue Aufschlüsselung der Kosten als Anlage. Gesamtkosten des ganzen Objektes und der Aufteilung in Hauptgebäude und somit anteiligen Aufwand für das Arbeitszimmer und eine Aufteilung, die die Einliegerwohnung betreffen.


    Gruß

    Cristina

    Ein Freund von mir hat mehrere Mehrfamilienhäuser - keine (!) Passivhäuser - und vermietet die alle mit einer Nebenkostenpauschale - seit über 20 Jahren und es gab deswegen noch nie Ärger. Er rechnet die Pauschale so, dass jeder einigermaßen fair davonkommt. Er spart sich damit die Nebenkostenberechnung und gibt seine Zeitersparnis als Bonus an seine Mieter weiter. Denn "Time is money" wie er sagt.

    Warum die ganze Rechnerei? Vermiete doch einfach "warm" mit Pauschale für die Nebenkosten und ersparst Dir damit die Nebenkostenabrechnung.

    Wir haben auch eine Wärmepumpe, eine PV-Anlage und nutzen den Strom selbst - so auch die Einliegerwohnung. Es gibt keinen Wärmemengenzähler, keinen getrennten Wasser- oder Stromzähler sondern eine Abrechnung nach qm und fertig. Beim Wasser teilen wir den Verbrauch durch die Anzahl der Personen und setzen dies ins Verhältnis zu den qm (Mieter nutzt den Garten mit). Dies und anderen Kostenfaktoren ergeben eine Nebenkostenpauschale. Selbst wenn der Mieter mal mehr heizt oder ein paar Kubikmeter mehr Wasser verbraucht...so what...Die Zeit, die ich mir für Abrechnung erspare, ist es allemal wert.

    Alles andere ist zu kompliziert und verursacht nur unnötige Kosten (Zählermiete, Ein- und Ausbau alle paar Jahre).


    Gruß

    Cristina

    Hallo Zusammen,


    ich brauche mal Eure/Ihre Erfahrungswerte... Es hat nichts mit dem Programm zu tun. Sollte es nicht hierher gehören, liebe Admins, dann einfach löschen. Allerdings wäre ich für Meinungen von Forumnutzern dankbar.


    Wir haben eine vermietete Wohnung in einem 9-Parteien Haus. Jede Wohnung hat seine eigenen Zähler für Kalt- und Warmwasser. Nur die zwei Gartenleitungen haben keine Zähler. Nun sitze ich an der Nebenkostenabrechnung für meine Mieter und habe mir auch schon die Rechnungsbelege von der Hausverwaltung kommen lassen, da mir der Preis pro Kubikmeter Wasser so hoch vorkam. Grund ist, wie sich nun herausgestellt hat, dass die 9 Parteien ca. 539 Kubikmeter Wasser gem. eigenem Zähler verbraucht haben, jedoch ein Delta von 71 Kubikmetern vorliegt, der nun auf die Allgemeinheit umgelegt wird. Dieses Wasser kann zum Teil vom Hausmeister für die Treppenhausreinigung verbraucht worden sein und einiges davon im allgemeinen Garten. Die Fläche ist allerdings verschwindend gering.

    ABER: es gibt einen Eigentümer, der per Sondernutzungsrecht einen Anteil an Garten mit Terrasse für sich beansprucht. Er hat dort zur Abgrenzung seines "Bereichs" Büsche gepflanzt und vermutlich Rasen und Hecke gewässert. Ich vermute, dass er die Gartenleitung dafür genutzt hat.


    Wir haben selbst einen Garten, der ein vielfaches größer ist und trotz intensivem Gießen per Rasensprenger, mit Schlauch und Pool für die Kinder max. 20 Kubikmeter zusammenkommen (wir haben bei uns zuhause einen eigenen Gartenwasserzähler).


    Nun meine Frage: müsste der "Sondernutzer" nicht einen eigenen Zähler für sein Gartenwasser haben bzw. "seinen" Garten mit dem eigenen Wasser gießen?


    Ich habe schon länger im Verdacht, dass mit dem Verbrauch im Haus etwas nicht stimmt, weil meine Mieter ca. 1/3 (auch ohne, dass der Garten gewässert wurde) des gesamten Wasserverbrauchs haben. Der Ehemann ist oft beruflich, teils für mehrere Tage, nicht zuhause. Die Frau arbeitet halbtags und die Kleine ist in der Kita.:/


    Vielen Dank und Grüße ans Forum


    Cristina