Beiträge von Bernd R.

    Hallo nochmal,

    ich habe letztes Jahr weniger Strom eingespeist als vom Energieversorger gedacht. Deshalb muss ich nun Geld zurück zahlen.

    Welches Sachkonto muss ich denn im Modul EÜR nehmen für eine Forderung des Energieversorgers, wegen zu viel ausbezahlter Abschlagsbeiträge für die Einspeisung?


    Ich hatte hier im Forum gefragt und dort wurde gesagt, dass im Jahr 2018 Betriebsvermögen durch Kauf der Anlage geschaffen wurde, deshalb muss ich das mit der Erklärung für 2018 angeben, wenn ich die Vorsteuer zurück möchte.


    Auf die Kleinunternehmerregelung habe ich verzichtet. Das habe ich auch so gegenüber dem Finanzamt angegeben.


    Gruß

    Bernd

    ...

    - nachteilig wäre aber die Nichtanmeldung des Gewerbes!


    Ich habe kein Gewerbe angemeldet.
    Habe aber trotzdem Anfang Oktober Post vom Finanzamt bekommen, dass ich den "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung" und "Zusatzfragebogen PV-Anlage" ausfüllen muss, zwecks "Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit (PV-Anlage) ab 10.09.2018.


    Habe darauf hin auch mit dem Finanzamt telefoniert und den Herrn dort gefragt, ob ich denn auch ein Gewerbe anmelden muss. Das wurde verneint.


    Gruß

    Bernd

    Gerade mit dem Finanzamt telefoniert:

    Ich hatte eine Fristverlängerung für die Einkommenssteuererkärung und habe sie deshalb, zusammen mit der Umsatzsteuererklärung, erst am 7. August 2019 abgegeben.

    Die Fristverlängerung hat aber keine Auswirkung auf die Vorsteuer, d.h. ich hätte die Erklärung bis 31. Juli 2019 abgeben müssen, damit die Vorsteuer erstattet werden kann :(

    Hallo,

    unser 2018 erbautes Haus hat eine Photovoltaikanlage, welche im Januar 2019 in Betrieb genommen wurde.

    Entsprechend habe ich auch in der Einkommenssteuererklärung für 2018 die Photovoltaik als Gewerbebetrieb angegeben.


    Die Photovoltaikanlage hat 21124,88€ Brutto gekostet.

    In Wiso Steuer Sparbuch sind die Anschaffungskosten mit 17752€ Netto angegeben, sowie abzugsfägige Vorsteuer von 3372,88€.

    Wiso Steuer Sparbuch berechnet die Afa anhand der Netto 17752€.


    Gestern kam mein Steuerbescheid vom Finanzamt.

    Dort ist die Vorsteuer nicht berücksichtigt.

    Dafür berechnet das Finanzamt die Afa anhand der Brutto 21124,88€.



    Wie kann es zu dieser unterschiedlichen Berechnung kommen? Und wieso bekomme ich jetzt die Vorsteuer vom Kauf der PV nicht erstattet? :(


    mfG

    Bernd

    OK, ich hab noch eine konkrete Frage zum Modul "EÜR":

    Wenn ich die Vorsteuer für die PV-Anlage vom Finanzamt erstattet bekomme, wie genau ist das im Modul "EÜR" zu buchen?

    Ich würde denken als "Einnahme", "Geldkonto 1200", aber welches Sachkonto?


    Das ist bestimmt auch schon irgendwo im Forum, aber ich habs über die Suche nicht gefunden...

    Du musst Dir schon die einzelnen Programmhinweis/-hilfen im Detail anschauen oder auch die erweiterte Forumssuche etwas intensiver nutzen. Es gibt nichts, was Du genannt hast und hier nicht schon angesprochen worden ist.

    Ich benutze schon seit über einer Woche die Forumssuche um mich zu dem Thema schlau zu machen! In den meisten Themen, die ich gefunden habe, wird dann auf die Suche verwiesen und das ja alles schon oft durchgekaut wurde.... das ist nicht hilfreich!


    Verweise auf Threads die in irgendwelchen Beiträgen angegeben sind funktionieren meist nicht mehr, z.B. Links auf Threads im BuhlData-Forum führen mich immer nur zur foren-Übersichtseite.


    Und Threads wo es wirklich mal konkret ist, auch mit Screenshots aus der Software, sind total veraltet aus 2011 oder so...

    Hallo,

    unser 2018 erbautes Haus hat eine Photovoltaikanlage, welche im Januar 2019 in Betrieb genommen wurde.

    Entsprechend habe ich auch in der Einkommenssteuererklärung für 2018 die Photovoltaik als Gewerbebetrieb angegeben.


    Im Dezember 2019 wurde mir nun vom Finanzamt eine Steuernummer für Umsatzsteuer zugeteilt, zusammen mit dem Hinweis, dass ich monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen machen muss.


    Seitdem versuche ich mich in das ganze Thema Umsatzsteuer und Umsatzsteuervoranmeldungen einzulesen. Leider habe ich dazu kein "einfaches" Beispiel gefunden, wie man das mit "Wiso Steuer Sparbuch" macht.


    Nach dem, was ich im Forum gefunden habe, ist es wohl am besten, die Daten im Modul "Einnahme-Überschuss-Rechnung" zu erfassen und daraus die Umsatzsteuervoranmeldung und Umsatzsteuererklärung zu generieren. Richtig?


    Ich habe auch widersprüchliche Angaben gefunden, wie man den Eigenverbrauch der Erzeugten Stroms buchen muss.

    Einmal wurde dafür das Sachkonto "8910 - Entn. Waren 19%" genannt, ein anderes mal das Sachkonto "8920 - Verw. Gegenst. a. U. 19%"

    Spielt das hier eine Rolle, welches Konto verwendet wird?


    Und muss man denn ausser den Abschlagszahlungen des Energieversorgers und dem Eigenverbrauch noch andere Angaben in der Einnahme-Überschuss-Rechnung machen?

    Wenn ich die Vorsteuer der PV-Anlage erstattet bekomme, muss ich das in der EÜR als Einnahme angegeben, hab ich gelesen, aber die hab ich noch nicht bekommen bisher.

    Aber sonst irgendwas?


    MfG

    Bernd



    Du bist, unabhängig von Deinem umsatzsteuerlichen Wahlrecht (Option zur Umsatzsteuer), alleine schon durch den Verkauf der erzeugten Energie an den Energieversorger Unternehmer bzw. unternehmerisch tätig.

    Wieso bietet der Energieversorger dann überhaupt die Option "Privatperson" auf seinem Formular an? Das ist ja doof!


    Also muss ich richtigerweise

    "Unternehmer oder ein Betrieb gewerblicher Art"

    auswählen und den Haken setzen bei

    "Ich unterliege als Unternehmer der Regelbesteuerung mit zur Zeit 19% Umsatzsteuer und bin somit zum gesonderten Ausweis der Umsatzsteuer in Rechnungen berechtigt".


    OK, dann ruf ich mal beim Energieversorger an und versuche das ändern zu lassen.


    Vielen Dank!


    Gruß

    Bernd

    Wenn du dir die Vorsteuer holen willst, musst du dies 2018 machen - 2019 gehst du leer aus! Du hast schließlich deine Ausgaben 2018 gehabt und nicht 2019. Also EÜR für 2018 (sollte recht einfach sein, da eigentlich nur Anlagevermögen geschaffen wurde), daraus die Umsatzsteuererklärung generieren und absenden via Elster.

    Das ist alles in § 11 EStG geregelt - bei einer EÜR sind ganz strikt die Zahlungszeitpunkte steuerlich relevant.


    Hallo,

    erstmal Danke für die Antworten!


    Noch eine Frage zur Umsatzsteuer:

    Wenn ich die Vorsteuer zurück haben will, dann muss ich ja in die Regelbesteuerung und nicht in die Kleinunternehmerregelung.


    Bei der Meldung der Anlage an den Energieversorger gab es das Formular "Umsatzsteuerausweis durch Einspeiser".

    Dort konnte man wählen zwischen

    - Privatperson (Gutschrift ohne Umsatzsteuer)

    - eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (Gutschrift ohne Umsatzsteuer)

    - Kleinunternehmer im Sinne des §19 UStg (Gutschrift ohne Umsatzsteuer)

    - Unternehmer oder ein Betrieb gewerblicher Art


    Hier habe ich "Privatperson" ausgewählt.


    Dann gab es den Haken für

    "Ich unterliege als Unternehmer der Regelbesteuerung mit zur Zeit 19% Umsatzsteuer und bin somit zum gesonderten Ausweis der Umsatzsteuer in Rechnungen berechtigt".


    Diesen Haken habe ich nicht gesetzt.


    War das jetzt richtig so? Bind ich jetzt in der Regelbesteuerung?


    MfG

    Bernd

    Hallo,

    wir haben 2018 ein neues Haus gebaut mit einer Photovoltaikanlage.

    Richtig ans Netz genommen wurde die Photovoltaik aber erst im Februar 2019.

    Muss ich in meiner Steuererklärung für 2018 dann überhaupt Angaben zur Photovoltaik machen?

    Die Vorsteuer hätte ich vom Finanzamt aber gerne zurück; krieg ich die erst mit der Steuererklärung 2019?


    MfG

    Bernd