Beiträge von urvater

    Die "gekauften" Anteile sind aus Sicht von mir als Anleger wie eine nicht ausgeschüttete Rendite zu sehen und ich möchte diese nicht als Reinvestition betrachten.

    Wenn du das so für richtig hältst, dann mach es so.


    Richtig wäre für die Rendite aber folgendes Vorgehen:

    1. Auf deinem Fond einen Kupon "Dividende" erstellen.

    Stückzahl = die Stückzahl vor dem Neukauf

    Wert = der Wert der Ausschüttung bzw. Wiederanlage

    Sofern ausgewiesen bzw. angefallen, kannst du hier auch die angefallenen Steuern hinterlegen

    2. Die neuen Stück als Kauf hinterlegen

    Wenn du den Kaufkurs nicht hast, dann Gewinn/neue Anteile = Kaufkurs


    Der Wert des Kupons wird dir dann in der Übersicht, Orderhistorie und unter "realisierte Gewinne" angezeigt. In der Depotübersicht wird dann der Gewinn als Kursgewinn+"Zinsen/Dividenden" berechnet angezeigt.

    Dies entspricht am ehesten einer Thesaurierung innerhalb des Fondsmanagement.

    Vorsicht. Eine Thesaurierung erhöht nicht die Stückzahl deiner Anteile. Nur durch eine tatsächliche Wiederanlage von Gewinnen, wird auch die Stückzahl erhöht.

    Ob ein Fond also thesaurierend ist oder nicht legt der Fond selbst fest!

    Ist dein Fond thesaurierend und du erhältst nur nachrichtlich eine Information, das ein Betrag von xy für dich reinvestiert wurde brauch man in MeinGeld überhaupt nichts mehr mache, da die Stückzahl nicht verändert wird.

    Erhältst du aber eine Nachricht, dass deine Anteile xy Euro an Gewinn gebracht haben und sich durch die Wiederanlage die Stückzahl deiner Anteile um x erhöhen, ist es ein Kauf von Anteilen.


    Bezüglich Verrechnungskonto: Ein Verrechnungskonto ist ein Geldkonto über das alle Zahlungen im Bezug auf das Depot erfolgen. Das kann ein Giro sein aber auch ein gesondertes tatsächliches Verrechnungskonto. Ob Kauf, Verkauf, Dividenden oder Zinsen aus Wertpapieren spielt dabei keine Rolle.

    Wenn du aber keine direkte Ausschüttung hast, spielt es aber eigentlich keine Rolle, es zusätzlich noch einmal zu buchen, da es letztlich eine Nullsumme ist und das Depot trotzdem um den Betrag xy einen Wertzuwachs erhält.

    Wenn nun ein Kontenabruf erfolgt werden diese Buchungen als Ausgaben markiert und es gibt keine Zuordnungsmöglichkeit zu dem Wertpapierdepot.

    Das es als Ausgabe markiert wird ist erst einmal richtig. Es wird ja Geld für eine Anlage ausgegeben.
    Für die Zuordnung zum Depo habe ich einen Eintrag unter Verbesserungsvorschläge gemacht. Es ist allerdings so, wie es Billy schreibt, dass Mein Geld eben nicht WISO Börse ist.


    Auch Wiederanlagen aus Kursgewinnen (die ich natürlich nicht bezahlen muss) z. B. am Jahresende werden als Ankauf bewertet.

    Aus Sicht der Buchhaltung ist das korrekt. Was dir fehlt sind die entsprechenden Buchungen im Verrechnungskonto.
    Um es für die Buchhaltung wieder gerade zu ziehen, müsstest du am Tag der Order einen Buchungseingang um genau den Betrag der Order als Kapitalerträge buchen. Danach für den gleichen Tag einen Abgang vom Verrechnungskonto um genau den selben Betrag als Kauf von Aktienfonds.

    Bei meiner Depot führenden Bank werden immer genau diese Buchungen auch im Verrechnungskonto bei einer Wiederanlage erstellt. Wenn das die Deka so nicht macht, bleiben die Kursgewinne aber immer noch deine Gewinne, die bei dir lediglich keine Buchung auf einem Geldkonto erzeugen.

    Zumindest für Daueraufträge und Terminaufträge kannst du unter "Zahlungsverwaltung" das jeweils gewünschte einsehen.

    Bei Lastschriften sehe ich schwarz hier einen geeigneten Filter zu erstellen ohne mindestens den Zahlungsempfänger zu wissen.


    Etwas Nutzen könnten hier die Kategorien bieten. Kategorien wie "Internet" oder "Telefon" werden vermutlich regelmäßig sein. Allerdings sieht man hier nicht, wenn eine ehemals regelmäßige Buchung nicht mehr gebucht wird, weil man z.B. den Anbieter gewechselt hat.


    Fazit: Wenn man eine solche Übersicht haben will, wird man hier vermutlich nicht drum herum kommen, eine eigene Datei zu erstellen in der man mehr oder weniger manuell die Daten erfasst. Zu Hilfe kann man sich hier die Kategorien machen.

    Genau das ist aber eine Vorgehensweise dich heute nicht mehr notwendig finde, da es ja MG gibt mit Kategorien, Budget, Prognosebuchungen usw.

    Sehe ich ähnlich.

    Als Ausnahme gibt es bei mir noch ein TGK für die Rücklagen, die ich für mein Haus aufbauen muss. Hier muss ich langfristig "Barreserven" schaffen, bei denen ich nicht weiß, wann ich sie eventuell benötige. Allerdings habe ich mir in dem Konto auch eine Schwelle eingebaut, die ich nicht überschreiten will.

    Eine weitere Ausnahme ist mein Verrechnungskonto (VRK) für das Depot.

    Es gibt einen Dauerauftrag vom Giro zum Verrechnungskonto. Somit sind Ausgaben für langfristiges Anlegen vom Giro weg. Ob und worin ich dann investiere hängt vom Markt und dem Kontostand des VRK ab.

    Ja, sind online geführt und werden regelmäßig aktualisiert. Ist denn mein Gedanke grundsätzlich richtig, die Nachbildung von Tagesgeldkonten über Haushaltsbuch zu realisieren?

    Nein, dein Gedanke ist grundsätzlich falsch.

    Wenn du vom Giro in die Töpfe umbuchen möchtest, dann muss das auch eine richtige Zahlung sein. Ansonsten wird sie dir im Gegenkonto als negative Buchung eingetragen.


    Beispiel

    Topf1 = HHB

    Im Giro steht die Buchung Gehalt = +3000€. Wenn du jetzt diesen Betrag auf Topf1 umbuchst ist es so als würden die 3000€ aus diesem Topf ins Giro fließen.


    richtig wäre

    Buchungen im Girokonto

    1. Gehalt = +3000€

    2. Umbuchung auf Tagesgeldkonto1 = -1000€

    3. Umbuchung auf Tagesgeldkonto2 = -500€

    Da die Buchungen nun tatsächlich vom Konto abgehen entstehen in den Tagesgeldkonten die entsprechenden Gegenbuchungen


    TG1 = +1000€

    TG2 = +500€


    HHBs funktionieren eher wie eine Brieftasche. In deinem Giro wird eine Abbuchung durch eine Abhebung am Geldautomaten vorgenommen. Diese kannst du dann auf ein HHB umbuchen. Dort wird sie dann als positive Gegenbuchung angezeigt. In deiner Brieftasche, Spardose oder was auch immer befindet sich nun das Bargeld von dieser Abhebung am Geldautomaten.

    Björn_2 Das kann durchaus sein, dass hier Abweichungen vorhanden sind.


    Gehe hierzu am besten zu den Orders und schau dir hier die einzelnen Werte innerhalb der Order an. MG bekommt hier selten die korrekten Orderdaten von der Bank übermittelt. Speziell die Gebühren und der Kurs sind selten richtig.

    Der Kurs ist meistens ein Kurs, der zur Zeit des Abrufes bei der Bank aktuell war. Welchen Broker die auch immer dafür nuten.

    Die Gebühren fehlen eigentlich immer.

    Wenn du die genau nach den Daten aus deiner Order korrigierst, wird alles so sein, wie es sein soll.

    Wann ist damit zu rechnen, dass die Banken neue Verfahren anwenden, so dass ich beispielsweise keine Buchungen mehr automatisch über das Programm erfassen kann und dann nur noch eine "Offline" Version von Mein Geld verwenden kann?

    Das "wann" wird dir so genau niemand sagen können. Einmal davon abgesehen, dass die EU Regelungen für den Zugriff vor kurzem erst eingeführt wurden, könnte jede Bank individuell für sich entscheiden, dass sie auf eine andere Schnittstelle umstellen.

    Hier kommt es vermutlich eher darauf an, welche Strategie deine Bank fährt und welche Schnittstelle/-n sie aktuell anbietet.


    Theoretisch könnte zum Beispiel TradeRepublic jeder Zeit eine passende Schnittstelle anbieten. Im ungünstigen Fall passiert dies genau dann, wenn du für 2021 keine Updates mehr erhältst. Mit 365 könntest du die Schnittstelle sofort nutzen, wenn sie umgesetzt wurde.


    Ich persönlich bin der Meinung, dass das Abo für die 365 Version einen fairen Preis hat. Allerdings habe ich auch mehr Konten und ein Depot, welches ich online abrufen kann. Zusätzlich verwalte ich hier meine Kredite für Haus, Auto und Konsum.

    Björn_2 Das wichtigste habe ich vergessen zu schreiben.


    Deine Bezugsrechte müssen vorher zu einem "Kaufkurs" von 0,9224 € eingebucht werden! Dann kommt am Ende auch wirklich nur der tatsächliche Gewinn raus, wenn ein Teil der Bezugsrechte an der Börse verkauft wurden. Ansonsten ist der Gewinn = 0.

    Björn_2

    Mit dem Vorbehalt, dass ich falsch liege versuche ich es mal zu erklären.


    Das Bezugsverhältnis war 25/29. Für 25 Aktien benötigt man als 29 Bezugsrechte. Der festgelegte Bezugspreis der neuen Aktien ist 1,07€. Ein Bezugsrecht hätte hier also einen Wert von 0,9224€.

    Gehen deine Bezugsrechte 1:1 in neue Aktien auf, müsste der Verkaufspreis der Bezugsrechte identisch zum Kaufpreis der neuen Aktien sein.

    Wurden nicht alle Bezugsrechte in Aktien umgewandelt und der Rest daher an der Börse verkauft, muss der Verkaufspreis der Bezugsrechte um den verkauften Teil höher sein als der Kauf der neuen Aktien.


    Im ersten Fall hättest du also einen Gewinn bei den Bezugsrechten von 0,9224€ pro Bezugsrecht.

    Im zweiten Fall müsstest du etwas rechnen.

    Verkaufskurs eines Bezugsrechtes = Gesamtpreis des Ankaufs neuer Aktien + Gewinn aus dem Verkauf der restlichen Bezugsrechte / Anzahl aller Bezugsrechte.


    Im Verrechnungskonto darf aber nur eine Buchung entstehen, wenn ein Teil deiner Bezugsrechte an der Börse tatsächlich verkauft wurde.


    Ich hoffe es hilft dir.

    Was mir als Alternative noch einfällt, wäre eine manuelle Nachbuchung der Dividenden im neuen Depot. Hier aber ggf. vorher noch einmal den Support anfragen ob das nicht zu einem Fehler führen könnte.


    Hierzu müsstest du die schon erhaltenen Dividendenzahlungen noch einmal suchen, damit du die korrekten Daten incl. ggf. angefallener Steuer erfassen kannst und dann manuell als Kupon einbuchen. ACHTUNG: Darauf achten, dass es zu keiner Gegenbuchung in deinem Verrechnungskonto kommt.

    Was ich nicht weiß ist wie man das Valutadatum erfassen sollte. Deine Aktien haben ja ein neues Valutadatum durch den Übertrag erhalten und deine Dividenden liegen dazu in der Vergangenheit.

    Das Valutadatum bei den Siemensaktien würde ich jedenfalls nicht ändern, da ich nicht weiß, was passiert, wenn du einen neuen Depotbestand von der Bank abrufst.