Beiträge von Dannius


    Ab 1. Juli hier den Wert am Button MWST Satz 1 auf 16 % umstellen und es werden nur die dann neu erstellten Rechnung zu 16 % eingestellt.

    Also muß hier nichts nachgebessert werden.

    Vorsicht! Man weiß noch nicht, wie die Regelung hinsichtlich der Stichtage genau ausgestaltet sein wird. Möglicherweise wird auch zwischen den Besteuerungsformen nach vereinnahmten und vereinbarten Umsätzen zu unterscheiden sein. Wahrscheinlich - wir wissen es aber nicht, eben nur sinnvollerweise - wird die Regelung nicht so aussehen, dass es auf den Tag der Rechnungsstellung ankommt, sonst würde ja ab jetzt bis zum 30.06. jeder dumm aussehen, der noch eine Rechnung mit dem Umsatzsteuersatz von 19% schreibt, wenn er ab dem 1.7. dieselbe (Brutto-) Rechnung mit 16% stellen könnte. Im Dezember wäre es dann umgekehrt sinnvoll, viele Vorauskasserechnungen zu stellen.


    Dies spricht dafür, dass es darauf ankommen wird, wann der Umsatz erbracht worden ist, also die (bezahlte oder zu bezahlende) Gegenleistung. So ist das ja auch bei einem Wechsel zwischen der Kleinunternehmerregelung zur Regelbesteuerung und umgekehrt.


    Bei Vorauskasserechnungen und Dauerschuldverhältnissen für Zeiträume, die über den 30.06.2020 hinaus abgerechnet werden, wird das noch "lustig" (Beispiel: Dienstleistungsrechnung für eine vom 15.6. bis zum 14.7. erbrachte Leistung). Oder was ist mit einer Vorauskasserechnung vom 15.6. für eine Leistung, die am 1.8. erbracht werden soll?


    Und wie sieht es bei der Abrechnung nach vereinnahmten Entgelten aus? Angenommen, der Kunde erhält die Rechnung am 20.6. und zahlt am 20.7. - kann ich dann die Rechnung vom 20.6. (die ja dann noch 19% Mehrwertsteuer ausweist) stornieren und anstelle dessen nach Erhalt des Geldes eine Rechnung mit 16% Mehrwertsteuer stellen (wohl kaum, aber auch das hängt von der näheren Ausgestaltung ab)?


    Auf die Automatik wird man sich hier wegen der vielen denkbaren Gestaltungen nicht verlassen können, auch wenn sie noch so clever programmiert ist - es sei denn, man rechnet nur taggleich ab (Sofort-Barumsätze).

    Guten Tag,


    bei einem (und nur einem) Mitarbeiter, der tageweise beschäftigt und daher gleichzeitig an- und abgemeldet wird, werden die Stunden für die Berufsgenossenschaft in der UV-Jahresmeldung mit "0" ausgewiesen und auch nicht zu den gesamten BG-Stunden hinzuaddiert. Bei allen anderen Mitarbeitern (auch Tagesaushilfen) geschieht dies hingegen. Die Gefahrtarifstelle ist korrekt zugeordnet, und auch der Lohn wird korrekt zusammengerechnet und in die Meldung integriert.


    Auch nach der Eingabe der Stundenzahl in der Lohnabrechnung unter "Vorgaben" - und zwar sowohl bei der Eingabe nur bei den "Normal-Stunden" als auch dann, wenn ich die Stundenzahl korrekt im optionalen Feld ganz unten rechts noch einmal eingebe - erscheint im Lohnkonto (Reiter ganz links) bei der Stundenzahl "0". Manuell ändern lässt sich diese Zahl nicht.


    Ich habe testweise einmal eine andere Lohnart genommen - daran scheint es nicht zu liegen, denn auch bei der Wahl einer Lohnart, die bei anderen Mitarbeitern zu einem problemlosen Ausweis der BG-Stunden führt, bleibt es nur bei diesem Mitarbeiter auf "0".


    Hat irgendjemand Ideen, woran das liegen kann? Habe ich irgendein Einstellungsfeld, über das dieses Verhalten bewirkt wird, übersehen? Ich finde die Nicht-Erfassung zwar nicht dramatisch (es wird ja kein Geld falsch abgerechnet), möchte aber eifrigen Prüfern keine Steilvorlage liefern.


    Für Anregungen und Ideen wäre ich dankbar.


    Ein frohes neues Jahr von

    Dannius

    Das kann ich bestätigen; mir ging es genauso. Um die Kosten für den Papierantrag werden wir wohl nicht umherkommen: Die fallen an, sobald sich ein Mensch in das Procedere einschalten muss.


    Der Antrag erscheint nach einem halben Tag, wenn man dann die Vorgangsnummer per E-Mail erhält und damit in der Vorgangsverfolgung der ITSG nachschaut, als Folgeantrag. Man kann sich dann die Übermittlung der Kopie des Zuteilungsschreibens für die Betriebsnummer sparen. Das ist aber auch alles, was man spart.

    Hallo,


    die Zusammenfassende Meldung für das erste Quartal 2019 funktioniert bei Mein Büro nicht mehr - Grund ist ein notwendiges, aber nicht vorhandenes Update des Elster-Moduls. Es wäre sinnvoll, wenn dieses Update (zusammen mit den anderen, ebenfalls überfälligen Updates) endlich zur Verfügung gestellt würde.

    Bis auf "EcoMailz" und "Arq5" ist das alles Freeware,

    Und damit nur für den privaten Gebrauch! Berufliche/betriebliche Nutzung ist auch bei solchen Programmen kostenpflichtig - aber was kümmert es mich, ob ich gegen LIzenzbedingungen verstoße!

    Nein, dazu habe ich die Lizenzbedingungen geprüft. Die genannten Programme sind auch für den kommerziellen Gebrauch frei. Bei uns ist alles lizenziert.


    Ich finde es übrigens recht dreist, öffentlich zu unterstellen, wir würden gegen Lizenzbestimmungen verstoßen. Ich bitte Sie, sich hier zu entschuldigen. Das geht so wirklich nicht. Schauen Sie selbst einmal auf die Links, bevor Sie hier anderen Nutzern rechtswidriges Verhalten unterstellen.

    für viele wahrscheinlich auch zu teuer

    Wieso? Bis auf "EcoMailz" und "Arq5" ist das alles Freeware, und EcoMailz kostet als Einmallizenz 49,00 Euro, was sicherlich günstiger ist als die Nachzahlung, die anstehen würde, wenn ein Prüfer bemängelt, dass die E-Mails nicht revisionssicher gespeichert sind. Statt "Arq5" kann man sicherlich auch andere Lösungen finden, um regelmäßig in die Cloud zu sichern, und wenn nicht, kostet die Einmallizenz 49 US-Dollar (plus Umsatzsteuer - Leistung eines außerhalb der EU ansässigen Unternehmers). Eine Cloud-Sicherung der buchhaltungsrelevanten Daten halte ich auch für Kleinstunternehmer für komplett unverzichtbar.

    Ok, also hier ein Hinweis, wie wir es handhaben (wir machen keine Bargeschäfte), und wie auch MB wohl als manipulationssicher gelten dürfte:

    1. Datenbanken auf einem Server.

    2. Belege werden ersetzend eingescannt und in den Ordnern zu den Buchungen untergebracht - jeweils mit einer (externen) qualifizierten elektronischen Signatur mit qualifiziertem Zeitstempel versehen; Signatur gilt dann per definitionem auch als Bestätigung der Übereinstimmung mit dem Original.

    3. Datenbanken werden auf dem Server automatisch täglich in einen Backup-Ordner gesichert (Software "GBAK Scheduler": https://sites.google.com/site/gbakscheduler/).

    4. Dateien in den buchhaltungsrelevanten Dateiordnern werden mit der Software "HashMyFiles" (https://www.nirsoft.net/utils/hash_my_files.html) automatisch jeden Tag gehasht (=Prüfsumme gebildet) - inklusive der Dateien selbst, die jeweils die ältere Hash-Liste bilden. So bildet sich ein "Hash-Baum".

    5. Damit auch klar ist, in welchem Ordner sich wann genau welche Datei befindet bzw. befand, wird dies automatisch täglich mit "dirlist" (https://www.mitec.cz/dirlist.html) in einer Datei festgehalten.

    6. Die gesamten buchführungsrelevanten Daten werden dann täglich (inkrementell und versioniert) mit Arq5 (https://www.arqbackup.com/ - kostenpflichtig) zu Amazon S3 (wichtig: auf einen Server in Deutschland) bei Amazon AWS hochgeladen (https://aws.amazon.com/de/) - ist im Vergleich spottbillig (weniger als 10 Euro pro Monat für ein knappes halbes TB an gesicherten Daten).

    7. Die E-Mails werden revisionssicher automatisch mit EcoMailz (https://www.ecodms.de/index.php/de/ecomailz - kostenpflichtig) archiviert. Die Backups der Mails werden automatisch erstellt und ebenfalls wie Nummer 6 archiviert.

    8. Ganz wichtig: Das Ganze (inklusive Behandlung der zu scannenden Dokumente usw.) ist in einer Verfahrensdokumentation festgehalten, die wir individuell erstellt haben.


    Das Ganze klingt schrecklicher, als es ist - es ist komplett wartungsarm, die verwendete Software schreit nicht andauernd nach Updates und läuft geräuschlos im Hintergrund. An Server- und Cloudspeicher wird kaum etwas zusätzlich verbraucht; hier etwas zu fälschen oder zu manipulieren erscheint mir praktisch unmöglich. Datenschutzrechtlich sichern wir uns durch Verschlüsselungen, harte Zugangskontrollen (Software, Rechtekonzepte, und physisch zum Server), Verschlüsselung der Daten vor dem Upload in die Cloud sowie einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Amazon AWS (Schriftform ist nicht mehr erforderlich, aber genaue Dokumentation des Vertrages) absichern.


    Aber bitte: Dies ist nur eine Beschreibung, kein Tipp, und ich hafte hier für nichts.

    Sehr geehrte Damen und Herren vom Support,

    liebe Nutzer,


    leider verbirgt sich in der Umsatzsteuer-Voranmeldung noch ein Fehler, der leicht zu übersehen ist:

    Korrekt werden Leistungen an Unternehmer in anderen EU-Staaten, die dann dem "reverse charge" unterliegen (also der Empfänger schuldet die Steuer), und die über das Konto 8339 (SKR03) (Moderator Anmerkung: Konto 8836 ist gemeint) gebucht werden, in der Voranmeldung unter Kennziffer 21 angemeldet (Formularzeile 40). Im sichtbaren Formular (Eingabemaske) für die Umsatzsteuer-Voranmeldung stehen sie aber eine Zeile zu tief, Kennziffer 45 (Zeile 41). Diese Kennziffer bzw. Zeile steht für Umsätze, bei denen der Leistungsort nicht in der EU oder im EWR liegt (also z.B. Tantiemen aus den USA):


    Die Umsätze, die eigentlich der Kennziffer 45 zuzuordnen sind und in Zeile 41 gehören, erscheinen im grauen Feld unterhalb der letzten Zeile - einfach im Nichts:




    Die Umsätze und Steuervoranmeldungen werden richtig berechnet; Vorsicht ist aber geboten, wenn man manuell nachbearbeitet; Bilder habe ich angehängt.


    Das müsste noch korrigiert werden.


    Beste Grüße

    Wir haben viele solche Einzelposten (z.B.: Chefin zahlt Parkgebühren bar). Wir buchen die einzelne Ausgabe normal über das richtige Steuerkonto vom Verrechnungskonto, scannen den Beleg und geben als Belegnummer den letzten Teil des Ordnernamens (beginnt mit "ID") ein, in dem der Beleg abgelegt wird (steht in dem Fenster mit den Belegdateien klein unten). Hinweis: Für ersetzendes Scannen muss der Scan freilich revisionssicher gemacht werden (das macht bei uns Open-Source-Software mit einem Hashbaum im Hintergrund auf dem Server. Danach legen wir eine zweite Buchung als Einnahme über denselben Betrag an, "Privateinlage". Buchungstext ist z.B.: "Gegenbuchung zu ID1234: Barzahlung Parkgebühr", Belegnummer ist dieselbe wie bei der Ausgabenbuchung. Es ist besser, das reguläre "Privateinlage"- und nicht das "nicht betriebsrelevant"-Konto zu verwenden, damit die Summe der Privateinlagen und -entnahmen in der EÜR korrekt erscheint. Bei baren Erstattungszahlungen an Arbeitnehmer sollte der Arbeitnehmer den Erhalt mit Zweck der Erstattung quittieren; diese Quittung ist zu den Buchhaltungsbelegen und am besten auch zu den Lohnunterlagen zu nehmen. Dann sollte man im Buchungstext auch ausweisen, dass es eine Barzahlung an den Arbeitnehmer XY war; Buchungsdatum ist dafür die Zahlung an den Arbeitnehmer, nicht der Tag der Ausgabe, denn erst mit der Zahlung an den Arbeitnehmer ist das Geld abgeflossen. Steht der Name des Arbeitnehmers, aber nicht derjenige des Betriebes als Leistungsempfänger in der Ausgabenrechnung, kann keine Vorsteuer gezogen werden (vor allem bei Hotelrechnungen ist das wichtig).


    So, das müsste nun alles Wesentliche wiedergeben.

    Wenn Du bereits eine Dauerfristverlängerung hast, endet die Abgabefrist für die UStVA Januar 2017 erst am 10.03.2017 - also noch kein Grund zur Panik.

    Moment, gelatismus wird Monatszahler sein, sonst müsste er die 1/11 Sondervorauszahlung nicht berechnen. Und diese Sondervorauszahlung muss man in der Tat jährlich bis zum 10.02. anmelden; § 48 Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 1 Satz 1 UStDV.


    Im vergangenen Jahr kam das Update mit den aktuellen Steuerformularen am 1. Februar.


    Wenn es dieses Mal länger dauern sollte, was ich nicht hoffe, ist es wirklich kein Hexenwerk, die Vorauszahlung selbst zu berechnen, da man ja die Summe der Vorauszahlungen (einschließlich der Sondervorauszahlung) für das vorangegangene Kalenderjahr (einschließlich der Zahlung für Dezember) kennt: Die Sondervorauszahlung beträgt ein Elftel der Summe der Vorauszahlungen für das vorangegangene Kalenderjahr. Hat der Unternehmer seine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit nur in einem Teil des vorangegangenen Kalenderjahres ausgeübt, so ist die Summe der Vorauszahlungen dieses Zeitraums in eine Jahressumme umzurechnen. Angefangene Kalendermonate sind hierbei als volle Kalendermonate zu behandeln.

    Die Sondervorauszahlung kann dann zum Beispiel per ElsterFormular angemeldet werden.

    Ich hole das Thema jetzt noch einmal hoch, weil es hier eine Ungereimtheit im Programm zu geben scheint:


    Nach dem Verkauf eines steuerlich ungünstigen, zum Betriebsvermögen gehörenden Kfz und der Anschaffung eines steuerlich günstigeren Kfz wurde die Kfz-Steuererstattung ebenso wie die gezahlte Kfz-Steuer auf das Konto 4510 gebucht. Da die Erstattung höher war als die gezahlte Steuer, ist das Konto positiv.


    Lässt man nun die Anlage EÜR probeweise erzeugen, müsste eigentlich in Feld 59 ("Steuern, Versicherungen und Maut") ein negativer Betrag erscheinen. Es erscheint die Differenz aber positiv, also gewinnmindernd. Das Betriebsergebnis würde um das zweifache dieser Differenz zu niederig ausgewiesen.


    Vielleicht besteht bei uns die Besonderheit, dass es bei dem positiven Saldo des Kontos 4510 bzw. dem negativen Saldo des entsprechenden EÜR-Feldes bleiben wird, weil keine gesonderten Versicherungskosten anfallen; das Kfz ist über die Leasingfirma, die Versicherungsnehmer ist, im Rahmen einer Art Flatrate versichert, und die Versicherung wird nicht gesondert ausgewiesen.


    Dennoch sollte das Programm bei der Erstellung einer EÜR bei positiven Salden im Bereich der Betriebsausgabenposten irgendetwas anderes machen als schlicht den Betrag im mathematischen Sinne ("immer Vorzeichen weg") in das Formular zu schreiben, etwa einen Warnhinweis ausgeben, dass man Soll und Haben hier nicht saldieren sollte. Im Konto 4510 sollte die Erstattung m.E. weiterhin gebucht werden, weil damit transparenter ist, dass die Kfz-Kosten berührt sind.


    Beholfen habe ich mir damit, dass ich den Kontenplan derart geändert habe, dass das Konto 4510 in der EÜR (über "Kontendetails bearbeiten" verändert) nunmehr Soll/Haben in der Anlage EÜR getrennt erfasst und ich hierzu eingegeben habe:
    Soll: Position 145, Sachgebiet 3 (wie gehabt),
    Haben: Position 103, Sachgebiet 2.

    Nun ja, aber die Ausgabe ist doch über das Firmenkonto geflossen und insofern schon aufzuzeichnen, oder?

    Ja, aber nicht ihr Grund, nur der Abfluss selbst, bzw. bei einer Privateinlage der Zufluss selbst. Wenn man als Einzelunternehmer die Firmenkarte einsetzt, um den privaten Einkauf im Supermarkt zu bezahlen, genügt die Buchung als Privatentnahme. Ob man dafür Wasser, Schnaps oder Schinken kauft, ist privat. Und ob es zu einer Rückbuchung kommt, weil der Schinken schlecht war und daher zurückging, oder weil man im großen Supermarkt-Gewinnspiel den Preis "Wir erstatten Ihren Wasserkasten" gewonnen hat, ist eben auch Privatsache (wäre es das nicht, wäre die Gutschrift im ersten Fall eine "negative Privatentnahme", die es m.E. nicht gibt, und im zweiten Fall eine Privateinlage).

    Es fließt ein Gegenstand (auf das Konto gebuchtes Geld) dem Betriebsvermögen zu.


    Eine Pflicht zum korrekten Aufzeichnen und Buchen von Umsätzen und ihren Zusammenhängen besteht hinsichtlich betrieblicher, aber nicht privater Vorgänge. Weshalb im Privatbereich das eine oder andere geschieht, muss nicht aufgezeichnet werden. Anders gesagt, es "geht die Buchhaltung nichts an", dass zwischen einer Privatentnahme und einem Mittelrückfluss ein Zusammenhang besteht, der sich ausschließlich im privaten Bereich abspielt.


    Dass der Anlass der Rückzahlung die Rückgängigmachung eines privaten Geschäftes ist, spielt für den Betrieb und damit für die Buchung also keine Rolle. Der Anlass des Mittelzuflusses ist rein privat. Also ist es eine Privateinlage.

    Guten Tag,


    wir hatten "WISO Mein Büro plus" im Handel gekauft und einige Zusatzmodule aktiviert. Das Produkt ist im Buhl-Konto registriert.


    Seit einiger Zeit macht das Programm beim Start darauf aufmerksam, dass die Lizenz bald abläuft, und dass man eine Verlängerung kaufen kann, was wir auch gern tun würden. Beim Klick auf den entsprechenden Button öffnet sich der Browser, und es kommt dies hier:



    Die Garantienummer (hier geschwärzt) stimmt - allerdings wird nichts angezeigt, was man in den Warenkorb legen könnte. Wie können wir rechtzeitig die Lizenz verlängern?


    Eine Neuinstallation usw. möchten wir vermeiden. Wir möchten dieselbe Garantienummer weiternutzen, weil wir (nach entsprechendem Modulkauf) mehrere Arbeitsplätze ausgestattet haben.


    Mit freundlichen Grüßen
    Dannius

    Aber diese Nummerierung ist in den einzelnen Nummernkreisen auch wieder lückenlos! Sonst hätte der Fiskus leichtes Spiel für Hinzuschätzungen. Lücken sind nun einmal d e r Anlass für weitergehende Prüfungen.



    Das ist ausdrücklich keine Anforderung mehr (es wurde einmal anders gesehen); da der Erlass für die Finanzverwaltung bindend ist, kann allein auf Grund der Basis der Nummerierung keine Hinzuschätzung erfolgen. Damit nicht noch mehr Verwirrung auftritt, hier Zitate aus Nummer 14.5 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses: "Eine lückenlose Abfolge der ausgestellten Rechnungsnummern ist nicht zwingend." und: " Dabei sind Nummernkreise für zeitlich, geographisch oder organisatorisch abgegrenzte Bereiche zulässig, z.B. für Zeiträume (Monate, Wochen, Tage), verschiedene Filialen, Betriebsstätten einschließlich Organgesellschaften oder Bestandsobjekte. Die einzelnen Nummernkreise müssen dabei nicht zwingend lückenlos sein. Es muss jedoch gewährleistet sein (z.B. durch Vergabe einer bestimmten Klassifizierung für einen Nummernkreis), dass die jeweilige Rechnung leicht und eindeutig dem jeweiligen Nummernkreis zugeordnet werden kann und die Rechnungsnummer einmalig ist."


    Dies bedeutet: Lückenlosigkeit ist nicht erforderlich, nur Eindeutigkeit der Zuordnung und Einmaligkeit der Nummer.

    Wer nicht bilanzierungspflichtig ist, ist weder verpflichtet, eine Kasse zu führen, noch Kassenbücher. Privat- und Betriebsvermögen müssen nicht getrennt werden; dazu gibt es unzählig Rechtsprechung. Man darf also Bareinnahmen (aufgezeichnet) ins eigene Portemonnaie wandern lassen und umgekehrt Betriebsausgaben bar aus der privaten Geldbörse zahlen.


    Benutzt man das Verrechnungskonto, sollte man zu Bareinnahmen und -ausgaben jeweils eine Gegenbuchung "Privatentnahme" oder "Privateinlage" durchführen, so dass das Konto wieder auf Null ist. Natürlich darf keine Buchung ohne Beleg erfolgen. Die Lückenlosigkeit der Aufzeichnung von Bargeschäften kann man z.B. auch nachweisen, indem man durchnummerierte Quittungsblöcke verwendet und verschriebene Blätter als ungültig aufbewahrt. Keinesfalls muss man z.B. als freiberuflicher Einnahmeüberschussrechner bei gelegentlichen Bargeschäften täglich einen Kassenbericht schreiben.

    .. wozu man anmerken sollte, dass "fortlaufende Rechnungsnummer" bedeutet, dass jede Rechnungsnummer nur einmal vorkommen darf, nicht aber, dass es keine Lücken geben darf:
    "Eine lückenlose Abfolge der ausgestellten Rechnungsnummern ist nicht zwingend." (Nummer 14.5 Absatz 10 Umsatzsteuer-Anwendungserlass).


    Einige Unternehmen gestalten ihre Rechnungsnummern-Vergabe bewusst undurchsichtig, damit Kunden und Wettbewerber nicht die Auftragslage einschätzen können. Das System sollte aber bei einer Prüfung erläutert werden können.

    Das Problem ist mit dem heute veröffentlichten Update behoben: Die Software weist bei Anwendung des Haushaltsscheck-Verfahrens zwar noch darauf hin, dass mangels PIN kein Stammdatenabruf bei der als Unfallversicherung für Privathaushalte dienenden Unfallkasse erfolgt ist. In den Lohndaten wird aber weder eine Unfallversicherung hinterlegt, noch wird ein Fehler angezeigt. Vielen Dank für die rasche Fehlerbehebung.


    Die Erledigung der "Haushaltsschecks" über die Software steht noch auf meiner Wunschliste - das kann aber zum Beispiel sv.net auch noch nicht. Ich bezweifle auch, dass es hierzu bereits Datensatzbeschreibungen gibt.


    Mit freundlichem Gruß
    Dannius