Beiträge von inspirat

    Ist das jetzt noch wichtig? Der Arbeitgeber existiert ja nicht mehr, das ist 3 Jahre her und ich möchte es gern raus haben. Beim aktuellen Arbeitgeber (normales Angestelltenverhältnis ohne Dienstreisen) gibt es keine Erstattungen.


    Es wurde damals nicht in der Lohnsteuerbescheinignug ausgewiesen, sondern nur in den jeweiligen monatlichen Bezügeabrechnungen, nachdem der Trennungsgeldantrag bearbeitet war (als Beispiel: Hinzurechnungsbeträge / Erhöhungsbeträge: 2310 Versteuerung Trennungsgeld/Reisebeihilfe 388,90€, LSTL Lohnsteuer, lfd.101.50- € SLZL Solidaritätszuschlag, lfd 12,96- ). Wir haben dann immer noch eine Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt erhalten für jedes Jahr mit dem Gesamtbetrag erhalten. Das Trennungsgeld wurde einzeln überwiesen, die Steuern darauf jedoch von den Monatsgehältern einbehalten.


    Es wird ja auch nur bei Elster mit übertragen, der von WISO Stuer Mac ausgewiesene Gesamtbetrag fasst diesen Betrag gar nicht mit auf.

    Im Fall meines Mannes hat er über die Bundeswehr Trennungsgeld (Wegpauschale) erhalten, das habe ich vor zwei Jahren unter Ausgaben -> Wege zur Arbeit -> Erstattungen von Fahrtkosten -> Pauschal besteuerte Arbeitgeberleistungen aufgefasst (da es in den Gehaltsabrechnungen auch besteuert wurde). Ob das nun genau der richtige Ort dafür war, ist inzwischen egal, aber ich hatte damals lange recherchiert, wo es einzutragen ist.


    Was mein Problem jetzt ist, ist, dass dieses Eingabefeld nicht mehr existiert, aber durch die Datenübernahme noch immer drin steht in dem Feld und über Elster mit abgegeben wurde. Ich finde keine Möglichkeit, es raus zu löschen.

    Hallo mopsos,


    so habe ich es letzendlich auch gemacht, weil ich ebenfalls die Info gefunden habe, dass AUS nichts für Kapitalerträge ist und mir der Aufwand für 12€ zu groß war.


    Es ging um die Tatsache, dass es den Sparerpauschbetrag gibt, und wenn man da noch "drin" (drunter) ist, sind die 12€ ja nicht "anzurechnen", sondern schon "angerechnet", d.h. schon abgezogen. Da hilft das Feld dann keinen Cent. Sobald man drüber ist, klappt es (ich hatte zum Spaß einfach mal zwei Nullen dran gehängt), und man erhält Steuern zurück.

    Hallo,


    ich habe gerade unseren Steuerbescheid zurück erhalten. Das Finanzamt hat uns fast 500€ abgezogen, wegen der Wege zur ersten Tätigkeitsstrecke, hier hat das Programm 1.399€ mehr Werbungskosten berechnet. Tatsächlich habe ich die Zahl gefunden, es handelt sich wohl um Erstattungen durch den Arbeitgeber, doch ich verstehe nicht, wo sie eingetragen ist. Wir haben für die Wege zur Arbeit keine Erstattung erhalten und ich habe das nie eingetragen.


    Unter Berechnung stehen Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte 3.091€.
    Das stimmt.


    Gehe ich auf Formulare -> Anlage N, dann ist hier auch alles gut.


    Auch in der Anlage zur Anlage N (zwei Seiten weiter) steht nur Anzusetzen sind 3.090,60 Insgesamt 3.091€. Ebenso, wenn ich Steuererklärung abgeben -> Steuererklärung ausdrucken auswähle. Oder auch, wenn ich einfach so auf das Elster oben klicke, um es zu überprüfen, sind auch wieder die korrekten Angaben drin)


    Gehe ich jedoch auf Steuererklärung abgeben (Elster) -> „meine Kopie“ sowie "Unterlagen für das Finanzamt" in Steuerberechnung Seite 1, dann steht hier unter ab Werbungskosten Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte nur noch 1692€ (also die 3091 abzgl. der 1399€)
    In Anlage N (Steuerpflichtige Person) steht nur dann bei Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit -> Werbungskosten -> Arbeitgeberleistungen / Fahrtkostenzuschüsse 39 Arbeitgeberleistungen laut Nummer 17 und 18 der Lohnsteuerbescheinigung und von der Agentur für Arbeit gezahlte Fahrtkostenzuschüsse (pauschal besteuert) 1.399 (Feld 295)


    Hier ist also eine Differenz zwischen der Formular-Abgabe/den Vorschauen und der Elster-Abgabe, die mir natürlich nicht aufgefallen ist.


    Ich wüsste gern, wo ich diese Zahl finde (Feld 295 mit den 1.399€).


    Ich habe natürlich auf dem Computer gesucht, nach diesen 1.399,15€, und sie in der Steuererklärung von 2014 und 2015 ebenfalls wieder gefunden.
    2014 hat mein Mann bei der Bundeswehr gearbeitet und in der Tat noch Trennungsgeld mit Wegpauschale erhalten.
    In der Steuererklärung 2014 ist das also so eingetragen, in 2015 durch die Datenübernahme übernommen (das habe ich auch schon nicht gemerkt und 500€ zuviel bezahlt) und dann in die für 2017er Version für das Jahr 2016 übernommen.


    Leider fehlt die Eingabemaste für 2016 (aktuelle Version) und ich weiß nicht, wie ich es raus genommen bekomme. In Steuer Mac 2016 für 2015 ist die Eingabemaske noch vorhanden. Ich habe mal beide angehängt.


    Version 2016:


    Version 2017:


    Kann jemand helfen?


    Herzlichen Dank, Martina.

    Hallo,


    leider konnte die Forensuche mir nicht weiterhelfen. Es gab zwar ähnliche Themen, die mir schon bei Advanzia weiter geholfen haben, aber nichts, was mir diese Frage beantwortet.


    wir haben über Savedo - Atlantico Bank (Portugal) im Jahr 2016 Erträge erwirtschaftet. Wir hatten zuvor Bescheinigungen vom Finanzamt für die verringerte Quellsteuer Bescheinigungen erhalten, sodass "nur" 15% Quellsteuer angefallen sind. Dafür habe ich von Atlantico eine Bescheinigung erhalten:

    Zitat von Atlantico

    Im Rahmen der anwendbaren Gesetze wird hiermit bestätigt, dass für oben genannten Kundenmit der portugiesischen Steuernummer *** für das Steuerjahr 2016 Quellensteuer inHöhe von 15,0% bzw. 12,00 EUR bezogen auf 80,00 EUR Zinsertrag erhoben wurde.

    Mir wurden also 72€ auf dem Konto gutgeschrieben.


    Nun habe ich Probleme, dies einzutragen, denn ich bekomme Fehlermeldungen.


    Ich habe dies versucht unter Zinsen und andere Kapitalerträge -> Steuerbescheinigungen
    und zwar die 80€ in Zeile 7 KAP (Höhe der Kapitalerträge), wobei hier laut dem Info-Fragezeichen daneben "Hierzu gehören folgende Kapitalerträge aus inländischen Kreditinstituten, die bereits dem Steuerabzug unterlegen haben" steht. Auszahlende Stelle ist aber ja Savedo.
    In Zeile 50 KAP (Angerechnete Ausländische Steuern) dann 12€.
    Hier habe ich aber dann ein großes rotes Ausrufezeichen, und beim Prüfen wird mir dies auch als Fehler gemeldet, eben weil keine inländischen Steuern angegeben wurden.


    Zweiter Versuch also unter "Übrige Kapitalerträge".
    Dort steht jedoch "Zu den übrigen Kapitalerträgen gehören Kapitalerträge, die bisher nicht dem Steuerabzug unterlegen haben wie beispielsweise:"
    Hier kann ich wundervoll bei Zeile 18 Ausländische Kapitalerträge meine 80€ eintragen.
    Aber wohin nun mit den 12€ Quellsteuer, die schon gezahlt wurden?
    Es gibt hier nur das "Ausländische Steuerabzugsbeträge KAP Zeile 51 52) - Sind ausländische Steuern angerechnet bzw. noch anzurechnen?
    Gebe ich hier ja ein, gibt es aber nur die "noch anzurechnenden Steuern" Zeile 51 sowie die "fiktiven Steuern" Zeile 52.
    Dann gibt es noch unten die Zeile 57 Zinsinformationsverordnung - wenn ich hier meine 12€ eintrage, tut es eigentlich genau das, was ich will (die Steuerrückzahlung steit ein wenig, da der Sparerpauschbetrag noch nicht ausgeschöpft ist) - dies trifft laut der Programminfo jedoch nur auf die Staaten und abhängigen bzw. assoziierten Gebiete zu, die gelistet sind: Luxemburg, Österreich, Schweiz, Liechtenstein usw. NICHT Portugal.


    Eigentlich brauche ich ja für die zweite Sparte "Übrige Kapitalerträge" die Zeile 50 KAP. Wenn ich jedoch direkt in das Formular auf Zeile 50 klicke, wird mir nur die Möglichkeit, von dort zu einer "Steuerbescheinigung" zu kommen, wo ich ja dann wieder die Fehlermeldung bekomme, dass keine inländischen Steuern angegeben wurden.


    Wohin also damit?


    Vielen Dank, Martina.

    Herzlichen Dank für eure Antworten! Dass sie sich widersprechen hatte ich natürlich nun nicht erwartet. Urgs.



    Ich denke, daß man nicht einen Zweitwohnsitz, der beruflich begründet wurde (und für den man deswegen auch Umzugskosten und doppelte Haushaltführung als Werbungskosten angesetzt hat), nicht im folgenden Jahr plötzlich "weglassen" kann, nur um vom Hauptwohnsitz die Entfernungspauschale "abzugreifen" - was bei einer Entfernung von 772 km, die täglich hin und zurück zurückzulegen wäre, nicht nur bei mir Fragen aufwerfen würde.


    Aus meiner Sicht:

    • doppelte Haushaltführung
    • wöchentliche Heimfahrten (und damit keine Entfernungspauschale vom Hauptwohnsitz)
    • Entfernungspauschale gerechnet vom Zweitwohnsitz

    Vielen Dank!
    Nein, natürlich werde ich nicht eine TÄGLICHE Entfernungspauschale mit täglichen 772km Weg zur Arbeit ansetzen (nur die täglichen 5km mit dem Fahrrad).
    Ich meinte links aus der Navigation Kosten der doppelten Haushaltsführung -> Heimfahrten zur Familie -> Entfernungspauschale. Das waren in diesem Jahr 16 Fahrten (von 18 möglichen, wegen Urlaub in der Weihnachtszeit) und damit knapp unter den Kosten für die Bahncard, im nächsten Jahr wären das ja dann ganz grob geschätzt 48 Fahrten (Wochenenden), also 48x772x0,3€ = ca. 11100€.
    Täglich wären wir ja sogar bei 92000€ ;) whoa! so kann man auch reich werden. Aber bei 9 Stunden Anreise müsste der Tag fast doppelt so lang sein.
    Darunter ist die Zeile Heimfahrten zur Familie bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Aber das darüber heißt ebenfalls Entfernungspauschale.



    Das stimmt so nicht - du kannst schon in einem Jahr die Entfernungspauschale wählen und im nächsten Jahr die Kosten für Öffis ansetzen. Wir haben eine Abschnittsbesteuerung, in dem Wahlrechte jedes Jahr aufs Neue ausgeübt werden können (sonst könntest du nämlich nicht wechseln zwischen Zusammenveranlagung und Einzelveranlagung, wenn du auch nur einmal die Zusammenveranlagung beantragst hast).

    Wobei hier die Bahn-Card das für das Finanzamt günstigere Modell ist, zumal die Kosten für Heimfahrten über den Pauschalsatz ja "gedeckelt" sind.


    Ich habe nun also verstanden:


    wegen der Abschnittsbesteuerung darf ich durchaus in diesem Jahr die Bahncard ansetzen und im nächsten Jahr für die Familienheimfahrten die Entfernung (also ca. 48 Wochenendfahrten x 772km x0,3€/km) nehmen, auch wenn die Bahn-Card das für das Finanzamt günstigere Modell ist?


    Wobei entejens schreibt, dass das kein Wunschkonzert ist. War das nun nur auf meine "unmöglichen 92000€ Entfernungspauschale" bezogen oder auch schon auf die vorhandene Bahncard für Familienheimfahrten?
    Sollte ich die Bahncard dann nicht besser komplett verschweigen?

    Hallo,


    ich habe eine Frage, ob ich alles korrekt eingetragen habe gerade auch in Voraussicht auf die Steuererklärung im nächsten Jahr. Ich arbeite mit WISO Steuer Mac 2017.


    Und zwar gab es dieses Jahr einen Jobwechsel meines Mannes mit darauf folgendem Zweitwohnsitz, was alles etwas kompliziert macht.


    Bis Ende August (wegen Resturlaub real nur bis Mitte August) war der Arbeitsort 82km weg, von denen 12km zum Bahnhof mit PKW, der Rest mit Zug zurück gelegt wurde.
    Wegen vieler Dienstreisen nur 93 Tage x 82 km x 0,3€ = 2287,80€.
    Dem gegenüber die realen Monats-Bahntickets 8 x 215,30€ = 1803€.
    Hier nimmt das Programm also trotz der wenigen Arbeitstage und vielen Dienstreisen die Entfernungspauschale.


    Seit Anfang September arbeitet der gute Herr aber 772km weit weg, hat dort einen Zweitwohnsitz und beehrt unsere Kinder und mich hier zuhause von Freitag spät abends bis Sonntag Mittag mit seiner Anwesenheit (=eine wöchentliche Familienheimfahrt).
    Dort fährt er die 5km mit Rad zur Arbeit.
    Hier habe ich also niedliche 76 x 5km x 0,3€ = 114€ als Entfernungspauschale.


    Dann unter Doppelter Haushalt ab 31.08. Anreise (Mietvertrag gilt ab 01.09.)
    Fahrtkosten für die erste Fahrt 772km x 0,3€ = 232€
    (da hat er den PKW genommen, weil er ja wenigstens ein paar Sachen mitnehmen musste, das war am 31.08.) und mir am nächsten Wochenende wieder mitgebracht.


    Seit Mitte August gültig hat er wegen der Heimfahrten zur Familie (und Wohnungsbesichtigungen vorab) eine BahnCard 100 für 4090€ gekauft. Für private Zwecke (außer Familienheimfahrt) wurde diese BahnCard seitdem noch nicht genutzt, da der Papa ja nur Samstags zuhause ist. Sie war also 100%ig nur für die Zweitwohnung und die Wohnungsbesichtigungen vorab.


    Entfernungspauschale wäre bei 16 Fahrten x 772km x 0,3€ = 3706€
    Hier nimmt das Programm aber die eingetragenen 4090€ für die BahnCard 100 (ein paar Sammeltaxifahrten könnten hier auch noch zu, weil die Bahn hier oft so viel Verspätung hat, dass die Kinder schon schlafen und ich nicht mehr los kann, um ihn abzuholen).


    Im Jahr 2017, also der nächsten Steuererklärung, wäre natürlich dann die Entfernungspauschale (von den 16 Fahrten in einem Dritteljahr hochgerechnet wären das dann ja um die 3x 3700€ = 11100€) sinnvoller anzusetzen als die BahnCard, die im Sommer wieder fällig ist (falls wir bis dahin nicht hinterher gezogen sind oder er vor Ort wieder einen Job gefunden hat)?


    Ist das so alles richtig (oder eher rechtens) eingetragen, mit dieser strikten Trennung zwischen erster und zweiter Arbeit bzw. Zweitwohnung?


    Bekomme ich für die Steuererklärung 2017 vom Finanzamt Probleme, weil die Entfernungspauschale angesetzt wird, obwohl für jetzt, 2016, die BahnCard angesetzt wurde, sodass es ja quasi „abgegolten“ ist, sodass ich lieber jetzt schon die Entfernungspauschale nehmen sollte? Es sind ja nur 300€ Unterschied im Gegensatz zu den 7000€ im nächsten Jahr. Oder sind die Jahre völlig unabhängig voneinander? Auf manchen Steuerseiten lese ich es sogar als Spartip, im einen Jahr die Karte zu kaufen und zu versteuern.


    Und eine zweite kleine Frage: wenn mein Mann (noch bei der ersten Arbeitsstätte) eine Dienstreise mit Hotelübernachtung hatte, z.B. von Dienstag bis Donnerstag, dann musste er ja am Dienstag erst einmal den üblichen Weg zur Arbeit (und Donnerstag abend zurück) auf sich nehmen, um von dort dann mit dem Chef oder Mitarbeiter mit Dienstwagen zum Ort der Dienstreise zu fahren. Wo und wie wird diese morgendliche / abendliche Reise aufgefasst - da ja das Programm die Entfernungspauschale nutzt und es dann nicht nur 93 Tage wären, die die Arbeit aufgesucht wurde, sondern weitaus mehr (mindestens alle 2 Wochen gab es so eine Dienstreise).
    Sollten diese Tage auch unter Wege zur Arbeit (Entfernungspauschale) unter „Tage, an denen der Ort aufgesucht wurde“ mit angegeben werden? Also dann quasi noch der Dienstag und Donnerstag? Oft hat er ja auch an diesen Tagen noch eine letzte Stunde etwas dort gemacht, bevor es log gegangen ist zur Dienstreise oder Feierabend war, nur dass er Dienstag Abend nicht nach Hause gekommen ist, sondern dann sonstwo im Hotel geschlafen hat.



    Herzlichen Dank, Inspirat.