Beiträge von HEngler

    Alternativ Rechnung nach VOB!!!


    Ich werd mich hüten und einem Privatkunden eine Rechnung nach VOB erstellen. Also wird das wohl nix mit ner korrekten Auswertung solange man uns als Hühner betrachtet. Die bekommen Ihren Lohn auch vor der Leistung. Kein Korn --> kein Ei.8o

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    Diese Zeilen könnten eine Spur Sarkasmus enthalten. Zu Risikien und Nebenwirkungen fragen sie.............ach ich kann mich nicht um alles kümmern.

    Alle Aufträge per Abschlagsdefinition laufen erst mit Erstellung der Abschlußrechnung in die Geschäftsentwicklung -Auswertung ein!!

    Hi Samm, genau das meine ich ja. Ist meines erachtens aber falsch. Das Geld/Gewinn/Einnahme aus der Abschlagsrechnung hast du ja schon. Nur das der Auftrag eben noch nicht abgeschlossen ist.

    Da ja aber die Zahlung stattgefunden hat, finde ich auch, dass es in der Auswertung auftauchen sollte, da sonst alles verfälscht wird.


    Wie bereits geschrieben, kann ich bei Aufträgen über zwei Geschäftsjahre das Jahr in dem der Aufrag begonnen wurde von der Auswertung her vergessen. Und das hab ich eigentlich jedes Jahr.

    Ganz schlimm werden diese Auswertungen wenn man mit Abschlagszahlungen arbeitet. Diese werden garnicht in den Einnahmen berücksichtigt.


    Diese Berücksichtigung findet erst statt wenn eine Schlußrechnung erstellt worden ist. In sofern kann man davon ausgehen, dass zur Ermittlung der Einnahmen nur das Konto 8400 berücksichtigt wird. Das Konto 1718 auf dem die Einnahmen aus Abschlagsrechnungen "zwischengeparkt" werden bis zur Schlußrechnung wird nicht berücksichtigt.


    Also kann man diese Auswertung bei mehreren Projekten mit Abschlagzahlungen über den Jahreswechsel hinaus einfach in die Tonne treten. Die Zahlen sind so falsch, das es schon garnicht schlimmer geht.

    Was du der HWK glaubst oder auch nicht, ist selbstverständlich dir überlassen. Und was dein Zitat von Lexware angeht habe ich auch nichts gegenteiliges behauptet. Diese Kosten buche ich genauso mit Umsatzsteuer wie die eigentliche Ware selber. Nur eben auf unterschiedliche Konten, da meiner Meinung nach, auch wenn diese erst durch die HWK geschürt wurde, Transportkosten keinen Wareneingang darstellen und somit nix auf der 3400 zu suchen haben sondern auf der 3800, Bezugsnebenkosten.


    Unabhängig von allem steht es ja grundsätzlich jedem frei, sich innerhalb der gesetzlichen Rahmen frei zu bewegen. Und ob 3400 oder 3800 spielt für die EÜR oder auch GUV keine Rolle.

    Interessant wird es erst, wenn aufgeschlüsselt werden muss fürs FA. Und da beware Gott uns alle davor.

    Wie bereits bereits erwähnt. Das Verhältnis 3400 zu 3800 ist ein ganz anderes Thema. Ist natürlich eigentlich zu vernachlässigen.


    Aber mir bricht jetzt auch kein Zacken aus der Krone eine Splittbuchung anzulegen. Ist ja einzeln ausgewiesen. Auf der anderen Seite können das auch schon mal 15 € sein für die Nebenkosten. Wenn ich ein verhältnismäßig günstiges Ersatzteil drigend brauche kommen da Transportkosten und Expresskosten zusammen. Und dann ist das auch schonmal schnell ein viertel der Gesamtrechnung. Aufs Jahr betrachtet verläuft es sich wieder, dass weiß ich auch.

    Ich buche das Porto immer mit auf Wareneingang 3400/5400 19%, da - wie im Warenausgang, das Porto immer den Steuersatz der Hauptleistung/ Ware hat. So gilt es auch für den Eingang.

    Zwar kann man hinterher nicht die Bezugsnebenkosten 3800/5800 statistisch bestimmen, ist mir aber Wurscht.


    Außerdem bekomme ich Sammelrechnungen. Das ist mir zuviel Arbeit die einzelnen Portoposten rauszurechnen. Sind eeh Ausgaben.

    Das habe ich früher auch immer so gemacht, bis mir die Unternehmensberäterin der HWK gesagt hat, das es besser sei es seperat zu erfassen für das Finazamt. Unterm Strich ändert sich zwar nix, aber die wären da immer ganz heiß auf das Verhältnis Erlöse zum Wareneinsatz. Und letzteren ziehst du mit der Variante unnötig in die Höhe. Wie viel das ausmacht ist da jetzt ein anderes Thema.

    Er hat auch noch immer nicht geantwortet welches Porto (Eingang oder Ausgang von Ware oder Briefe). Hier ist auch ein gewaltiger Unterschied. Bei Eingang handelt es sich nunmal nicht um Porto und auch nicht um Paketdienste. Insofern ist die Diskusion aus meiner Ansicht bis zu Klärung dieser Frage eh nicht zu beantworten.


    Ich erhalte regelmäßig Ware mit ausgewiesenen Transportkosten. Immer mit USt. Da es sich jedoch um einen Wareneingang (3400) handelt gehören die "Portokosten" nicht auf Porto 4910 sondern auf Bezugsnebenkosten 3800 und dort mit USt.


    Ich denke die beste Antwort hat bis jetzt joeschwarz gegeben. Buchhaltung hat nunmal nur ganz begrenzt etwas mit Logik zu tun. Von daher wäre wohl ein Buchaltungskurs das beste.

    Jenachdem um welche Art von Leistung es sich handelt würde ich das Porto in dem Fall sogar mit auf das selbe Konto wie die Ware buchen.


    Es kommt da meiner Meinung auf den konkreten Fall an. Beziehst du in deinem geschilderten FAll von Buhl Ware zum Weiterverkauf, dann kommt es auf die 3800 (Bezugsnebenkosten). Beziehst du Ware mit Porto bei Buhl was unter Betriebsaufwand fällt bist du im 4000er Kontenrahmen richtig. Hier gibt es jedoch kein Konto für Bezugsnebenkosten. Das wäre dann der Fall in dem ich die Portokoasten auf ds gleiche Konto wie die Ware selben buchen würde.


    Das Konto Porto (4910) ist eigentlich nur für deine Portokosten gedacht, als für Briefmarken die kaufst. Und dann auch wieder nur, wenn du die nicht weiterverkaufst, sondern auf deine Geschäftsbriefe klebst.


    Gruß Jörg

    Hallo,


    seitens meiner Zulieferer habe ich immer wieder Sammelrechnungen die sich auf mehrere Projekte beziehen. Gibt es eine Möglichkeit die Eingangsrechnung ähnlich der Splittbuchung bei den Buchungskonten auch mehreren Projekten anteilsmäßig zuzuweisen?


    Wäre für Hilfe sehr dankbar.


    Gruß Jörg

    Hallo erstmal an alle die geantwortet haben,


    zunächstmal vielen Dank. Um das ganze etwas aufzulösen: Es ist noch nichts geschrieben und gebucht. Das kann man ja im Nachhinein nicht mehr ändern.


    Ich denke Heiko66 hat die wohl beste Lösung:

    Ich habe zwar anfangs etwas gebraucht um da durchzublicken habe es aber dann doch verstanden. Ist eigentlich auch vollkommen logisch wenn man mal näher drüber nachdenkt.



    Grüße aus der schönen Vulkaneifel
    Jörg Engler

    Hallo Forumsmitglieder,


    ich habe einen kniffeligen Buchungsfall für den ich auch über die Suchfunktion noch nichts gefunden habe.


    Der Fall:
    Ausgangsrechnung an Kunden über Betrag x incl. MwSt. Kunde ist Privatmann und gibt mir eine Maschine zum Preis y ohne MwSt, da Privatmann quasi als Anzahlung. y ist geringer als x. Kunde überweist Betrag x-y auf mein Konto.


    Wie wird das gebucht, damit alles nachher buchhalterisch stimmt und auch das Kundenkonto ausgeglichen ist?


    Ich hoffe, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe und mir hier jemand helfen kann.


    Grüße aus der schönen Vulkaneifel
    Jörg Engler