Beiträge von urvater

    Bei Fonds bekommt man eine Mitteilung über eine Ertragsthesaurierung. Mein erster Gedanke war diese als Kupon zu erfassen. Allerdings erhalte ich dann diesen Eintrag auch auf dem Reiter "realisierte Gewinne".


    Ein realisierter Gewinn ist es für mich aber nicht wirklich. Zumindest, wenn man von meinem Verständnis von "realisiert" ausgeht.
    Steuerrechtlich muss ich diese Erträge jedoch beachten.


    Liege ich da mit der Erfassung als Kupon richtig und muss mich nur mit der Ansicht im Reiter "realisierte Gewinne" abfinden?

    Offensichtlich hat sich in der aktuellen Version von MG365 hierzu etwas geändert.


    Bei meiner letzten Ausschüttung eines Fond habe ich diese als Kupon/Dividenden zum Wertpapier gebucht. MG hat mir beim Speichern angeboten eine entsprechende Buchung im Verrechnungskonto anzulegen. Das Verrechnungskonto konnte ich beim Erfassen als Empfängerkonto auswählen. Muss natürlich in MG hinterlegt sein.


    In meinem Fall musste ich dies zwar nicht nutzen aber zumindest scheint es generell zu funktionieren.

    Es liegt in diesen Fällen am berechtigten Zweifel des Sachbearbeiters. Er hat somit das Recht mehr als nur die Jahressteuerbescheinigung zu verlangen. Als berechtigter Zweifel reicht hier, dass ein Sachbearbeiter etwas "komisch" findet.


    Die Transaktionsnachweise sollte man grundsätzlich immer vorhalten. Lokal elektronisch speichern ist hier zu empfehlen.


    Ob seine Zweifel nun tatsächlich angebracht sind oder nicht, liegt allein in seinem Ermessen.
    Schikane würde ich allerdings ausschließen, da es im Allgemeinen ein Leichtes ist alle Transaktionsnachweise zu erbringen, es aber wesentlich schwerer ist den Zusammenhang manuell nachzuvollziehen.

    @Falk1 Ich will niemanden vorschreiben, wie er mit seinem Geld umzugehen hat. Ich will auch nicht behaupten, dass mein Vorgehen das Non Plus Ultra ist. Jeder soll es so machen, wie er/sie am besten klar kommt.


    Du hast mit deiner Aussage definitiv recht, dass die meisten Kosten in etwa zeitlich und in der Höhe bekannt sind.


    Für mich persönlich ist es einfacher und übersichtlicher die Rücklagen zweckentsprechend auf verschiedenen Konten zu bilden. Man könnte es auch Faulheit nennen.


    Mein Beispiel:
    Für meinen Urlaub in 12 Monaten lege ich fest, dass dieser mich maximal 2000,- Euro kosten soll. (Man gönnt sich ja sonst nichts) Ich kann somit die nächsten 11 Monate 182,- Euro ansparen oder sorge dafür, dass ich mein Girokonto auf 2000,- Euro plus bringe und darauf achte, diesen Wert bis zum Urlaub nicht mehr zu unterschreiten.


    Meine Reifen muss ich in etwa alle 2 Jahre wechseln. Pro Satz zwischen 600 - 800 Euro. Die Winterreifen halten etwas länger. Beim Motorrad kann ich den Zeitpunkt schon nicht mehr sagen, da der Verschleiß von meiner freien Zeit und vom Wetter abhängt. Der Satz kostet mich aber auch mindestens 600 Euro. Spätestens am Verschleiß erkenne ich aber wann in etwa neue angeschafft werden müssen. Habe ich dann zweckgebundene Rücklagen, sehe ich sofort ob es reicht oder noch etwas fehlt. Ich bin in diesem Fall nicht mehr vom Kontostand meines Girokontos angewiesen.


    Auch rechne ich damit, dass mich eine unerwartete Reparatur am Auto oder Motorrad schnell mal 2000 Euro kosten kann. Ob und wann eine solche Reparatur entsteht, kann niemand absehen. Allerdings wird die Wahrscheinlichkeit mit zunehmenden Alter der Fahrzeuge immer höher. Spare ich diesen Wert auf dem Rücklagenkonto für Fahrzeuge an, kann ich im ungünstigsten Fall auch bei höheren Reparaturkosten auf die Rücklagen für Reifen zugreifen, wenn diese nicht gleichzeitig anstehen.


    Alternativ kann ich natürlich auch alles auf einem Konto als Rücklagen bilden. Muss ich bei Bedarf etwas nachrechnen und aufpassen, dass ich keine erwarteten Kosten übersehe.

    Murphys Gesetz: Was passieren kann, passiert auch.


    Im ungünstigsten Fall benötigt mein Auto eine größere Reparatur und einen Satz neue Winterreifen nach dem Urlaub, den ich zwischen den Feiertagen im Dezember hatte. Die Waschmaschine geht kaputt und nun wollen auch noch alle Versicherungen bedient werden. Dieses Szenario ist vermutlich nicht einmal so abwegig.


    Sicher kann man Geld für diese Situation auf dem Giro vorhalten. Ich persönlich parke es lieber um es bei Bedarf zur Verfügung zu haben.

    Ja ich habe drei Tagesgeldkonten. Allerdings ist die Verwendung jetzt nicht so strickt, wie es den Anschein hat.


    Ich habe eins für Fahrzeugkosten. Hier werden Kosten für die Reifen und Durchsichten monatlich als Gesamtsumme angespart. Zusätzlich halte ich eine Summe für unerwartete Reparaturen bereit.
    Ein weiteres besitze ich um die nichtmonatlichen Fixkosten und erwartete hohe Zahlungen anzusparen/vorrätig zu halten.
    Das dritte ist an mein Depot gekoppelt. Hier spare ich unregelmäßige hohe Zahlungen an und kann Überschüsse direkt längerfristig bis langfristig anlegen.


    Das Konto für das Fahrzeug wird solange angespart, bis die Summe für zwei Sätze Autoreifen(Sommer/Winter). ein Satz Motorradreifen und 2000,- € für eine unerwartete Reparatur vorhanden sind. Kann ich neue Reifen oder eine Reparatur vom Giro bezahlen ohne das dieses eventuell in den Minusbereich abrutscht, bleibt das TG-Konto wie es ist. Gleiches gilt für das zweite TG-Konto.


    TG-Konto eins und zwei haben somit einen festen Wunschkontostand. Dieser verändert sich lediglich durch Zinseingänge und Abbuchungen, wenn das regelmäßige Einkommen nicht ausreicht. So minimiere ich das Risiko in Zahlungsschwierigkeiten zu kommen.


    Alles was ich am Ende des Monats nicht benötige wird auf das dritte TG-Konto überwiesen. Mein Giro ist somit am Monatsende, unmittelbar vor dem Gehaltseingang, nur noch gering im Plus.

    Ich halte es da wie @pumuckl-online. Wie man auch in seiner Beispielrechnung sieht, sind die meisten nicht monatlichen Kosten eher geringe Beträge. Meist unter 100,- €. Diese gehen von meinem Giro ganz normal ab.


    Alle nicht monatlichen Zahlungen habe ich mir allerdings nach Fälligkeitsmonat in eine Excel-Datei gespeichert. So sehe ich, wann welche Zahlungen in welcher Gesamtsumme benötigt werden. Erhöht sich eine Zahlung kann ich dieses leicht anpassen.
    In der Regel sind dann die kritischen Monate Dezember/Januar, wenn man erhöhte Ausgaben für die Feiertage hat und im Januar die Versicherungen und andere Kosten gleichzeitig anstehen. Der Fehlbetrag, der auf dem Girokonto entstehen würde, wird auf einem gesonderten Tagesgeldkonto per monatlichen Dauerauftrag angespart (großzügig Aufgerundet).


    Dann gibt es noch höhere erwartete Zahlungen wie das Heizöl des Treaderstellers. Hierfür spare ich ebenfalls auf einem separaten Tagesgeldkonto monatlich an.


    Der restliche Überschuss wandert dann auf ein weiteres Tagesgeldkonto um größere unerwartete Ausgaben abfedern zu können oder auch für den Urlaub etc.. Hierbei achte ich lediglich bei den Rückbuchungen darauf, dass ich möglichst noch einen Betrag für Notlagen habe. Sollte dieses Konto einen zu hohen Kontostand aufweisen, wandert der Überschuss in längerfristige Anlageformen.


    Bislang ist dieses Konzept gut aufgegangen, selbst bei zwei aufeinander folgenden höheren, unerwarteten Zahlungen.

    Ich habe mal deinen Fond (WKN 973821) auf einer anderen Webseite geprüft. Auch hier ist der letzte Kurs vom 07.02.2017. Bei solchen Fond liegt der späte Kurs definitiv an der Fondgesellschaft.


    WISO kann in seiner Software nur die Daten liefern, die sie zur Verfügung gestellt bekommt. Wenn hier natürlich die Fondgesellschaften immer verspätet ihre Kurse abgeben, kann kein Anbieter von Kursen aktuellere Daten liefern.
    Bei deiner Postaktie siehst du ja, dass du eigentlich auch die aktuellen Kurse geliefert bekommst.


    Was heißt nichts Ungewöhnliches?

    Billy hat damit sagen wollen, dass er bei sich in den Kurslisten nichts Ungewöhnliches feststellen kann. Es sind bei ihm, wie auch bei mir alle Kurse im aktuellen Stand.

    Noch einmal ein kleiner Exkurs zu Umbuchungen und Kategorien.


    Einnahmen und Ausgaben werden kategorisiert.


    Bei einer Umbuchung hat man aber eigentlich keine Ausgabe im Sinne der Buchhaltung. Es wird lediglich ein Betrag von dem einen Konto auf das andere übertragen.


    Nimmt man nun das Beispiel Umbuchung vom Giro auf ein Tagesgeldkonto wäre das eine Verschiebung des Geldes von Barmittel(Aktiva) nach Geldanlagen(Aktiva). Das Vermögen ändert sich dabei nicht.
    Kategorisieren würde man diesen Vorgang unter Sparen & Vorsorge -> Sparen -> Tagesgeld
    Bei der Auswertung über alle Konten würde eine solche Umbuchung von MG ignoriert werden, da sie sich gegenseitig aufheben würden und es KEINE Einnahmen oder Ausgaben sind.


    Vorteil eine Umbuchung auf Seiten des Girokontos doch zu kategorisieren ist, dass der Abgang dann doch ausgewertet wird, wenn man nur das Girokonto für die Auswertung verwendet. So kann man einfach überprüfen ob alle Abgänge vn den Eingängen gedeckt werden.

    Wenn Du es möchtest, kann Du diesen Umbuchungen die Kategorie "Bargeldabhebung" zuweisen und entsprechend auswerten. Man kann aber auch in den Auswertungen schon so einstellen, in wie fern eine Umbuchung berücksichtigt werden soll:

    Danke für die Antwort. Ich mache es ja auch so, wie von dir beschrieben. Das nicht Auftauchen der Barabhebungen liegt an meiner Einstellung für die Auswertungen. Nachfolgend einmal wie ich es nutze.


    MG setzt bei Barabhebungen automatisch die Kategorie "Barabhebung" in den Buchungen im Girokonto. (offensichtlich Standardeinstellung)
    Ich selbst rufe regelmäßig die Auswertung "Cashflow: Buchungen nach Lebensbereich und Monat" auf. Dabei ist "Alle Konten" gesetzt. MG "ignoriert" hier die Barabhebungen vollkommen zu recht, da es sich ja um Umbuchungen handelt.
    Die tatsächlichen Ausgaben buche ich im Haushaltsbuch. Damit habe ich einen genauen Überblick, welche Ausgaben wo entstehen. Ob ich die dann bar oder mit Karte bezahlt habe, spielt für mich keine Rolle.


    Wähle ich nur das Girokonto, bekomme ich die Barabhebungen auch als Kategorie ausgewertet. Ist für mich aber eher uninteressant, da man zu einem späteren Zeitpunkt nicht wirklich weiß, wofür man das Geld tatsächlich ausgegeben hat.

    Bei einer Umbuchung verwende ich die jeweilige korrekte Kategorie. Bei Kreditzahlungen sind das dann die entsprechenden Zinsen und Tilgung, bei Tagesgeld halt Sparen->Tagesgeld etc.


    Somit stimmen die Auswertungen. Sparen sind meine Ausgaben = 0, da es ja Umbuchungen sind.
    Die Ausgaben für Kredite werden korrekt ausgegeben etc.


    Da bei mir die Buchungstexte für mich immer einem Konto zugeordnet werden kann, habe ich auch kein Problem das entsprechende Gegenkonto zu kennen. Per Rechtsklick kann man aber nach Bedarf sehr einfach zu Gegenbuchung gehen.


    Eine Umbuchung benötigt eigentlich keine Kategorie. Allerdings würde ich meinen (nicht wissen), dass ich in einigen Auswertungen die Kategorie "keine" mit dem Wert 0 angezeigt bekommen habe.

    Zwar doch schon etwas älter dieser Tread und dennoch möchte auch ich meinen Senf dazu geben.


    Ich buche Bargeldabhebungen auf mein offline geführtes Haushaltskonto um. Dies entspricht dem Inhalt meiner Brieftasche.


    Dann buche ich weitgehend so, wie die Buchungen auch entstehen.


    Allerdings reicht mir für den normalen Supermarktbesuch die Kategorie "Haushalt/Lebenshaltung" aus.


    Da ich überwiegend täglich nur mein Mittag bezahle, kommt es aus Faulheit auch mal vor, dass ich es als eine Buchung ausführe. Dabei achte ich jedoch darauf, dass ich die Zahlung wenigstens auf den Monat genau vornehme.


    In den Statistiken taucht so zwar keine Bargeldabhebung mehr auf aber dafür passen die tatsächlichen Ausgaben besser zu den verwendeten Kategorien.

    Ich glaube, dass Consorsbank und ING-DiBa keinen Screenparser verwenden.


    Zumindest ist die Abfrage der Konten nicht langsamer als bei einem normalen Girokonto.


    Einrichtung in MG ohne Probleme, wenn man mal davon absieht, dass die Consorsbank für den Login einen Wert an der eigentlichen Zugangskennung verlangt, die sie einem so nicht übermitteln. Da war allerdings der Support hier bei Wiso besser als der von Consors.


    Mal ein Lob an die Leute von Wieso, die die FAQ zu einigen eigentlich einfachen Themen hier aktueller halten als es die Banken selbst machen.