Beiträge von benniii

    hallo,


    um ehrlich zu sein – ich bin etwas verwirrt: ich meinte lediglich zu erfragen, wie ich meinen steuersatz berechne – kein kapitalverbrechen zu planen :)

    Höchstens ein Programm empfehlen welches, nach den richtigen Eingaben an richtiger Stelle, Dir den gewünschten Überblick verschafft.

    Besser jedoch wäre ein Besuch bei einem Steuerfachmann.

    derlei programm wäre doch ein anfang! steuerlich vertreten bin ich bereits; möchte dieserlei berechnung aber gerne autark tätigen können.


    Und dem FA hast Du die Aufnahme der selbständigen Tätigkeit kurz formlos schriftlich angezeigt?

    Dir ist bekannt, dass Du die ESt-Erklärung bereits zum 31.05.2018 hättest abgeben müssen?

    selbstständig bin ich seit 2011 – das FA weiß bescheid.

    meine diesjährige ESt-erklärung macht mein steuerberater – die frist hierfür verlängert sich somit bis februar 2019.


    summa summarum: ich weiß nicht, ob ich mich irgendwie falsch ausgedrückt hab – ich suche nach einer tabelle o.ä., die darstellt, welchen steuersatz (in % ?) ich bei einem gewissen einkommen (ggf. anstellung + freiberuflichkeit?) zu erwarten habe. zuletzt wäre meine frage noch, wie sich das mit der bereits "getilgten" steuer im rahmen meines anstellungsverhältnisses aufaddiert.


    danke

    Wertes Forum,


    • seit Dezember 2017 befinde ich mich in einem Anstellungsverhältnis, in dem ich im Jahr ca. 50.000€ brutto verdiene. Meine Lohnsteuer (und der Solidaritätszuschlag) wird hiervon direkt abgezogen.
    • Nebst dieser Festanstellung verdiene ich als Freiberufler ca 20.000€ brutto im Jahr. Hiervon wird nichts abgezogen ... und nun bangt es mir vor der Forderung des Finanzamts zum Ende des Jahres.


    In beiden Arbeitsverhältnissen habe ich zudem auch Ausgaben:

    • Für meiner Festanstellung zahle ich regelmässig Reisekosten (Bahncard100, 4800€ / Jahr) und einen Zweitwohnsitzt in Hamburg (2400€ / Jahr)
    • Im Rahmen meiner Freiberuflichkeit tätige ich verschiedene Anschaffungen (ca. 10000€ / Jahr)


    Kann irgendeine nette Seele mir dabei helfen, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen, wie viele Steuern ich am Ende tatsächlich (nach-)zahlen muss bzw. wie sich diese Summe berechnet?


    Danke!

    Jede Leistung im Leistungsaustausch eines Unternehmers ist für sich zu betrachten. Und wenn Du keine Rechnung stellst, dann musst Du den Verkauf Deines Anlagegutes trotzdem mit dem Wert der Gegenleistung der Besteuerung unterwerfen. Bei USt-Pflicht ist da ggf. ist da eben die USt herauszurechnen.

    sorry, ich versteh kein wort.



    Jede Leistung im Leistungsaustausch eines Unternehmers ist für sich zu betrachten.

    was ist mit leistungsaustausch gemeint? dass ich mein instrument verkaufe?



    Und wenn Du keine Rechnung stellst, dann musst Du den Verkauf Deines Anlagegutes trotzdem mit dem Wert der Gegenleistung der Besteuerung unterwerfen.

    wert des gegenwerts der besteuerung unterwerfen? – versteh ich nicht, tut mir leid.


    Bei USt-Pflicht entfällt hier allerdings ein Vorsteuerabzug, da keine ordnungsgemäße Eingangsrechnung vorliegt.

    wenn damit gemeint ist, dass ich die vorsteuer nicht abziehen kann – ja, das war mir klar. es gibt keine rechnung, es gibt einen kaufvertrag mit einer privatperson...

    Und mit irgendwelchen "falschen" bzw. gefakten Verträgen wäre ich einmal ganz vorsichtig.

    ... und dieser ist nicht "gefaked".

    vielen, vielen dank babuschka!
    im idiotenlatein bedeuetet dies: ich müsste eine rechnung (mit mwst) über mein altes/veräußertes WG schreiben und dies dann im geldkonto oder dem verrechnungskonto in der nächsten steuererklärung verbuchen?


    danke erneut & sorry für mein tempo! :)

    meinte nicht unkoscheres zu tun! :)


    anfängerfrage: "versteuert" bedeutet – ich muss auf verkäufe (auch ebay & co) Mwst berechnen? kam noch nicht oft vor, aber – das wusste ich beim besten willen nich :o

    wertes forum,


    ich bin selbstständiger sounddesigner / musiker und setze instrumente und artverwandtes von meiner steuer ab. zudem weise ich mwst aus – bin also kein kleinunternehmer mehr.


    letztes jahr habe ich mir ein instrument gekauft (EK 300€), das ich nun über's internet gegen ein anderes (selbiger warenwert) getauscht hab. ein völlig bizarres szenario für mich als steuer-laie! :) drei fragen hierzu – jede antwort wäre mir von großer hilfe.


    • wie verbuche ich obigen sachverhalt in meiner steuererklärung? ich habe mir für das tauschgeschäft vorsichtshalber einen ("falschen") kaufvertrag über den besagten wert ausstellen lassen; könnte per se also angeben, den besagten betrag von 300€ ausgegeben zu haben.
    • wie verhält es sich im falle eines nicht-tauschgeschäfts; der direkten veräußerung von GWGs
    • und wie ist es, wenn man wertgegenstände verkauft, die über ~410€ im EK gekostet haben?


    vielen dank!

    Wertes Forum,


    dieses Jahr habe ich meine erste Umsatzsteuervoranmeldung gemacht, da ich seit kurzem kein Kleinunternehmer mehr bin. Mittlerweile meine ich zu wissen, dass ich hierfür quartalsweise die Mwst meiner betrieblichen Anschaffungen mit der, die ich ausgewiesen habe, aufrechne.
    Nun musste ich kürzlich eine Anschaffung im Ausland (Kalifornien, USA) tätigen. Kalifornien hat wohl keine Mwst, und – obschon ich nicht weiß, ob dies kausal zusammenhängt – musste ich im Zollamt nebst 3% Zollsatz noch 19% EUSt nachzahlen.


    Wie verbuche ich diese 19% bei meiner nächsten Umsatzsteuervoranmeldung?


    Vielen Dank!

    vielen dank an alle. ok – ich verstehe... aber – ich verstehe auch nicht. möchte hier nicht den fiskus hinterfragen und stelle mich bewusst ein bisschen dumm, aber für die AfAs gibt es ja vorgesehene abschreibungszeiträume (3 jahre, 5 jahre usw usf). bedeutet all dies also konsekutiv, dass ich (wenn ich mich für die sofortabschreibung entscheide), alle weiteren wirtschaftsgüter über 410€ irgendwie "kategorisieren" muss?

    Nein.


    Einmal hier -> Qual der Wahl schlau machen.

    danke für die hilfe. habe den link durchgelesen, aber erkenne keine diskrepanz zu meiner frage:


    wenn ich mich also für GWGs entscheide – bedeutet dies zwangsläufig, dass ich alle wirtschaftsgüter über 410€ per AfA abschreiben muss?

    wo liegt mein denkfehler? stimmt es nicht, dass ich mich nun also entscheiden muss, ob ich



    a) GWGs bis 410€ sofort- und alle darüber per AfA abschreibe oder
    b) GWGs bis 150€ sofort-, GWGs zwischen 151€ und 1000€ per pool- und alles darüber dann per AfA abschreibe?

    danke für die hilfe – das ging mir dann irgendwann auch auf :)


    nun die frage: wenn ich mich also für GWGs entscheide – bedeutet dies zwangsläufig, dass ich alle wirtschaftsgüter über 410€ per AfA abschreiben muss? das ergibt für mich irgendwie keinen sinn – es kann doch auch wirtschaftsgüter geben, denen man keine jährliche abnutzung zuschreiben kann, oder? gibt es eine weitere "kategorie" um wirtschaftsgüter abzuschreiben?


    danke erneut!

    Wertes Forum,


    ich hoffe, meine Frage ist nicht all zu laienhaft. Ich bin selbstständig (im freien Beruf als Sounddesigner) und sitze gerade am meiner Steuererklärung für 2016.


    Ich habe im Steuerjahr 2016 eine ganze Palette an Musikinstrumenten und Artverwandtem gekauft, das ich (wie in vergangenen Jahren) steuerlich geltend machen möchte. Bisher hatte ich damit keine Probleme, aber nun tut sich mir erstmals eine ganz Grundlegende Frage auf:


    Einige der Instrumte, die ich gekauft hab, kosteten über ~500€, andere Lagen darunter.
    Muss (oder darf?) ich Instrumente, die zwischen ~500€ und 1000€ lagen, in einem Sammelposten ("Pool") zusammenfassen und den Gesamtbetrag über 5 Jahre absetzen, während ich jene, die unter ~500€ Lagen, sofort und vollständig als "geringwertiges Wirtschaftsgut" abschreibe?


    Gibt es nicht auch irgendwie die Möglichkeit, Wirtschaftsgüter im Bereich von 500€-1000€ sofort und vollständig geltend zu machen?


    Vielen Dank,
    benni

    Wertes Forum,


    ich habe eine Frage zum Absetzen von Arbeitsmitteln: Ich bin seit diesem Jahr (2016) kein Kleinunternehmer mehr und weise somit Umsatzsteuer aus. Habe mir letztes Jahr (2015) einen Computer im Wert von 3000€ (einschl. MwSt) gekauft, den ich noch dieses und nächstes Jahr im Rahmen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren abschreibe (...also jedes Jahr 1000€).


    Nun die Frage: was ist mit der MwSt, die ich 2015 für das Gerät verrichtet habe? Kann ich die noch jetzt (oder zu Teilen?) mit der von mir (seit diesem Jahr) ausgewiesenen UmSt. geltetend machen?


    Danke für jede Hilfe :)
    benni

    Wertes Forum,


    ich bin seit einigen Jahren selbstständig (in einem freien Beruf als Mediengestalter) tätig – und dies seit 2016 nicht mehr im Rahmen der Kleinunternehmerregelung (muss also Mwst. ausweisen).


    Nun Blicke ich dabei noch nicht ganz durch. Früher habe ich Arbeitsmittel mit ihrem vollen Einkaufspreis einfach in einer EÜR abgesetzt. Gemäß des Falles, ich hätte 10000€ verdient, aber 5000€ ausgegeben, verblieb mir somit meiner Rechnung nach ein Gewinn von 5000€. Nun aber kommt diese dubiose Mwst hinzu :) ... die 5000€, die ich früher einfach und "vollständig" abgesetzt hab, enthalten ja eine solche.. und diese Mwst verrechne ich ja bereits mit der von mir ausgewiesenen Mwst.


    Wie funktioniert das nun? Kann ich fortan nur noch 5000€ minus Mwst (also 4050€) meiner Ausgaben absetzen?


    Vielen Dank für jede Hilfe!